DE100910C - - Google Patents

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DE100910C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/02Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of cylinders, pistons, bearing shells or like thin-walled objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich werden alle bis jetzt fabricirten und in den Handel gebrachten Sägen, einerlei ,in welcher Gestalt, so hergestellt, dafs ein härtbarer Stahl in Scheiben oder Streifen mit Zähnen versehen und dann einem Härteprocefs unterworfen wird. Dadurch wird der Säge die' Fähigkeit gegeben, Metalle aller Art zu schneiden.
Das neue Verfahren besteht nun darin, zur Herstellung solcher Sägen nicht mehr den theueren Stahl zu verwenden, sonderngewöhnliches Gufseisen.
Gufseisen an sich mit seinen bekannten Eigenschaften würde nun für diesen Zweck untauglich sein, wenn es nicht an den Stellen des Blattes, welche Schneidfähigkeit erlangen sollen, ganz bedeutend verdichtet würde. Durch gewöhnliches Härten läfst sich dieses aber nicht erzielen, sondern durch den bekannten Coquillengufs. Das Blatt wird nicht ganz in Sand geformt, sondern die Stellen der Form, an welchen Härte erzielt werden soll, sind aus Metall gebildet.
Beim Eingiefsen des flüssigen Metalles schreckt dasselbe in der Coquille ab und wird an diesen Stellen glashart. Diese Stellen des Blattes erreichen daher eine Schneidfähigkeit, welche sie befähigt, Metalle aller Art bis zum härtesten Stahl zu zertrennen.
Die Coquille kann nun nach Belieben so hergestellt sein, dafs sie entweder schon die Zähne für das Sägeblatt enthält, so dafs die Zähne mitgegossen werden, oder die Coquille kann auch ungezahnt sein, so dafs die Zähne nachher in dem glasharten Rand des Blattes eingeschliffen werden.
Für dieses Verfahren ist die Form des Sägeblattes gleichgültig, und kann dieselbe als volle Scheibe oder Ring, glatt und konisch hergestellt werden.
Ein weiterer Vorzug dieser Sägen gegenüber den gehärteten Stahlsägen ist auch der, dafs ohne Kühlflüssigkeit gearbeitet werden kann, da ein Ausglühen und dadurch Abstumpfen der glasharten Sägezähne ausgeschlossen ist.
Fig. i, 2 und 3 veranschaulichen die Art der Herstellung der Sägeblätter, α ist die Form für das Sägeblatt, b der Sand, welcher den Theil der Form umgiebt, welcher weich bleiben soll, und c die Coquille aus Metall, welche dem Gufsstück an diesen Stellen die Glasharte giebt.
Fig. 4 und 5 stellen Kreissägeblätter, Fig. 6 einen Sägering und Fig. 7 ein Langsägeblatt dar, Fig. 8 ein Ringstück zum Zusammensetzen eines Ringes.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Sägeblatt aus Gufseisen, dadurch gekennzeichnet , dafs die Zähne oder das ganze Blatt in Schalen gegossen sind.
2. Ein Verfahren zur Herstellung einer Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Blatt vollrandig gegossen wird und die Zähne in den Hartgufsrand eingeschliffen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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