DD237442A3 - Stichstell-einrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Stichstell-Einrichtung, insbesondere fuer Naehmaschinen mit Differential-Stoffvorschub mit einem einstellbaren Hauptstoffschieber und einem getrennt angetriebenen und einstellbaren Hilfsstoffschieber, bei welchem die Stoffschieberstange des Hauptstoffschiebers als Hohlstange ausgefuehrt ist und die Stoffschieberstange des Hilfsstoffschiebers laengsverschiebbar in sich aufnimmt. Das Ziel der Erfindung besteht in einer Stichstell-Einrichtung, die durch die Naeherin waehrend des Naehvorganges mit geringem Kraftaufwand bedienbar ist, und welche keine zusaetzlichen Schwingungen und damit Laermbelaestigungen erzeugt. Aufgabe der Erfindung ist es, in die Stichstell-Einrichtung moeglichst wenig neue Bauteile einzubringen und auftretende Momente in das Gehaeuse abzuleiten oder zu kompensieren, dabei aber die Zentralschmierung des Getriebes nicht zu gefaehrden. Erfindungsgemaess wird die Stellwelle des Hauptstoffschiebers ueber ein Viergelenkgetriebe mit einer im Gehaeuse verankerten Welle verbunden, wobei bei maximaler Stichlaenge der mit der Stellwelle verbundene Hebel mit der Koppel einen rechten Winkel bildet und die Koppel sich mit einem zweiten Hebel in Strecklage befindet. Fig. 2
Description
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Titel der Erfindung: -
Stichstell-Einrichtung
Die Erfindung betrifft eine Stichstell-Einrichtung, insbesondere für Nähmaschinen mit Differential-Stoff vorschub mit einem einstellbaren Hauptstoffschieber und einem getrennt angetriebenen und einstellbaren Hilfsstoffschieber, bei welchem die Stoffschieberstange des Hauptstoffschiebers als Hohlstange ausgeführt ist und die Stoffschieberstange des HilfsstoffSchiebers längsverschiebbar in sich aufnimmt. Diese Einrichtung ist auch anwendbar für Mähmaschinen mit einfachem Vorschub. .
Eine Forderung an den Nähmaschinenhers;teller, die in neuester Zeit unbedingt gestellt wird, besteht darin, die Naht an einer bestimmten Stelle verriegeln zu können. Das wird meist dadurch realisiert, daß die Stichlänge einstellbar gestaltet wird, :Bei einer bekannten Nähmaschine der im Oberbegriff genannten Bauart ist die Stichlänge zwar einstellbar, aber die Einstellung der Vorschubgröße ist nur im Stillstand der Maschine möglich. Auf jeder Stellwelle ist ein Stellhebel angeordnet, der mittels einer Schraube an einer bestimmten Stelle eines an der Außenseite der Maschine befestigten Segmentes fixiert wird.. Die Schrauben bzw. Muttern sind von außen zu lösen und die Hebel entsprechend zu
bewegen. Mit dieser Einrichtung wird sowohl die Vorschubgröße des Hauptstoffschiebers als auch das Differentialverhältnis eingestellt. '
Der Nachteil dieser Anordnung besteht also darin, daß die Stichlängenverstellung nur bei stillstehender Maschine und nur mit Werkzeugen erfolgen kann. .
Ziel der Erfindung: . . . .
