DE101024C - - Google Patents
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- DE101024C DE101024C DE1897101024D DE101024DD DE101024C DE 101024 C DE101024 C DE 101024C DE 1897101024 D DE1897101024 D DE 1897101024D DE 101024D D DE101024D D DE 101024DD DE 101024 C DE101024 C DE 101024C
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- cylinder
- sieve
- screws
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B25/00—Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
- F26B25/001—Handling, e.g. loading or unloading arrangements
- F26B25/002—Handling, e.g. loading or unloading arrangements for bulk goods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen:
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1897 ab.
Die vorliegende, in ihrer Bauart der Rübenschnitzelpresse
nach D. R. P. Nr. 22640 im Wesentlichen entsprechende Vorrichtung ist zum Zuführen und mechanischen Vortrocknen
des Gutes durch Auspressen bei Trebertrockenapparaten und dergl.. bestimmt und soll unmittelbar an oder auf dem eigentlichen Trockenapparat
(beliebiger Bauart, z. B. nach D. R. P. Nr. 68313) angebracht werden. Neu und für
die Vorrichtung kennzeichnend ist, dafs der festliegende, an beiden Enden offene Siebcylinder,
durch welchen das Gut mittelst einer Schnecke hindurchgetrieben wird, durch Längseinschnitte
sich ausdehnen bezw. zusammenziehen kann, so dafs durch Erweitern oder
Zusammenziehen der durch die Einschnitte frei gemachten Manteltheile die Lichtweite verändert
und der Grad der Pressung geregelt werden kann. Diese Regelung ist schon aus dem Grunde wichtig, weil die in nicht immer
gleichem Zustande zur Verarbeitung gelangenden Treber wohl kräftig ausgepreist werden sollen,
nicht aber zu einer dichten, den Apparat verstopfenden Masse verdichtet werden dürfen.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 bis 4 sind senkrechte Querschnitte nach den Linien 6-6 bezw. j-y bezw. 8-8 der
Fig· ι;.
Fig. 5 ist ein in gröfserem Mafsstabe gezeichneter
Querschnitt nach Linie 9 - 9 . der Fig· 2, : -. ,
Fig. 6 ein Theilschnitt nach Linie 10-10 der
Fig. 5 und
Fig. 7 ein. Querschnitt des Siebcylinders in wiederum gröfserem Mafsstabe.
Durch den Trichter O wird das nasse Gut aufgegeben; der Rumpf P, durch welchen das
ausgeprefsle Gut die Vorrichtung verläfst, schliefst sich unmittelbar an den Eingang des Trockenapparates
an.
Das Gehäuse M enthält vorn, d. h. unterhalb von O einen Einfallrumpf1 m1, umschliefst dann
als rechteckiger, oben abgedeckter Trog den festliegenden Siebcylinder m und bildet hinten
den Ausfallrumpf P. Im unteren Theil m5
sammelt sich das ablaufende Wasser, um durch eine Röhre m6 abgeleitet zu werden. Unter O
ist zweckmäfsig ein Rührwerk, aus der Welle N mit Armen w' bestehend, angeordnet, welches
Verstopfungen des Trichters O verhindert und die Masse zertheilt. Darunter lagert, der Länge
nach durch das Gehäuse M reichend, die Welle wi3, welche etwa in der Mitte durch das
von den Armen, m4 getragene Lager unterstützt wird. Bis zu diesem Lager hin erstreckt
sich die Schnecke m'2. Der Einfallrumpf ist gegen M durch eine mit Leisten besetzte Siebwandung
W11 (Fig. ι und 4) abgegrenzt.
Das in O geschüttete Gut erfährt im Einfallrumpf
m1, dem es durch das Rührwerk in aufgelockertem oder aufgelöstem Zustande überliefert
wird, die erste Entwässerung, namentlich, läuft hier durch die Siebwandung m11. das
Wasser, ab, welches die übersättigten Treber
ohnehin nicht festhalten könnten. Im Siebcylinder m erfolgt alsdann das Auspressen des
durch die Schnecke w2 vorgeschobenen Gutes,
wobei das Wasser durch die Löcher des Siebmantels abläuft. Hinter dem Armkreuz m4,
welches vermöge seiner flachen Anne das Mitdrehen des Gutes verhindern hilft, tritt eine
Anstauung der Treber ein, wodurch dieselben eine starke innere Pressung erfahren, während
sie zugleich auch gegen die Siebwandung arigeprefst werden. Die auf diese Weise ausgepreiste
Masse verläfst die Mündung des Siebcylinders in relativ trockenem Zustande, um
durch P in den eigentlichen Trockenapparat zu fallen, während das ausgepreiste Wasser aus
dem unteren Theil des Gehäuses abgeleitet wird.
