DD201705A5 - Verfahren zum oeffnen eines teiles eines textilfadens und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum oeffnen eines teiles eines textilfadens und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Download PDF

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Guy Negaty-Hindi
Carlos Pujol
Erwin Zurcher
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Oeffnen eines Teiles eines Textilfadens, der an wenigstens einem seiner Enden gehalten ist. Waehrend das Ziel darin besteht, alle Fadentypen mit dem erfindungsgemaessen Verfahren und Einrichtung zu oeffnen und die Wirtschaftlichkeit zu erhoehen, besteht die Aufgabe darin, dass die Fasern auf andere Weise als durch Aufdrehen geoeffnet werden. Die Vorrichtung zum Oeffnen der Faeden besitzt eine Membran, die an ihrem Umfang an einem Rahmen befestigt ist und deren Mittelteil zur Bildung von freien Zungen eingeschnitten ist. Diese Membran ist einem Kanal benachbart vorgesehen, in dem sich der zu oeffnende Teil des Fadens befindet. Druckluft wird in eine Verteilerkammer eingebracht und ueber eine Duese in den Kanal gefuehrt. Diese Luftstroemung ruft einen Zug auf den Faden hervor und laesst gleichzeitig die in die Membran geschnittenen Zungen vibrieren, wobei die Vibrationen auf den Faden uebertragen werden und so den Reibungskoeffizienten zwischen den Fasern vermindert, die unter der Wirkung der durch den Luftstrom auf den Faden ausgeuebten Zug von dem Ende des Fadens, der auf eine Spindel gewickelt ist, abgetrennt werden. Dieses Verfahren ist insbesondere im Falle der Verknuepfung von Faeden durch axiale Drehung der Faserbuendel anwendbar.

Description

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Verfahren und Einrichtung zum Öffnen eines Teiles eines Textilfadens
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung "betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Öffnen eines Teiles eines Textilfadens, der an wenigstens einem seiner Enden gehalten ist. Dieses Verfahren ist insbesondere im Falle der Verknüpfung von Fäden durch axiale Drehung der Faserbündel anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen lösungen
Es ist bekannt, zwei Textilfaden durch Knoten miteinander zu verknüpfen. Dabei entsteht eine feste» jedoch sichtbare Verknüpfung. Für Verknüpfungen ohne Knoten sind auch-verschiedene Verfahren bekannt. Diese Verknüpfungen sind weniger sichtbar als der ,Knoten, jedoch schwachen sie im allgemeinen den Faden. Das Ideal liegt in der Wiederherstellung der anfänglichen Drehungsbedingungen des Fadens, wie dies beispielsweise in der US-PS 2 362 801 und in der "DS-PS 3 903 680 bekannt ist. Aus der letzteren geht hervor, daß zum Erlangen einer guten Widerstandsfähigkeit der Verknüpfung die Fasern der beiden zu verknüpfenden Enden vorher derart getrennt werden müssen, daß sie hernach·einander durchdringen, bevor sie einer Drehung unterworfen werden. Wenn die beiden Enden ohne vorherige Durchdringung der Fasern verdreht werden, so ist die Widerstandsfähigkeit der Verknüpfung außerordentlich schwach, und zwar aufgrund der Tatsache, daß die beiden Faserbündel sich schraubenförmig umeinanderschlingen, so daß die lehrzahl der Fasern daher an der Widerstandsfähigkeit der Verknüpfung nicht teilnimmt.
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Um ein Bündel getrennter Pasern für die Durchdringung mit einem anderen, auf die gleiche Weise am anderen Ende des zu verknüpfenden Padens hergestellten !Faserbündel zu erhalten, genügt es, jedes der Enden aufzudrehen und die Pasern zueinander parallel... und voneinander getrennt anzuordnen· Hun ist die Trennung der-Pasern durch Aufdrehen nur bei einem Paden möglich, der durch Spinnen auf einer Ringspinnmaschine hergestellt worden ist« Im Gegensatz dazu ist ein derartiger Torgang insbesondere bei Päden, die durch ein sogenanntes "open-end"-Spinnverfahren hergestellt sind, oder mit gezwirnten Päden, nicht möglich. Im ersteren Pail bilden die Pasern keine mehr- oder weniger parallelen und. regelmäßigen Schrauben, sondern erstrecken sich teils in Längsrichtung und andere sind herumgewickelt. Infolge der ungünstigen Anordnung der Pasern genügt ein einfaches Aufdrehen nicht, um einen Teil eines derartigen Padens zu öffnen, weil nicht alle Pasern gemeinsam verdreht sind. Bei einem gezwirnten Paden muß zuerst die Verzwirnung geöffnet und dann jeden Paden geöffnet werden, wobei die Drehung der Verzwirnung und jene der Päden entgegengesetzt sind.
