DE10002630A1 - Umspannstation - Google Patents
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Abstract
Bei einer Umspannstation (10) mit wenigstens einen Raum für einen Transformator, eine Mittelspannungsschaltanlage sowie eine Niederspannungsverteilung aufweisendem monolithisch aus einem Betonwerkstoff gegossenem Baukörper aus Wänden (16, 18, 19) und einer diese verbindenden Platte (14) ist in wenigstens einer der Wände (16) eine Ausnehmung für eine Lüftertür o. dgl. Durchgangseinrichtung vorgesehen. Der Baukörper (12) ist aus einem mit Faserarmierungen versehenen Beton ohne Armierungsmatten o. dgl. Flächengebilde gegossen, insbesondere mit einer Faserarmierung aus einem Werkstoff hoher Zugfestigkeit. Die Werkstoffasern - eines bevorzugten Durchmessers von etwa 0,8 mm bei einer Faserlänge von etwa 60 mm - sind mit doppelt abgewinkelten Endbereichen versehen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Umspannstation mit - wenig
stens einen Raum für einen Transformator, Mittelspannungs
schaltanlage sowie eine Niederspannungsverteilung aufwei
sendem - monolithisch aus einem Betonwerkstoff gegossenem
Baukörper aus Wänden und einer diese verbindenden Platte,
wobei in wenigstens einer der Wände eine Ausnehmung für
eine Lüftertüre od. dgl. Durchgangseinrichtung vorgesehen
ist.
Derartige Umspannstationen enthalten üblicherweise einen
aus Beton gegossenen und mit Armierungsmatten verstärkten,
seiner Kontur nach quaderförmigen Baukörper, der auf die
Rasenkante aufgesetzt und mit einer Betonplatte als Dach
versehen wird. Hierzu sei beispielhaft auf die Schrift zu
DE-U-92 14 978 verwiesen.
Die Lüftertüre mit einem etwa parallel zur Türunterkante in
deren Nachbarschaft verlaufenden Durchgangsspalt als Strö
mungsweg für Luft ist der Schrift zu DE-U-19 74 231 zu ent
nehmen; diese Lüftertür besteht aus einer einen hohlen Me
tallprofilrahmen überspannenden Blechplatte als Türfüllung,
deren Sockelbereich aus der Türebene nach außen abgewinkelt
ist und eine Art von Haube mit geneigter Pultfläche bildet.
Diese Haube ist seitlich durch am unteren Türende gesondert
anzubringende Metallwinkel als Abblendung begrenzt, und
ihre bodenwärts gerichtete - also rechtwinkelig zur Türe
bene stehende - Öffnung wird von einem in Einbaulage hori
zontalen Lochblech überspannt.
In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfin
dung das Ziel gesetzt, eine Umspannstation der eingangs er
wähnten Art mit hohen Festigkeitswerten auf besonders gün
stige Weise herzustellen. Zudem sollen deren Betrieb sowie
der Transport einfacher und sicherer gemacht werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen
Anspruches; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildun
gen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kom
binationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der
Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale.
Erfindungsgemäß ist der Baukörper aus einem mit Faserarmie
rungen versehenen Beton - insbesondere einem Hochlei
stungsleichtbeton - ohne Armierungsmatten od. dgl.
Flächengebilde gegossen, was eine rationalisierte
Herstellung gestattet; der faserarmierte Beton wird ohne
von Hand oder maschinell eingelegte Bewehrungsmatten zum
fertigen Produkt gegossen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die
Faserarmierung aus einem Werkstoff hoher Zugfestigkeit; als
günstig hat es sich erwiesen, dass die Werkstoffasern je
weils mit doppelt abgewinkelten Endbereichen zur Endveran
kerung versehen und dadurch günstig einzubinden sind. Es
handelt sich dabei bevorzugt um Werkstoffasern eines Durch
messers von 0,6 bis 1,0 mm bei einer Länge von etwa 50 bis
80 mm - vor allem einer Faserlänge von etwa 60 mm bei einem
Durchmesser von etwa 0,8 mm.
Die Größenordnung der Beigabe solcher Stahldrahtfasern zu
Beton liegt erfindungsgemäß zwischen 30 kg/m3 und 60 kg/m3,
bevorzugt zwischen 40 kg/m3 und 50 kg/m3. Legt man einen
Sicherheitsfaktor von γ = 1,75 Bruchzustand zugrunde, er
gibt sich das größte vom Stahlfaserbeton aufnehmbare Ge
brauchlastmoment - hier bei einem Bauteil einer Dicke von
100 mm - mit etwa mgeb = 4,12/1,74 = 2,34 kNm/n. In Ge
brauchszustand soll ein Sicherheitsfaktor von γ = 1,25 ge
geben sein.
In den Beton eingemischte Stahlfasern beeinflussen das Ver
halten der Betonbauteile, indem sie der Rissbildung entge
genwirken und einer zunehmenden Rissaufweitung Widerstand
entgegensetzen. Die Rissufer sind durch die Fasern miteinander
verbunden; wodurch auch in diesem Zustand über den
Riss hinweg Kräfte übertragen werden können.
Diese monolithisch gegossenen und mit der Faserarmierung
versehenen Betonkörper können unterschiedlichster Ausge
staltung sein. So haben sich dafür Bau- oder Gusskörper als
günstig erwiesen mit zumindest zwei die Seitenwände verbin
denden und ebenfalls mit der Bodenplatte einstückigen Quer
wänden oder Bau- bzw. Gusskörper, die wenigstens eine
parallel zu den Seitenwänden verlaufende und ebenfalls mit
der Bodenplatte einstückige Innenwandung aufweist.
