DE100306C - - Google Patents

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DE100306C
DE100306C DENDAT100306D DE100306DA DE100306C DE 100306 C DE100306 C DE 100306C DE NDAT100306 D DENDAT100306 D DE NDAT100306D DE 100306D A DE100306D A DE 100306DA DE 100306 C DE100306 C DE 100306C
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DE
Germany
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motor
housing
countershaft
crank
bicycle
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DENDAT100306D
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Publication of DE100306C publication Critical patent/DE100306C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die leichte und sichere Anordnung eines Motors an einem Fahrrad (sei es nun Ein- oder Zweisitzer) gewöhnlicher Construction, so dafs dasselbe mit geringen Hülfsmitteln leicht und bequem in ein Motorfahrrad, und umgekehrt jedes Motorfahrrad in ein Zweirad gewöhnlicher Bauart umgewandelt werden kann. Hierbei ist dafür Sorge getragen, dafs der Schwerpunkt des Rades in Bezug auf die Längsrichtung desselben nicht verlegt wird, sondern dafs derselbe mit dem des Motors ganz oder annähernd zusammenfält, und dafs infolge der Kolbenbewegung eine Verlegung des Schwerpunktes in Bezug auf die Längsrichtung des Fahrrades nicht stattfindet.
In Berücksichtigung aller dieser Thatsachen mufs der Motor nahe an dem Kurbellager der Maschine angebracht werden, und zwar derart, dafs er leicht abgenommen werden kann. Zu diesem Zwecke wird die in Fig. 1, Gesammtansicht des Motorfahrrades, und in Fig. 2, Längsschnitt für das Schwungradgehäuse mit dem darin sitzenden Cylinder, gezeichnete Einrichtung getroffen.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, bleibt der Rahmenbau der bis jetzt gebräuchlichen Fahrräder unverändert. Die Anbringung des Motors erfolgt durch Vermittelung des Kurbellagers, das zu einem Gehäuse α ausgebildet ist. Letzteres ist so in den Rahmenbau eingeschaltet, dafs es in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise gleichzeitig die inneren bezw. unteren Enden des unteren Rahmenrohres der Sattelstütze der Hinterradgabelscheibe und des Cylinders vereinigt. Zu diesem Zweck wird dieses Gehäuse aus zwei Theilen a1 a2 gebildet, welche mittelst Flantsche und entsprechender Dichtungen an einander befestigt werden und die eben genannten Elemente zwischen sich aufnehmen. Die Hauptachse des Motors läuft in entsprechenden Kugellagern des Gehäuses α und ist innerhalb desselben die Kurbel i1 in bekannter Weise beiderseitig mit Schwungmassen h versehen (Fig. 2), welche bei der durch Vermittelung der Pleuelstange k erfolgenden Drehung der Hauptwelle i als Schwungräder dienen.
Die Vorgelegewelle m des im Viertakt arbeitenden Motors läuft ebenfalls in Kugellagern des Gehäuses a. Direct auf dieser Vorgelegewelle m sitzt die Nockenscheibe c, welche zur Steuerung des Auspuffventiles η dient, ein Umstand, welcher bedeutende Ersparnifs an Raum und Mechanismen und dadurch verminderte Reibung im Gefolge hat. Die Nockenscheibe c besitzt zwei Nocken, welche bei ihrer Rotation abwechselnd auf den Winkelhebel d einwirken, der infolge dessen in bestimmten Zeitintervallen durch Vermittelung der Stange e das Auspuffventil η öffnet.
Hierbei ist f der am oberen Rahmenrohr lösbar befestigte Benzin - oder dergl. Behälter mit Regelvorrichtung und mit Leitung zum Einlafs- (Saug-) Ventil s. g ist der Auspuffkasten, welcher durch eine entsprechende Leitung mit dem Gehäuse des Auspuffventiles η in Verbindung steht. Auf der Vorgelegewelle, welche mit dem Hinterrad durch entsprechende Kettenübersetzung verbunden ist, sitzen die
Tretkurbeln, welche die Verwendung des Fahrrades als gewöhnliches Fahrrad ermöglichen.
Das Gehäuse α ist mit OeI gefüllt, so dafs die Hauptachse i mit der Kurbel il und den Schwungrädern h, sowie auch die Vorgelegewelle m in OeI läuft. Nachdem die hintere Cylindermündung b offen in das Gehäuse a hineinsteht, erfolgt beim Rückgänge des Kolbens eine Compression der im rückwärtigen Cylindertheile bezw. im Gehäuse α über dem Oelniveau stehenden Luft, wodurch das OeI in die Lager der Hauptachse i, der Kurbel il und der Vorgelegewelle hineingeprefst wird. Auf diese Weise erfolgt die Schmierung der genannten Lagertheile.
Es ist einleuchtend, dafs der Motor leicht abgenommen und nach Ersatz des verkürzten unteren Rahmenrohres durch ein längeres, sowie nach Einsatz eines gewöhnlichen Kurbellagers das gewöhnliche Fahrrad wieder hergestellt werden kann.
Die eingangs angegebenen Bedingungen werden , wie leicht ersichtlich, von dem neuen Motorfahrrad erfüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Motorantrieb für Fahrräder mit innerhalb des Rahmengestelles stehend angeordnetem Motor, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kurbelwelle (i) des Motors in einem zweitheiligen Gehäuse (a) gelagert ist, welches in die von dem Nackenrohre nach dem Tretkurbellager führende Gestellstange eingeschaltet ist und den Motor trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT100306D Expired DE100306C (de)

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Publication Number Publication Date
DE100306C true DE100306C (de) 1900-01-01

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DENDAT100306D Expired DE100306C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE100306C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845169C (de) * 1937-12-30 1952-07-28 Fichtel & Sachs Ag Motorantrieb fuer ein Fahrrad

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845169C (de) * 1937-12-30 1952-07-28 Fichtel & Sachs Ag Motorantrieb fuer ein Fahrrad

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