Es erweist sich infolgedessen, daß das Verfahren gemäß der US-PS 3 903 680 nicht für alle Padentypen geeignet ist und daß es nur durchführbar ist, wenn die Pasern auf andere Weise als durch Aufdrehen geöffnet werden·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein-.Verfahren und eine Einrichtung zum Öffnen eines Teiles eines Textilfadens zu entwikkeln, daß sämtliche Padentypen geöffnet werden können und die Widerstandsfähigkeit knotenloser Verknüpfungen von Päden erhöht wird..*
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Darlegung des We sens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zum Öffnen eines Teiles eines Textilfadens, der an wenigstens einem seiner Enden gehalten ist, zu schaffen, wobei die Fasern auf andere Weise als durch Aufdrehen geöffnet werden·
Erfindungsgeinäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf die Pasern des Teiles des Padens Vibrationen übertragen werden, wodurch ihr Reibungskoeffizient verringert und eine La geveranderung hervorgerufen wird, wobei die in ihrer Lage veränderten Pasern einer Richtkraft derart unterworfen werden, daß die nicht an dem Ende gehaltenen Pasern entfernt werden.
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Ea ist von Vorteil, daß wenigstens teilweise ein Teil des Fadens vor und/oder während der Übertragung der Vibrationen auf die Fasern auf gedreht; wird.
Weiterhin sieht die Erfindung: vor,, daß eine: Gasströmung erzeugt wird und sich in: dieser Gasströmung wenigstens ein elastisches Schlägerelement mit einem freien Ende befindet, welches einen derartigen Abstand zu dem Sitz des Schlägerelementes hat, daß es durch die, auf das Schlägerelement aerodynamisch einwirkende. Gasströmung in Vibration versetzt wird, und dabei in. der Iahe des freien Endes des Schlägerelementes befindlichen Teil des Fadens der Wirkung der Vibration des elastischen: Schlägerelementes ausgesetzt wird»
Es kann auch eine Gasströmung gebildet und der Teil des Fadens in diese Strömung: über ein Ende festgehalten werden, welches zur Strömung flußaufwärts liegt, wobei die aerody- \ namische Wirkung dieser Gasströmung auf den Faden die Hichtkraf t hervorruft,, -
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß eine einzige Gasströmung gebildet wird, die sowohl auf das elastische Schlägerelement als auch den Teil des Fadens einwirken kann»
Weiterhin ist es möglich, daß auf die Fasern Vibrationen der Frequenz zwischen 500 und 2000 Hz oder TJltraschallfrequenz übertragen werden»
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß Anordnungen zum Halten des einen Endes des zu öffnenden Teiles des Fadens, wenigstens ein Vibra-
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tionsorgan, .Anordnungen zum Führen dieses Fadenabschnittes in die unmittelbare ITähe des Vibrationsorganes, Mitnahmeanordnungen dieses Yibrationsorganes und Anordnungen, um von diesem Teil des Fadens die nicht an diesem Ende gehaltenen Fasern zu entfernen, vorgesehen sind.
lach einem weiteren Vorschlag ist es vorteilhaft, daß das Vibrationsorgan einen in den feil des Fadens einzubringenden Kamm, der mit einer Sonotrode verbunden ist, und Anordnungen aufweist, um eine relative Verschiebung zwischen dem Kamm und den Anordnungen hervorzurufen, das Ende entsprechend der Achse des Fadens zu .halten und um sie voneinander zu entfernen.
Das Vibrationsorgan kann als elastisches Schlägerelement ausgebildet werden, das in einer leitung befestigt ist, die zur Aufnahme des zu öffnenden Teiles des Fadens dient, und daß Anordnungen zur Bildung eines Luftstromes durch diese Leitung umfaßt, der die Schläge des elastischen Schlägerelementes hervorruft, und die an diesem Ende nicht gehaltenen Fasern beseitigt. ;
ün Weiterführung des Erfindungsgedankens ist es möglich, daß das elastische Schlägerelement wenigstens zwei Zungen durch Einschnitte in einer Membran aufweist, wobei die freien Enden dieser Zungen benachbart angeordnet sind und die Membran wenigstens einen Teil einer unbeweglichen Wand des Kanals bildet, wobei sich die Verbindungslinie der Zungen entlang des für den Teil des Fadens bestimmten Durchtrittes erstreckt»
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Ausführungsbeispiel N .