Zudem können erfindungsgemäß innenseitig des Bau- oder
Gusskörpers Sockelleisten, Laufsockel, Konsolen und/oder
Auflageprofile angeformt sein. Oder aber es sind beidseits
einer Sockelwand zueinander höhenversetzte Bereiche vorge
sehen, wobei der obere Bereich als Stellfläche für den
Transformator dient.
Erfindungsgemäß soll aus Gründen höherer Sicherheit die Um
spannstation mit einem innenliegenden Erdungssystem verse
hen sein, das wenigstens eine Erdungsschiene sowie eine
Verbindung zu wenigstens einer Türzarge für eine Sta
tionstür aufweist sowie - bevorzugt durch wenigstens eine
Erdungsdurchführung - zur Stationsaußenseite geführt wird,
um dort mit einem Potentialerdring od. dgl. außen liegenden
Erdungssystem verbunden zu werden. Hier eingesetzte Durch
führungen können für den Transport der Station mit jeweils
einem Anschlussbolzen zum Anfügen an ein Transportgeschirr
ausgestattet werden.
Im Rahmen der Erfindung liegt eine Durchführung mit wenig
stens zwei etwa parallelen Durchgangskanälen, die von einer
Wandfläche ausgehen und sich von dieser weg konisch verjün
gen. Durchführungen sind an sich - in anderer Ausgestal
tung - beispielhaft der DE 297 08 413 U1 der Anmelderin zu
entnehmen.
Bei der erfindungsgemäßen Durchführung, für die besonderer
Schutz beansprucht wird, verlaufen die Mittelachsen der
Durchgangskanäle zueinander etwa parallel, wobei insbeson
dere drei Durchgangskanäle vorgesehen und so angeordnet
sind, dass ihre Mittelachsen die Eckpunkte eines gleichsei
tigen Dreiecks bestimmen.
Als günstig hat es sich erwiesen, als Wandfläche eine Rück
wand zu verwenden, an welche ein die Durchgangskanäle in
Abstand umgebender Kragen angeformt ist. Diese Wandfläche
oder Rückwand weist eine etwa dreiecksförmige Randkontur
auf, die etwa parallel zu dem erwähnten gleichschenkeligen
Dreieck verläuft.
An die der Rückwand ferne Kante des Kragens ist bevorzugt
ein mit den Kanalmündungen etwa fluchtender Außenrand ange
formt, und die Durchführung besteht aus Kunststoff, insbe
sondere aus Polypropylen.
Im Rahmen der Erfindung liegt auch ein Transportanker aus
einem Ankerstab mit wellenförmigem Stabende oder hakenartig
gekrümmten Stabende, der gesondert unter Schutz gestellt
sein soll. Andernends ist der Ankerstab durch eine Kupp
lungshülse mit einem Quer- oder Radialstab versehen. Dieser
Anker wird so eingesetzt, dass die Kupplungshülse bzw. der
Hülsenkopf bündig am Beton anliegt, die Stabeisen 40 mm
unterhalb der Betonoberfläche angeordnet ist, und zwar ver
tikal in Bezug auf die Betriebslage oder die Transportlage
der Station. Mit diesen Sonderbauformen (800 mm Länge, an
geschweißte Bewehrungsstäbe der Länge 40 mm) kann eine
Tragfähigkeit von 2,640 kg je Anker erwirkt werden, d. h.
wesentlich mehr als bei Standardankern. Es können Stationen
mit Gewichten von etwa 10 t mit diesem besonders ausgebil
deten Anker gehoben und transportiert werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Schrägsicht auf
eine Umschalt- oder Kleinstation aus Beton;
Fig. 2 eine andere Schrägsicht auf einen Beton-
oder Gusskörper als Teil der Schaltstation
nach Fig. 1;
Fig. 3 bis 16 jeweils eine Schrägsicht auf einen Beton
körper für derartige Schaltstationen;
Fig. 17 eine Graphik zu Biegezugfestigkeiten in Ab
hängigkeit eines Wandbereiches und der Be
tonierrichtung;
Fig. 18 bis 21 Schrägsichten auf Teile von Umschaltstatio
nen mit Erdungseinrichtungen;
Fig. 22 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 21;
Fig. 23, 24 Seitenansichten zweier Transportanker;
Fig. 25, 26 zwei Schnitte durch einen Eckbereich eines
Mittelspannungsraumes mit in den Betonkör
per eingesetztem Transportanker;
Fig. 27, 28 zwei Schnitte durch einen Eckbereich eines
Niederspannungsraumes mit in den Betonkör
per eingesetztem Transportanker;
Fig. 29 einen Querschnitt durch eine Umschaltsta
tion an einem Transportgeschirr;
Fig. 30 die verkleinerte Seitenansicht der Um
schaltstation nach Fig. 29;
Fig. 31 die Draufsicht auf eine Kabeldurchführung;
Fig. 32 den Diametralschnitt durch Fig. 31.
