DE307777C - - Google Patents
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- DE307777C DE307777C DENDAT307777D DE307777DA DE307777C DE 307777 C DE307777 C DE 307777C DE NDAT307777 D DENDAT307777 D DE NDAT307777D DE 307777D A DE307777D A DE 307777DA DE 307777 C DE307777 C DE 307777C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B33/00—Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/33—Compressors for piston combustion engines
- F02M2700/331—Charging and scavenging compressors
- F02M2700/333—Drive thereof
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Anordnungen zum unmittelbaren Antrieb von Kapseloder
Kreiskoibenpumpen oder -gebläsen/ die als Hilfsmaschinen, insbesondere Spülluftpumpen
für Verbrennungskraftmaschinen dienen und bei welchen mehrere (mindestens zwei)
stets gleichförmig rotierende und zwangläufig
. gekuppelte Drehkörper mit gleichen oder verschiedenen
Umdrehungszahlen zusammenarbeiten, durch Mehrwellenmotoren, d. h. durch
Motoren, bei welchen die in den Arbeitszylindern entwickelte Leistung unter Vermittlung
mehrerer J miteinander, in der Regel durch Zahnräder zwangläufig verbundener Wellen
nach außen abgegeben wird.
Besonders kommen von diesen Mehrwellenmotoren die Zweiwellengegenkqlbenmotoren in
Betracht/ bei welchen an beiden Zylinderseiten je eine Kurbelwelle angeordnet ist und bei
denen diese Kurbelwellen durch zwischengeschaltete Zahnräder zwangläufig miteinander
gekuppelt sind. / „ . . ,
Die mehrere rotierende Teile enthaltenden Kapselpumpen, Kreiskolbenpumpen u. dgl.
haben den Vorteil, daß sie im Gegensatz zu den Pumpen mit in exzentrischen Bahnen
kreisenden. Scheibenkolben in allen Teilen ganz gleichmäßige Drehbewegungen ausführen, so
daß also, keine schädlichen Massenwirkungen auftreten können, daß gleitende Reibung mit
Ausnahme der unvermeidlichen Lagerreibung vermieden ist und daß sie deshalb guten
mechanischen Wirkungsgrad aufweisen, daß eine Abnutzung der Förderelemente (Kreiskolben)
nicht eintritt, daß also auch der Lieferungsgrad ständig gleichbleibt.
Dagegen haben diese Pumpen bei ihrer gewöhnlichen Bauart den Nachteil, daß zur
zwangläufigen Kupplung der miteinander zusammenarbeitenden rotierenden Teile besondere 4P
Kupplungsorgane (Zahnräder) vorhanden sein müssen, welche in vielen Fällen wenig erwünscht
sind, insbesondere dann, wenn die rotierenden Teile hohe Drehzahlen besitzen.
Es müssen in solchen Fällen an die Ausführung der Zahnräder hohe Anforderungen gestellt
werden, wenn sie nicht bald ihren Dienst versagen sollen, dies um so mehr, als es bei
derartigen Pumpen um sehr genaues, gleichmäßiges Zusammenarbeiten der rotierenden
Teile ankommt, damit eine ständig zwanglose Bewegung derselben zustande kommt.
Eine sehr einfache, betriebssichere, dauernd zuverlässige und insbesondere für hohe Drehzahlen
besonders geeignete Bauart für den Antrieb solcher Pumpen ergibt sich nun erfindungsgemäß
dadurch, daß man den rotierenden Teilen der Pumpe überhaupt keine
besonderen Kupplungszahnräder gibt, sondern sie unmittelbar an die bereits zwangläufig miteinander
verbundenen Wellen des Mehrwellenmotors bzw. an die diese Wellen miteinander kuppelnden Zahnräder anschließt. Die zur
Erzielung des Zwanglaufs dieser Wellen dienenden Zahnräder sind ihrer besonderen Aufgabe,
hohe Leistungen bei der gegebenen Drehzahl zu übertragen, angepaßt, so daß durch den
Wegfall der besonderen Zahnradkupplungen
fa. Auflage, ausgegeben am 39. Juni igso.