Die Erfindung soll nachstehend an. mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden». In der zugehörigen Zeichnung zeigen: ~
Pig. 1: eine Versuchseinrichtung in. schematischer Darstellung; · :
Fig» 2: die Vorderansicht einer ersten'Einrichtung in schematischer Darstellung;:
Pig* 3: den Schnitt IH-III in vergrößertem Maßstab nach Pig. 2; , · .
Pig* 4: die Vorderansicht einer Verknüpfungseinrichtung; teilweise im Schnitt mit- zwei. Einrichtungen.in einer zweiten Ausführungsform;:
Pig· 5: den Schnitt V-V in größerem Maßstab nach Pig. 4;
Pig. 6: die Vorderansicht einer weiteren Verknüpfungseinrichtung nach Pig». 4 nii.t einer Einrichtung· einer dritten Ausführungsform;
Pig. 7: den Schnitt VII-VII nach Fig. 6.
Die Pig. 1 zeigt einen Abschnitt eines Padens P, dessen eines Ende in einem Klemmpunkt P fixiert ist und dessen anderes Ende ein Gewicht M von etwa 5 bis 10 g trägt. Unter der Wirkung des letzteren wird sich der Paden P aufdrehen. Handelt es sich um einen auf einer Ringspinnmaschine herge-
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stellten Daden, so fällt das Gewicht 1 nach einer Anzahl von Drehungen herab und nimmt die aufgedrehten Fasern mit, die nicht im Klemmpunkt P gehalten werden. Wenn"es sich hingegen um einen Faden P handelt, der durch das "open-end"-Spinnverfahren hergestellt ist, so nehmen nicht alle .Pasern an der Aufdrehung teil, da einige von ihnen nicht direkt an dermittieren Drehung des Fadens F teilgenommen haben, so daß das Gewicht M durch diese Fasern gehalten wird und nicht herabfällt·
Die Pig. 1 zeigt außerdem eine vibrierende Zunge L, die -derart an einem Träger befestigt ist, daß sie sich nahe- des Fadens P und parallel zu diesem befindet. .Ein Elektromagnet E, der durch einen Generator G mit Stromimpulsen gespeist wird ist so angeordnet, daß er die Zunge 1 vibrieren lassen kann. Durch die Vibrationen der Zunge L werden diese Tibra-. tionen auf die Fasern des Fadens F übertragen, was die Verringerung des Reibungskoeffizienten dieser und ihre Lageveränderung zur Folge hat, so daß alle nicht im Elemmpunkt P gehaltenen Pasern sich unter der Wirkung des Gewichtes Έ losen und dieses am Ende einer gewissen Zeit herabfällt, sofern die Frequenzen der Zunge :L und des durch den Faden F und das Gewicht M gebildete Pendelsystem verschieden-und nicht harmonisch sind. In einem Fall ist die Frequenz der Zunge Ij 100 Hz und die Abtrennung der Fasern unter der Wirkung des Gewichtes M erfolgt in einigen Sekunden. Man erhält so am freien Ende des Fadens P ein Bündel, das aus allen im Zlemmpunkt P gehaltenen. :Pasern gebildet wird, deren länge im wesentlichen der mittleren länge der Fasern entspricht*- Dies ist ein wichtiger Faktor, um eine gute Verknüpfung des Fadens F zu erreichen·
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Der oben beschriebene Versuch zeigt die Wirksamkeit des verwendeten Prinzips bei dem: Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, bei welchem Prinzip die auf die Fasern eines Fadens F übertragenen Vibrationen eine Verringerung des Reibungskoeffizienten und eine Lageänderung aller Pasern bewirkt, und zwar auch, jener, die nicht an der .mittleren Drehung des Fadens F teilgenommen haben,, was durch das alleinige Aufdrehen nicht erreicht, werden kann·
Die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung umfaßt einen Kamm C,, der mit einer Sonotrode S verbunden ist,.: die über einen Wandler T an einen Impulsgenerator G angeschlossen ist. Der Wandler T. ist mit einer Schnecke V verbunden, die durch . einen. Motor D angetrieben wird».