Eine quaderförmige, nicht begehrbare Umschalt- oder Klein
station 10 - einer beispielsweisen Länge a von 3600 mm,
einer Breite b von 1550 mm sowie einer äußeren Höhe h von
2200 mm - zur Aufnahme eines nicht dargestellten verfahr
baren Transformators weist an einem monolithischen Bau-
oder Gusskörper 12 eine Bodenplatte 14 mit parallel ange
formten Seitenwänden 16, eine diese in Seitenwandhöhe ver
bindende Querwand 18, eine niedrige zweite Querwand 18 a
sowie zwei an die Endkanten 17 der Seitenwände 16 in deren
unterem Bereich angeformte Stirnwände 19, 19 a geringer Höhe
h1 auf. Dieser Gusskörper 12 trägt eine aufgesetzte
Dachplatte 30.
In Fig. 1, 2 ist den Seitenwänden 16 jeweils eine Ausneh
mung 24 für eine in der Zeichnung vernachlässigte Lüftertür
vorgesehen. Die Schwellenkante 26 der Ausnehmung 24 ver
läuft in einem Abstand von hier etwa 800 mm zur Innenfläche
der Bodenplatte 14, fluchtet mit den Oberkanten 20 der
beiden Stirnwände 19, 19 a und bestimmt gleichzeitig die
Einsatztiefe der Umschaltstation 10; diese wird so in ge
wachsenen Boden eingelassen, dass die Erdgleiche oder
Bodenoberfläche geringfügig unterhalb der Schwellenkante 26
bzw. der Oberkanten 20 der Stirnwände 19, 19 a liegt. Über
diesen sind nicht dargestellte ein- oder zweiflügelige
Türen angebracht.
Die in Fig. 1 linke niedrige Stirnwand 19 der Kleinstation
10 ist in ihrem an die Bodenplatte 14 anschließenden Be
reich 21 in einem Winkel von etwa 45° nach außen geneigt
und dort mit Durchbrüchen zur Kabeldurchführung versehen.
Die in Fig. 2 verdeutlichte Stirnwand 19 a besteht aus einem
sich zwischen den Seitenwänden 16 erstreckenden Betonstrei
fen, der mit der - in Abstand zu ihm verlaufenden - Bo
denplatte 14 einen Bodenschlitz 28 an der entsprechenden
unteren Ecke des Gusskörpers 12 der Umschaltstation 10 be
grenzt. Um Beschädigungen bei hier durchgeschobenen Kabeln
hintanzuhalten, kann die dem Bodenschlitz 28 benachbarte
Kante der Bodenplatte 14 längsschnittlich angefast sein.
Der beschriebene Gusskörper 12 enthält eine von den Quer
wänden 18, 18 a bestimmte Transformatorenkammer bzw. einen
Umspannraum 32, einen Mittelspannungsraum 34 an der gewin
kelten Stirnwand 19 sowie andernends einen Niederspannungs
raum 36; die darin zu installierenden MS- und NS-Schaltge
räte sind nicht gezeigt.
Bei der Ausgestaltung des Gusskörpers 12 a nach Fig. 3, 4
grenzt an den Niederspannungsraum 36 eine seitenwandhohe
Querwand 18 und die gegenüberliegende Stirnwand 19 a reicht
bis zur Bodenplatte 14 hinab. Zudem wird der Mittelspan
nungsraum 34 durch eine zusätzliche vertikale Sockelwand 35
unterteilt.
Der Gusskörper 12 b der Fig. 5, 6 enthält einen Mittelspan
nungsraum 34 der lichten Weite b1, dem der Umspannraum 32
und der dazu parallele Niederspannungsraum 36 rechtwinkelig
zugeordnet sind; beide werden durch eine niedrige Längswand
31 getrennt, welche an der Querwand 18 gleicher Höhe endet.
Die dem NS-Raum 36 benachbarte Seitenwand 16 bietet eine
etwa der Länge der Längswand 31 entsprechende breite Aus
nehmung 24 a für eine Flügeltüre an, die benachbarte hohe
Stirnwand 22 eine schmale Ausnehmung 24.
Der Innenraum des Gusskörpers 12 c der Fig. 7, 8 wird in
Längsrichtung durch eine Mittelwand 31 a mit zwei unter
schiedlich hohen Bereichen in den Umspannraum 32 und einen
kombinierten MS- und NS-Raum 34/36 geteilt; die Niederspan
nungsgeräte werden an den raumhohen Abschnitt der Mittel
wand 31 a festgelegt. Als Zugang dient eine nicht darge
stellte zweiflügelige Tür oberhalb eines Sockelstreifens
16 a als äußere Seitenwand des MS-/NS-Raumes 34/36. In den
von der Bodenplatte 14 und den von ihr aufragenden Wänden
16, 16 a, 22 gebildeten Ecken verlaufen angeformte Sockel
leisten 37.
Der in Fig. 9 bis 12 gezeigte quaderförmige Gusskörper 12 d
quadratischen Grundrisses - einer beispielsweisen Seiten
länge a von hier etwa 300 cm - weist drei geschlossene
Seitenwände 16 sowie eine Frontwand 15 mit einer Ausnehmung
24 für eine aus Aluminiumprofilen gefertigte Lüftertür auf.
Die in den Baugrund einsenkbare Bodenplatte 14 erstreckt
sich über eine Länge f von hier 190 cm von der Frontwand 15
weg und geht dann in eine vertikale Sockelwand 38 über; an
deren Oberkante beginnt eine zur Oberfläche dieser unteren
Bodenplatte 14 in lichtem Abstand von etwa 70 cm versetzt
parallel verlaufende obere Tragbodenplatte 40 als Stell
fläche für den Transformator. Die von der die Ausnehmung 24
anbietenden Frontwand 15 ausgehenden, zueinander parallelen
Seitenwände 16 sind in der gesamten Seitenlänge a des Guss
körpers 12 d durchgezogen, kragen also in Draufsicht über
die untere Bodenplatte 14 hinaus.
