CH99503A - Antriebsvorrichtung für die Klöppel von Klöppel- und Flechtmaschinen mit Jacquardsteuerung. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die Klöppel von Klöppel- und Flechtmaschinen mit Jacquardsteuerung.

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CH99503A
CH99503A CH99503DA CH99503A CH 99503 A CH99503 A CH 99503A CH 99503D A CH99503D A CH 99503DA CH 99503 A CH99503 A CH 99503A
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CH
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sleeve
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jacquard control
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Baechli Ernst
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Baechli Ernst
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Antriebsvorrichtung    für die Klöppel von Klöppel- und Flechtmaschinen  mit     Jacquardsteuerung.            Bekannt    sind Gangvorrichtungen für die  Klöppel von Klöppel- und     Flechtmaschinen     mit     Jacquardsteuerung    und mit einzeln dreh  baren,     nebeneinanderliegenden    Tellern, wo  bei benachbarte Teller sich in entgegengesetz  ter Richtung drehen. Bei solchen Vorrich  tungen hat man auch schon Teller, welche  durch Anschläge abwechselnd in Tätigkeit  gesetzt werden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Antriebsvorrichtung für Klöppel  und Flechtmaschinen mit     Jacquardsteuerung     und mit einzeln, und zwar benachbarte in  entgegengesetzter Richtung sich drehenden  Tellern mit Tellerhülsen, bei welcher jede  Tellerhülse eine Kurvenbahn besitzt, mittelst  welcher bei Einleitung der Drehbewegung der  Hülse durch Anstoss eines Anschlages des  Treibgliedes an einem Flügel der Hülse eine  Feder gespannt wird, welche die Drehung der  Hülse alsdann weiter     führt.    Dabei arretieren  die Stifte der     Jacquardsteuerung    die Flügel  der Tellerhülsen jeweils in einer Stellung,

   in  welcher die Flügel ausser der Bewegungsbahn  der Anschläge liegen und aus welcher die    Flügel erst durch die Wirkung .der Feder  nach Rückzug der Stifte in die Bewegungs  bahn der Anschläge gebracht werden. Hier  durch wird mit Hülfe einer einfachen Bau  art eine ungewollte     Mitdrehung    nicht zu dre  hender Tellerhülsen vermieden.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Ei     rfindung    in einem     Ausführungsbeispiel    dar  gestellt, und     zeigt:          Fig.    1 eine Seitenansicht, zum Teil  Schnitt;       Fig.    2 zeigt einen     Schnitt    nach der Linie       A-B    der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Einzelheit in Seitenansicht,  zum Teil im Schnitt, und       Fig.    4 eine Draufsicht, zum Teil Schnitt.  Es ist 1 die Tischplatte und 2 die Gang  platte, in welcher mit Spiel die Teller 3 liegen.

         In    der     Tischplatte    liegen die Bolzen 4 fest,  die oben bei 5 Gewinde besitzen und unter  Zwischenschaltung eines Kugellagers 6 Mut  tern 7. Der Unterteil jedes Tellers 3 ist als  am Teller 3 feste, mit ihm drehbare Hülse     B.     ausgebildet. Jeder Teller hat zwei Randaus  nehmungen 9 zur Aufnahme der Klöppel 10,      auf welch letzteren in bekannter Weise die  Fadenspulen aufgesteckt sind. Die     Randaus-          nehmungen    9     (Fig.    4) haben eine solche Form,  dass zwei Teller in der Ruhelage den Klöppel  festhalten und dass sie mit den Kanten der  Gangplatte 2 Führungen für den Klöppel bil  den, wenn derselbe wandert.

   Die Bolzen 4  sitzen mit einem Bund 11 fest auf der Platte  1 auf. In dem Bund 11 sind einander diame  tral gegenüberliegend zwei     a,clisiale    Rand  nuten 12, in welchen sich vertikale Verlänge  rungen 13 eines in der Hülse 8     achsial    ver  schiebbar gelagerten     Kurvenbalinträgers        1.4     führen. Dieser liegt lose um den Bolzen 4 und  wird durch eine in der Hülse 8 liegende  Schraubenfeder 15 stets nach oben gedrückt.  Dieser Träger 14 kann sich also     achsial    ver  schieben, aber nicht um den Bolzen 4 drehen.  Auf seiner Oberfläche trägt er eine ringför  mige Kurvenbahn mit zwei Erhöhungen 16  und zwei     Tiefenstellen    17.

