DE1002840B - Elektromagnetische Blasvorrichtung fuer Wechselstrom - Google Patents
Elektromagnetische Blasvorrichtung fuer WechselstromInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/44—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
Landscapes
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Blasvorrichtung für Wechselstrom, die zur Löschung von
Lichtbogen zwischen Schaltkontakten von Schützen und Laistungsschaltern dient.
Derartige Blasvorrichtungen bestehen im allgemeinen aus einer Blasspule, einem geblätterten.
— d. h. aus geschichteten, z. B. einseitig mit Papier beklebten Blechen zusammengesetzten — Blasspulenkern
und seitlich an diesem befestigten Blaseisen,, die aus massivem Eisenblech bzw. Bandeisen oder auch
aus geblättertem Eisenblech bestehen.
Bei solchen, elektromagnetischen Blasvorrichtungen
mit seitlich an die Blasspule angesetzten geblätterten Blaseiisen kann gemäß der Erfindung eine besonders
günstige Ausbildung des Blasfeldes dadurch erreicht werden, daß die Lamellen der Blasedeem fächerförmig
aufgebogen werden.
Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken werden die seitlichen Blaseisen durch Umgießen oder Umpressen
mit Asbest-Zement, einem Kunstharz oder einem Gießharz (vorzugsweise Äthoxylinharz) zusammengehalten
und geschützt.
Um die magnetische Wirkung der Blaseinrichtung zu erhöhen, kann den Werkstoffen für die Halterung
der fächerförmigen Blaseisen Eisenpulver zugefügt werden, allerdings müssen die einzelnen Eisenpartikelchen elektrisch voneinander isoliert sein
(Carbotiyleisen, Permalloy, Perminvar usw.).
Die Form der Blasbleche kann beliebig gewählt werden; im allgemeinen wird man sich eines entsprechenden
Blechschnittes bedienen. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, die eingebetteten
bzw. umgossenen Blaseisen seitlich aus der Umhüllung
hierausragen zu lassen, so daß ein. freier Ansatz zum Anschluß an den Spulenkern zur Verfügung steht.
Diese Maßnahme erleichtert die Bearbeitung der Stoßstelle, die im allgemeinen durch Schleifen erfolgt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der elektromagnetischen Blasvorrichtung nach der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
In einer Bohrung 2 das Spulenkörpers der Blasspule 3 steckt der geblätterte Kern 1 der Blasvorrichtung. Die
seitlich aufgebogenen Blasbleche 4 sind so angeordnet, daß ihre Schichtung an der Berührungsstelle 5 mit
dem Kern mit der Schichtung der Bleche des Kernes übereinstimmt. Die räumliche Festlegung der fächerförmig
abgebogenen Blasbleche erfolgt durch die Einbettung 6, die aus Asbest-Zement, Gießharz oder
einem anderen geeigneten Werkstoff bestehen kann, wobei der Ansatz 7 zweckmäßig nicht mit umgössen
wird, weil die Stoßstelle aus den obengenannten Gründen frei bleiben muß.
Elektromagnetische Blasvorrichtung
für Wechselstrom
für Wechselstrom
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Paul Donath, Berlin-Lichterfelde,
und Werner Lange, Berlin-Dahlem,
sind als Erfinder genannt worden
Man kann die Anordnung auch so treffen, daß nur eine Stoßfuge zwischen Kernblechen, und Blasblechen
entsteht. In diesem Falle müssen die Bleche der ednen oder anderen Seite mit den Kernblechen, aus einem
Stück bestehen, oder es können beide Teilbleche und die Kernbleche aus einem einziigen Stück hergestellt
(z. B. ausgestanzt) sein. Die letztere Anordnung, die zu einer etwas umständlicheren und teueren Ausführungsform
führt, hat andererseits den. Vorteil dar geringsten elektrischen und magnetischen Verluste.
Schließlich kann man die Anordnung auch so treffen, daß sich Kernbleche und Blasbleche wie bed Transformatorkernen
überlappen.
Die Form der Blasbleche richtet sich nach den Gegebenheiten des Schalters und insbesondere nach
der Form und der Stärke des gewünschten Blasfeldes. Man wird immer bestrebt sein, die Blaseiseni in die
Nähe des Lichtbogens 8 (Fig. 2) zu bringen, um eine wirkungsvolle elektromagnetische Blasung zu erzielen.
Claims (4)
1. Elektromagnetische Blasvorrichtung mit seitlich an die Blasspule angesetzten geblätterten
Blaseisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen der Blaseisen fächerförmig aufgebogen
sind.
2. Elektromagnetische Blasvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlichen Blaseisen, in eine Gieß- oder Preißmasse
eingebettet sind.
609 836/349
3 4
3. Elektromagnetische Blasvorrichtung nach Blaseisen aus der Einbettmasse herausragende
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze zum Anschluß an den Spulenkern besitzen.
Einbettmasse für die Blaseisen Eisen- oder Eisen-
legierungspulver enthält.
4. Elektromagnetische Blasvorrichtung nach 5 In Betracht gezogene Druckschriften:
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deutsche Patentschriften Nr. 285 774, 293 332.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 836/349· 2.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES40856A DE1002840B (de) | 1954-09-16 | 1954-09-16 | Elektromagnetische Blasvorrichtung fuer Wechselstrom |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES40856A DE1002840B (de) | 1954-09-16 | 1954-09-16 | Elektromagnetische Blasvorrichtung fuer Wechselstrom |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002840B true DE1002840B (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=7483775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES40856A Pending DE1002840B (de) | 1954-09-16 | 1954-09-16 | Elektromagnetische Blasvorrichtung fuer Wechselstrom |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002840B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE293332C (de) * | 1930-08-14 | |||
| DE285774C (de) * |
-
1954
- 1954-09-16 DE DES40856A patent/DE1002840B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE285774C (de) * | ||||
| DE293332C (de) * | 1930-08-14 |
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