On den Abschnitt des Fadens F zu. öffnen, dessen eines Ende im Klemmpunkt P gehalten ist,, bringt man die Zahne des Kammes C (Fig.. 3) in den. Faden F ein und versetzt sie mittels der Sonotrode S in Vibrationen. Wie aus der Fig·. 3 zu erkennen, ist, sind die Zähne des Kammes C zum Öffnen des Fadens F angeordnet und derart ausgebildet, daß die zwischen zwei Zähnen, vorgesehenen Fasern aufgelockert sind und die Zähne des vibrierenden. Kammes C die Fasern schlagen und auf diese Weise, die Vibrationen, übertragen· Gleichzeitig wird die Anordnung von Kamm C, Sonotrode S und Wandler T von der Schnecke V in einer Richtung entgegengesetzt zum Klemmpunkt P bewegt» Die Verschiebung des Kammes C ruft ein Aufdrehen der Fasern und dessen Abtrennung hervor, die nicht am Klemmpunkt P gehalten sind. Außerdem verringern die Vibrationen den Reibungskoeffizienten der Fasern, wodurch ihre Lageänderung hervorgerufen und die Weiterbewegung der Zähne des Kammes C erleichtert werden» Sobald letzterer zu einem Ab-
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stand vom Klemmpunkt P kommt, der der Länge der- Fasern entspricht, ist der Faden F geöffnet und die nicht im Klemmpunkt· P gehaltenen Fasern werden abgetrennt rind entfernt·
Die oben beschriebene Einrichtung ergibt ein ausreichend zufriedenstellendes Ergebnis, jedoch unter der Voraussetzung, daß die Verschiebung des Kammes C relativ langsam ist. Dennoch tritt häufig trotz einer derartigen Vorsichtsmaßnahme eine Blockierung des Kammes C auf· Überdies ist die Anordnung der Elemente, um das Vibrationsorgan vibrieren zu lassen, ziemlich komplex und kompliziert, was sicherlich eine Schwierigkeit darstellt, die einen großen lachteil für die Verwendung dieser Einrichtung in einer Verknüpfungseinrichtung mit sich bringt.
In den nachfolgenden Ausführungsbeispielen sind deshalb Lösungen beschrieben, bei welchen das Vibrationsorgan pneumatisch mitgenommen wird, da Druckluft in der !extilindustrie in großen Mengen verfügbar ist und der Frequenzbereich nur von der Eigenfrequenz des entsprechend dimensionierbaren Vibrationsorganes abhängt« Überdies kann die auf den Faden F übertragene Energie größer sein als die in der oben beschriebenen Einrichtung entwickelte Energie..
Zwei Ausführungsbeispiele einer derartigen Einrichtung werden nachstehend beschrieben, und zwar jede in Zusammenhang mit einer Verknüpfungseinrichtung, mit dem die Einrichtung verbunden ist.
In Fig. 4 ist eine an sich bekannte Verknüpfungseinrichtung dargestellt, wobei nachstehend die für die erfinderische Lösung notwendigen Elemente näher erläutert werden·
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Diese Yerknüpfungseinrichtung umfaßt im wesentlichen zwei Spindeln ;1 2, die jeweils drehbar in einem Träger 3; 4 angeordnet sind, der in einem Gestell 5 um eine Achse verschwenkt werden kann, die zu jener der Spindel 1; 2 orthogonal steht. Jede dieser Spindeln 1; 2 endet an einem ihrer Enden in.einem kreisförmigen Kopf 6; 7, der einen radialen Schlitz 6a; 7a aufweist, damit der Faden P mit diesem kreisförmigen Kopf 6·: 7 in: Eingriff treten kann und sich um die Spindel 1; 2 wickelt·. Die Träger 3; 4 können jeweils zwei lagen einnehmen,, wobei in der einen die Spindeln 1; 2 koasial und in der anderen diese zueinander parallel sind. In der letzteren Lage befindet sich jede Spindel 1; 2 Tor dem Ende einer Leitung 8; 9, die 'an eine Saugeinheit 10 für Luft angeschlossen., ist (Figo 4)· Das. Saugende jeder dieser Leitungen 8; 9 wird aus zwei Teilen 11a; 11b bzw. 12a; 12b gebildet,, die sich im wesentlichen in Längsrichtung in der Leitung 8; 9 erstrecken. Diese beiden Teile sind miteinander fest verbunden, beispielsweise mittels einer Schraube (Fig. 5)· Entlang dieser Endteile jeder der beiden Leitungen 8; 9 erstreckt sich ein elastisches Schlägerelement, das durch eine Zunge. 14; 15 gebildet ist,- die mit einer Befestigungslasche 16;.17 einstückig ist, welche zwischen diese Endteile 11a; 11b bzw. 12a; 12b eingebracht und mit der jeweiligen Zunge 14* 15 ein T bildet.. Diese .Schlägerelemente sind vorzugsweise aus einer Kautschukmembran mit einer Dicke von etwa 0,25 mm herausgeschnitten» Jede der Zungen 14; 15 befindet sich vorzugsweise in der Uähe der Längsachse der jeweiligen Leitung 8; 9> so daß sie in dieser frei flattern, kann. Der Querschnitt dieser Leitungen 8; 9 ist wenigstens in ihrem Abschnitt, in. dem sich die Zunge 14; erstreckt, vorzugsweise quadratisch oder rechteckig, damit das freie Ende der.Zunge 14; 15 gegen die beiden einander
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gegenüberliegenden Fände der Leitung 8; 9 schlagen kann· In der Hähe der Eintrittsöffntmg des Fadens F in jede Leitung 8; 9 mündet ein Kanal 20; 21 für die Zufuhr von Sekundärluft. Quer zu jeder Saugleitung 8; 9 ist eine Schere angeordnet, die aus .zwei Stahlklingen 22; 23 besteht, wobei die Stahlklinge 22 zur Stahlklinge 23 beweglich angeordnet ist und jede eine Öffnung 24; 25 aufweist.