Von der Frontwand 15 zu der erwähnten Sockelwand 38 verlau
fen zwei parallele Zwischenwände 42, die den von der Boden
platte 14, den Seitenwänden 16, der Frontwand 15 sowie der
Sockelwand 38 begrenzten Raum in drei parallele Kammern
unterteilen; zwischen einer Kabelkammer 44 für die Nieder
spannungskabel und einer der MS-Anlage zugeordneten Kabel
kammer 45 liegt eine mittlere Kammer 46 als Ölauffangwanne,
in der gegebenenfalls auch Kabel Aufnahme finden. Die mitt
lere Kammer 46 wird bei der fertigen Station - nicht
gezeigt - von einem abhebbaren Zwischenboden aus Holz
überspannt. Dessen Seitenkante verläuft in einem Abstand
von der benachbarten Seitenwand 16. Seine zweite Seiten
kante liegt in einem Abstand zur anderen Seitenwand 16 und
grenzt an die MS-Anlage. Nicht wiedergegeben ist, dass die
Rückwand 16 r auch bis zu einer von der Unterfläche der Bo
denplatte 14 bestimmten Ebene hinabreichen kann.
Der aus Fig. 9 bis 12 entnehmbare Gusskörper 12 d einer be
gehbaren Umschaltstation wird einschließlich seiner - sich
wie die Seitenwände 16 querschnittlich zur jeweiligen Ober
kante hin verjüngenden - Zwischenwände 42 monolithisch
hergestellt. Auf der Niederspannungsseite werden keine Ka
beldurchführungen benötigt. Das dargestellte Mehrkammer
system beinhaltet - wie schon angedeutet - die Kabelkam
mer 44 für die Niederspannungskabel, die Kammer 45 als Ka
belraum und als Druckentlastungsraum der Mittelspannung so
wie die mittlere Kammer 46 als Kabelarbeitsraum und Ölauf
fangwanne.
Dank des Versatzes von unterer Bodenplatte 14 und oberer
Tragbodenplatte 40 kann letztere mit ihrer waagerechten,
mit Gefälle zur Ölauffangwanne oder Mittelkammer 46 hin
versehenen Stellfläche 41 für den Transformator oder Trafo
in einem Guss gleich mit angegossen werden. Die beiden Sei
tenwände 16 werden unterhalb der Trafostellflächen 41 bis
in frostfreie Tiefe als Fundamentabstützung weitergeführt,
die der Lüftertür gegenüberliegende Rückwand 16 r allerdings
nur bei einigen Ausgestaltungen.
Den Seitenwänden 16 des Gusskörpers 12 e der Fig. 13, 14
sind innenseitig Konsolen 48 angeformt, der Stirnwand 22
Auflageprofile 49. Der ebenfalls monolithische Gusskörper
12 f der Fig. 15, 16 ist etwa entsprechend der Ausgestaltung
12 c der Fig. 7, 8 mit drei hohen Wänden 16, 22 und einem
Sockelstreifen 16 a ausgestattet, in dessen Höhe y die Wände
16, 22 rückspringende Sockelfelder 50 erkennen lassen. Vom
Sockelstreifen 16 a gehen an ihn und die Bodenplatte 14 angeformte
Laufsockel 52 für den Transformator und eine
Zwischenwand 42 mit einer rahmenartigen Anformung 43 aus.
Der Gusskörper 12, 12 a bis 12 f wird ohne Armierungsmatten
aus Normalbeton oder aus Hochleistungsbeton (zumindest der
Festigkeitsklasse B 35 nach DIN 1045: 1988-07) - mit oder
ohne Leichtzuschlägen - und mit Faserarmierung - insbe
sondere mit 40 bis 60 kg/m3 Gehalt an verzinkten, doppelt
abgewinkelte Enden zur Endverankerung aufweisenden
Stahldrahtfasern einer Länge von 60 mm, eines Durchmessers
von 0,8 mm und einer Zugfestigkeit von 1200 N/mm2 - in
einer Stahlschalung monolithisch betoniert und erreicht
zumindest die folgenden Festigkeitswerte:
- - äquivalente Biegezugfestigkeit äqu βBZ,2 = 4,4 N/mm2 (10% Quantile),
- - äquivalente Biegezugfestigkeit äqu βBZ,3 = 3,2 N/mm2 (10% Quantile).
Die Dachplatte 30 wird ebenfalls aus dem Hochleistungsbeton
gesondert gefertigt und nach dem Aufsetzen auf den Gusskör
per 12, 12 a bis 12 f an diesem mittels Stahlwinkeln 29 ge
sichert. Die Dachplatte 30 wird getrennt betoniert und ist
für den Fall, dass sie aus Stahlbeton ausgeführt wird, nach
DIN 1045: 1988-07 zu bemessen, zu konstruieren und einzu
bauen.
Für die Wanddicken und Plattendicken der Stahlfaserbeton
teile gelten folgende Werte:
Die charakteristischen Werte für die äquivalente Beigezug
festigkeit äqu βBZ,3 [N/mm2] in Abhängigkeit des
Wandbereiches und der Betonierrichtung sind der Fig. 17 zu
entnehmen. Dort ist über cal äqu βBZ,3 [N/mm2] der
Wandbereich bzw. die Betonrichtung aufgetragen.
