DD148305A1 - Flotation von quarzsanden - Google Patents

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DD148305A1
DD148305A1 DD21810979A DD21810979A DD148305A1 DD 148305 A1 DD148305 A1 DD 148305A1 DD 21810979 A DD21810979 A DD 21810979A DD 21810979 A DD21810979 A DD 21810979A DD 148305 A1 DD148305 A1 DD 148305A1
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quartz
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Guenter Schulz
Alexander Rosenbaum
Hans Krenek
Hartmut Peine
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Guenter Schulz
Alexander Rosenbaum
Hans Krenek
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Abstract

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Flotation von Quarzsanden, wobei Karbonsaeure-Methyltauride nach der allgemeinen Formel worin Me = Na, K und R = C&ind n!H&2n+1,!C&ind n!H&ind 2n-1!oder C&ind n!H&ind 2n-3! als Sammler verwendet werden. Dieses Verfahren ermoeglicht die Herstellung hochwertiger Quarzsande fuer die Glasindustrie. Auf den Einsatz zusaetzlicher Reagenzien, wie unpolare Oele, kann verzichtet werden, wodurch die Umweltbelastung minimiert und die Kosten fuer Reagenzien und Reagenzienzubereitung gesenkt werden koennen.

Description

Titel der Erfindung
Verfahren zur Flotation von Quarzsanden
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Flotation von Quarz-Banden zur Gewinnung hochwertiger Rohstoffe für die Glasindustrie.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekanntlich werden an den Reinheitsgrad von Quarzsanden durch die Glasindustrie hohe Anforderungen gestellt, da Verunreinigungen im Quarzsand die optischen Eigenschaften des Glases beeinträchtigen und im Extremfall unerwünschte Färbungen des Glases hervorgerufen werden. Deshalb ist bei der Aufbereitung von Quarzsanden eine möglichst vollständige Abtrennung von Begleitmineralen anzustreben. Besonders störend wirken eisenreiche silikatische und oxidische Schwerminerale, die in größeren Anteilen im Quarzsand vorkommen, sowie Quarzkörner mit feindispers eingeschlossenen Eisenverbindungen.
Es sind Verfahren zur Flotation von Quarzsanden bekannt, bei dem die eisenreichen silikatischen und oxidischen Schwerminerale unter Verwendung von Alkyl- und Arylsulfaten und-sulfonaten, Tallöl und anderen Fettsäuren sowie von Petroleumsulfaten und-sulfat en abgetrennt v/erden (Trans. Soc. Min.
Eng. AIME, New York, 260 (1976) 2, S. 152 - 160; Aufbereitungstechnik Wiesbaden 19 (1978) 7, So 337/40). Diese Flotationsverfahren werden je nach Vorkommen der Begleitminerale ein- und zweistufig betrieben. Ein Mangel dieser Verfahren besteht darin, daß mit den verwendeten Reagenzien noch keine ausreichend guten Trennergebniose erreicht werden können, so daß der Anteil an eisenreichen silikati-
sehen und oxidischen Schwermineralen in den der Glasindustrie zur Verfügung gestellten Quarzsanden noch zu hoch ist. Der Einsatz von Quarzsanden mit zu geringem Reinheitsgrad kann insbesondere bei der Herstellung von Glaserzeugnissen, bei denen es auf eine hohe Lichtdurchlas sigkeit ankommt, zu Qualitätsminderungen und hohen Ausschußquoten führen. Darüber hinaus besitzen die eingesetzten Reagenzien eine große biologische Härte, so daß die Umweltbelastungen noch zu hoch sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Flotation von Quarzsanden zu entwickeln, mit dem es möglich ist, den Anteil an Begleitmineralien in den der Glasindustrie zur Verfügung gestellten Quarzsanden weiter zu senken und die Umweltbelastungen in Grenzen zu halten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Flotation von Quarzsanden zu entwickeln, mit dem die Abtrennung eisenreicher silikatischer und oxidischer Schwerminerale aus Quarzsanden verbessert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zum Abtrennen der eisenreichen silikatischen und oxidischen Schwerminerale Karbonsäure-Methyltauride der allgemeinen Formel
