DD143120A1 - Fotografisches objektiv mit digitaler codiereinrichtung - Google Patents

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DD143120A1
DD143120A1 DD21239179A DD21239179A DD143120A1 DD 143120 A1 DD143120 A1 DD 143120A1 DD 21239179 A DD21239179 A DD 21239179A DD 21239179 A DD21239179 A DD 21239179A DD 143120 A1 DD143120 A1 DD 143120A1
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DD
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photographic lens
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DD21239179A
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Inventor
Wolfgang Krause
Joerg Wonneberg
Original Assignee
Wolfgang Krause
Joerg Wonneberg
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein fotografisches Objektiv mit gegenüber, dem Objektivgehäuse isolierter Kontaktanordnung zur digitalen Informationseingabe des einstellbaren Blendenwertbereiches in die . · Kamera. Die Erfindung hat die Schaffung einer Codiereinrichtung zur Aufgabe, die ein geringes Sortiment an Einzelteilen benötigt, ohne Schaltdrähte oder -litzen ausführbar ist und einen besonderen Schalter am Blendeneinstellring vermeidet. Gelöst wird die Aufgabe mit Hilfe eines Isolierteils, das für alle Codiervarianten als einheitliches, vorzugsweise als Plastspritzteil ausgebildetes Lagerteil für die Kontaktbolzen vorgesehen ist, Je nach Codierungsfall werden elektrisch leitende oder nichtleitende Kontaktbolzen eingelagert, wobei die elektrische Verbindung dieser Bolzen durch kraftschlüssigen Andruck eines isoliert zum Objektivgehäuse angeordneten Blattfedernpaares hergestellt ist und. die eigentliche Kontaktgabe zwischen diesem Federpaar vorzugsweise durch Edelmetallkontaktniete erfolgt, Die isolierte Befestigung der Blattfedern ist direkt sm Lagerteil durch 'mindestens einen Zapfen unter Zwischenschaltung einer Isolierplatte vorgesehen, - Fig.1 -

