DD242572A1 - Einrichtung fuer den antrieb der aushebeschieber eines kuehlbettauflaufrollganges - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B43/00—Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
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Abstract
Ziel ist es, eine einfache und wenig aufwendige walzprogrammabhaengige Anpassung des Aushebeschieberantriebes zu erreichen. Aufgabe ist es, ein derartiges Aushebeschiebergestaenge und Zuggestaenge besitzende Einrichtung zu schaffen, die bei einfacher Herstellung einen gleichmaessigen Bewegungsablauf der Aushebeschieber sowie eine grosse Laufruhe gewaehrleistet und eine einfache Einstell- und Optimierungsmoeglichkeit entsprechend den speziell walzprogrammabhaengigen Erfordernissen aufweist. Das wird dadurch geloest, dass das Zuggestaenge der Aushebeschieber mittels Laufrollen an mindestens eine rotationsbewegliche Exzenterscheibe angelenkt ist, die einen Gleichstromantrieb besitzt, der unter Zwischenschaltung eines mit einem Walzgutindikator verbundenen Antriebsreglers mit einem Motorfahrprogrammspeichergeraet gekoppelt ist, aus dem die entsprechend den Walzprogrammen optimierten und vorwaehlbaren Motorfahrprogramme durch Startsignal des Walzgutindikators zum Gleichstromantrieb durchstellbar sind. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet -
Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für die Aushebeschieber im Auflaufrollgang von Kühlbetten in Walzwerken.
Es ist bekannt, das Gestänge von Aushebeschiebern in Kühlbettauflaufrollgängen über motorisch angetriebene Kurvenscheiben zu betätigen.
Der Nachteil besteht darin, daß das Aushebeschiebergestänge auf Grund der Kurvenscheibenauslegung für das Walzprogramm mit der höchsten Walzgeschwindigkeit und der kürzesten Stabfolge einen unstetigen Bewegungsablauf aufweist.
Dieser Bewegungsablauf führt zu hohen Belastungen der mechanischen Ausrüstungen der Aushebeschiebereinrichtung und ist durch seine Unveränderbarkeit für die Mehrzahl der in einem bestimmten Produktionsprofil enthaltenen Walzprogramme nicht optimal. Mit einer Kurvenscheibe ist somit die bestmögliche Gestaltung des Bewegungsablaufes der Aushebeschieber in Anpassung an das jeweilige Walzprogramm, wie beispielsweise die notwendige Verlängerung der Verweilzeit der ausgehobenen Aushebeschieber oberhalb der Rollgangsebene zur Übergabe von Flach- und Profilmaterial, nicht möglich. Diese Kurvenscheiben verursachen zudem eine große Lärmentwicklung. Außerdem ist ihre Fertigung sehr aufwendig.
Ziel der Erfindung ist es, eine einfache und wenig aufwendige walzprogrammabhängige Anpassung des Aushebeschieberantriebes zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung für den Antrieb der Aushebeschieber eines Kühlbettauflaufrollganges mit einem gruppenweise über Schwenkhebel an einem Zuggestänge angeschlossenen Aushebeschiebergestänge, zu schaffen, die bei einfacher Herstellung eines gleichmäßigen Bewegungsablauf der Aushebeschieber sowie eine große Laufruhe gewährleistet und eine einfache Einstell- und Optimierungsmöglichkeit entsprechend den speziellen walzprogramrnabhängigen Erfordernissen aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Zuggestänge der Aushebeschieber mittels Laufrollen an mindestens eine rotationsbewegliche Exzenterscheibe angelenkt ist, die einen Gleichstromantrieb besitzt, der unter Zwischenschaltung eines mit einem Walzgutindikator verbundenen Antriebsreglers mit einem Motorfahrprogrammspeichergerät gekoppelt ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in der o
Fig. 1: Schematische Darstellung der Einrichtung,
Fig.2: Aushebekurve für ein bestimmtes Walzprogramm, schematisch.
In der Fig.1 ist schematisch ein Kühlbett 2 mit dem Auflaufrollgang 3, einem Rollgangsmotor 4 und einem Aushebeschieber 5, der über ein Aushebeschiebergestänge 6 und einem Schwenkhebel 7 an einem Zuggestänge 8 angeschlossen ist, dargestellt. Das Zuggestänge 8 ist mittels einer Laufrolle 9 an eine Exzenterscheibe 10 angelenkt, die einen Gleichstromantrieb 11 mit Getriebe 12 besitzt. Der Gleichstromantrieb 11 ist unter Zwischenschaltung eines mit einem Walzgutindikator 16 verbundenen Antriebsreglers 13 mit einem Motorfahrprogrammspeichergerät 14 gekoppelt, dem ein Programmeingabegerät 15 vorgeschaltet ist.
Schwenkhebel?, Zuggestänge 8 und die Exzenterscheibe 10 sind der besseren Darstellung wegen in die Zeichnungsebene
gedreht, wobei die Exzenterscheibe 10 durch Unterbrechungsstriche vom Getriebe 12 getrennt ist.
Der am Auflaufrollgang 3 befindliche Walzgutindikator 16 ist durch eine Signalgeberleitung 17 mit dem Antriebsregler 13
verbunden. Vom Antriebsregler 13 führt eine Signalgeberleitung 18 direkt zum Gleichstromantrieb ti. Eine weitere
Signalgeberleitung 19 führt von einem am Gleichstromantrieb 11 befindlichen Ist-West-Geber 20 zum Antriebsregler 13
zurück.
