DE1006799B - Vorrichtung zum Abnehmen von Bunden von einer Hakenbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Abnehmen von Bunden von einer Hakenbahn

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DE1006799B
DE1006799B DESCH14114A DESC014114A DE1006799B DE 1006799 B DE1006799 B DE 1006799B DE SCH14114 A DESCH14114 A DE SCH14114A DE SC014114 A DESC014114 A DE SC014114A DE 1006799 B DE1006799 B DE 1006799B
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DE
Germany
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hook
track
collar
hook track
hooks
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Pending
Application number
DESCH14114A
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English (en)
Inventor
Philipp Kraushaar
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Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Publication date
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Publication of DE1006799B publication Critical patent/DE1006799B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/60Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type
    • B65G47/61Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type for articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abnehmen von Bunden von einer Hakenbahn In einem Walzwerk hergestellte Bandeisen, Drähte od. dgl. werden nach dem Verlassen der Walzenstraße aus der Walzhitze heraus zu Bunden gewickelt. Diese Bunde werden zunächst durch Kettenförderer oder Plattenbänder von den Haspeln wegtransportiert. Da die Wege bis zum Stapelplatz oft erheblich lang sind, werden die Bilde nur so lange auf den genannten Förderern belassen, bis sie so weit abgekiihlt sind, daß sie an die Haken einer Hakenbahn übergeben werden können, ohne sich zu verformen. Den weiteren Transport der Bunde bis zum Lagerplatz, bei welchem die Bunde dann gänzlich abkühlen und währenddessen sie auch mit Bindedraht abgebunden werden, übernimmt dann die Hakenbahn. Hakenbahnen sind in der Anschaffung billiger und lassen sich in der Führung der Förderbahn leichter den örtlichen Gegebenheiten anpassen als die Kettenförderer oder Plattenbänder.
  • Am Lagerplatz müssen die Bunde Voll der Hakenbahn abgenommen werden. Hierzu sind bereits die verschiedensten Vorrichtungen bekannt.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung zum Abnehmen der Bunde von den Haken der Hakenbahn ist eine mit Mitnehmerdaumen versehene Kette vorgesehen, die in gleicher Richtung wie die Hakenbahn umläuft, jedoch ansteigend zu dieser geführt ist und mit ihrer Umlaufgeschwindigkeit die Fördergeschwindigkeit der Hakenbahn übersteigt. Etwa in der Höhe der die Bunde aufnehmenden Schenkel der Haken ist die Kette um eine quer zur Förderrichtung der Hakenbahn angeordnete Welle nach unten umgelenkt. An der Umlenkstelle der Kette laufen also deren Mituehmerdaumen ebenfalls um diese Welle um. Dabei soll je ein Mitnehmerdaumen, wenn er auf dem ansteigenden Teil der Kettenbahn in die Öffnung eines Bundes eingetreten ist, dieses Bund von dem es tragenden Haken abziehen. Da aber die einzelnen Windungen der Bunde unterschiedlich groß sind, hängen die einzelnen Windungen im unteren Teil der Bunde unterschiedlich weit durch, solange sie an den Haken der Hakenbahn hängen. Auch das vorherige Abbinden der Bunde ändert daran nichts. Es geschieht daher. daß die Mitnehmerdaumen nur einen Teil der Windungen der Bunde erfassen und dann beim Abziehen der Bunde von den Haken der Hakenbahn die Bunde auseinanderreißen. Dem kami auch nicht durch eine Verlängerung der Mitnehmerdaumen ahgeholfen werden. da diese ja in die Bundöffnungen hinein und wieder aus ihnen heraustreten müssen. Das Abziehen der Bunde voll den Haken der Hakenbahn bereitet auch insofern Schwierigkeiten. als die Haken an ihren Enden stets etwas aufgebogen sind, damit die Bunde beim Transport nicht von den Haken abrutschen.
  • Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung. die die Bunde an dem oberen Teil, mit welchem sie auch auf den Haken der Hakenbahn aufliegen, erfassen und sie dann von den Haken abheben. Wie bei der bekannten Vorrichtung werden auch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung hierzu Daumen bzw. Klauen verwendet, die mit einer quer zur Förderrichtung der Hakenbahn angeordneten Welle umlaufen und dabei mit ihrer Geschwindigkeit die Fördergeschwindigkeit der Hakenbahn übersteigen. Gemäß der Erfindung sind jedoch die Klauen mit ihren Trägern drehfest auf eine intermittierend angetriehene Welle aufgesetzt. Dabei sind die Klauen so angeordnet und ausgebildet, daß sie sich in der Bereitschaftsstellung der Vorrichtung gegen die Förderrichtung richten, im Wege der Offnung der Bunde stehen und bei ihrem Umlauf das auf sie aufgelaufene Bund von den Haken abheben.
  • Einzelheiten der Erfindung sind der Zeichnung zu entnehmen, die in Fig. 1 und 2 in zwei Seitenansichten ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt; Fig. 3 bis 6 ist schematisch ein Arheitsspiel in den verschiedenen Abschnitten gezeigt.
