DE1008940B - Leicht loesbare Sicherheitsschliesse - Google Patents
Leicht loesbare SicherheitsschliesseInfo
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- DE1008940B DE1008940B DEK25351A DEK0025351A DE1008940B DE 1008940 B DE1008940 B DE 1008940B DE K25351 A DEK25351 A DE K25351A DE K0025351 A DEK0025351 A DE K0025351A DE 1008940 B DE1008940 B DE 1008940B
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- hook
- clasp
- plane
- easily releasable
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/25—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
- A44B11/258—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts fastening by superposing one part on top of the other
- A44B11/2588—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts fastening by superposing one part on top of the other combined with one buckle element rotating or pivoting
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B13/00—Hook or eye fasteners
- A44B13/0005—Hook or eye fasteners characterised by their material
- A44B13/0011—Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire
Landscapes
- Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine leicht lösbare Sicherheitsschließe.
Die Erfindung wird darin gesehen, daß an einem kreisförmigen oder ovalen Ring· ein Haken quer zur
Ringebene in der Längsachse der Schließe angeordnet ist, der mit seinem Ende gegen die Ringebene gerichtet
und zum Einhängen eines zweiten Ringes geeignet ist.
Die Schließe nach der Erfindung kann als Eirnzelstück
als Verschluß für Bänder, Gürtel, Schuhe und Kleidungsstücke oder in einer Reihe angeordnet, an
Stelle der üblichen aus öse und Haken bestehenden Hafte, Knöpfe u. dgl. angewendet werden. Die
Schließe eignet sich aber auch für technische Zwecke, z. B. an Stelle von Karabinern. Der den Haken tragende
Ring der Schließe kann in Aneinanderreihung als Kette dienen, deren Glieder an beliebiger Stelle
gelöst werden können, wodurch eine Verkürzung oder Verlängerung der Kette in einfacher Weise möglich ist.
Die zwei Ringe der erfindungsgemäßen Schließe können zwar leicht miteinander in und außer Eingriff
gebracht werden, doch ist ein unbeabsichtigtes öffnen
der Schließe sehr erschwert bzw. praktisch unmöglich gemacht. Die bisher bekannte Ausführungsform einer
solchen Sicherheitsschließe besteht aus einem im wesentlichen hakenförmigen und einem bügeiförmigen
Teil, der mit seinem breitgequetschten Steg nur in einer angenähert senkrechten Stellung zum Haken teil
in den Haken eingeführt werden kann. Diese Einführungsart wird bei der bekannten Einrichtung dadurch
erzwungen, daß das Hakenende so weit von innen her gegen die äußere Biegung des Hakens geführt
ist, daß der Abstand zwar größer ist als die Dicke des breitgequetschten Bügelteiles, aber kleiner
ist als die Breite dieses Teiles. Der Nachteil dieser bekannten Bauart besteht darin, daß der Materialaufwand
verhältnismäßig groß, die Herstellung durch das Breitquetschen des Bügelsteges erschwert und die
Gefahr eines Hängenbleibens mit dem Haken bzw. eines Aufbiegens des Hakens unter größerer Beanspruchung
gegeben ist.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, daß der quer zur
Längsachse der Schließe verlaufende Innendurchmesser des den Haken tragenden Ringes kleiner ist
als der Außendurchmesser des anderen Ringes und das Ende des Hakens in bezug auf den genannten
Innendurchmesser und die Mittelebene des den Haken tragenden Ringes zusammen mit der öffnung des
Ringes dem zweiten, in eine Winkelstellung gebrachten Ring ein knappes Spiel für den Durchtritt bietet.
Die Schließe kann ganz einfach ausgebildet werden, indem die beiden Ringe z. B. aus Blech gestanzt oder
aus Draht gebogen werden, was eine billige Massen-
Anmelder:
Friedrich Max Krenn, Wien
Friedrich Max Krenn, Wien
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. A. Ullrich, Patentanwalt,
Heidelberg, Bismarckstr. 17
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 2. April 1954
Österreich vom 2. April 1954
Friedrich Max Krenn, Wien,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
produktion ermöglicht. Sie können hierbei gleiche Grundform haben, z. B. aus kreisrunden oder ovalen
Ringen bestehen.