   Durch die Feder  15 wird der     Kurvenbahnträger    14 gegen zwei  in die Wandung der Hülse 8 eingeschraubte,       a15    zylindrische Zapfen ausgebildete Füh  rungsstücke 18 gepresst. Anstatt direkt an  diesen Zapfen könnte der     Kurvenbahnträger     14 auch gegen von den Zapfen getragene  Rollen anliegen.

   Bei Drehung der Hülse 8  laufen diese Führungsstücke 18 auf der Kur  enbahn, und da die Hülse 8 durch die     Mut-          tern    7 und die Platte 1 gegen eine     achsiale          Verschiebung    gesichert ist, so muss sich bei  Drehung der Hülse der     Kurvenbahnträger     abwärts und unter der Spannung der Feder  15 wieder aufwärts bewegen.  



  Jede Hülse 8 besitzt aussen in der Nähe  der Platte 1 als Anschläge zwei seitliche  Treibflügel 19 und 20. Hierbei liegen die  Anschläge 19 und 20 der in     Fig.    4 mit unge  raden römischen Zahlen bezeichneten Teller  etwas höher, als die Anschläge der mit gera  den römischen Zahlen bezeichneten Teller, da  mit die Anschläge benachbarter Teller     bezw.     Hülsen sich beim Drehen nicht gegenseitig  hindern, und ferner     entgegengekehrt,    sind  also nicht bei zwei nebeneinander liegenden  Hülsen gleich, sondern spiegelgleich.

   Es sind  21 und 22 Stifte, welche zur nicht dargestell-         ten        Jacquardsteuerung    bekannter Konstruk  tion gehören, und welche zeitweise den seit  lichen Anschlägen 19 und 20 als Arretierung  dienen. Liegt ein Anschlag 19 oder 20 einem  Stift 21 oder 22 an, so befinden sich die Füh  rungsstücke 18 noch nicht an den tiefsten  Punkten 17 der Kurvenbahn, so dass also die  Feder 15 noch etwas gespannt ist. Die An  schläge befinden sich dann in einer Stellung,  wie sie zum Beispiel in     Fig.    4 bei den mit     II     und     III    bezeichneten Tellern dargestellt ist.  



  'Es ist 23 ein in Führungen 24 gelagerter  Ring, der durch ein     Gestänge    25, 25a     (Fig.    4)  eine hin- und hergehende Bewegung erhält,  so dass er sich an den Hülsen 8 hin- und her  gehend     vorbeibewegt.    Dieser als     Anschlagglied     dienende Ring 23 hat Vorsprünge 26     (Fig.    3  und 4), welche gegen die seitlichen Anschläge  19 und 20 unter gewissen Bedingungen an  schlagen können und so eine Drehung der  Hülse 8 mit den Tellern 3 einleiten können.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist  folgende:  Angenommen, der nicht dargestellte Klöp  pel, welcher auf der rechten Seite des Tellers  bei I in     Fig.    4 steht, soll nach oben links her  um wandern. Der     Jacquardstift        22a    ist be  reits von der     Jaequardkarte    her nach unten  gezogen, so dass der Flügel 19 über den     Jac-          quardstift    22a etwas     binüberragt    und der  Flügel 20a in der Bewegungsbahn des An  schlages 22a liegt.

   Wenn sich nun der Ring  23 in Richtung des Pfeils x bewegt, so stösst  der Anschlag 26a gegen den Flügel 20a und  dreht denselben in Pfeilrichtung herum bis  etwa in die     strichpunktierte    Lage. Bei der  durch ausgezeichnete Linien     dargestellten     Lage befanden sieh die Führungsstücke 18  auf den tiefsten Stellen 17 der Kurvenbahn.  Durch die Drehung der Hülse und der     Fltigel     in die strichpunktierte Lage sind die Füh  rungsstücke 18 auf die Erhöhungen 16 ge  langt, was zur Folge gehabt hat, dass die sich  nicht drehende Feder 15 gespannt wurde.