IM die beiden miteinander zu verknüpfenden Enden des Fadens F vorzubereiten, bringt man jede in eine der Leitungen 8; 9» in denen ein leichter Unterdruck durch die Saugeinheit 10 herrscht. Wenn eine gewisse Länge des Fadens F in jede Leitung 8; 9 eingebracht worden ist, werden die Spindeln 1; 2 in entgegengesetzten Richtungen verdreht, so daß sich auf jeder ein Teil des jeweiligen Fadens F aufgrund der Aufnahme im Schlitz 6a; 7a,der sich im Kopf 6; 7 der Spindel 1; 2 befindet, aufwickelt. Die Stahlklingen 22 gleiten dann über die Stshlklingen 23 der beiden Scheren, um die Fäden F in den Leitungen 8; 9 auf der Höhe der Öffnungen 24; 25 zti beschneiden, so daß im oberen Teil jeder Leitung 8; 9 ein Abschnitt des Fadens F vorhanden ist, dessen eines Ende von der jeweiligen Spindel 1; 2 gehalten ist.
Der Unterdruck der Saugeinheit 10 wird nachfolgend durch Erhöhung der Menge der Saugluft aus den Leitungen 8; 9 verstärkt, um die Zungen 14; 15 in Vibration zu bringen und um eine Zugkraft auf den Fadenabschnitt in der Leitung 8; 9 auszuüben. Die Schläge dieser Zungen 14; 15 auf die Fäden F rufen in der diesen Schlagen ausgesetzten Zone eine Lageveränderung der Fasern hervor. Da die Fäden F gleichzeitig angesaugt werden, werden sich die in ihrer Lage veränderten Fasern, welche nicht mehr von den Fasern gehalten werden, die auf die Spindeln 1; 2 gewickelt sind., lösen, so daß ein
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Bündel getrennter Fasern am.Ende Jedes geöffneten Fadenabschnittes erscheint und entfernt werden kann. Der übrige Teil der nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehörenden Verknüpfungsvorgänge erfolgt mittels der bekannten Verknüpfungseinrichtung in bekannter Weiseo
Es sei darauf hingewiesen, daß das unterhalb der aus den Stahlklingen 22; 23 gebildeten Schere in jeder Leitung 8; 9 vorgesehene Knie nach dem Aufwickeln des Fadens F auf der jeweiligen Spindel 1; 2 ein.gewisses Aufdrehen des Fadens F im Abschnitt zwischen der Spindel 1; 2 und dem Knie gestattet. Die Sichtung der Drehung der Fasern in diesem Abschnitt muß der Botationsrichtung der Spindeln 1; 2 entgegengesetzt gerichtet sein. Wenn bei einem "open-end^-Faden F ein merklicher Teil der Fasern nicht verdreht ist, so verringern die diesen Fasern über die Zungen 14; 15 übertragenen Vibrationenderen Reibungskoeffizienten, so daß alle Fasern, die nicht von den Spindeln 1;2 gehalten sind, durch den in den leitungen 8;. 9 zirkulierenden Luftstrom entfernt werden, und nur die- in ihrer Lage veränderten Fasern, die von den Spindeln 1; 2 gehalten werden, verbleiben in den Leitungen 8; 9 und bilden die beiden durch Drehung miteinander zu verknüpfenden Fasernenden·
Aus der Beschreibung zu Fig. 4- und 5 ist leicht zu erkennen, daß jede dieser beiden Einheiten, die mit der Verknüpfung verbunden sind und mit einer an beiden Enden offenen Leitung 8; 9, mit einem elastischen Schlägerelement, bestehend aus den Zungen 14; 15, und einer Saugeinheit 10 für Luft versehen sind, eine Einrichtung darstellt, die das Verfahren gemäß der vorliegenden. Erfindung ausführt...