R - CO - N - CH2 - CH2 - SO3Me, CH3
worin Me = K, Na und R = °n H2n+V °nH2n-1 oder °nH2n-3' als Sammler verwendet werden. Vorzugsweise werden Karbonsäure-IJethyl-
ЗО tauride der Kettenlänge C^0 - C2Q verwendet. Die Karbonsäure-Methyltauride werden in Mengen von 50 bis 1000 g/t verwendet. Die Flotation erfolgt bei Normaltemperatur bei einem pH-Wert von 2 bis 5, vorzugsweise bei 2 bis 3. Nachstehend soll die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Ausführung3beispiel
Im Beispiel wurden Quarzsande, die sulfidische, oxidische und silikatische Schwerminerale, jedoch nicht Glimmer und Feldspat, 4-0 enthielten, flotiert.
Diese Quarzsande wurden nach dem Abreiben in dicker Trübe (65 Vol.-% Feststoff) und Ent schlämmung bei 100 /um in eigenbelüfteten Flotationsmaschinen bei einer Trübedichte von 1,2 g/cnr nach folgendem Regime flotiert:
1. Plotationsstufe (Sulfidflotation)
Die Flotation erfolgte bei einem pH-Wert von 6 und unter Zugabe von 100 g/t Kaliumamylxanthogenat und 80 g/t Oktandiol. Flotationszeit 15 min.
2. Flotationsstufe (Silikat- und Oxidflotation)
Mit H2SO. wurde ein pH-Wert von 3 eingestellt und unter Zugabe von 150 g/t Alkyüsulfat (FAS-Paste) und Mittelöl bzw. Karboneäure-Methyltaurid 15 min. flotiert.
20 Fe2OyGe- halt Plot.-auf gäbe % Masse- ausbr. Schwimm gut % PeA-Ge- halt Plo-t,- rückstand % Reagenzienkonzentration in 2· Plotation33tufe Alkyl- Karbonsäu- Mittelöl sulfat re-Methyl- (PAS) taurid (Metaupon) g/t g/t g/t 150
Sand- Drobe 1 150 -
0,016 0,03 0,014 150
0,016 0,10 0,012 -
25 - 150
Sand probe 2 150 -
0,013 0,06 0,009 150
0,013 0,17 0,008 -
30 150 150
Sand probe 3
0,018 0,018 0,1-0,2 0,3 0,011- 0,012 0,010 150
35 - -
Sand probe 4 ШІ 75 150
0,010 0,04 0,009 150 150 «
0,010 0,010 0,05 0,04 0,008 0,008 150 150
40 0,010 0,10 0,007
Wie das Beispiel zeigt, sind die Trenner-gebnisse mit Karbonsäur e-MethyItaurid besser als mit der Reagenzienkombination Alkyt sulfat/I.iittelöl.
Die Erfindung kann vorzugsweise zur Flotation von Quarzsanden, bei denen an den Reinheitsgrad seitens der Glasindustrie besonders hohe Anforderungen gestellt werden, Verwendung finden. Sie ist jedoch nicht auf solche Quarzsande beschränkt
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht eine bessere Abtrennung von silikatischen und oxidischen Schwermineralen sowie von Quarzkörnern mit feindispers eingeschlossenen Eisenverbindungen, wodurch sich die Qualität der Quarzsande verbessert. Außerdem kann auf den Einsatz zusätzlicher Reagenzien, wie unpolare Öle, verzichtet werden, wodurch die Umweltbelastungen minimiert und die Reagenzienkosten gesenkt werden können.

Claims (4)

1. Verfahren zur Flotation von Quarzsanden, die eisenreiche silikatische und oxidicche Schwerminerale als Begleitminerale enthalten, gekennzeichnet dadurch, daß zinn Abtrennen der eisenreichen silikatischen und oxidischen Schv/erminerale Karbonsäure-Methyltauride der allgemeinen Formel
R-CO-N- CH2 - CHp - SO- Me,
} d. <L J
10 worin Me s Ka, Na und R e Sammler verwendet werden.
c n H2n-1» CnH2n~3 sind» als
2· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, das vorzugsweise Karbonsäure-Methyltauride der Kettenlänge C-jq bis CpQ verwendet werden.
3· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Karbonsäure-Methyltauride in Mengen von 50 bis 1000 g/t verwendet werden«
4« Verfahren nach den Punkten 1 bis 3> gekennzeichnet dadurch, daß bei liormalt emp er at ur mit einem pH-Wert von 2 bis 5» vorzugsweise 2 bis 3 floticrt wird·
DD21810979A 1979-12-27 1979-12-27 Verfahren zur flotation von quarzsanden DD148305B1 (de)

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DD148305B1 DD148305B1 (de) 1987-01-07

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