   Bei  weiterer Drehung aus der strichpunktierten  Lage in Richtung .des punktierten Pfeils kom  men nun die Führungsstücke 18 auf den ab  fallenden Teil der Kurvenerhöhungen 16, was      zur Folge hat, dass die Feder 15 den Kurven  träger 14 rasch in die Höhe presst. Hierdurch  wird die durch den Anschlag 26a eingeleitete  Drehung der Hülse durch die sich hierbei ent  spannende Feder mit Hilfe der Kurvenbahn  so weit vollendet, dass nun der Flügel 20a  gegen den inzwischen wieder hochgegangenen       Jaquardstift    22a anschlägt, so dass sich  eine Stellung ergibt, wie sie beim Teller       III    und beim Teller V dargestellt ist.

    In dieser Stellung sind die tiefsten Stellen  17 der Kurvenbahn noch nicht ganz  unter die Führungsstücke 18 gekommen, wie  dies in     Fig.    1 dargestellt ist, so dass die Feder  15 noch nicht entspannt ist. Bei dieser Stel  lung ragt der nunmehr in die frühere Lage  des     Flügels    20a gelangte Flügel 19a noch  nicht in die Bewegungsbahn des Anschlages  26 hinein, wie dies bei den Tellern     III    und  V erkenntlich ist.

   Erst wenn nun der     J        @a        c-          quardstift    22a vom     Jacquardwerk    nach unten  gezogen wird, wirft der Rest der     Spannkraft     der Feder 15 den Flügel aus der Lage der       Fig.    3 in die mit ausgezeichneten     Linien.dar-          gestellte    Lage der Flügel beim Teller I, wo  bei dann erst die Führungsstücke 18 auf die  tiefsten Stellen des Kurvenstückes 14 gelan  gen.

   Beim Teller     II    kann beim beschriebenen  Linksgang des Anschlages 26a nicht eine  gleichzeitige     Mitdrehung    stattfinden, auch  selbst nicht, wenn der     Jacquardstift    21 beim  Teller     II    irrtümlicherweise heruntergezogen  wäre und so der Flügel 20 des Tellers     1I    in  die Bewegungsbahn des Anschlages 26a ragen  würde. Es würde alsdann bei der Bewegung  des Treibringes 23 in Richtung des Pfeils x  nur der vorstehende Flügel 20 des Tellers     II     etwas beiseite gedrückt, nicht aber könnte  eine weitere Drehung der Hülse bei     II    statt  finden.

   Es können also nie zwei nebeneinan-         derliegende    Hülsen und Teller gleichzeitig  sich drehen und so nie zwei Klöppel gegen  einander schlagen. Dies ist eine Folge davon,  dass die Flügel zweier     benachbarter    Teller  nicht gleich, sondern spiegelgleich sind.  



  Es könnten auch an den Tellern anstatt  zwei     Randausnehmungen    9 vier     Randausneh-          mungen    9 als     Klöppelgriffstelle    vorhanden  sein, so dass jedesmal nur eine Vierteldrehung  eines Tellers notwendig wäre. In diesem Falle  könnten dann für jeden Teller drei Klöppel  aufgesetzt werden anstatt nur eines Klöppels,  was die Leistung der Maschine entsprechend  erhöhen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für die Klöppel von Klöppel- und Flechtmaschinen mit Jacquard steuerung und mit einzeln sich drehenden Tel lern mit Tellerhülsen, wobei die Drehrichtung benachbarter Teller eine entgegengesetzte ist, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Teller hülse eine Kurvenbahn angeordnet ist, mit telst welcher bei Einleitung der Drehbewe gung der Hülse durch Anstoss eines An schlages eines Treibgliedes an einem Flügel der Hülse eine Feder gespannt wird, welche die Drehung der Hülse alsdann weiterführt, wobei Stifte der Jacquardsteuerung die Flü gel der Tellerhülsen jeweils in einer Stellung arretieren,
    in welcher die Flügel ausser der Bewegungsbahn der Anschläge liegen und aus welcher die Flügel erst durch die Wir kung der Feder nach Rückzug der Stifte in die Bewegungsbahn der Anschläge gebracht werden.
CH99503D 1921-10-18 1921-10-18 Antriebsvorrichtung für die Klöppel von Klöppel- und Flechtmaschinen mit Jacquardsteuerung. CH99503A (de)

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GB187608A (en) 1923-12-27
DE383366C (de) 1923-10-12
FR557497A (fr) 1923-08-09

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