für die rotierenden Teile der Pumpe nicht nur eine Vereinfachung der letzteren, sondern auch
gleichzeitig eine wertvolle Erhöhung der Betriebssicherheit
erzielt wird, desgleichen auch eine Gewichts- und Raumersparnis. Der letztere Punkt ist insbesondere bei Motoren für Luftfahrzeuge
von Bedeutung. ,
Bei Verwendung der Kapsel- oder Kreiskolbenpumpe als Spülpumpe bietet sich bei
ίο der neuen Antriebsart der besondere Vorteil,
daß das weit ausladende Pumpengehäuse mit dem Rahmen des Mehrwellenmotors, welcher
zweckmäßig auch die Kupplungsräder enthält, in sehr innige'Verbindung gebracht werden
kann, so daß es gewissermaßen einen Teil dieses Rahmens bildet. Ein derartiges Pumpengehäuse bietet deshalb die beste Gelegenheit
zu einer- soliden Lagerung derjenigen Wellen, durch welche die Leistung des Mehrwellenmotors
nach außen abgegeben werden soll. Von besonderer Bedeutung ist dies dann, wenn
ein Mehrwellenmotor . zum Antrieb von Luftpropeilern dienen soll, da dann .das' Pumpengehäuse
gleichzeitig als Lagerbock für die Propellerwelle dienen kann.
Einige beispielsweise Ausführungsformen der
Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt.
Die Fig. 1, 3 und 6 sind Horizontalscbnitte
durch mit Kreiskolbenpumpen gekuppelte
Zweiweliengegenkolbenmotoren.
Fig. 2, 4, 5, 7 und 9 sind Querschnitte durch die Kreiskolbenpumpen.
Fig. 8 ist ein Aufriß und teilweiser Längsschnitt eines Einkolbenmotors mit Kreiskolbenpumpe.
· ·. ■'
Fig.. 10 ist eine Stirnansicht, Fig. 11 ein Aufriß,
Fig. 12 ein Grundriß eines Einkolbenzwilüngsmotors
mit Kreiskolbenpumpe. In den Figuren bedeuten: .
ι und 2 die von den Motor zylindern aus angetriebenen Wellen, ■
6, 6', 6" die von den erstgenannten Wellen ι und 2 aus durch Zahnradübersetzung angetriebenen
Zwischen wellen bzw. arbeitabgebenden Wellen,
3. 4> 5- 5'» 5" die Kupplungszahnräder, ,
7, 8, 9, 11, 11', 20, 20', 20", 21 die gleichförmig
rotierenden Teile der Kapsel- bzw. Kreiskolbenpumpen
10 das Gehäuse der Kreiskolbenpumpen,
15 die Arbeitszylinder des Hauptmotors, 17 das Zahnradgehäuse,
30 den Spülluftbehälter,
32 den Auspuff behälter.
30 den Spülluftbehälter,
32 den Auspuff behälter.
Beim Gegenstand der Fig. 1 und 2, einer Zweiwellengegenkoibenmaschme, übertragen die
in den Zylindern 15. arbeitenden Kolben 16 ihre Kraft auf die beiden Kurbelwellen 1 und 2.
'.. 60 Am einen Ende dieser Kurbelwellen sitzen die kleinen Zahnräder 3 und 4, welche durch das
mittlere große Zahnrad 5 miteinander gekuppelt sind. Durch die Welle 6 des Zahnrades 5 wird
die Leistung der Maschine nach außen abgegeben. Die zur Beschaffung der Spül- und
Ladeluft des' als Zweitakt Verbrennungskraftmaschine ausgeführten Zweiwejlengegenkolbenmotors
dienende Spülluftpumpe ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise als Zahnradpumpe
ausgeführt und im Gehäuse 10 untergebracht,
welches sich unmittelbar an das die.Zahnräder 3, 4, 5 enthaltende Gehäuse 17 anschließt.