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Die Einfachheit dieser Einrichtung ist sofort erkennbar, da es nur notwendig ist, die vibrierenden Zungen 14; 15 hinzuzufügen. Die Mittel, Spindel 1, Spindel 2, Kopf 6 mit Schlitz 6a und Kopf 7 mit Schlitz 7a, um ein Ende des zu öffnenden Padenabschnittes zu halten, die Saugleitungen 8; 9 und die Saugeinheit 10, die ebenso die Mittel zum Vibrieren der Zungen wie die Mittel zum Erzeugen der notwendigen Kraft zum Abtrennen und Beseitigen der nichtgehaltenen Pasern darstellen, bestehen schon in der Verknüpfungseinrichtung,
Die in den vorstehenden Ausführungsbeispielen dargestellte Einrichtung gestattet das Öffnen der .Fäden F, bei denen das Öffnen durch Kämme 18; 19 and einer Luftströmung in den Leitungen 8; S, die eine derartige Verknüpfungseinrichtung normalerweise umfassen, nicht möglich ist. Der Faden P wird innerhalb einer Zeit, die eine Sekunde nicht überschreitet, geöffnet« Es ist selbstverständlich, daß diese Einrichtung bei weitem leistungsfähiger ist als die beiden Einrichtungen gemäß der Pig. 1 bzw. 2. Sie hat eine weitaus größere Zuverlässigkeit, ist wesentlich einfacher zu realisieren und gestattet 'es, die Dauer des Vorganges zu reduzieren.
Die Pig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform der pneumatischen Einrichtung, die mit einer an eich bekannten Verknüpfungseinrichtung verbunden ist.
In den Pig. 6 und 7 ist ein verschwenkbarer Träger 28 dargestellt, der eine Spindel 29 hält, welche drehbar um .eine Achse angeordnet ist, die zur Achse des verschwenkbaren Trägers 28 orthogonal steht, und die mit einem radial geschlitzten Kopf 29a versehen ist. Die Verknüpfungseinrichtung weist
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einen zweiten nicht dargestellten !rager auf, der vollkommen dem Träger 28 ähnlich ist,., seine Darstellung ist zum Verständnis der Erfindung·nicht notwendig, da der Vorgang für das Öffnen der zu verknüpfenden fadenenden in symmetrischer Weise auf "beiden Trägern 28 durchgeführt wird.
Der Träger 28 ist mit einer rohrförmigen Welle 30 einstückig, auf der ein Radialarm 31 befestigt ist,, der mit dem Schaft eines Mitnahmekolbens 32 verbunden ist,- Ein Arm 33 s dessen eines Ende ein Kegelrad 34 trägt, führt durch die rohrförmige Welle 30·· Dieses Kegelrad 34 kämmt mit einem zweiten Kegelrad 35j das auf der Welle 30 der Spindel 29 verkeilt ist. Fest verbunden mit dem Träger 28 ist eine Platine 36, die im wesentlichen einen Kanal 37 und eine Verteilerkammer 40 aufweist,, in. die eine Zufuhrleitung 38 mündet, die mit einer Druckluft quelle 39 verbunden ist,. Die Verteilerkammer 40 hat in der Höhe des Kanales 37 eine Düse 41, die durch eine Lippe 42 gebildet wird, welche einen Abfluß entlang der Oberfläche dieses Kanales 37 bildet. Eine lebenschlußleitung 43 verbindet die Verteilerkammer 40 mit einer Bohrung 44» in der ein Kegel. 45 befestigt ist, dessen Scheitel.dem Boden des Kanales 37 benachbart ist und dessen Drehachse senkrecht zur Nebenschlußleitung 43 steht. Die gegen den Kegel 45 gerichtete Luft aus dieser Nebenschlußleitung 43 trifft auf den aus der Düse 41 austretenden Hauptluftstrom und hat die Aufgabe, diesen Strom örtlich zu vergrößern. Diese Besonderheit ist jedoch Von der vorliegenden Erfindung unabhängig.
Eine zweite rohrförmige Welle 46,, die über einen Radialarm 48 mit dem Schaft einer Hubvorrichtung 47 verbunden ist, ist um die rohrförmige Welle 30 sowie quer zu einem Gestell 49 drehbar. .Diese rohrförmige Welle 46 ist mit einem zweiten
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Radialarm 50 einstückig, an y dessen Ende ein Befestigungsschaft 51 angelenkt ist, der mit einem Rahmen 52 verbunden . ist. Ein zweiter am.Rahmen 52 befestigter Befestigungsschaft 53 ist quer zu einem zum Radialarm 50 parallelen Arm 54 angelenkt und gelenkig mit dem Ende eines anderen Radialarmes 55 verbunden, der mit der rohrförmigen Welle 30 einstückig ist, so daß ein verformbares Parallelogramm als Träger des Rahmens 52 gebildet wird.