Um nun den Grad der Pressung im hinteren Theile des Siebcylinders regeln zu können, hat
man in diesem letzteren zwei Längseinschnitte vorgesehen, welche nach Fig. ι bis m4 reichen
und von Laschen mw überlappt werden, die mit dem einen1 Rand des Schlitzes fest verbunden
sind. Um das Ende des Siebcylinders ist eine zweitheilige Schelle w9 gelegt, durch
deren Augen zwei Schrauben w8 frei durchgehen. Durch die festliegenden Knaggen m1'2,
welche zwischen je zwei Bunde der Schrauben eingreifen, werden die Schrauben drehbar gefangen
gehalten (Fig. 6). Dagegen sind auf den Rechts- und Linksgewinden der Schrauben die Muttern m' längsbeweglich, welche wiederum
durch geeignete Aussparungen der Schellenaugen an der Drehung verhindert werden. Eine der
Schrauben trägt ein Handrad; beide sind mit einander durch ein Kettengetriebe verbunden
(Fig. 2). Je nachdem hierdurch die Schraubenim einen oder anderen Sinne gedreht werden,
verengt oder erweitert sich mit der Schelle die Mündung des Cylinders (bezw. dessen Lichtweite) nach Ot4 hin in abnehmendem Grade.
Eine zweite unveränderliche Schelle oder ein Ring m91 umfafst den Siebcylinder im Bereich
der Arme »ι4, wo ersterer zweckmäfsig getheilt, d.h. aus Zwei Stöfsen zusammengesetzt ist.
Gleichgültig ist hierbei die Zahl der axialen Einschnitte des Cylinders, durch welche dessen
Weite veränderlich gemacht wird. Auch kann das Getriebe zur Verstellung der Cylinderweite
bauliche Abänderungen erfahren.
Das Verschmieren und Verkleben der Sieblöcher wird nach der Erfahrung der Erfinder
dadurch verhütet, dafs sich die Löcher nach Fig. 7 nach aufsen konisch erweitern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Zuführen und Vortrocknen des Gutes bei Trockenapparaten für Treber und dergl. in einem offenen Trog mit Siebwandung angeordneter, mit ihrem hinteren Theil in mit einem festliegenden, beiderends offenen Cylinder hineinragender Schnecke, dadurch gekennzeichnet, dafs der Siebcylinder durch Längseinschnitte ausdehnbar bezw. zusammenziehbar ist Und durch Schrauben (m8) im einen oder anderen Sinne in seiner Weite verändert werden kann, um den Grad der Pressung regeln zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE101024T | 1897-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101024C true DE101024C (de) | 1899-06-19 |
Family
ID=33426506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1897101024D Expired DE101024C (de) | 1897-05-26 | 1897-05-26 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101024C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19513438A1 (de) * | 1995-04-08 | 1996-10-10 | Mann & Hummel Filter | Einrichtung zum Entfeuchten von Material |
| US5611268A (en) * | 1992-09-26 | 1997-03-18 | Hamilton; Robin | Compactor with expanding and contracting nozzle |
| US5768744A (en) * | 1992-09-26 | 1998-06-23 | Hamilton; Robin | Self-propelled waste collection vehicle |
-
1897
- 1897-05-26 DE DE1897101024D patent/DE101024C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5611268A (en) * | 1992-09-26 | 1997-03-18 | Hamilton; Robin | Compactor with expanding and contracting nozzle |
| US5768744A (en) * | 1992-09-26 | 1998-06-23 | Hamilton; Robin | Self-propelled waste collection vehicle |
| DE19513438A1 (de) * | 1995-04-08 | 1996-10-10 | Mann & Hummel Filter | Einrichtung zum Entfeuchten von Material |
| US5732618A (en) * | 1995-04-08 | 1998-03-31 | Filterwerk Mann & Hummel Gmbh | Apparatus for separating liquid from a material |
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