Die Pumpe besteht aus einer rotierenden Scheibe 9, welche.. am Umfange drei Zähne
trägt, Welche die in dem Ringraum zwischen
der Scheibe 9 und dem Gehäuse 10 eingeschlossene Luft vor sich her schieben, und aus
zwei rotierenden Schiebern 7 und 8, welche
die Saug- und Druckräume voneinander trennen. Diese rotierenden Schieber sitzen unmittelbar
auf den Verlängerungen der · Kurbelwellen 1 und 2, die Scheibe 9 auf der vom Zahnrad 5
getriebenen Welle 6.
-Die Fig. 3 und 4 zeigetf eine Anordnung,
bei welcher zur Kupplung der Kurbelwellen 1 und 2 anstatt eines Zwischenrades zwei Zwischenräder 5' und 5" vorhanden sind. Mit
den Achsen 6' und 6" dieser Zahnräder sind die. Zahnkörper 11' und τι" einer Kapselpumpe
verbunden.
An Stelle einer Kapselpumpe kann bei der gleichen Zahnradanordnung auch eine sogenannte
Kreiskolbenpumpe verwendet werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Mit der
Welle 6' des Zahnrades 5' ist beispielsweise der die Kreiskolben 20 enthaltende Kreiskolbenkörper
verbunden, während die mit dem Zahn- /· rad 5", verbundene Welle 6" den Schieber 21
antreibt.
Die Fig. 6 und 7 betreffen einen Zweiwellen- ioo
motor, bei welchem zur Kupplung der beiden Kurbelwellen 1 und 2 drei Zwischenräder 5, 5'
und 5" Verwendung finden. Das Gehäuse der Spülpumpe 10 schließt sich wieder unmittelbar
an das Rädergehäuse 17 an/ In dem Gehäuse
10. ist eine Kreiskplbenpumpe, welche aus
einem Schieber 21 und zwei damit zusammenarbeitenden Kreiskölbenkörpern (Kreiskolben 20'
und 20") besteht. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Schieber von der Welle 6 des
Zahnrades 5, die Kreiskolbenkörper von den Wellen 6' und 6" der Zahnräder 5' und 5"
angetrieben werden. Die Welle 6 des mittleren Zahnrades 5 ist zur Aufnahme eines Luftpropellers bestimmt und zu diesem Zweck an
ihrem freien En^e mit-dem Konus 24 versehen. Sie istin der Rückwand des Zahnradgehäuses
17 bei 24 und in dem nach vorn gezogenen Deckel 23 des Pumpengehäuses bei
25 gelagert Durch diese Ausnutzung des iao Pumpengehäuses für die Wellenlagerung ergibt
sich ohne Zwang ein großer Lagerabständ,
was für die Erzielung einer soliden Lagerung dieser Welle sehr erwünscht ist.