Der Rahmen 52 trägt eine Membran 56 aus Naturkautschuk mit einer Dicke von etwa 0,25 mm, die einen Längsschlitz 56a und zwei Querschlitze 56b aufweist, die zwei Zungen 56c begrenzen, deren Längsränder benachbart sind· Dieser Rahmen 52 kann zwei Lagen bezüglich des trägers 28 annehmen, die von der Hubvorrichtung 47 gesteuert werden* In einer dieser Lagen ist der Rahmen 52 der Platine .36 und"deren .Kanal 37 benachbart und in der anderen, die in der Pig» 6 strichpunktiert dargestellt· ist, liegt er davon entfernt.
Zwei Saugrohre 57; 58, die mit einer Saugeinheit 59 verbunden sind, liegen auf der einen und auf der anderen Seite des verschwenkbaren Trägers 28 und seiner Platine 36, wenn der !Präger sich in der in der Pig. 6 dargestellten .Lage befindet. Diese Rohre dienen dazu, bei entfernter Stellung des Rahmens 52 von der Platine 36 den P-aden P quer zur Platine 36 zu spannen, und ihn gegen den Rand des geschlitzten Kopfes 29a der Spindel 29 zu führen«, Die Spindel 29 wird mit Hilfe der Welle 33 und den Kegelrädern 34; 35 verdreht. Der Paden P tritt in den Schlitz des Kopfes- 29a ein und wird um die Spindel 29 gewickelt. Die .Rotationsrichtung der Spindel 29 wird so gewählt, daß der Padenabschnitt zwischen dem Kopf 29 und dem Saugrohr 58 in bekannter Weise aufgedreht wird.
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Wenn der Faden. F um die Spindel,29 gewickelt ist, wird der , die Membran 5δ tragende Rahmen 52 mit Hilfe seines verformbaren parallelogiammträgersystems zur Platine.36 gebracht, ao daß. die Membran 56 den im Kanal 37 befindlichen. Paden F überdeckt·. Die Druckluft wird nun der Verteilerkammer 40 und von dort dem Kanal 37 zugeführt.. Der den Kanal 37 passierende Luftstrom, läßt: die Zungen 56c vibrieren, die den zur gleichen Zeit aufgrund der Reibung des Luftstromes einer Zugkraft unterworfenen Faden F schlagen. Der Faden F wird vollkommen geöffnet und die nicht von der Spindel 2.9 gehaltenen Fasern werden durch den Luftstrom abgetrennt und entfernt.
Es ergibt sich aus der Beschreibung zu Fig» 6 und 7,- daß die Einrichtung gemäß der Erfindung, der-eine Verknüpfungseinrichtung einverleibt ist, an dem Kanal 37, der Membran 56 mit den Zungen 56c und der mittels Leitungen mit dem Kanal 37 verbundenen Druckluftquelle 39 gebildet wird.
Die Versuche haben gezeigt,, daß diese Einrichtung ein rasches öffnen eines Fadens F mit einem vollständigen Erfolg gestattet, wie immer auch die Art des Fadens F ist. Bei gewissen Fäden F, insbesondere bei gezwirnten Fäden F ist es notwendig, den Faden F vor dem Öffnen gemäß dem Verfahren, nach der vorliegenden Erfindung zu schneiden. Aus diesem Grund ist ein bewegliches Messer 60 an der Platine 36 und ein festes Messer 61 am Gestell 49 befestigt. Ein leichtes Kippen dieser Platine 36 mittels der Hubeinrichtung 32 gestattet die Durchführung des Schneidens, worauf dann der Faden F dem gleichen Vorgang unterworfen werden kann, wie er oben beschrieben worden ist. -
- 17 - 60 027 28
15.4.82
Im allgemeinen sind die Vibrationselemente 56e, die durch den Luftstrom in Vibration versetzt werden, so dimensioniert, daß sie mit einer Frequenz in der Größenordnung von 500 bis 2000 Hz vibrieren. Die Erfahrung zeigt, daß in diesem .Frequenzbereich mit Elementen aus einem so elastischen Material wie Kautschuk mit einer Dicke von 0,2 bis 0,3 mm, die bei diesen Frequenzen mit Amplituden in der Größenordnung von mm Vibrieren, die Resultate am besten sind·
Unter den interessantesten Anwendungen dieses Verfahrens und ,der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung können ohne Einschränkung alle Fälle von Verknüpfungen von Fäden F genannt werden, insbesondere die Vorbereitung von "Fäden F hinsichtlich dieser Verknüpfung und insbesondere die Vorbereitung von .Fäden F, die schwer zu öffnen sind, wie z, B. "open-end"-Fäden F und die gezwirnten Fäden F. So kann dieses Verfahren zur Vorbereitung von zu verknüpfenden "openend "-Fäden F außerhalb oder innerhalb der .Spinnturbine nach dem Spinnen angewendet werden.