Da die Umschaltstationen 10 frühestens zwei Wochen nach Be
tonieren in Betrieb genommen werden, sind für die Material
kennwerte 14 Tage alte Wandelemente zugrundegelegt. Es er
geben sich folgende charakteristische Werte:
- - Betonierrichtung senkrecht zur Plattenebene (Boden- und
Deckenplatten)
cal äqu βBZ,3 = 3,0 [N/mm2], - - Betonierrichtung in Plattenebene und in Richtung der
Biegezugbeanspruchung (Wand, vertikale Richtung, s. auch
Fig. 17)
- - Betonierrichtung in Plattenebene und senkrecht zur Bie
gezugbeanspruchung (Wand, horizontale Richtung, s. auch
Fig. 17)
Der Rechenwert der Biegezugfestigkeit auf der Grundlage der
Richtlinie des DAfStb "Betonbau beim Umgang mit wasserge
fährdenden Stoffen" ergibt sich für einen B 35 und eine
Plattendicke von 10 cm zu folgendem Wert
βBZ = (1 + 0,13√(1/d))βbZ βbZ = 0,2 βWN 2/3
βBZ = (1 + 0,13√(1/0,1)).0,2.352/3 = 3,02 N/mm2
Die Materialkennwerte des Hochleistungsbetons liegen -
nach einer Standzeit von 28 Tagen gemessen - beispiels
weise bei einer Risslast FR(kN) von 31,74, einer Biegezug
festigkeit βBZ (N/mm2) von 5,42 und einer äquivalenten Bie
gezugfestigkeit äqu βm,g (N/mm2) von 4,98.
Aus diesen Materialkenntwerten können nach den DBV-Merk
blättern /1,2/ die für die Bemessung maßgebenden Werte er
mittelt werden:
βBZ(d=0,15)
= βBZ.m
- SBZ
.ts
(n)/√n
βBZ(d=0,15) = 4,69 - 0,38.1,73/√18 = 4,64 N/mm2.
Die Umrechnung der Biegezugfestigkeit von einer Bauteil
dicke s 15 cm auf s = 10 cm ergibt sich zu
βBZ(d=0,10) = 4,54.1,056 = 4,79 N/mm2.
äqu βm,gi
= äqu βmi
.Sp
.t10
/√n
äqu βm,g2 = 4,65 - 0,70.1,33/√18 = 4,43 N/mm2.
äqu βm,g3 = 3,40 - 0,55.1,33/√18 = 3,23 N/mm2.
Näherungsweise ergibt sich das aufnehmbare Bruchmoment für
den reinen Biegebeanspruchungsfall zu
MU = äqu βBZ3,R . b . d2/8.
Für die 10 cm dicke Platte ergibt sich
MU = 2,47 . 1,0 . 0,12/6
MU = 4,12 kNm/m.
Unter Zugrundelegung eines Sicherheitsfaktors von γ = 1,75
ergibt sich das größte vom Hochleistungsbeton aufnehmbare
Gebrauchslastmoment für eine 10 cm dicke Platte zu
mgebr = 4,12/1,75 = 2,35 kNm/m.
In den Fig. 18 bis 22 ist die Erdung eines Gusskörpers 12,
12 e für eine Umformstation oder Raumzelle 10 angedeutet,
welcher - wie beschrieben - ohne gitterartige Stahlarmie
rung gegossen ist. Hier verläuft parallel zu einer Seiten
wange der Ausnehmung 24 oder der Schwellenkante 26 für eine
in Fig. 21, 22 mit 54 bezeichnete - und in einer Türzarge
55 schwenkbar gelagerte - Stationstür eine Erdungsschiene
56 C-förmigen Querschnittes, die durch ein angeschraubtes
Erdungsseil 57 mit der Türzarge 55 verbunden wird; bei 57 a
findet sich in Fig. 22 eine Einpressmutter zur Fixierung
des Erdungsseiles 57 an der Türzarge 55. Auch ist es mög
lich, die zur Dachsicherung dienenden Stahlwinkel 29 an
jene Erdungsschiene 56 anzuschließen.
Dieses System einer Innenerdung wird etwa durch eine
Erdungsdurchführung 58 an den üblichen Potentialerdring an
geschlossen. In Fig. 19 befindet sich zwischen Erdungs
schiene 56 und Ausnehmung 24 eine Notstromdurchführung 58 a,
gemäß Fig. 20 in der Frontwand 15 eine Einheit 59 aus
mehreren Kabeldurchführungen 58.
Für die erfindungsgemäße Umschaltstation 10 aus Beton wurde
ein in Fig. 23, 24 skizzierter besonderer Transportanker
60, 60 a entwickelt mit einem Ankerstab 62 einer Länge e von
hier 800 mm und eines Durchmessers d von etwa 20 mm mit um
dessen Längsachse A einfach bzw. doppelt gewelltem Stabende
64 einer Wellenlänge i von 170 mm bzw. von 2 × i = 340 mm.