Die Fig. 8 und 9 betreffen einen Einkolbenzweitaktmotor, von dessen Kurbelwelle 1 aus
mittels einer Zahnradübersetzung 3, 5 eine Propellerwelle 6 angetrieben wird. Auf der
verlängerten Kurbelwelle 1 und auf der Welle 6 sitzen die kreisenden Körper 7 und 9 der Spüllüftpumpe,
deren Gehäuse 10 sich organisch
an das Motorgehäuse anschließt; der nach vorn ausladende Deckel 23 des Pumpengehäuses
enthält die Lufteinströmöffnungen und trägt gleichzeitig das vordere Lager 25 der Propellerwelle
6. Das zweite Lager 24 der Propellerwelle 6 liegt zwischen Zahnrad 5 und Kreiskolbenkörper
9. Die von der Pumpe geförderte !Luft gelangt, durch die Ummantelung der
Pumpe 10 und Anschlußleitung 29 auf kürzestem Wege in den Spülluftbebälter 30.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen einen Zwillingsmotor, dessen Kurbelwellen 1 und 2 mittels
der Kupplungsräder 3, 4, 5 eine zwischen den
Einzelmotoren liegende Hauptwelle 6 antreiben, eine Anordnung, die namentlich für Schiffsantrieb
u. dgl. in Frage kommt.. Zwischen den Einzelmotoren und den Kupplungsrädern
ist die mit beliebig gestalteten rotierenden Körpern versehene Spülluftpumpe ro derart
eingebaut, daß die rotierenden Körper unmittelbar auf den Wellen i,'2.und 6 selbst
sitzen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist,
ergibt sich auf diese Weise trotz der Aufteilung des Motors in zwei Aggregate ein harmonischer
und einfacher Zusammenbau von Motor und Spülpumpe, gleichzeitig ohne besonderen
Aufwand eine solide Querverbindung und Zahnradlagerung. Selbstverständlich können auch noch die Zahnräder innerhalb des
Pumpengehäuses untergebracht werden. Be-^
sonders vorteilhaft ist auch der einfache und sehr geringen Strömungsverlust verursachende
unmittelbare Anschluß des Pumpengehäuses an die Spülluftbehälter 30.
Selbstverständlich können außer den dargestellten Bauarten von zwei- und mehrwelligen
Kapsel- und Kreiskolbenpumpen auch beliebige andere Konstruktionsformen derartiger Pumpen
in gleicher Weise Anwendung finden. Bei Motoren, welche mit gasförmigen oder verdampften
flüssigen Brennstoffen arbeiten, können auch mehrere Pumpen z. B. für Luft und Gas
oder für Luft und Gemisch in sinngemäßer Weise angeordnet sein. ■
Claims (2)
1. Antrieb von Kapsel-oder Kreiskolbenpumpen;
die als Spülluftpumpen für Verbrennungskraftmaschinen dienen und bei
welchen mehrere (mindestens zwei) zwangläufig gekuppelte und stets gleichförmig
mit gleichen oder verschiedenen Drehzafilen rotierende Körper zusammenarbeiten, durch
Motoren, welche an sich mehrere zwangläufig gekuppelte Wellen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der rotierendeh
Pumpenteile, unter Vermeidung besonderer Zahnradgetriebe an der Pumpe, unmittelbar von den Wellen des Hauptmotors
oder von den diese Wellen miteinander kuppelnden Zahnrädern aus erfolgt.
2. Antrieb von Kapsel- oder Kreiskolbenpumpen durch Mehrwellenmotoren nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpengehäuse als Bestandteil des
Maschincnhauptrahmens dient und das äußere Lager derjenigen Welle enthält,
durch welche die Leistung der Mehrwellenmaschine nach außen weitergeleitet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307777C true DE307777C (de) |
Family
ID=561086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307777D Active DE307777C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307777C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762714C (de) * | 1940-05-04 | 1954-08-09 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Vielzylinder-Brennkraftmaschine |
| US2768616A (en) * | 1951-10-25 | 1956-10-30 | Thomas B Danckwortt | Two cycle opposed piston internal combustion engine |
| US2888800A (en) * | 1951-03-28 | 1959-06-02 | Wade Engineering Ltd | Engine with exhaust gas extractor |
| DE1244464B (de) * | 1963-02-23 | 1967-07-13 | Elsbett G | Brennkraftmaschine mit gegenlaeufigen Kolben |
| DE3607248A1 (de) * | 1986-03-05 | 1987-09-10 | Man Nutzfahrzeuge Gmbh | Hydraulische rotationskolbenmaschine |
| DE102015203683A1 (de) | 2015-03-02 | 2016-09-08 | Jan Körbelin | Rotationskolbenpumpe |
-
0
- DE DENDAT307777D patent/DE307777C/de active Active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762714C (de) * | 1940-05-04 | 1954-08-09 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Vielzylinder-Brennkraftmaschine |
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| DE102015203683A1 (de) | 2015-03-02 | 2016-09-08 | Jan Körbelin | Rotationskolbenpumpe |
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