DE100332C - - Google Patents

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DE100332C
DE100332C DENDAT100332D DE100332DC DE100332C DE 100332 C DE100332 C DE 100332C DE NDAT100332 D DENDAT100332 D DE NDAT100332D DE 100332D C DE100332D C DE 100332DC DE 100332 C DE100332 C DE 100332C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/04Filling match splints into carrier bars; Discharging matches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
die mit demselben ausgestattete Zünd-Schnilt nach
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur ununterbrochenen Herstellung von Zündhölzern mittels einer endlosen Förderkette, und besteht in einer Vorrichtung, welche zur selbsttätigen und sicheren Einführung der in einem Ordner geordneten Zündholzstä'bchen in die Durchlochungen der Förderkette mit einer Reihe durch Vereinigung eines Bodens mit einem Transportschlitten sich bildender Röhrchen ausgestattet ist.
In beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι
honmaschine in senkrechtem
■Linie 1-1 (Fig. 2), während
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch die Maschine nach Linie 2-2 (Fig. 1),
, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie 3-3 (Fig. 1), und
Fig. 4 einen solchen nach Linie 4-4 (Fig. 1) zeigt.
Fig. 5 stellt einen senkrechten Schnitt vom Erfindungsgegenstande selbst in gröfserem Mafsstabe dar und zeigt die Stellung der Arbeitstheile am Ende der Rückwärtsbewegung des Schlittens, während
Fig. 6 ein der Fig. 5 entsprechender senkrechter Schnitt ist, welcher die Stellung der Arbeitstheile am Ende' der Vorwärtsbewegung des Schlittens gegen die Kette hin zeigt.
■ ■■ Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie y-y (pig- 5) im gleichen Mafsstabe wie letztere, von links nach rechts gesehen, und
Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 (Fig. 5) im gleichen Mafsstabe wie Fig. 5, von rechts nach links gesehen. :■ ■
Die von einem Trichter A (Fig. 1) aus zunächst auf eine Reihe neben einander gelagerter und mit rüttelnder Bewegung begabter Kanäle A1 vertheilten, darauf dem auf einem Tisch B verschiebbar gelagerten Ordner A* zugetührten und durch entsprechende Bewegung des letzteren in diesem geordneten Zündholzstäbchen gelangen dann zu einem im Nachstehenden eingehender beschriebenen Transportschlitten, welcher sie schliefslich in die Förderkette einführt.
Im Tisch B sind Nuthen b (Fig. 1, 4^ 5 und 6) vorgesehen, deren Achsen mit denjenigen der Durchlochungen der Förderkette D im Augenblick des Stillstandes der letzteren zusammenfallen. Dieser Nuthentisch wird vom Maschinengestell selbst getragen und an seinem hinteren Theil ist ein Satz Nadeln B1 (Fig. 2, 5 und 6) angeordnet, welcher von einem Nadelträger oder einer Traverse b1 getragen wird. Die letztere ist zu jeder Seite mit einer Führungsstange b~ (Fig. 1 und 2) versehen, welche in Führungen b3 des Maschinengestelles gleiten.
. Da andererseits die Enden der Nadeln B1 niemals die Einschnitte des Tisches B verlassen, so folgt daraus, dafs die Gesammtheit in geeigneter Weise geführt wird. Der Nadelsatz bewegt sich waagerecht hin und her, wie im Nachstehenden aus einander gesetzt werden soll.
Bei der Vorwärtsbewegung der Nadeln treiben ihre freien Enden die in die Aussparungen des Tisches B gefallenen Zündhölzer nach vorwärts und führen dieselben in nachstehend beschriebener Weise in entsprechende Aussparungen des Transportschlittens ein.
Der Transportschlitten (Fig. i, 2, 3, 5, 6, 7 und 8) wird von einer geschlitzten Platte c gebildet, welche einen Theil eines mit Oesen c14 versehenen Rahmens C bildet. Durch eine jede dieser Oesen ist eine mit dem Maschinengestell E verbundene Führungsstange c15 hindurchgeführt. Der Transportschlitten ist waagerecht hin- und herbeweglich; an seinem hinteren Ende ist eine Stange C1 angeordnet, welche an ihren unteren Enden zwei Rollen C1C1 trägt, die bei der Hin- und Herbewegung auf einer am Maschinengestell festsitzenden gekröpften Schiene c2 laufen. Infolge der Kröpfung dieser Schiene wird die Stange C1 bei ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung gehoben bezw. gesenkt. Die Stange C1 wird durch zwei Winkeleisen c9 geführt, welche am hinteren Ende des Schlittens befestigt sind und der Stange C1 als senkrechte Gleitflächen dienen.