Dieser Ankerstab 62 ist durch eine axiale Kupplungshülse 66
der Längen von 110 mm mit einem quer verlaufenden und
durchgehenden Querstab 68 - oder zwei diesen fluchtend
angeschweißt bildenden Radialstäben 68 a - der freien
Radiallänge t von 400 mm und des Durchmessers d1 von 10 mm
verbunden. Die Ausführungsform 60a der Fig. 23 zeigt
Radialstäbe 68 a von 200 mm freier Radiallänge t. Das
alternativ dargestellte Stabende 64 a ihres Ankerstabes 62 a
ist zu einer Seite hin gekrümmt.
Versuche mit den beschriebenen Transportankern 60 - von
denen etwa drei bis vier in einer Station 10 vorgesehen
werden - haben folgende Ergebnisse gebracht:
- a) Wellenanker 60 der Länge e von 800 mm mit beidseitig an
geschweißten Bewehrungsstäben 68 a
d1 = 10; t = 200 mm;
kleinster Versuchswert 51,9 kN; zul. F. 20,76 kN; Tragfähigkeit 2076,0 kg. - b) Wellenanker 60 mit beidseitig angeschweißten Bewehrungs
stäben 68 a
d1 = 10; t = 400 mm;
kleinster Versuchswert 66,0 kN; zul. F. 26,4 kN; Trägfähigkeit 2640,0 kg.
Bei den Versuchen zeigte sich eine Erhöhung der Tragfähig
keit durch Anschweißen der Bewehrungsstäbe 68 a. Der Anker
mit 400 mm langen angeschweißten Bewehrungsstäben erzielte
eine höhere Tragfähigkeit als ein Anker mit 200 mm langen
Bewehrungsstäben.
Mit diesem Transportanker 60 wird also eine Tragfähigkeit
von etwa 2650 kg erzielt, und es können Stationen 10 mit
Gewichten von etwa 10 t ohne weiteres gehoben und transpor
tiert werden.
Die Fig. 25, 26 zeigen zwei rechtwinkelig zueinander ge
legte Schnittskizzen eines Eckbereiches eines Mittelspan
nungsraumes 34 mit in die erkennbare Seitenwand 16 und die
insgesamt etwa in Fig. 1 dargestellte kurze Stirnwand 19
der Dicke q von hier 100 mm eingegossenem Transportanker 60
- gegebenenfalls auch 68a -, dessen unterer Querstab 68 k
etwa in halber Länge - in Anpassung an die Wandneigung -
gemäß Fig. 25 geknickt ist. Der Abstand z der Längsachse A
des Transportankers 60 bzw. von dessen Kupplungshülse 66
zur Bodenplattenaußenfläche misst hier 570 mm. Der Abstand
g des Querstabes 66 von der Wandaußenfläche beträgt 50 mm.
Die Fig. 27, 28 bieten - in den Fig. 25, 26 entsprechenden
Schnittbildern - eine Ecke eines Niederspannungsraumes 36
an.
Eine andere Transportart wird in Fig. 29, 30 dargestellt;
in Erdungs- oder Kabeldurchführungen 58 der Seitenwände 16
werden Anschlussbolzen 72 eingefügt sowie an Strängen 74
eines Transportgeschirrs 76 befestigt.
Eine Ausgestaltung einer - aus glasfaserverstärktem Poly
propylen geformten - Kabeldurchführung 58 der Außenhöhe k
von hier 270 mm mit drei parallelen Durchgangskanälen 78
runden Querschnitts ist Fig. 31, 32 zu entnehmen; die
Durchgangskanäle 78 sind an eine Rückwand oder Rückenfläche
80 angeformt und verjüngen sich von dieser und einem
Mündungsdurchmesser d3 von etwa 64 mm weg konisch zu einem
Außendurchmesser d4 von etwa 60 mm.
Die Mittelachsen M der Durchgangskanäle 78 bilden ein
gleichseitiges Dreieck, dessen Seiten der Länge a1 von
95 mm mit Q bezeichnet sind. Zu diesen Dreiecksseiten Q
verläuft die Außenkante 81 der in Draufsicht
dreiecksförmigen Rückwand 80 parallel, in den gekrümmten
Eckbereichen 81 e parallel zu den Kreiskonturen der
benachbarten Durchgangskanäle 78.
Die mit jener Rückwand 80 einer Wanddicke von etwa 2,5 mm
einstückigen Kanal- oder Rohrwände 79 der Durchgangskanäle
78 sind von einer ebenfalls an die Rückwand 80 -
dreiecksartiger Kontur - angeformten Kragenwand 82 in
einem lichten Spaltabstand von etwa 40 mm umgeben, die von
der Rückwand 80 etwa rechtwinkelig ausgeht und deren
Querschnitt etwa in halber Kragenlänge s von 100 mm in
einem flachen Winkel nach außen geneigt ist; dieser
geneigte Abschnitt ist in Fig. 32 mit 83 bezeichnet. Dank
dessen erweitert sich der schüsselartige Innenraum R zum
Schüsselrand hin. Im übrigen ragt an dieser Knickstelle
eine an der Kragenaußenseite umlaufende Versteifungsrippe
84 ab, die parallel zu jener Rückwand 80 sowie zu einem mit
den Kanalmündungen 77 fluchtenden Außenrand 86 der
Kragenwand 82 verläuft.
Die Kontur jener Versteifungsrippe 84 entspricht in ihrer
Form dem Verlauf der Außenkante 81 der Rückwand 80.
Gleiches gilt für den Außenrand 86 der - flächengrößeren -
Kragenwand 82, dessen Außenkante 87 ebenfalls mit
gekrümmten Eckbereichen 87 e versehen ist. Im übrigen wird
dieser Außenrand 86 bei einem Einbau an den
Wandaußenflächen von Stationen 10 angeordnet.