In der Zeichnung ist die Sicherheitsschließe gemäß der Erfindung in Ausftührungsbeispielecn dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht einer aus zwei kreisrunden Drahtringen bestehenden Schließe in der Gebrauchsstellung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 in gleicher Darstellung wie Fig. 2 die für das Lösen der Schließe in Betracht kommende
Winkelstellung der Schließeinteile,
Fig. 4 die Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Hafte in der Gebrauchsstellung,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht einer aus Blech bestehenden Hafte in der Gabrauchsstellung,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht einer durch Aneinanderreihung von Schließen gemäß der Erfindung hergestellten
Kette.
Die beiden Ringe 1, 2 (Fig. 1 bis 3)-sind kreisrund,
haben gleichen Durchmesser und gleiche Stärke. Die Ringe sind vollständig geschlossen. Der Ring 2 trägt
einen Haken 3, der bei dem gezeichneten Beispiel von einer Verlängerung des den Ring bildenden Drahtes
gebildet ist, die von der Stoßstelle abzweigt. Der U-förmige Haken ist so geformt und gerichtet, daß
seine Ebene senkrecht auf die Ebene des Ringes 2 steht und durch die Ringmitte verläuft. Das gegen die
Ebene des Ringes 2 gerichtete Hakenende liegt in diesem Fall zwischen den beiden Begrenzungsebenen
des Ringes 2.
709 510/43
Damit der Ring 1 in den Haken 3 nur bei einer bestimmten Winkelstellung der Ringe 1, 2 eingehängt
und aus ihm wieder ausgelöst werden kann, muß beachtet werden, daß eine Beziehung zwischen der Lage
des Hakenendes in bezug auf den Mittelpunkt des Ringes 2 sowie in bezug auf dessen Mittelebene besteht.
Wenn der Ring 1 senkrecht zum Ring 2 gestellt ist und hierbei durch die Mitte desselben geht, dringt
er in den Ring 2 am weitesten ein. Liegt auch das Hakenende in der Mitte des Ringes 2 und rückt es
knapp an den inneren Umfang des Ringes 1 heran, so kann Ringl nur in der erwähnten Querstellung, bei
der die beiden Ringe einen Winkel von 90° einschließen, ausgelöst werden.
Anders liegt der Fall, wenn das Hakenende exzentrisch zum Ring 2 liegt. Liegt das Hakenende, vom
Hakenansatz aus gesehen, vor dem Mittelpunkt des Ringes 2, so muß der Ring 1 aus der Stellung in
Fig. 1 um einen stumpfen Winkel in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung verschwenkt werden, um einen
freien Durchgang am Hakenende vorbei zu finden. Liegt dieses dagegen jenseits des Mittelpunktes des
Ringes 2, so genügt eine Verschwenkung des Ringes 1 um einen spitzen Winkel.
Das Hakenende kann bei zentrischer Lage im Ring 2 am weitesten senkrecht zu dessen Ebene vorrücken,
bei zunehmender Exzentrizität dagegen immer weniger, so daß der geometrische Ort der möglichen
Berührungsstellen zwischen Hakenende und Ring 1 im Bogen verläuft, wie dies durch die punktierte
Linie 4 in Fig. 3 angedeutet ist. Die günstigste Stellung des Ringes 1 beim Auslösen ist immer senkrecht
zur Linie 4.
Die Hafte nach Fig. 4 und 5 besteht aus zwei aus dünnem Draht gebogenen Teilen 5, 6. Der Teil 5 hat
■-die übliche Form des einen Teiles der bekannten Hafte und besteht aus einem ringartigen ebenen Gebilde, das in eine Spitze ausläuft, an der die Enden
des Drahtes zu zwei'Augen gebogen sind. Das Gegenstück
6 unterscheidet sich vom Teil 5 nur dadurch, daß' an demselben gegenüber der Spitze ein Haken 8
ausgebildet ist, indem der Draht in einer Schleife hoch und gegen die Mitte des Ringes geführt ist, wo
er zur Ringebene gebogen ist. Die Wirkungsweise ist analog der im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 3 4-5
beschriebenen. ■
Die Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 besteht aus Blech. Der Teil 9 ist ein Ring mit einem
Ansatz 10., der zwei Löcher 11 aufweist, um ihn mit einem Faden am Träger der Schließe annähen zu
können. Der Teil 14 ist gleichartig ausgebildet, weist jedoch zusätzlich einen Lappen 12 auf, der zu einem
Haken umgebogen ist. Der Haken ragt mit seinem 'Ende wie bei den früher beschriebenen Ausführungsbeispielen gegen die Ebene des Teiles 14. Ein Lösen
der Schließe ist nur möglich, wenn der Teil 9 eine -Winkelstellung zum Teil 14 einnimmt, in der er in
der öffnung des letzteren etwas versenkt ist.