Description

Dresden, am 4. Juli 1979 044
Titel der Erfindung:
Fotografisches Objektiv mit digitaler Codiereinrichtung
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft ein fotografisches Objektiv mit gegenüber dem Objektivgehäuse isolierter Kontaktanordnung zur digitalen Informationseingabe des einstellbaren Blendenwertbereiches in die Kamera.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung^
Es ist eine Einrichtung bekannt, bei der mit einer Codieranordnung eine Information bildbar ist, welche dem durch die Grenzwerte "Größtöffnung" und "Kleinstöffnung" definierten Bereich der einstellbaren Blendenwerte entspricht. Diese Codieranordnung besteht nach DD - PS 134 571 aus einer an der Rückseite des Objektives angeordneten starren Kontaktbrücke, die beim Ansetzen des Objektives an die Kamera mit kameraseitigen Kontaktstiften in Berührung tritt, wobei die Kontaktbrücke gegenüber dem Objektivgehäuse elektrisch isoliert und mit ihm durch einen wahlweise in Schließ- oder Offenstellung bringbaren Schalter elektrisch verbindbar ist. Ein weiteres Merkmal der bekannten Einrichtung
ist, daß der Schalter durch einen Schaltnocken am Blendeneinstellring schließbar ist, wenn sich dieser Blendeneinstellring in einer besonderen, außerhalb des einstellbaren Blendenbereichs liegenden und durch eine Marke bezeichneten Schaltstellung befindet.
Bei Realisierung der Kontaktgabe in Form einer starren, isoliert zum Objektivgehäuse angeordneten Kontaktbrücke ergeben sich für diese Brücke und für das Isolierteil bei den verschiedenen Codiervarianten stark unterschiedliche Ausführungsformen, die ein großes Teilesortiment und somit einen großen Aufwand an Fertigungsmitteln erfordern.
Ziel der Erfindung:
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Ausführungsform einer Codieranordnung und des dazugehörigen Schalters.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Codiereinrichtung, die ein sehr geringes Sortiment an Einzelteilen erfordert, ohne Schaltdrähte oder -litzen mit den dazu erforderlichen Lötverbindungen ausführbar ist und eine besondere Schaltnocke am Blendensteiler vermeidet.
Erfindungsgemäß wird das im wesentlichen dadurch erreicht, daß als Isolierteil für die Kontakte ein für alle Codiervarianten einheitliches, vozugsweise als Plastspritzteil ausgebildetes Lagerteil verwendet wird, in welchem je nach Codierunesfall elektrisch leitende oder nichtleiten-
de Kontaktbolzen gelagert sind. Die elektrische Verbindung dieser Bolzen wird weiter durch kraftschlüssigen Andruck einer zum Objektivgehäuse isoliert angeordneten Blattfeder gebildet, die ihrerseits mit einer weiteren Blattfeder ein Kontaktfederpaar bildet, wobei die eigentliche Kontaktgabe zwischen diesem Federpaar vorzugsweise durch Edelmetallkontaktniete erfolgt.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung erfolgt die isolierte Befestigung der Blattfedern direkt am lagerteil für die Kontaktbolzen, wozu an diesem Lagerteil mindestens ein Zapfen angeordnet ist, auf den die Federn unter Zwischenschaltung einer Isolierplatte aufgesteckt und durch Warmverformung dieses Zapfens verbunden werden.
Die elektrische Verbindung der zweiten Kontaktfeder mit dem Objektivgehäuse (Masse) erfolgt weiter erfindungsgemäß in der Weise, daß diese Feder eine freistehende zungenförmige Verlängerung mit eingenieteter Gewindebuchse besitzt, in die eine Befestigungsschraube für das eigentliche Verbindungsteil zur Kamera eingeschraubt ist und damit metallischen Kontakt zu diesem Teil gibt.
An Objektiven mit Blendenautomatik, bei denen die Blendenschließ bevi/egung durch den Anschlag eines mit einer Steuerkurve versehenen, sichelförmigen Hebels an einem am Blendenvorwahlring angeordneten Anschlagbolzen begrenzt wird, ist 8,1.1 Blendenvorwahl- oder -einstellring eine Hase oder ein Befestigungswinkel als tragendes Teil für diesen Anschlagbolzen angeordnet«
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Erfindungsgemäß sind nun diese Nase oder dieser Befestigungswinkel und die Kontaktfedern so ausgeführt, daß durch sie bei Erreichen der besonders markierten Automatikstellung das Kontaktfederpaar schließbar ist.
Ausführungsbeispielt
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung erläuterte
Es zeigen:
Pig« 1 einen Ausschnitt aus einem im Bereich des Blendenringes rechtwinklig zur optischen Achse auf
geschnittenen Objektiv,
Pig. 2 eine Teilansicht in Richtung X, nach Pig. 1, Pig. 3 einen Schnitt nach Linie A-A in Pig. 1, Pig. 4 einen Schnitt nach Linie B-B in Pig. 1.
Gemäß Pig. 1 ist auf einem feststehenden Objektivgehäuse 1 der Blendenring 2 drehbar gelagert. Außerdem ist am Objektivgehäuse 1 ein Bajonettring 3 befestigt. Mit 4 ist ein Lagerteil für die elektrisch leitenden Codierkontaktbolzen 5 bzw. solche aus elektrisch isolierendem Material 6 bezeichnet. Dieses Lagerteil besteht aus isolierendem Thermoplastmaterial und ist mit zwei Zylinderschrauben 7 im Objektivgehäuse 1 befestigt. Das Lagerteil 4 trägt zwei Zapfen 4 a (s. Pig. 3), auf denen zwei Kontaktfedern 8 und 9 und eine Isolierplatte 10 durch Warm-
25' verformen der Zapfen mit Bildung eines Schließkopfes gehalten sind.
Die untere Kontaktfeder 8 trägt drei ballig durchgedrückte Zungen 8 a, die für einen sicheren Kontakt zu den Codierkontaktbolzen 5 sorgen, Weiter ist in dieser Feder ein ·
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Edelmetailkontaktniet 8 b und in die obere Blattfeder 9 ebenso ein Edelmetallkontaktniet 9 b eingenietet (s* Fig. 2).
Mit 11 ist in Fig. 1 ein unterbrochen dargestellter sichelförmiger Hebel für den Antrieb der nicht dargestellten Irisblende bezeichnet· Er ist auf einer Ansatzschraube 12 gelagert und trägt eine Anschlagkurve 11a.
Am Blendenring ist ein Befestigungswinkel 13 mit einer Schraube 14 befestigt und in einer Nut 2a geführt. In diesem Befestigungwinkel ist ein Zapfenniet 13 a eingenietet. Dieser Met begrenzt im Zusammenspiel mit der Kurve 11 a je nach Winkelstellung des Blendenringes den Blendenschließv/eg. Am anderen Ende ist der Befestigungswinkel mit einer Abkröpfung 13 b versehen.
Die obere Kontaktfeder trägt eine als Schaltnocke dienende Abv/inklung 9 c mit einer Anlaufschräge 9 d. In einer zungenförmigen Verlängerung 9 a der oberen Kontaktfeder 9 ist eine Gewindebuchse 15 eingenietet. Diese Buchse dient als Mutter für eine Senkschraube 16, mit der der Bajonettring 3 befestigt ist. Durch diese Schraube wird eine sichere elektrische Verbindung zur Masse des Bajonettrings 3 gewährleistet (s. Fig. 4).
Die YTirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Im lagerteil 4 sind je nach Codierungsfall entweder alle drei Kontaktbolzen 5 metallisch ausgeführt oder zwei oder auch einer von diesen» Die metallischen Bolzen liegen bei an die Kamera angesetztem Objektiv an den Gegen-
kontakten der Kamera an und haben leitende Verbindung zur unteren Kontaktfeder 8. So lange der Blendenring im normalen. Einstellbereich (im Beispiel von Blende 2 bis 16) steht, hat die Abkröpfung 13 b am Befestigungswinkel 13 keine Berührung mit der Anlaufschräge 9 c an der oberen Kontaktfeder 9 und das Kontaktfederpaar ist offen. Der Codierungsstromkreis ist damit ebenfalls offen«
Wird der Blendenring in die Automatikstellung "A" gedreht, dann wird die obere Kontaktfeder 9 durch Zusammenwirken von Abkröpfung 13 b und Anlaufschräge 9 et niedergedrückt und damit der Codierungsstromkreis über die Masse geschlossen. Die kameraseitige Steuerschaltung, erhält so die beabsichtigte codierte Information über die Grenzwerte "Größtöffnung" und "Kleinstöffnung" des angesetzten Objektives«
Die erfindungsgemäße Codiereinrichtung ermöglicht den Einsatz eines einzigen Isolierteils für alle Codiervarianten, wobei die Kontaktstellen selbst durch den Einsatz leitender bzw, isolierender Kontaktbolzen gebildet werden« Da auch.für die Betätigung des Schalters am Blendenring ein besonderes Bauteil entfällt, ist eine sehr ökonomische Fertigung mit geringem Materialaufwand möglich«