Das Ziel der Erfindung besteht in einer Stichsteil-Einrichtung, , die durch die Näherin während des Nähvorganges mit geringem Kraftaufwand bedienbar ist, und welche keine zusätzlichen Schwingungen und damit Lärmbelästigung erzeugt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in die Stichstell-Einrichtung sowenig wie möglich neue Bauteile einzubringen., und durch diese auftretende Momente zu kompensieren oder in das Gehäuse abzuleiten und weiterhin die Zentralschmierung des Getriebes in einem geschlossenen Bauraum zu erhalten.,
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Stellwerk des HauptstoffSchiebers über ein Viergelenkgetriebe mit einer im Gehäuse verankerten Welle in Verbindung steht, wobei bei maximaler Stichlänge der mit der Stellwelle verbundene Hebel mit der Koppel einen rechten Winkel bildet und die Koppel sich mit einem zweiten Hebel in Strecklage befindet. Die im Gehäuse verankerte Welle.ist nach außen geführt und am äußeren Ende mit einem Doppelhebel versehen, dessen eines Ende mit der Verstelleinrichtung gekoppelt ist, und dessen anderes Ende den Anschlag für die Stichlängenbegrenzung bildet. Das Viergelenk ist über eine Feder rückstellbar, und diese Feder ist auf der zusätzlichen Welle angebracht. '
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie sich V1 leicht während des Nähvorganges bedienen läßt. Zusätzlich auf-,_· tretende Momente können keine Schwingungen urVd damit Lärmbelästigung hervorrufen. Die sich in Strecklage befindenden Teile des Viergelenkes · leiten die Kräfte monientfrei in die Welle und über die Welle in das Gehäuse ab. Der geschlossene Bauraum bleibt außerdem erhalten, und die Zentralschmierung ist nicht gefährdet
Die Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß sie eine leichte Verstellung ermöglicht.
Ausf ührunasbei.soiel:
Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Ansicht des Transportgetriebes von oben.., !
Fig. 2: einen Schnitt gemäß der Linie A- A in Fig. 1,
Fig. 3: einen Schnitt gemäß der Linie C - C in Fig. 1 und
Fig. 4: eine Ansicht X gemäß Fig. 1,
Der Blick von oben in den Getrieberaum zeigt neben dem Transportgetriebe die mit diesem verbundene Stichsteil-Einrichtung.
Die Stoffschieberstange 1 des HauptstoffSchiebers nimmt die Stoffschieberstange 2 des Hi IfsstoffSchiebers in bekannter Weise längsverschiebbar in sich auf. Ihre Bewegung erhalten die Stoffschieberstangen 1 und 2 über mehrere Getriebeteile von der Hauptwelle 3, wobei die Stellwellen 4 und 5 für jede Stoffschieberstange 1;· notwendige Getriebebestandteile sind. Ober diese Stellwellen 4; 5
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wird in der Regel die Vorschub- und damit die Stichgröße eingestellt. Die erfindungsgemäße Stichsteil-Einrichtung ist deshalb mit den Stellwellen 4; 5 unmittelbar verbunden. Zu diesem Zweck umgreift ein Hebel 6 die Stellwelle 4 und ist auf dieser mit einer Schraube 7 gehalten. Der Hebel 6 ist auf einem Bolzen 8 befestigt und bildet mit einer Koppel 9 einen rechten Winkel und den Teil eines Viergelenkes. Zu diesem Viergelenk gehört ein weiterer Hebel 10, der über einen Bolzen 11 mit dem anderen Ende der Koppel 9 verbunden ist, wobei die Koppel 9 auf dem Bolzen. 11 mittels einer Schraube 12 festgehalten wird. Eine Welle 13 ist zusätzlich angeordnet und im Gehäuse gelagert. Sie nimmt das andere Ende des Hebels 10 auf, der wiederum durch eine Schraube 14 auf ihr befestigt ist. Auf der Welle 13 sitzt auch eine Feder 15, die den Hebel 10 ständig nach unten drückt.
Die Welle 13 ist aus dem Gehäuse herausgeführt und trägt außerhalb
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einen Hebel 16. Dieser Hebel 16.ist ein Winkelhebel und in der.Mitte durch eine Schraube 17 fest mit der Welle 13 verbunden . Ein Ende des Hebels 15 führt über ein schwingbeweglich angebrachtes Verbindungsteil 18 zur Bedienungseinrichtung, die beispielsweise ein Fußtritt ist, der sich neben dem Antriebspedal befindet. Das zweite freie Ende des Winkelhebels 16 wird zwischen zwei Anschlägen 19 und 20 für. die maximale und minimale Stichlängenbegrenzung geführt. Die Anschläge 19; 20 sind verstellbar an einem Segment 21 angebracht, welches über Schrauben 22 mit dem Gehäuse verbunden ist.