Die Form der Ringe kann im Rahmen der Erfindung von der dargestellten abweichen, und zwar
sowohl hinsichtlich der Umrißform als auch hinsichtlich des Heraustretens aus einer Ebene, z. B. durch
Kröpfung, um die Auflagerfläche der Ringe zu vergrößern. Die Ringe, welche verschiedene Stärke haben
können, können Träger von anderen Körpern, z. B. von Verzierungen, sein. Die Schließe kann z. B. auch
an Stelle von Knöpfen an Kleidungsstücken Verwendung finden, wodurch Knopflöcher entbehrlich
und deren Nachteile, wie Dehnung .und Verschleiß, vermieden werden. Überdies bietet sich der Vorteil,
daß die Ringe in kleinen Stoff schlaufen verläßlicher
befestigt werden können als Knöpfe. Die Schließe gemäß der Erfindung bietet in jeder Art der Anwendung
größte Sicherheit gegen unbeabsichtigtes öffnen bei leichter Betätigung und überaus einfacher
Bauart.
Bei der Ausführungsform der Schließe als Kettenglied (Fig. 8) haben beide Ringe einen Haken. Die
Kette besteht aus gleichartigen Gliedern 13 entsprechend dem Glied 2 der Fig. 1. Die Glieder sind
ovale Ringe, und die Haken liegen alle auf derselben Seite der Kette, so daß die Kette, wenn sie um einen
Körper gespannt ist, glatt an demselben anliegt. Die Haken können aber auch abwechselnd auf verschiedenen Seiten der Kette liegen. Die Kettenglieder
können an beliebigen Stellen mit einem Griff voneinander gelöst werden. Wird der Haken nach
Schließen der Kette durch Verbiegen weiter in seinen Trägerring hineingedrückt, so wird ein unlösbarer
Verschluß erzielt. Dieser Verschluß kann wieder lösbar gemacht werden, wenn der Haken zurück in
die ursprüngliche Stellung aufgebogen wird.
Claims (2)
1. Leicht lösbare Sicherheitsschließe, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ring (2) ein Haken
(3) quer zur Ringebene in der Längsachse der Schließe angeordnet ist, der mit seinem Ende
gegen die Ringebene gerichtet und zum Einhängen eines zweiten Ringes (1) geeignet ist, wobei der
quer zur Längsachse der Schließe verlaufende Innendurchmesser des den Haken (3) tragenden
• Ringes (2) kleiner ist als der Außendurchmesser des anderen Ringes (1) und das Ende des Hakens
in bezug auf den genannten Innendurchmesser und die Mittelebene des den Haken tragenden
Ringes (2) zusammen mit der öffnung des Ringes (2) dem zweiten, in eine Winkelstellung gebrachten
Ring (1) ein knappes Spiel für den Durchtritt bietet.
2. Leicht lösbare Sicherheitsschließe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der
zweite Ring (1) einen gleichartigen Haken (3) aufweist, so daß durch Aneinanderreihen von
mehreren Sicherheitsschließen eine an beliebiger Stelle trennbare Kette gebildet werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 313 924, 512 286;
französische Patentschrift Nr. 74Q 590.
Deutsche Patentschriften Nr. 313 924, 512 286;
französische Patentschrift Nr. 74Q 590.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 510/43 5.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1008940X | 1954-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008940B true DE1008940B (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=3684028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK25351A Pending DE1008940B (de) | 1954-04-02 | 1955-03-29 | Leicht loesbare Sicherheitsschliesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1008940B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE313924C (de) * | ||||
| DE512286C (de) * | 1928-12-04 | 1932-01-27 | Max Wassel | Kettenknebel, besonders fuer Viehketten |
| FR740590A (fr) * | 1932-07-29 | 1933-01-27 | Manuf De Ferblanterie De Selon | Anneau en métal découpé et procédé de fabrication |
-
1955
- 1955-03-29 DE DEK25351A patent/DE1008940B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE313924C (de) * | ||||
| DE512286C (de) * | 1928-12-04 | 1932-01-27 | Max Wassel | Kettenknebel, besonders fuer Viehketten |
| FR740590A (fr) * | 1932-07-29 | 1933-01-27 | Manuf De Ferblanterie De Selon | Anneau en métal découpé et procédé de fabrication |
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