DE1001809B - Eiserner Raumheizofen mit nicht ausgemauertem Brennraum - Google Patents

Eiserner Raumheizofen mit nicht ausgemauertem Brennraum

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DE1001809B
DE1001809B DEK19381A DEK0019381A DE1001809B DE 1001809 B DE1001809 B DE 1001809B DE K19381 A DEK19381 A DE K19381A DE K0019381 A DEK0019381 A DE K0019381A DE 1001809 B DE1001809 B DE 1001809B
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DE
Germany
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combustion chamber
walls
ribs
wave
side walls
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Application number
DEK19381A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Kort
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LUDWIG KORT DIPL ING
Original Assignee
LUDWIG KORT DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/02Arrangement or mountings of fire-grate assemblies; Arrangement or mountings of linings for fire-boxes, e.g. fire-backs 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Eiserner Raumheizofen mit nicht ausgemauertem Brennraum Es sind eiserne Ofen ohne Ausmauerung zur Raumheizung mit einem schmalen, rechteckigen Feuerraum bekannt. Bei diesen Ofen hat es sich gezeigt, daß die Seitenwände wegen der ungleichmäßigen Erwärmung Neigung zur Rißbildung hatten. Die bekannte Wellung der Seitenwände hat noch nicht genügt, diese Rißgefahr zu beseitigen. Ebenso konnten die bekannten kleinen Rippen an den Wellen, die wohl hauptsächlich zur Zierde dienten, nicht genug Wärme abführen, um der Rißgefahr zu begegnen. Eine Zusammensetzung der Wände aus vielen Einzelteilen verhinderte zwar die Gefahr der Rißbildung, brachte aber den Nachteil, daß die Fugen zwischen den Einzelteilen undicht wurden, was zur Folge hatte, daß Falschluft angesaugt wurde oder unter Umständen Rauchgase in das Zimmer treten konnten.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, den mit schmalem, tiefem und nicht ausgemauertem Brennraum und mit gewellten, mit Kühlrippen versehenen Wänden ausgestatteten eisernen Ofen derart zu gestalten, daß er durch die Vereinigung folgender Merkmale gekennzeichnet ist: a) in sich geschlossener Verbrennungsraum ohne Sturzzüge; b) Rippen sowohl auf den Wellenbergen als auch in den Wellentälern der Wände; c) Zusammenstellung der Wände aus senkrecht angeordneten und in waagerechter Richtung etwas nachgebenden Einzelteilen, und d) waagerechte Ausgleichswellen in den Wänden in Höhe des Rostes.
  • Die Zeichnung zeigt vereinfacht ein Beispiel eines eisernen Ofens nach der Erfindung.
  • Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt; Abb. 2 einen Querschnitt und Abb. 3 einen Horizontalschnitt durch den Ofen; Abb. 4 und 5 zeigen besondere Ausbildungsformen der mit Rippen versehenen, gewellten Seitenwände.
  • Für die einzelnen Merkmale gilt folgendes: Zu a). Die Temperatur ist im Feuerraum stets höher als im Sturzzug. Daher werden die Seitenwände im Bereich des Feuerraumes heißer als im Bereich des Sturzzuges. Wegen dieser verschiedenen Temperaturen ergeben sich Spannungen in den Seitenwänden, die hier Risse verursachen können. Wenn nun auf den Sturzzug verzichtet wird, so bleibt die Temperatur der Seitenwände gleichmäßiger, wodurch die Rißbildung bekämpft wird. Außerdem wird der Ofen außerordentlich einfach, wie aus den Abb. 1 bis 3 ersichtlich ist. Der Ofen besteht in denkbar einfachster Weise nur aus einem Sockel a, den beiden Seitenwänden b, der Rückwand c, der Vorderwand d mit den beiden Türen e und dem Deckel f. Der Sockel und der Deckel haben ringsherum Vertiefungen, in die die Seitenwände und die Rückwand hineinpassen, so daß nur sehr wenig Schrauben