Vor dem Schlitten c ist nahe der Presse ein fester Boden C2 (Fig. 1, 2, 5 und 6) angeordnet, welcher vom Maschinengestell getragen wird, und dessen untere Fläche in gleicher Ebene mit der Oberfläche der Schlitzplatte c des Transportschlittens liegt. An der Rückseite dieses Bodens C'2 ist ein Kamm C3 angeordnet, dessen Zähne den Schlitzen der Platte entsprechen. Der Kamm wird an der Rückseite des Bodens mittels zweier oder mehrerer vom Boden getragener Zapfen cs verschiebbar befestigt, indem die Zapfen in im Kamme entsprechend angeordneten Führungsschlitzen c4 (Fig. 5 und 6) zu gleiten vermögen. Auf diese Weise kann also der Kamm eine abwechselnde Bewegung in senkrechter Ebene ausführen; er ist zu diesem Zwecke an jedem Ende mit einem kleinen, bei c6 drehbar gelagerten Schnäpper c5 versehen. Mit diesem kann ein an der Schlitzplatte c des Transportschlittens angeordneter Anschlag c"' zusammenwirken.
Aufserdem ist der Transportschlitten an jedem seiner Ränder mit einem Haken C4 (Fig. 1, 2 und 8) versehen, welcher eine Reihe von Zähnen c8 trägt, deren gegenseitiger senkrechter Abstand gleich dem Abstande zweier auf einander folgender Lochreihen der Förderkette D ist. Die letztere trägt selbst auf ihren Rändern Lochreihen d, und zwar ist der Querschnitt dieser Löcher gleich dem der Zähne c8 und die Lochreihen stimmen bezüglich ihrer Abstände mit den Zündholzreihen überein.
Die Förderkette D wird im Augenblick der Einführung der Zündhölzer durch eine Querstange des Gestelles e9 (Fig. 1, 5 und 6) unterstützt, welche in Höhe des Schlittens c angeordnet ist.
Die Wirkungsweise der Einführungsvorrichtung ist folgende:
Jeder Schlitz des Tisches B wird, infolge der Bewegung des Behälters A*, mit einem Zündholz versehen. In dem Augenblick, in welchem der Schlitten in seiner äufsersten hinteren Stellung nahe dem Tisch B anliegt, treiben die Nadeln B1 die Zündhölzer in die Schlitze des Schlittens c hinein. Hierauf werden die Nadeln zurückgeführt, so dafs sie die Schlitze b freigeben und Raum für eine neue Reihe aus dem Behälter austretender Zündhölzer lassen. Gleichzeitig geht der Schlitten c nach vorwärts gegen die Förderkette D und nimmt dabei die Stange C1 mit, deren Rollen c1 auf den Schienen c2 laufen.
Bevor der mit Zündhölzern beladene Schlitten an dem Boden C'2 ankommt, heben die Anschläge c7 des Schlittens, indem sie auf die Klinke c5 des Kammes C3 einwirken, den letzteren derart, dafs die in den Schlitzen des Schlittens enthaltenen Zündhölzer freien Durchtritt erhalten. Hierauf geht der Schlitten nach vorwärts unter den Boden C2 und nachdem er seinen Vorgang vollendet hat, wird die Stange C1 durch die Schiene c2 emporgehoben und auf diese Weise das vordere Ende der durch die Schlitze des Schlittens und den Boden C2 gebildeten Röhrchen abgeschlossen.
Indem der Schlitten fortfährt, sich nach vorwärts zu bewegen, treten die Zähne c8 des Hakens C4 in die Durchlochungen d der Förderkette ein und sichern die Feststellung derselben genau in der Höhe, welche sie zur Ladung einnehmen mufs, d. h. in dem Augenblick, in welchem eine ihrer Lochreihen dl genau den Schlitzen der Schlittenplatte gegenübersteht. Indem der Schlitten c seine Vorwärtsbewegung fortsetzt, drückt die Stange C1 die Zündholzreihe in die entsprechenden Löcher der Förderkette D ein.
Nachdem das hintere Ende der Schlittenschiene c7 bei der Rückwärtsbewegung die Zunge des Schnäppers c5 passirt hat, fällt dieser hinter der Schiene herab und nimmt dabei den Kamm C8 mit, so dafs das untere Ende der Kammzähne mit der unteren Fläche der Schlitze des Schlittens in gleiche Ebene kommt und dieselben demnach wieder verschliefst. Hierauf geht der Schlitten weiter zurück, wobei die Stange C1 wieder nach abwärts fällt.
Indem der Schlitten seine Rückwärtsbewegung fortsetzt, treten die Zähne des Kammes in die genannten Schlitze ein und reinigen dieselben vollständig. Der Kamm ist infolge des Gelenkes c6 des Hakens c5 gesenkt geblieben, da das Gelenk am Haken diesem ge-
stattet, sich nach rückwärts zu neigen und sich bei der Rückwärtsbewegung von der Schiene c7 zu entfernen, während bei der Vorwärtsbewegung dieser Schiene der Haken gegen die Rückseite des Bodens angedrückt wird und so eine starre Verbindung bildet, welche den Kamm zwingt, sich unter der Wirkung des abgeschrägten Schienentheiles zu heben. Der Schlitten setzt seine Rückwärtsbewegung fort bis in die Nähe des festen geschlitzten Tisches B. Diese Reihenfolge der Bewegungen wiederholt sich fortgesetzt.