Von der Rückwand 80 und von den Rohrwänden 79 der Durch
gangskanäle 78 gehen außenseitig radiale Versteifungsrippen
88 einer Höhe von beispielsweise 20 mm aus; diese verlaufen
sowohl in den Seiten Q des erwähnten gleichzeitigen Drei
ecks als auch rechtwinkelig zu den zu letzterem parallelen
Abschnitten der umlaufenden Kontur einer Ecklinie 90 am
Übergang der Kragenwand 82 in die Rückwand 80. Jene
Ecklinie 90 ist in Fig. 31, 32 erkennbar, ebenso ein von
ihr bestimmter Kantenbereich 92 der Rückwand 80. Diesen
Kantenbereich 92 begrenzt die genannte Außenkante 81, die
achsparallel mit der Außenkante 85 der Versteifungsrippe 84
fluchtet.
Claims (36)
1. Umspannstation mit wenigstens einen Raum für einen
Transformator, eine Mittelspannungsschaltanlage sowie
eine Niederspannungsverteilung aufweisendem mono
lithisch aus einem Betonwerkstoff gegossenem Baukör
per aus Wänden und einer diese verbindenden Platte,
wobei in wenigstens einer der Wände eine Ausnehmung
für eine Lüftertür od. dgl. Durchgangseinrichtung
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Baukörper (12, 12 a bis 12 f) aus einem mit
Faserarmierungen versehenen Beton ohne
Armierungsmatten od. dgl. Flächengebilde gegossen
ist.
2. Umspannstation nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Baukörper (12, 12 a bis 12 f)
aus einem Hochleistungs-Leichtbeton gegossen ist.
3. Umspannstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Faserarmierung aus einem
Werkstoff hoher Zugfestigkeit besteht.
4. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstoffasern
jeweils mit doppelt abgewinkelten Endbereichen
versehen sind.
5. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ge
kennzeichnet durch die Werkstoffasern eines Durchmes
sers von 0,6 bis 1,0 mm bei einer Länge von etwa 20
bis 80 mm, bevorzugt einer Faserlänge von etwa 60 mm
bei einem Durchmesser von etwa 0,8 mm.
6. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, dass die Werkstofffasern
Stahldrahtfasern einer Zugfestigkeit von zumindest
1200 N/mm2 und gegebenenfalls verzinkt sind.
7. Umspannstation nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
eine Faserzugabe zwischen 30 kg/m3 und 60 kg/m3.
8. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ge
kennzeichnet durch ein aufnehmbares Gebrauchslastmo
ment für ein Bauteil einer Dicke von 100 mm bei einem
Sicherheitsfaktor von γ = 1,75 zu etwa 2,35 kNm/m.
9. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, dass der Bau- oder Gusskörper
(12, 12 a) zumindest zwei die Seitenwände (16) verbin
dende und ebenfalls mit der Bodenplatte (14) ein
stückige Querwände (18, 18 a bzw. 19, 19 a) aufweist.
10. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, dass der Bau- oder Gusskörper
(12 a, 12 b, 12 c, 12 d) wenigstens eine parallel zu den
Seitenwänden (16, 16 a) verlaufende und ebenfalls mit
der Bodenplatte (14) einstückige Innenwandungen (31,
31 a, 35, 42) aufweist.
11. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (14) des
Bau- oder Gusskörpers (12 d) beidseits einer Sockel
wand (38) zueinander höhenversetzte Bereiche (14, 40)
aufweist.
12. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, dass der Bau- oder Gusskörper
(12 e, 12 f) innenseitig mit Sockelleisten (37),
Laufsockeln (52), Konsolen (48) und/oder Auflagepro
filen (49) versehen ist.
13. Umspannstation nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem
innenliegenden Erdungssystem versehen ist, das wenig
stens eine Erdungsschiene (56) sowie eine Verbindung
(57) zu wenigstens einer Türzarge (55) für eine Sta
tionstür (54) aufweist sowie zur Stationsaußenseite
geführt ist.
14. Umspannstation nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, dass das innenliegende Erdungssystem durch we
nigstens eine Durchführung (58, 58 a, 59) mit einem
Potentialerdring od. dgl. außen liegenden Er
dungssystem verbindbar ist.
15. Umspannstation nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, dass in ihr vorgesehene Durch
führungen (58, 58 a, 59) mit jeweils einem Anschluss
bolzen (72) zum Anfügen an ein Transportgeschirr (74,
76) ausgestattet sind.
16. Umspannstation nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, dass an eine Wandfläche (80) der
Durchführung (58) beidends offene Rohrwände (79)
sowie eine diese in Abstand umgebende rohrartige
Kragenwand (82) angeformt sind, welche einen
gegebenenfalls schüsselartigen Innenraum (R) für die
Rohrwände umgibt.
17. Umspannstation nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Kragenwand (82) an ihrem der
Wandfläche (80) fernen Ende mit einem zu dieser etwa
parallel umlaufenden Außenrand (86) versehen ist.
18. Umspannstation nach einem der Ansprüche 14 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass die Wandfläche (80) eine
Durchführungswand ist, die mit einem umlaufenden
Kantenbereich (92) über die Kragenwand (82)
hinausragt.