nötig sind, um den ganzen Ofen zusammenzuhalten. Zu b). Wenn die Kühlrippen, die außen an den Seitenwänden vorgesehen sind, wie bisher nur an dem konvexen Teil der Wellen sitzen, so ist die Wärmeableitung ungünstig, weil das Wellental, das dem Feuer zugekehrt und so der größten Wärme ausgesetzt ist, von der auf dem Wellenberg angeordneten Rippe schlecht gekühlt wird. Daher sollen nach der Erfindung sowohl auf dem Wellental als auch auf dem Wellenberg außen Rippen sitzen (vgl. Abb. 5), um eine eindringliche und bessere Wärmeabführung zu gewährleisten. Hierbei kann ein Teil der Rippen, insbesondere die Bergrippen, in einzelne kurze und niedrige Rippen aufgeteilt werden, wie aus Abb.1 und 2 zu ersehen ist. Durch die Unterbrechungen der Rippen wird die Kühlung verbessert, da die an den Rippen sich erwärmende und aufsteigende Luft durch die Unterbrechungen besser durchwirbelt wird.
  • Zu c). Um die Gefahr der Rißbildung noch mehr zu bekämpfen, wird vorgeschlagen, die Seitenwände nicht aus einem Stück herzustellen, sondern sie zu unterteilen, wie in Abb.4 dargestellt ist. Die Verbindung kann entweder durch entsprechende Formgebung oder durch Zwischenschaltung eines besonderen Verbindungsstückes g erfolgen. Da bei dieser Verbindung etwas Spiel vorhanden ist, ist die notwendige geringe Ausdehnungsmöglichkeit ohne Rißbildung gewährleistet. Das Zwischenstück g kann auf der Außenseite ebenfalls mit einer Kühlrippe versehen werden, um dessen Temperatur nicht zu hoch werden zu lassen und um es der Temperatur der Seitenwände anzugleichen.
  • Zu d). Während die waagerechte Ausdehnung bei einer besonders starken Erhitzung der Seitenwände durch die vorgenannten Maßnahmen beherrscht wird, ist noch eine Einrichtung nötig, um die Ausdehnung der Seitenwände auch in der senkrechten Richtung zu ermöglichen. Zu dem Zweck wird die Einschnürung in Höhe der Roste durch eine entsprechende zusätzliche Wellung k so elastisch gemacht, daß sie die erforderliche Wärmeausdehnung in der senkrechten Richtung ohne Rißbildung aufnehmen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Eiserner Raumheizofen mit schmalem, tiefem und nicht ausgemauertem Brennraum und mit gewellten, mit Kühlrippen versehenen Wänden, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) in sich geschlossenerVerbrennungsraum ohne Sturzzüge; b) Rippen sowohl auf den Wellenbergen als auch in den Wellentälern der Wände (b, c) ; c) Zusammenstellung der Wände (b, c) aus senkrecht angeordneten und in waagerechter Richtung etwas nachgebenden Einzelteilen, und d) waagerechte Ausgleichswellen (k) in den Wänden in Höhe des Rostes.
  2. 2. Raumheizofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen in den Wellentälern eine gegenüber den Rippen auf den Wellenbergen größere Oberfläche aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 6 334, 800 497; österreichische Patentschrift Nr. 101775; britische Patentschrift Nr. 218 916; französische Patentschrift Nr. 755 617.
DEK19381A 1953-09-01 1953-09-01 Eiserner Raumheizofen mit nicht ausgemauertem Brennraum Pending DE1001809B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE6334C (de) * G. G. SCHLOTTERER in Speyer Konstruktion des Heizcylinders von Oefen aus einzelnen Rippenstäben
GB218916A (en) * 1923-11-29 1924-07-17 Daniel Taylor Improvements in slow combustion stoves
AT101775B (de) * 1924-04-17 1925-11-25 Lingner Werke Ag Tube mit unter Federwirkung stehendem Verschlußstück.
FR755617A (fr) * 1933-05-08 1933-11-28 Forges De Ciney Foyer
DE800497C (de) * 1948-10-02 1950-11-09 Ludwig Dipl-Ing Kort Eiserner Ofen fuer Raumheizung

Patent Citations (5)

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