Die Wirkungsweise der Einrichtung wird unter Hinzuziehung der Fig. 2 erläutert.
Inder Fig. 2 stellt der ausgezogene Kurvenzug den Aushebeschieberhub „s", gemessen in Millimeter, bei einer Drehung der
Exzenterscheibe 10 dar, während der gestrichelte Kurvenzug die jeweilige Drehzahl „n" des Gleichstromantriebes 11, gemessen in Umdrehungen pro Minute, ebenfalls bei einer Umdrehung der Exzenterscheibe 10 darstellt.
Eine waagerechte strichpunktierte Linie, die den Übergabepunkt „soberg." des Auflaufrollganges 3 markiert, schneidet den
ausgezogenen Kurvenzug an zwei Stellen. Zwischen den beiden Schnittpunkten befindet sich der Aushebesehieber 5 oberhalb des Übergabepunktes „soberg." des Auflaufrollganges 3. Eine waagerechte dünn ausgezogene Linie, die die maximale Drehzahl »nmax" des Gleichstromantriebes 11 markiert, mündet in den gestrichelten Kurvenzug für die Drehzahl „n" ein.
Auf der waagerechten Zeitachse „t" der Fig. 2 sind die Zeitintervalle ti bis t5 aufgetragen, in denen jeweils der Gleichstromantrieb 11 bei einer Umdrehung der Exzenterscheibe 10 zunächst aus dem Stillstand beschleunigt wird, beispielsweise im Zeitinterval ti, oder mit gleichbleibender Drehzahl „n" betrieben wird, beispielsweise im Zeitintervall t2 mit der maximalen Drehzahl „nmax" und im Zeitintervall t4 mit einer niedriger liegenden Drehzahl, oder wo der Gleichstromantrieb 11 abgebremst wird, beispielsweise im Zeitintervall t3 von der maximalen auf die niedriger liegende Drehzahl und im Zeitintervall t5 von der letztgenannten Drehzahl bis zum Stillstand.
Diese Vorgänge wiederholen sich bei jeder Umdrehung der Exzenterscheibe 10 in der Zeit „tgeSamt".
Entsprechend dem jeweiligen Walzprogramm sind die Zeitintervalle, in denen der Gleihstromantrieb 11 beschleunigt oder
gebremst oder mit einer konstanten Drehzahl betrieben wird, unterschiedlich groß.
Das Fahrprogramm des Gleichstrommotors 11 und davon abhängig die Drehung der Exzenterscheibe 10 kann somit an das zu fahrende Walzprogramm bestmöglich angepaßt werden, was in voneinander abweichenden Kurvenzügen für den
Aushebeschieberhub „s" und den jeweils zugehörigen Kurvenzügen für die Drehzahl „n" zum Ausdruck kommt.
Für alle in einem bestimmten Produktionsprofil vorkommenden Walzprogramme werden die entsprechenden Fahrprogramme für den Gleichstromantrieb 11 über das Programmeingabegerät 15 in das Motorfahrprogrammspeichergerät 14 eingegeben und das jeweils zutreffende Fahrprogramm des Gleichstromantriebes 11 für ein bestimmtes Walzprogramm vorgewählt. Über den am Auflaufrollgang 3 befindlichen Walzgutindikator 16 wird über die Signalleitung 17 das Eintreffen der Walzstabspitze eines Walzstabes 1 signalisiert, womit der Start für das vorgewählte Fahrprogramm des Gleichstromantriebes 11 gegeben wird.
Das Fahrprogramm ist beliebig wiederholbar, beispielsweise bis der letzte Walzstab 1 eines bestimmten Walzprogrammes
gebremst und auf das Kühlbett 2 gegeben werden muß.
Die erfindungsgemäßeCiririchtung gewährleistet bei einfacher Herstellung einen gleichmäßigen Bewegungsablauf der
Aushebesehieber sowie eine große Laufruhe und weist eine einfache Einstell- und Optimierungsmöglichkeit entsprechend den speziellen walzprogrammabhängigen Erfordernissen aus.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch: .1. Einrichtung für den Antrieb der Aushebeschieber eines Kühlbettauflaufrollganges mit einem gruppenweise über Schwenkhebel an einem Zuggestänge angeschlossenen Aushebeschiebergestänge, gekennzeichnet dadurch, daß das Zuggestänge (8) der Aushebeschieber (5) mittels Laufrollen (9) an mindestens eine rotationsbewegliche Exzenterscheibe (10) angelenkt ist, die einen Gleichstromantrieb (11) besitzt, der unter Zwischenschaltung eines mit einem Walzgutindikator (16) verbundenen Antriebsreglers (13) mit einem Motorfahrprogrammspeichergerät (14) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28291685A DD242572A1 (de) | 1985-11-15 | 1985-11-15 | Einrichtung fuer den antrieb der aushebeschieber eines kuehlbettauflaufrollganges |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD28291685A DD242572A1 (de) | 1985-11-15 | 1985-11-15 | Einrichtung fuer den antrieb der aushebeschieber eines kuehlbettauflaufrollganges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD242572A1 true DD242572A1 (de) | 1987-02-04 |
Family
ID=5573103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DD28291685A DD242572A1 (de) | 1985-11-15 | 1985-11-15 | Einrichtung fuer den antrieb der aushebeschieber eines kuehlbettauflaufrollganges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD242572A1 (de) |
-
1985
- 1985-11-15 DD DD28291685A patent/DD242572A1/de not_active IP Right Cessation
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