Claims (6)

  1. f 2391
    Erfindungsanspruch,:
    1. Fotografisches Objektiv mit gegenüber dem Objektivgehäuse isolierter Kontaktanordnung zur digitalen Informationseingabe von einstellbaren Blendengrenzwerten, gekennzeichnet dadurch, daß zur Isolierung der Kontaktanordnung ein für alle Codiervarianten einheitliches, vorzugsweise als Plastspritzteil ausgebildetes Lagerteil (4) vorgesehen ist, in dem je nach Codierungsfall elektrisch leitende Kontaktbolzen (5) oder nichtleitende Kontaktbolzen (6) gelagert sind.
  2. 2. Fotografisches Objektiv nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die elektrische Verbindung der Kontaktbolzen (5, 6) durch kraftschlüssigen Andruck einer zum Objektivgehäuse (1) isoliert angeordneten Blattfeder (8) herstellbar ist und die Blattfeder (8) mit einer weiteren Blattfeder (9) ein Kontaktfederpaar bildet.
  3. 3. Fotografisches Objektiv nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Kontaktgabe zwischen den Blattfedern, (8, 9) durch Edelmetallkontaktniete (8b, 9b) erfolgt.
  4. 4. Fotografisches Objektiv nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Blattfedern (8, 9) direkt am Lagerteil (4) und vorzugsweise an mindestens einem Zapfen (4a) Linter Zwischenschaltung einer Isolierplatte (10) und durch Warmverformung befestigt sind.
  5. 5. Fotografisches Objektiv nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß an der gegenüber den Kontaktbolzen (5) elektrisch isoliert angeox-cLnsten Blattfeder (9) eine
    zungenförmige Verlängerung (9 a) mit einer eingenieteten Gewindebuchse (15) vorgesehen ist und über die Ge-„windebuchse (15) der elektrische Kontakt zum Bajonet'tring (3) herstellbar ist.
  6. 6. Fotografisches Objektiv nach Punkt 1 mit einer Springblendenautomatik, mit Begrenzung der Schließbewegung durch Anschlag eines mit einer Steuerkurve versehenen sichelförmigen Hebels an einem am Blendenvorwahlring angeordneten Anschlagbolzen, der seinerseits von einer am Blendenring angeordneten Nase oder einem Befestigungswinkel getragen wird, gekennzeichnet dadurch, daß mittels geeigneter Ausbildung der Hase oder des Befestigungswinkels das.Kontaktfederpaar in Automatikstellung schließbar ist«
    Hierzu // Seite Zeichnung .
DD21239179A 1979-04-21 1979-04-21 Fotografisches objektiv mit digitaler codiereinrichtung DD143120A1 (de)

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