DE100114C - - Google Patents

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DE100114C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/24Hole-piercing devices
    • B67B7/26Hole-piercing devices combined with spouts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung betrifft eine Verbesserung an Spundhähnen für Bier- und ähnliche Fässer. Bei Anwendung der gewöhnlichen Spundhähne wurde das Bier beim Anstich des Fasses durch die Kohlensäure theilweise ausgetrieben und verunreinigte so die Kleidung der bedienenden Personen und es wurde ein beträchtlicher Theil des Bieres unnütz aus dem Fafs entfernt.
Um diese Uebelstä'nde zu vermeiden, ist der auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Spundhahn dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des neuen Spundhahnes,
Fig. 2 einen Längsschnitt desselben und
Fig. 3 eine Oberansicht.
Das Gehäuse A des Spundhahnes ist auf dem gröfseren Theil seiner Länge hohl und an seinem unteren Ende α spitz zulaufend und mit Gewinde versehen, um den Spundhahn in ein Fafs schrauben zu können. Dieses untere Ende ist ferner mit einer spiralförmigen Nuth al versehen, um den Spundhahn besser in die Fafswandung bohren zu können. In dem Schaft des Hahnes sitzt eine hohle Spindel B, die mit den Löchern b b1 versehen ist, welche mit den Löchern α3 α4 correspondiren. Wenn man diese Spindel dreht, so wird ein Weg zwischen dem Kanal a3 und dem Rohr α4 gebildet. An diesem Rohr ist ein Gummirohr C befestigt, welches gestattet, dafs alles ausfiiefsende Bier in einen geeigneten Behälter fliefst.
Am oberen Ende des Schaftes ist ein Bügel D angebracht, an dessen oberem Ende ein länglicher Schlitz vorgesehen ist, dessen mittlerer Theil ein rundes Loch bildet. Die Spindel ist am oberen Ende mit einem Hebel b2 versehen, welcher innerhalb des Bügels liegt. Dieser Hebel b2 ist so an der Spindel B befestigt, dafs, wenn er quer zum Bügel D steht, das Innere des Fasses mit dem Schlauch C durch a% B α4 in Verbindung steht.
In der anderen Stellung, d. h. wenn der Hebel 62 parallel zum Bügel D steht, kann die Spindel vollkommen von dem Spundgehäuse entfernt werden, indem man den Hebel b2 durch den Schlitz d schiebt. Das obere Ende des Gehäusedurchganges ist mit einer Scheibe λ5 versehen, welche etwas über das obere Ende des Gehäuses herausragt und die Spindel in der richtigen Lage hält. Das obere Ende der Spindel fafst dicht in die Scheibe ein, welche somit ein Lager für die Spindel bildet und jegliches Austreten von Flüssigkeiten vermeiden läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spundhahn für Fässer, dadurch gekennzeichnet , dafs oben an der Spindel B ein Hebel angebracht ist, welcher durch eine entsprechend gestaltete Schleife im Griff D sammt der Spindel B bei entsprechender Stellung hindurchgezogen werden kann, zum Zweck, die Spindel schnell herausziehen und einsetzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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