DD200053A1 - Einrichtung zur justierung in einer ebene - Google Patents

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DD200053A1
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DD23213781A
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Inventor
Heinz Bonnke
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Heinz Bonnke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Justierung in einer Ebene, insbesondere von Lichtwurflampen in optischen Geraeten, zum Beispiel in Mikroskopen. Durch die Verwendung zweier, auf einer gemeinsamen Achse fest miteinander verbundener Kugeln, von denen eine ortsfest gelagert ist und Drehbewegungen ausfuehren kann, waehrend die andere durch Schwenkbewegungen im Hohlzylinder der Aufnahmeplatte den Justiervorgang bewirkt, wird eine im Aufbau, Platzbedarf und in der Handhabung einfache Justiervorrichtung vorgeschlagen. Vorteilhaft ist die Betaetigung nur eines schwenk- und entfernbaren Stiftes und der Wegfall von Verschraubungen zum Fixieren der gewollten Einstellung.

Description

-7-
Einrichtung zur Justierung in einer Ebene
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Justierung in einer Ebenes insbesondere für Lichtwurflampen in optischen Geräten, zum Beispiel in Mikroskopen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In hochempfindlichen optischen Geräten ist es oft erforderlich, eine zusätzliche Justiereinrichtung für die Beleuchtung zu verwenden, um das Strahlungselement der Lampe genau in die optische Achse des Gerätes zu bringen«,
Die gebräuchLichen Lichtwurflampen haben den Nachteil, daß sie einerseits einen großen Raumbedarf für deren Sockel und Passung und andererseits für die Justiereinrichtung benötigen, wodurch letztlich die Feinjustierung zum Beispiel einer äußerst genau zentrierten Lage des Strahlungselementes zur vorgegebenen optischen Achse des betreffenden Gerätes erschwert wird. Durch WP 92 287 wurde versucht, diese Nachteile weitgehend zu beseitigen. Es handelt sich hierbei um eine Aufnahme für Lampenkörper, bei denen das Strahlungselement und dessen Trägerplatte eine, in sich justierte Einheit bilden und diese Einheit eine definierte Lage zur optischen Achse eines mit der Lampe zu bestük-, kenden Gerätes garantieren soll. Dadurch soll erreicht werden, daß durch die genau eingestellte Lage des Strahlungselementes bei Lampenwechsel eine Nachjustierung zur optischen Achse im Gerät entfällt. Die genannte Erfindung weist jedoch den Nachteil auf, daß infolge der fertigungsbedingten Toleranzen diese Justierung höheren Ansprüchen, wie z.B. bei Anwendung verschiedener spezieller mikroskopischer Verfahren, nicht genügt.
_, ρ —
In der Mikroskopie erweist es sich für erforderlich, den Lampenkörper zum Strahlengang des Mikroskopes so genau zu justieren, daß das Wendel die Aperturblende gleichmäßig ausleuchtet, was für die optimale Beleuchtung des Objektes mit entscheidend ist«,
Die Gewährleistung der Ausleuchtung des Objektfeldes führt bei der Feinjustierung der Lampenkörper zu erheblichen Aufwendungen sovrohl bei der Justierung selbst, als auch bei der Fertigung der dafür benötigten Justiereinrichtungen.
Es ist auch eine Justiereinrichtung bekannt (WP 119 883), die mit Hilfe relativ einfacher Mittel die Lampenjustierung in ei-, ner Ebene ermöglicht« Hier ist es jedoch erforderlich, bei jedem Verstellen vier Schrauben zu lösen und wieder anzuziehen. Außerdem erfordert eine solche Ausführung relativ viel Platz, der in einem Mikroskop nicht so zur Verfugung steht,
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Justieren in einer Ebene zu finden, die die genannten Nachteile beseitigt und den Lampenkörper, insbesondere eine Lichtwurflampe, allseitig um entsprechende Beträge in einer Ebene durch Betätigung möglichst nur eines Elementes verstellt, so daß das Lampenwendel zum Strahlengang des Mikroskopes justiert v/erden kann als Voraussetzung zur Erzielung einer gleichmäßigen Beleuchtung des Objektes.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem in einer Justiereinrichtung zwei fest auf einer gemeinsamen Achse miteinander verbundene Kugeln derart verwendet und angeordnet sind, daß die eine der Kugeln gerätegebunden und ortsunveränderlich bewegbar ist und die zweite, Schwenkbewegungen ausführende Kugel in einem·Hohlzylinder der, Gleitbewegungen in einer Ebene ausführenden Aufnahmeplatte für die Lampe gelagert ist, wobei die ortsfeste Kugel mittels eines einsteck- oder einschraubbaren Stiftes um ihren Mittelpunkt drehbar ist.
Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand einer Zeichnung näher erläutert werden.
«J I .«J /
In einem Gehäuse 1. befindet sich eine, in einer Kugelpfanne gelagerte Kugel 2, an der auf einer gemeinsamen Achse einerseits eine zweite Kugel 3 befestigt ist und andererseits ein einschraub- und wieder entfernbarer Stift 4.
Durch Schwenkung des Stiftes 4 und damit Drehung der gerätegebundenen und ortsfesten Kugel 2 erfolgt eine Bewegungsübertragung auf die zweite Kugel 3, die ihrerseits im Hohl zylinder der Aufnahmeplatte 5 für die Lampe 6 gelagert ist und so ihre Schwenkbewegung in eine richtungsunbegrenzte Gleitbewegung in einer Ebene umwandelt. Dadurch wird bewirkt, daß sie die Aufnahmeplatte 5 mit der an ihr befestigten auswechselbaren Lichtwurflampe 6 um entsprechende Beträge verschiebt und damit das gewünschte Ziel, nämlich das Lampenwendel in die Mitte der Eintrittspupille des Mikroskopes·zu bringen, erreicht wird. Die in der Aufnahmeplatte befindliche Tellerfeder 7 hat als Lagerteil die Punktion, die mit Ansatzschrauben und Federscheiben am. Gehäuse 1 befestigte Aufnahmeplatte 5 gegen Verkanten zu sichern und die, bei der Feinjustierung eingestellte Position des Lampenkörpers 6 zu fixieren. Eine Drehsicherung 8 an der ortsgebundenen Kugel 2 soll bewirken, daß beim Herausschrauben des Stiftes 4 ein Mitdrehen verhindert v/ird.

Claims (2)

Erfindung s ansp ru eh.
1« Einrichtung zur Justierung in einer Ebene, dadurch gekennzeichnet, daß zwei fest auf einer gemeinsamen Achse miteinander verbundene Kugeln derart verwendet und angeordnet sind, daß eine der Kugeln gerätegebunden und ortsunveränderlich um ihren Mittelpunkt bewegbar und daß die zweite Kugel in einem Hohlzylinder der, das zu justierende Element enthaltenden Aufnahme gelagert ist.
2« Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsunveränderliche Kugel (2) mittels eines einschraub- oder einsteckbaren Stiftes um ihren Mittelpunkt drehbar ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD23213781A 1981-07-28 1981-07-28 Einrichtung zur justierung in einer ebene DD200053A1 (de)

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DD200053A1 true DD200053A1 (de) 1983-03-09

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