Die Bewegungen des Nadelträgers und des Transportschlittens können in beliebiger Weise bewirkt werden, so z. B. in der folgenden.
Auf der Bodenplatte e des Hauptgestelles E sind vier Lager e1 (Fig. i, 3 und 4) vorgesehen , welche als Stützpunkte für zwei Gelenkparallelogramme dienen, die aus Hebeln bibi und Querstangen be gebildet werden, von denen jede der letzteren zwei Rollen b"' trägt. Diese Rollen werden durch einen Doppeldaumen bs angetrieben, welcher auf der Hauptmaschinenwelle X aufgekeilt ist, so dafs diese Welle dem Parallelogramm schwingende Bewegung ertheilt, welche dann durch das freie Ende der Hebel b 5 mittels Verbindungsstangen b9 auf Bolzen b 10 des Nadelträgers bl übertragen wird.
Die Grundplatte e trägt zwei weitere Lager e2, welche als Schwingungspuhkte für Hebel c19 dienen, von denen jeder mit zwei Rollen c10 versehen ist. Die letzteren laufen auf dem Umfang von Doppeldaumen c11, welche auf der Hauptmaschinenwelle X aufgekeilt sind. Das freie Ende dieser Hebel c19 treibt durch Vermittelung einer Verbindungsstange c12 Bolzen cir> an, welche von den Oesen cli des Schlittens getragen werden.
Selbstverständlich kann der Antriebsmechanismus ebensowohl wie die Constructionseinzelheiten des Schlittens und die Verbindungsweise der geschlitzten Platte C2 abgeändert werden. So kann die letztere fest am Schlitten angeordnet bezw. mit diesem aus einem Ganzen hergestellt werden und in letzterem Falle vollständige Röhren während der ganzen Transportdauer der reinen Zündholzspähne bilden. In gleicher Weise kann man auch die Anordnung der Stange Cl und ihre Bewegung abändern, welche letztere durch Uebertragung oder durch Drehung in beliebiger Weise erzeugt werden kann, oder man kann selbst die Stange durch eine Nadelreihe ersetzen, weiche den Schlitzen des Schlittens entspricht.
Schliefslich kann man auch alle übrigen Hülfstheile des Mechanismus in beliebiger Weise ändern. Der wesentliche Punkt besteht darin, dafs vollständige Röhren gebildet werden, welche die Zündhölzer wenigstens in dem Augenblick aufnehmen, in welchem diese einen Stols von rückwärts erhalten, um in die Transportkette hineingedrückt zu werden.
Die Förderkette D (Fig. 1, 2, 5, 6 und 7) wird durch eine ununterbrochene Folge von metallischen Plättchen gebildet, welche mit mehreren, an beiden Seiten ausgefrästen Lochreihen d' versehen sind, und zwar entspricht jede Lochreihe einer durch den Transportschlitten zugeführten Zündholzreihe. An jedem Ende der Platte ist vor der Reihe der kleinen und ungefrästen Löcher d1 ein ovales Loch d von gröfserer Dimension vorgesehen, welche den Zähnen des Hakens C* des Schlittens C entspricht.
Die Lochreihen dl einer Platte besitzen gleichen gegenseitigen Abstand, und in gleicher Weise ist auch der Abstand der letzten Lochreihe einer Platte von der ersten Lochreihe der nächstfolgenden Platte gleich dem Abstand zweier auf einander folgender Lochreihen derselben Platte. Die Platten sind, wie üblich, in Gestalt eines endlosen Tisches durch Oesen d'2 und Bolzen db mit einander verbunden (Fig. 2).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Einführung von Zündhölzchen in die Förderkette, dadurch gekennzeichnet, dafs die von einem Ordner (A*) in die Nuthen (b) eines Tisches (B) vertheilten Zündholzstäbchen mittels im Augenblick der Zuführung aus einem feststehenden Boden (C2J und einem gegen die Unterseite desselben geführten Schlitten (c) mit den Tischnuthen entsprechenden Nuthen sich bildender oder auch fertig gebildeter Röhrchen durch einen Druck von rückwärts selbstthätig und sicher in die Durchlochungen der Förderkette (D) eingeprefst werden.
2. Eine Ausführungsform der in Anspruch 1 gekennzeichneten Zündholzmaschine, bei welcher die Einpressung der in die Tischnuthen (b) vertheilten Zündholzstäbchen in die Durchlochungen der Förderkette (D) dadurch erfolgt, dafs im Augenblick der durch Vereinigung des geschlitzten Förderschlittens (c) mit dem feststehenden Boden (C'2) bewirkten Röhrchenbildung eine Stange Ci die hinteren Enden der Röhrchen abschliefst, so dafs bei der Weilerhewegung des Schlittens die Hölzchen durch die gegen sie drückende Stange in die Lochreihen der Förderkette eingeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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