DE1007208B - Verfahren zum Anbringen des Freigabeschnittes an Zuhaltungen fuer Schloesser einer Haupt-, Gruppen- und Serien-Anlage - Google Patents

Verfahren zum Anbringen des Freigabeschnittes an Zuhaltungen fuer Schloesser einer Haupt-, Gruppen- und Serien-Anlage

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Publication number
DE1007208B
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DE
Germany
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tumblers
key
incision
locks
group
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Pending
Application number
DES29075A
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English (en)
Inventor
Otto Sellin
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen des Freigabeschnittes an Zuhaltungen für Schlösser einer Haupt-, Gruppen- und Serien-Anlage.
Bisher ist es erforderlich, daß bei Herstellung von Schließanlageti, ζ. B. mit Hauptschlüssel-, Haupt- und Gruppenschlüssel- oder Serien-Schließung in der Fabrik, welche diese Anlagen ausführt, zunächst eine Permutation hergestellt wird.
Unter Permutation wird verstanden die Aufstellung der verschiedenen Bartstufen von Schlüsseln, mit denen Gleichschließungen vermieden, werden. Hat ein Schlüssel z. B. sechs verschiedene Stufenhöhen und sechs verschiedene Zuhaltungen, dann kann z. B. permutiert werden:
1
6
3 4 5
4 3 2
Daraus ergeben sich eine entsprechend große Vielfalt der einzelnen Schlüsselbilder und damit der Schließungen.
Auf Grund dieser Permutation werden die Schlüssel hergestellt, und nach den Bartstufen der Schlüssel werden die Zuhaltungen der Schlösser für die jeweiligen Bestellungen angefertigt.
Dieses Arbeitsverfahren ist naturgemäß sehr zeitraubend und bedingt längere Lieferfristen zumal für das Ausland und besonders für Überseeaufträge. Diesem Mangel hilft nun das Verfahren gemäß der Erfindung ab. Sie besteht darin, daß die Zuhaltungen von am Lager befindlichen Schlössern auf gewünschte weitere Schlüssel eingerichtet werden, indem sie in einer Vorrichtung durch den gewünschten Schlüssel dieser Anlage in die Freigabestellung für den Sperrstift des Fühlhebels geordnet und dann mit dem Freigabeschnitt entsprechend einem Einschnitt dieser Vorrichtung versehen werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens l>esteht aus zwei auf einer Grundplatte gelagerten Platten, die einen der Lage des Sperrstiftes des Fühlhebels entsprechenden Schlitz aufweisen und von denen die mittlere Platte an der Stelle der Schlüsseleinführung einen den Schlüssel in einer bestimmten Lage feststellenden Anschlag hat, so daß die entsprechend der Abstufung des Schlüssels eingestellten Zuhaltungen an der Stelle des Schlitzes mit einem übereinstimmenden Einschnitt für den Sperrstift des Fühlhebels versehen werden können.
Der Schlitz in den Platten dient als Führung für eine Säge zur Herstellung des Einschnittes der Zuhaltungen. Die Stirnkanten der Platten bilden gleichzeitig den Anschlag für die richtige Tiefe des Einschnittes.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung gestattet es selbst einem Laien, nach kurzer Einarbeitung an Verfahren
zum Anbringen des Freigabeschnittes
an Zuhaltungen für Schlösser
einer Haupt-, Gruppen- und Serien-Anlage
Anmelder:
Otto Seilin, Freiburg (Breisgau),
Jägerhäusleweg 34
Otto Sellin, Freiburg (Breisgau),
ist als Erfinder genannt worden
Hand der Gebrauchsanweisung aus lagermäßig gefertigten, verschieden schließenden Schlössern des Systems mit Fühlhebelsperrung jede Art von Haupt-, Gruppen- und Serien-Schließung selbst herzustellen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 ein Schloß mit Fühlhebelsperrung, dem das Verfahren dient,
Abb. 2 die Vorrichtung zum Anbringen des Freigabeschnittes im Grundriß,
Abb. 3 die Vorrichtung in Ansicht von oben,
Abb. 4 die Seitenansicht eines Schlüssels,
Abb. 5 die Ansicht des hochkant gestellten Schlüssels,
Abb. 6 die Säge zum Einschneiden der Zuhaltungen in Seitenansicht und
Abb. 7 die Säge von oben gesehen.
