DE1011237B - Ventil mit auswechselbarem Sieb - Google Patents
Ventil mit auswechselbarem SiebInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/24—Preventing accumulation of dirt or other matter in pipes, e.g. by traps, by strainers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D35/02—Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
- B01D35/04—Plug, tap, or cock filters filtering elements mounted in or on a faucet
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Description
- Ventil tilit atiswediselbarern Sieb Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil mit einem leicht auswechselbaren Sieb zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter.
- Ventile dieser Art gibt es in mehreren bekannten Ausführungsformen. mit verschiedener Anordnung der Siebe im Verhältnis zu dem Ventilverschlußkörper.
- Ein tffbelstand der mit einem Sieb versehenen Ventile besteht darin, daß das Sieb sich bald verstopft. Eine solche Verstoplfung kann schon geschehen, bevor das Sieb bei einem Ablassen wirksam wird, und zwar wenn das Sieb sich längere Zeit auf seinem Platz im Ventil befindet, auch wenn kein Ablassen stattfindet.
- Das Sieb sitzt nämlich gewöhnlich vor dem Ventilverschlußkörper des Ventils als Schutz für diesen, da es gleichzeitig verhindern soll, daß gröbere Teilchen mit dem Ventilverschlußkörper und seinem Sitz in Berührung kommen und zwischen diesen festgeklemmt werden, was für die Dichtung des Ventils in geschlossener Lage nachteilig sein würde. Es sind daher bereits mehrere Ausführungen vorgeschlagen worden, bei denen die Ventile mit einem Sieb versehen sind, das erst unmittelbar vor dem Ablassen anzubringen ist, in seinen Platz eingesetzt wird und sodann nach beendigtem Ablassen. wieder abgenommen wird. Naturgemäß stellt man dabei an das Ventil und das Sieb die Forderung, daß das Sieb leicht zu montieren und leicht zu entfernen und daß das Ventil mit und ohne Sieb in der gewünschten Weise als Absperrorgan wirksam sein soll. Das Ventil ist im allgemeinen an dem Behälter befestigt, aus dem eine Flüssigkeit abzulassen ist. Falls das Sieb dann stets an dem Ventil auf der Innenseite des Behälters befestigt sein würde, würde sich das Sieb bald verstopfen und für seinen Zweck beim Ablassen unbrauchbar sein.
- Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil bei einem Ventil der obenerwähnten Art mit leicht auswechselbarem Siebe zu beseitigen, und zwar gelingt dies grundsätzlich dadurch, daß das Sieb rohrförmig ausgebildet ist, durch. den Ablaßstutzen, in dem es dicht anliegend geführt ist, in den Behälter hineinragt sowie an dem Ventilverschlußkörper befestigt und mit diesem zusammen mit dem Deckel des Ventils von dem den Ventilsitz bildenden Ablaßstutzen abnehmbar ist. Infolge dieser Anordnung wird das Sieb von der Flüssigkeit in dem Behälter umspült, wodurch die Sieböffnungen von Verstopfungen frei gehalten werden. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus einem nachstehen!den, an Hand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 einen Längsschnitt eines Ventils mit Sieb nach der Erfindung und in Abb. 2 bis 4 Einzelheiten in größerem Maßstab, von denen Abb. 2 den Ventilteller mit Spindel, Abb. 3 das eine Ende des Siebes, von der Seite gesehen, und Abb. 4 dasselbe Ende, von der linken Seite der Abb. 3 gesehen, zeigt.
- Das Ventilgehäuse 1 ist mit einem Stutzen 2 zum Anschluß an den Behälter 3, einem Ablaufstutzen 4, einem Deckel 5, einem Sieb 6, einem Ventilteller 7, einer Ventilspindel 8 und einem Handgriff 9 zu deren Bedienung versehen. Auf der Spindel 8 ist eine mit Außengewinde versehene Büchse 10 befestigt, die ihrerseits mittels eines Stiftes 11 am Handgriff 9 befestigt ist. Das Gewinde der Büchse 10 wirkt mit dem entsprechenden Gewinde im Deckel 5 zusammen zum Heben und Senken der Spindel 8 durch Drehen des Handgriffes 9. Der Deckel 5 ist mit Außengewinde in das Ventilgehäuse 1 eingesetzt. Beim Einschrauben des Deckels 5 in das Ventilgehäuse wird eine Scheibe 12 mit einer Packung 13 gegen eine Ringfläche 14 im Ventilgehäuse eingespannt. Die Scheibe 12 ist rings um die Spindel 8 mit einer ringförmigen Packung 15 versehen, gegen die eine Scheibe 16 durch eine Feder 17 zwecks Herbeiführung einer Dichtung rings um die Spindel gepreßt wird. Die beschriebene Ausbildung ist so getroffen, daß beim Abschrauben des Deckels 5 vom Gehäuse 1 der Ventilteller 7, die Ventilspindel 8, der Handgriff 9, die Büchse 10, die Feder 17 und die Scheiben 12 und 16 mit dem Deckel 5 eine zusammenhängende Einheit bilden, um auf diese Weise gemeinsam aus dem Gehäuse entfernt werden können.
- Umgekehrt können diese Teile ebenfalls als zusammenhängende Einheit wieder im Gehäuse befestigt werden.