  • Mit 1 ist die Führungsschiene, mit 2 das endlose Zugmittel, mit 3 ein Laufwerk und mit 4 ein Haken der Hakenbahn bezeichnet. Die Förderrichtung der Hakenbahn ist mit 5 bezeichnet. Die Bunde 6 werden durch die Hakenbahn herantransportiert und durch die noch im einzelnen zu beschreibende Vorrichtung beispielsweise auf einen Wagen 7 abgelegt.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus den Trägern 8, die gemeinsam auf der durch den Motor 9 über das Schneckengetriebe 10 bewegten Welle 11 angeordnet sind. Zwischen den beiden Trägern 8 ist ein Raum für den Durchtritt des Hakens 4 frei gelassen.
  • Jeder Träger ist im Ausführungsbeispiel mit einer Klaue 12 versehen. Die Klauen 12 sind mit in der Bereitschaftsstellung der Vorrichtung (vgl. Fig. l und 3) oben und etwa waagerecht gelegenen Kanten 13. auf denen die Bunde 6 beim Abnehmen von den Haken 4 aufliegen, und des weiteren mit beim Ablegen der Bunde 6 auf den Stapelwagen 7 (vgl. Fig. 6) schräg abwärts geneigten, als Rutschfläche für das Bund 6 dienenden Kanten 14 versehen. An die Kanten 13 und 14 schließen die weiteren Kanten 15 und 16 an, die das Bund während der Drehung der Träger 8 (vgl. Fig. 4 und 5) unterstützen. Diese Stützkanten 15 und 16 bringen das Bund 6 in eine solche Lage zu den Trägern 8, daß es weder an dem Haken 4, von dem es abgenommen wurde, noch an dem zuvor abgelegten Bund anstößt. Der Wagen 7 ist mit Stützen 17 für die Bunde 6 verstehen. Diese Stützen sind bei 18 für den Durchtritt der Träger 8 ausgespart. In gleicher Weise ist auch die Wand 19 des Wagens ausgespart.
  • Der Wagen 7 wird nach dem Ablegen eines Bundes jeweils um Bunddicke vorgeschoben. An Stelle des Wagens können auch beliebige andere für diesen Zweck geeignete Mittel treten.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtungen ist folgende: Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Bereitschaftsstellung, in der sie verharrt, bis ein Bund 6 auf die Klaue 12 aufgefahren ist (vgl. Fig. 3). Bei der dann folgenden Drehung der Welle 11 mit den Trägern 8 wird das Bund 6 durch die Klauen 12 von dem Haken abgehoben, wobei es zunächst auf die Kanten 13 und bei weiterer Drehung auch auf die Kanten 15 und 16 aufzuliegen kommt. Die Drehgeschwindigkeit der Träger 8 ist so groß, daß die Träger 8 mit dem Bund 6 gegenüber dem Haken4 voreilen (vgl. Fig. 4). Im Verlauf der weiteren Drehung der Träger 8 legt sich das Bund 6 auf die Kanten 14 (vgl. Fig. 5) und rutscht schließlich von diesen auf die Unterlage (Wagen 7) ab (vgl. Fig. 6).
  • Während bei der im Ausführungsbeispiel dargestellten Vorrichtung für den Ablauf eines Arbeitsspieles eine volle Umdrehung der Träger 8 erforderlich ist, wird, wenn die Träger mit mehr als einer Klaue versehen sind, nur eine entsprechende Teildrehung der Träger 8 erforderlich.
  • Die Drehung der Träger kann sowohl in Abhängigkeit von der Hakenbahn oder in Abhängigkeit von der Zuführung der Bunde gesteuert sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Vorrichtung zum Abnehmen der Bunde von den Haken einer Hakenbahn mittels einer um eine quer zur Förderrichtung der Hakenbahn angeordneten Welle mit einer die Fördergeschwindigkeit der Hakenbahn übersteigenden Geschwindigkeit umlaufenden Klaue, die in je eines der Bunde greifend, dieses Bund von den Haken der Hakenbahn abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer intermittierend angetriebenen Welle (11) drehfest der Träger (8) einer in Bereitschaftsstellung der Vorrichtung (Fig. 1) gegen die Förderrichtung (S) der Hakenbahn (1 bis 4) gerichteten im Wege der Öffnung der Bunde (6) gelegenen und bei ihrem Umlauf das auf sie aufgelaufene Bund (6) von dem Haken (4) abhebenden Klaue (12) - oder mehrerer solcher Klauen angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Form der Klaue (12), daß die in der Bereitschaftsstellung der Vorrichtung (Fig. 1) oben liegende Kante (13) in dieser Stellung etwa waagerecht und die beim Ablegen der Bunde (6) auf den Stapelwagen (7, Fig. 6) oben liegende Kante (14) in dieser Stellung zum Stapelwagen (7) hin geneigt verläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Klauen (12) versehene Träger (8) nebeneinander auf einer ihnen gemeinsamen Welle (11) angeordnet sind, die zwischen sich einen Raum für den Durchtritt der Haken (4) der Hakenbahn (1 bis 4) frei lassen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 237 160, 1 481 431.
DESCH14114A 1953-12-03 1953-12-03 Vorrichtung zum Abnehmen von Bunden von einer Hakenbahn Pending DE1006799B (de)

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