Claims (12)

  1. 3 4 9 8 6 5 -18 - 6o °27 28
    15.4.82
    Erf indungsanspruch
  2. 1. Verfahren zum Öffnen eines Teiles eines Testilfadens, der an wenigstens einem seiner Enden gehalten ist, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Pasern des Teiles des Fadens (P) Vibrationen übertragen werden, wodurch ihr Reibungskoeffizient verringert und eine Lageveränderung her-
    vorgerufen wird, wobei die in ihrer Lage veränderten Pasern einer Richtkraft derart unterworfen werden, daß die nicht an dem Ende gehaltenen Pasern entfernt werden.
  3. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens teilweise ein Teil des Padens (P) vor und/oder während der Übertragung der Vibrationen auf die Pasern aufgedreht wird.
    -O
  4. 3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Gasströmung erzeugt wird und sich in dieser Gasströmung wenigstens ein. elastisches Schlägerelement mit einem freien Ende befindet, welches einen derartigen Abstand zu dem Sitz des Schlägerelementes hat, daß es durch die, auf das Schlägerelement aerodynamisch einwirkende Gasströmung in Vibration versetzt wird,- und dabei in der Ifähe des freien Endes des Schlägerelementes befindlichen Teil des Padens der Wirkung der Vibration des elastischen Schlägerelernentes ausgesetzt wird.
  5. 4. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Gasströmung gebildet und daß der Teil des Padens in dieser Strömung über ein Ende festgehalten wird, das zur Strömung flußaufwärts liegt, wobei die aerodynamische ?/irkung dieser Gasströmung auf. den Paden die Richtkraft hervorruft.
    98 6 5 "19" 600272S
    . 15.4*82
  6. 5. Verfahren nach den Punkten 3 und 4» gekennzeichnet dadurch, daß eine einzige Gas-strömung gebildet wird, die sowohl auf das elastische .Schlägerelement als auch den Teil des Fadens einwirken kann,
  7. 6. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Pasern Vibrationen der Frequenz zwischen 500 und 2000 Hz übertragen werden, '
  8. 7. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Fasern Vibrationen der Ultraschallfrequenz übertragen werden· ·' .
  9. 6. Einrichtung zur "Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Anordnungen zum Halten des einen Endes des zu öffnenden Teiles des Fadens, wenigstens ein Vibrationsorgan, Anordnungen zum Zuführen des Teiles des Fadens in die unmittelbare ÜJähe des Vibrationsorganes, Mitnahmeanordnungen für dieses Vibrationsorgan und Anordnungen :zum Entfernen der an diesem Ende nicht gehaltenen Fasern von diesem Teil des Fadens vorgesehen sind. ' ' '
  10. 9. Einrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß das Vibrationsorgan einen in den Teil des Fadens (F).einzubringenden Kamm (C), der mit einer Sonotrode (S) verbunden ist und Anordnungen aufweist., um eine relative Verschiebung zwischen dem Kamm und den Anordnungen hervorzurufen, das Ende "entsprechend der Achse des Fadens (F) zu halten und um sie voneinander zu entfernen«"
    3 L 9 8 6 5 -20 - *> °27 28
  11. 15.4.82
  12. 10. Einrichtung, nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß das Vibrationsorgan als ein elastisches Schlägerelement
    aasgebildet ist, das in einer Leitung (8; 9) befestigt ist,, die zur Aufnahme des zu. öffnenden Teiles des Fadens dient,- und daß Anordnungen zur Bildung eines Luftstromes durch, diese Leitung umfaßt, der die Schläge des elasti-
    - sehen- Schlägerelementes hervorruft, und die an diesem Ende nicht gehaltenen Fasern beseitigt.
    11♦ Einrichtung nach Punkt.10, gekennzeichnet dadurch, daß das elastische Schlägereieinent wenigstens zwei Zungen (56c) durch Einschnitte in einer Membran. (56) aufweist, wobei die freien Enden dieser Zungen. (56c) benachbart angeordnet sind, und die Membran (56) wenigstens einen Teil...einer unbeweglichen Wand des Kanals (37) bildet, wobei, sich die Verbindungslinie der Zungen (56c) entlang des für den Teil des Fadens (P) bestimmten Durchtritts erstreckt.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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