- Der Anschlußstutzen 2 ist mit einer durchgehenden Öffnung 18 zum Innenraum 19 des Ventilgehäuses versehen, der auch mit dem Ablaufstuzen 4 in Verbindung steht. Nach der Erfindung liegen in der Einbaustellung der Anschlußstutzen 2 mit seiner durchgehenden Öffnung 18, der Innenraum 19 des Ventilgehäuses und der Deckel 5 axial zur Welle der Ventilspindel' 8 angeordnet, wodurch die Öffnung 18, der Innenraum 19 - des Ventilgehäuses und seine Aussparung für den Deckel 5 einen geraden Kanal durch das Ventilgehäuse zu dem Zweck bilden, daß die obenerwähnte zusammenhängende Einheit einschließlich des am Ventil teller 7 be festigten Siebes 6 gemeinsam in diesem Kanal verschoben und aus ihm entfernt werden kann.
- Das Sieb besteht aus einem zylindrischen, mit Löchern 20 versehenen Mantel, der durch Endstücke 21 und 22 geschlossen ist. Das Endstück 22 besitzt eine Nut 23 (Abb. 3) und der Ventilteller 7 ein Paar mit Köpfen24 versehene Zapfen 25. Das Sieb wird auf seinen Platz auf den Ventilteller dadurch angebracht, daß die Zapfen 25 in die Nut 23 hineingleiten dürfen, wobei die Köpfe den axialen Abstand des Siebes von dem Ventilteller und der Stutzen 2 die radiale Lage des eingebauten Siebes im Verhältnis zum Ventilteller festlegen. Das. Sieb wird somit seiner Lage nach in bezug auf den Ventilteller während dessen Heb- und Senkbewegung im Ventilgehäuse festgelegt, solange es vom Stutzen 2 geführt wird. In der gezeigten Ausführungsform des Siebes ist ein Mantel im oberen Teil (Abb. 1) mit Aussparungen 26 von erheblich größerer Weite als die der Löcher versehen. Der Ventilteller 7 liegt in der in Abb. 1 gezeigten Lage an einem Ansatz 27 des Ventilgehäuses an, der aus einem geschliffenen Ring oder auch aus einer Packung besteht, die in einer Nut 28 des Ventilgehäuses liegen.
- In der in Abb. 1 gezeigten Lage ist das Sieb soeben in das Ventilgehäuse hineingesetzt und der Ventilteller geschlossen worden. Beim Schrauben der Spin- dei nach oben wird die Ventilöffnung freigelegt, und die abzulassende Flüssigkeit tritt durch die Löcher so in den Siebkörper ein und aus diesem durch die Aussparungen 26 und weiter durch den Ablaufstutzen 4 aus.
- PATENTANSPROCHE 1. Ventil mit einem leicht auswechselbaren Sieb zum Ablassen von Flüssigkeit aus einem Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (6) rohrförmig ausgebildet ist, durch den Ablaßstutzen (2), in dem es dicht anliegend geführt ist, in den Behälter hineinragt sowie an dem Ventilverschlußkörper (7) befestigt und mit diesem zusammen mit dem Deckel des Ventils von dem den Ventilsitz bildenden Ablaß stutzen abnehmbar ist.
Claims (1)
- 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilverschlußkörper (7) an seiner dem Anschlußstutzen (2) zugewandten Fläche zwei mit Köpfen (24) versehene Zapfen (25) trägt und daß das Sieb (6) mit einer den Zapfen entsprechenden Nut (23) versehen ist, so daß es durch eine Verschiebebewegung rechtwinklig zu der Zapfenachse an dem Ventilkörper befestigt werden kann.3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zylindrischen Endstück des Siebes (6) eine große Öffnung (18) vorgesehen ist, deren axiale Erstreckung etwa gleich dem Ventilhub ist und die bei geschlossenem Ventil vom Anschlußstutzen verdeckt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 620 123; schweizerische Patentschriften Nr.177510,177511; französische Patentschrift Nr. 854 633; USA.-Patentschriften Nr. 2 194 276, 2 466 304.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1011237X | 1951-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011237B true DE1011237B (de) | 1957-06-27 |
Family
ID=588755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1952A0016142 Pending DE1011237B (de) | 1951-07-13 | 1952-07-07 | Ventil mit auswechselbarem Sieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011237B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4139585A (en) * | 1976-07-21 | 1979-02-13 | Wacker-Chemie Gmbh | Valve for the introduction of gas |
| US5090450A (en) * | 1990-12-05 | 1992-02-25 | Frontier Business Ltd. | Plug valve |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH177510A (de) * | 1933-10-12 | 1935-06-15 | Mengeringhausen Max | Drosselorgane einbegreifende Geräuschschutzvorrichtung für Flüssigkeitsleitungen. |
| CH177511A (de) * | 1933-10-12 | 1935-06-15 | Mengeringhausen Max | Geräuschschutzvorrichtungen für Flüssigkeitsleitungen. |
| DE620123C (de) * | 1933-10-13 | 1935-10-14 | Mengeringhausen Max | Drosselvorrichtung zur Beseitigung von Stroemungsgeraeuschen |
| US2194276A (en) * | 1938-03-07 | 1940-03-19 | Oscar F Carlson Company | Valve |
| FR854633A (fr) * | 1939-05-11 | 1940-04-19 | Robinet-filtre | |
| US2466304A (en) * | 1946-01-28 | 1949-04-05 | John L Cooney | Strainer |
-
1952
- 1952-07-07 DE DE1952A0016142 patent/DE1011237B/de active Pending
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