Das Schloß mit Fühlhebelsperrung besteht aus der Rodenplatte 1, dem Schloßstulp 2, der Deckplatte 3, dem Schloßriegel 4 mit dem Riegelschaft 5. Der Schloßriegel ist an dem Stollen 6 geführt, der gleichzeitig auch als Anlage für die Zuhaltungsfedern 11 dient. Der Fühlhebel 7 trägt an seiner Seite einen Sperrnocken 15, der in entsprechende Ausnehmungen 16 des Riegelschaftes 5 eingreift, und auf der anderen Seite einen Sperrstift 17, winkelartig zu der Ebene des Fühlhebels. Nur wenn dieser in den Öffnungsschlitz 18 der Zuhaltungen 10 einfühlen kann, ist der Transporteur 13, der durch die Feder 14 arretiert wird, in Verbindung mit dem Schlüssel in der Lage, den Riegel auf- bzw. zuzuschließen.
Auf dem Stift 8 sind der Fühlhebel 7 und die Feder 9 gelagert, die sich mit dem einen Ende an einem ortsfesten Widerlager und mit dem anderen an dem Sperrnocken 15 des Fühlhebels abstützt. Dadurch
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wird der Eingriff des Sperrnockens am Fühlhebel mit den Ausnehmungen im Riegelschaft gesichert.
Die Zuhaltungen 10 sind an dem Stift 12 gelagert und bewegen sich unter Einwirkung des Schlüssels in entsprechender Weise.
Die Einschneidevorrichtung besteht aus der Grundplatte· 19 mit Auf lageplatte 20 für die Zuhaltungen 10 und der Abdeckplatte 21. Die Platten 19 und 20 werden durch Stollen 22, 23, 24 und 25 zusammengehalten. Die Stollen 22 und 23 dienen gleichzeitig zum Befestigen der Deckplatte 21. Sie haben zu diesem Zweck am oberen Ende Gewinde, auf welche Muttern 26 und 27 aufgeschraubt sind, die die Deckplatte halten. Am Stollen 25 werden bei abgenommener Deckplatte am Ausführungsbeispiel vier Zuhaltungen eingehängt. Die Zuhaltungsfedern liegen gegen den Stollen 24. In der Deckplatte 21 und Bodenplatte 19 befinden sich Öffnungen für den Schlüssel, welcher zu der Schloßkonstruktion des Schlosses (Abb. 1) paßt.
Außerdem ist die Platte 20 so· ausgebildet, daß der gegen die Zuhaltungen gestellte Schlüsselbart an einem Anschlag der Platte 20 zur Anlage kommt. In diesem Zustand sind die Zuhaltungen nach den Stufen des Schlüssels ausgerichtet.
Die Platten 19, 20 und 21 besitzen nun einen Schlitz 28, welcher als Führung für eine Spezialsäge dient. Die Säge besteht aus Sägeblatt 29 und Spannteil 30. Die Ausbildung der Säge ist derart, daß der Spannteil bei richtiger Tiefe des Schlitzes auf den Platten 19 bis 21 aufliegt und dadurch gleichzeitig als Tiefenanschlag dient.
Nach Einschneiden der Öffnungsschnitte werden die Zuhaltungen in das Schloß zurückgelegt, worauf sich das Schloß nunmehr mit dem Schlüssel 31 bedienen läßt.
In gleicher Weise können die Zuhaltungen auch Einschnitte für andere Schlüssel bekommen, so daß der Benutzer in der Lage ist, die Einschnitte in den Zuhaltungen nicht nur für den zum Schloß gehörenden Schlüssel, sondern auch für Gruppen-, Hauptschlüssel usw. anzupassen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Anbringen des Freigabeeinschnittes an Zuhaltungen für Schlösser einer Haupt-, Gruppen- und Serien-Anlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen von am Lager befindlichen Schlössern auf gewünschte weitere Schlüssel eingerichtet werden, indem sie in einer Vorrichtung durch den gewünschten Schlüssel dieser Anlage in die Freigabestellung für den Sperrstift des Fühlhebels geordnet und dann mit dem Freigabeeinschnitt entsprechend einem Einschnitt dieser Vorrichtung versehen werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus zwei auf einer Grundplatte (19) gelagerten Platten (20, 21) besteht, die einen der Lage des Sperrstiftes (17) des 'Fühlhebels (7) entsprechenden Schlitz (28) aufweisen und von denen die mittlere Platte (20) an der Stelle der Schlüsseleinführung einen den Schlüssel (31) in einer bestimmten Lage feststellenden Anschlag hat, so daß die entsprechend der Abstufung des Schlüssels (31) eingestellten Zuhaltungen (10) an der Stelle des Schlitzes (28) mit einem übereinstimmenden Einschnitt (18) für den Sperrstift (17) des Fühlhebels (7) versehen werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (28) als Führung für eine Säge (29, 30) zur Herstellung des Einschnittes (18) der Zuhaltungen (10) dient und daß die Stirnkanten der Platten (19, 20, 21) gleichzeitig den Anschlag für die richtige Tiefe des Einschnittes bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 506787 4.57
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