DE100319C - - Google Patents

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DE100319C
DE100319C DENDAT100319D DE100319DA DE100319C DE 100319 C DE100319 C DE 100319C DE NDAT100319 D DENDAT100319 D DE NDAT100319D DE 100319D A DE100319D A DE 100319DA DE 100319 C DE100319 C DE 100319C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

υ A
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenwärtige Erfindung hat eine Staubvertiigungsvorrichtung zum Gegenstande, bei welcher der durch den Ventilator von Stellen, wo viel Flugstaub herrscht, abgesaugte Staub einer Flüssigkeit zugeführt und durch Zerstäuben dieser Flüssigkeit unschädlich, gemacht wird.
Diese Vorrichtung ist in der Zeichnung in einem Verticalschnitt (Fig. 1) und einem Horizontalschnitt (Fig. 2) dargestellt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen Einzeltheil in zwei verschiedenen Ansichten.
α ist ein Flüssigkeitsbehälter, an welchem oben ein Luftabzugsschacht b excentrisch angeordnet ist. In diesen Behälter wird der vom Ventilator abgesaugte Staub durch ein Rohr c eingeleitet. Das Rohr c reicht bis über den Wasserspiegel und ist hier haubenförmig erweitert. Dieser untere Theil c1 des Rohres ist ■ drehbar an dem oberen Theil c gelagert und wird die Drehung desselben durch eine Zahnradübertragung j bethä'tigt.
Im haubenförmigen Theile c1 des Rohres c ist ein Flüssigkeitszerstäubungsrad d gelagert. Die Drehung dieses Rades erfolgt selbsttätig, indem ein aufsen auf der Radwelle gelagertes Zahnrad e bei der Drehung von c1 an einem feststehenden Zahnkranze/ entlang geführt und dadurch in Drehung versetzt wird.
Das Zerstäubungsrad d besteht aus einer Welle, auf welcher radiale Schleuderarme aus Schmiedeisen angebracht sind (Fig. 3 und 4). Die Enden dieser Arme sind gezahnt, um die Zerstäubungswirkung zu erhöhen.
Dieses Rad zerstäubt im Räume c1 die vorhandene Flüssigkeit, welche sich als feuchter Nebel in den Behälter α vertheilt. Im Räume c1 vermischen sich die feineren Theile des bei c eingeführten Staubes mit dem dort erzeugten Flüssigkeitsstaube. Die gröberen Theile des Staubes sinken unter Einflufs des Rades d unter den Wasserspiegel. Feinere Staubtheile, welche aus cl entkommen und durch den Behälter α ins Freie entweichen wollen, werden in diesem letzteren von dem hier befindlichen Nebel durchsättigt und gehen dann selbstthätig auf die Flüssigkeit nieder.
Um diejenigen gröberen Staubtheile, welche nicht unter die Flüssigkeit sinken, sondern auf dem Flüssigkeitsspiegel schwimmen, ebenfalls unter die Flüssigkeit zu bringen und mit derselben zu vermischen, ist an der Haube c1 eine schnabelförmige, in die Flüssigkeit eintauchende Verlängerung c° angebracht, und zwar an der Seite, wo die Schaufeln des Rades in das Wasser oder dergl. eintauchen. In dem Mafse nun, in welchem die Schaufeln in der Haube das Wasser etc. von besagtem Schnabel wegschöpfen, strömt dasselbe von aufsen unter dem Schnabel hindurch nach innen (Pfeilrichtung) und wird dadurch der aufsen schwimmende Staub unter die Haube c1 bezw. das Rad d geschwemmt und dadurch mit der Flüssigkeit vermengt.
Damit nun der rings um die Haube herumschwimmende Staub nach und nach derart unter das Rad getrieben und von diesem unter das Wasser oder dergl. geschlagen wird, er-
folgt die oben erwähnte Drehung der Haube cl und des Rades d in der Pfeilrichtung (Fig. 2) durch das Getriebe j. Die Zerstäubung des Wassers, sowie das Hineinarbeiten des aufsen herumschwimmenden Staubes unter dasselbe kann vielleicht noch dadurch stärker bewirkt werden, dafs man am Rande der Haube noch eine Anzahl radialer Schaufeln g anbringt, welche das Wasser bei der Drehung der Haube ebenfalls stark aufwühlen.
Die in die Haube eingesaugte, hier mit Staub und Flüssigkeit geschwängerte Luft zieht durch das Gefäfs α sowie den Schacht b ins Freie. Der Schacht b besitzt eine oder mehrere Ausbauchungen h, in welchen Platten i oder Glocken aufgehängt sind, durch deren Höheroder Tieferstellen der Luftzug im Schacht geregelt werden kann. Das bei heifser Jahreszeit im Behälter α verdampfende Wasser oder die sonst mit der Luft in den Schacht aufsteigende Feuchtigkeit kann sich an den Platten i sowie den Ausbauchungen und Wänden des Schachtes j niederschlagen und durch ein Verbindungsrohr k in den Behälter α zurücklaufen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Staubvertilgungsvorrichtung, bei wel-'cher der Staub einer Flüssigkeit mit Zerstäubungsrad (d) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die Haube (cl) der Staubzuleitung, in welcher das Zerstäubungsrad gelagert ist, drehend gemacht ist, um den rings um diese Haube auf der Flüssigkeit schwimmenden Staub mit Hülfe des Rades und einer schnabelförmigen Verlängerung (c°J der Haube zwecks Vermischung mit der Flüssigkeit rascher dem Rade zuzuschwemmen, wobei dieses letztere bei der Drehung der Haube mit einem Zahnrade (e) an einem Zahnkranze (f) entlang läuft und dadurch selbstthätig in Drehung erhalten wird, wobei gegebenen Falls zwecks kräftigeren Aufwühlens der Flüssigkeit -am Rande der Haube ebenfalls Schaufeln (g) angeordnet sein können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198325B (de) * 1954-11-10 1965-08-12 Nils Torsten Wrene Vorrichtung zum Nassabscheiden von Bestandteilen beliebigen Aggregatzustandes aus Gasstroemen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198325B (de) * 1954-11-10 1965-08-12 Nils Torsten Wrene Vorrichtung zum Nassabscheiden von Bestandteilen beliebigen Aggregatzustandes aus Gasstroemen

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