Für Maschinen mit Differential transport ist für das Einstellen des Differentialverhältnisses das äußere Ende der Stellwelle 5 für den Hi Ifstransport mit einem Hebel 23 versehen, der mit einer Schraube 24 befestigt ist. Diese Stellwelle 5 wird nach innen zu durch einen Hebel 25 umgriffen und mittels einer Schraube 26 geklemmt. Unmittelbar neben dem Hebel 25 ist ein Hebel 27 angeordnet, welcher der Stellwelle 4 für den Hauptstoff schieber zugeordnet und mit dieser durch eine Schraube 28 verbunden ist. Die Hebel 25 und 27 sind an ihren freien Enden durch eine weitere Schraube 29 miteinander verbunden.
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_.,. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Vor dem Nähvorgang wird das Differentialverhältnis eingestellt. Das geschieht durch Lösen der Schraube 29. Der Hebel 23 wird in die gewünschte Richtung bewegt/ und dadurch werden die Stellwellen 4 und 5 gegeneinander verdreht. Durch Anziehen der Schraube 29 wird die neue Stellung fixiert. Existiert nur eine Stellwelle, bei Maschinen mit einem Stoffschieber, dann wird die Stelleinrichtung durch einen einfachen Stellring ersetzt.
Während des Nähvorganges wird an den» Differentialverhältnis nichts verändert, aber eine Stichverdichtung wird, z. B, an den Nahtenden, benötigt. Die Näherin betätigt das nicht dargestellte Fußpedal, und die Bewegung wird über das Verbindungsteil 18 auf die Welle 13 übertragen- Durch deren Drehung, die je nach Intensität des Fußtrittes größer oder gering ist, werden der Hebel 10 und die Koppel 9 aus der Strecklage gebracht, damit der Bolzen 8 mit dem Ende des Hebels 6 herausgezogen und die Stellwelle 4 verdreht. Läßt die Näherin das Fußpedal los, dann bringt die Feder 15 das Viergelenk wieder· in die Ausgangsposition zurück. Damit wird wieder die vorher eingestellte maximale Stichlänge genäht.
Claims (4)
1. Stlchstell-Einrichtung, insbesondere für Nähmaschinen mit Differential-Stoffvorschub mit einem einstellbaren Hauptstoff schieber und einem getrennt angetriebenen und einstellbaren Hilfsstoffschieber, bei welchem die Stoffschieberstange des HauptstoffSchiebers als Hohlstange ausgeführt ist und die Stoffschieberstange des HilfsstoffSchiebers längsverschiebbar in sich aufnimmt, gekennzeichnet dadurch, daß die Stellwelle (4) des HauptstoffSchiebers über ein Viergelenkgetriebe (6 bis 14) mit einer im Gehäuse verankerten Welle (13) in Verbindung steht, wobei bei maximaler Stichlänge der mit der ^ Stellwelle (4) verbundene Hebel (6) mit der Koppel (9) einen rechten Winkel bildet und die Koppel (9) sich mit einem zweiten Hebel (10) in Strecklage befindet,
2. Stichsteil-Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf der nach außen geführten Welle (13) ein Doppelhebel (16) angebracht ist, der an einem Ende über Hebelgestänge (18) mit der Verstelleinrichtung gekoppelt, und dessen anderes Ende als Anschlag für die Stichlängenbegrenzung ausgelegt i s t,
3. Stichstell-Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß'das Viergelenk (6 bis 14) über eine auf der Welle (13) angeordnete. Feder (15) in die Ausgangslage rückstellbar ist.
. Hierzu
4 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD26158784A DD237442A3 (de) | 1984-04-03 | 1984-04-03 | Stichstell-einrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DD237442A3 true DD237442A3 (de) | 1986-07-16 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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1984
- 1984-04-03 DD DD26158784A patent/DD237442A3/de not_active IP Right Cessation
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