19. Umspannstation nach einem der Ansprüche 14 bis 18,
gekennzeichnet durch drei Rohrwände (79), deren
Mittelachsen (M) ein Dreieck bestimmen, wobei die
Außenkante (81) der Durchführungswand (80) bzw. die
Außenkante (87) der Kragenwand (82) drei lineare Ab
schnitte aufweist, die parallel zu den drei Seiten
(Q) des Dreiecks verlaufen, das insbesondere ein
gleichschenkeliges Dreieck ist.
20. Umspannstation nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, dass die Mittelachsen (M) der
Rohrwände (79) zueinander etwa parallel verlaufen.
21. Umspannstation nach einem der Ansprüche 14 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, dass die Eckbereiche (81 e)
zwischen den linearen Abschnitten der Außenkante (81)
der Durchführungswand (80) jeweils entsprechend einem
Abschnitt der kreisförmigen Kontur der in Abstand
benachbarten Rohrwand (79) gekrümmt sind.
22. Umspannstation nach einem der Ansprüche 14 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkante (87) des
umlaufenden Außenrandes (86) der Kragenwand (82)
parallel zur Außenkante (81) der Durchführungswand
(80) verläuft.
23. Umspannstation nach Anspruch 19 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, dass die größte von der Außenkante
(81) der Durchführungswand (80) bestimmte,
rechtwinkelig zu einer Dreieckseite (Q) gemessene
Weite oder Höhe zwischen einem linearen Abschnitt und
einem Krümmungs- oder Scheitelbereich kürzer ist als
die entsprechend parallele Höhe (k) der Außenkante
(87) des Außenrandes (86).
24. Umspannstation nach Anspruch 19 oder 23, dadurch
gekennzeichnet, dass der Abstand (n) zwischen den
Mittelachsen (M) zweier benachbarter Rohrwände (79)
etwa einem Drittel der von der Außenkante (87) des
umlaufenden Außenrandes (86) bestimmten Höhe (k) ent
spricht.
25. Umspannstation nach einem der Ansprüche 14 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, dass ein in Abstand (i/2) zur
Wandfläche (80) verlaufender Abschnitt (83) der Kra
genwand (82) auswärts geneigt ist.
26. Umspannstation nach Anspruch 25, dadurch
gekennzeichnet, dass die Knickstelle etwa in der
Querschnittshälfte der Kragenwand (82) verläuft.
27. Umspannstation nach Anspruch 25 oder 26, dadurch
gekennzeichnet, dass etwa an der Knickstelle der
Kragenwand (82) an diese eine außen und parallel zur
Wandfläche (80) umlaufende Versteifungsrippe (84) ab
ragt.
28. Umspannstation nach Anspruch 27, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Außenkante (85) der Versteifungs
rippe (84) mit der Außenkante (81) der Wandfläche
oder Durchführungswand (80) etwa fluchtet.
29. Umspannstation nach einem der Ansprüche 25 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, dass der am freien Ende des
auswärts geneigten Kragenwandabschnitts (83)
aufragende Außenrand (86) mit den freien Mündungen
(77) der Rohrwände (79) etwa fluchtet.
30. Umspannstation nach einem der Ansprüche 16 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rohrwand (79)
von der Wandfläche (80) zur freien Mündung (77) hin
konisch verjüngt.
31. Umspannstation nach einem der Ansprüche 16 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, dass von der Wandfläche (80)
innenseitig steg- oder streifenartige
Versteifungsrippen (88) aufragen, welche radial zu
den Rohrwänden (79) verlaufen und diese mit dem der
Wandfläche nahen Abschnitt der Kragenwand (82)
verbinden und/oder zwischen den Rohrstutzen etwa in
den Dreiecksseiten (Q) verlaufen.
32. Umspannstation nach einem der Ansprüche 14 bis 31,
dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführung (58)
aus Kunststoff geformt ist, insbesondere aus Polypro
pylen.
33. Umspannstation, insbesondere Umspannstation nach
wenigstens einem der voraufgehenden Ansprüche, mit
zumindest einem Transportanker (60, 60 a) aus einem
Ankerstab (62) mit wellenförmigem Stabende (64) oder
einem einseitig gekrümmten Stabende (64 a) sowie einem
am anderen Ende quer dazu verlaufenden Querstab (68,
68 a).
34. Umspannstation nach Anspruch 33, dadurch gekennzeich
net, dass der Ankerstab (62, 62 a) und der/die Quer
stab/Querstäbe (68, 68 a) durch eine Kupplungshülse
(66) verbunden sind.
35. Umspannstation nach Anspruch 33 oder 34, gekennzeich
net durch einen Durchmesser (d) des Ankerstabes von
etwa 20 mm und einer dazu etwa 40-fachen Länge (e).
36. Umspannstation nach einem der Ansprüche 33 bis 35,
gekennzeichnet durch ein doppelt gewelltes Stabende
(64) einer jeweiligen Wellenlänge (i) von etwa
170 mm.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10002630A DE10002630A1 (de) | 1999-12-10 | 2000-01-21 | Umspannstation |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19959865 | 1999-12-10 | ||
| DE10002630A DE10002630A1 (de) | 1999-12-10 | 2000-01-21 | Umspannstation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10002630A1 true DE10002630A1 (de) | 2001-06-13 |
Family
ID=7932347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10002630A Withdrawn DE10002630A1 (de) | 1999-12-10 | 2000-01-21 | Umspannstation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10002630A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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2000
- 2000-01-21 DE DE10002630A patent/DE10002630A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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