CH99367A - Regelungsvorrichtung an Kolben-Dampfmaschinen. - Google Patents

Regelungsvorrichtung an Kolben-Dampfmaschinen.

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CH99367A
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CH
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piston
valves
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Junod Pierre
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Junod Pierre
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B29/00Machines or engines with pertinent characteristics other than those provided for in preceding main groups
    • F01B29/08Reciprocating-piston machines or engines not otherwise provided for
    • F01B29/10Engines
    • F01B29/12Steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description


  Regelungsvorrichtung an     Kolben-Dampfmaschinen.            Bei        Kolben-Dampfmaschinen,    welche mit       veriii:derlichem        Auslassgegendruck    arbeiten,       #.-ie    beispielsweise bei Maschinen mit     Dampl-          entnahme,    bei     Gleichstrommaschinen,        welche     mit veränderlicher     Kondensationsspannung    zu  arbeiten haben, entsteht am Hochdruckende  des     Indikatordiagrammes        Schleifenbildung,

       wodurch .die Arbeitsleistung solcher     DZasclii-          nen    zum Teil erheblich vermindert wird. Es  ist nun schon vorgeschlagen worden,. eine       solche        Schleifenbildung    durch     "Zuschaltung          von    besonderen Räumen oder auch     besondere          Steuerung    der     Auslassventile    zu vermeiden.  



  Die     vorliegende    Erfindung löst nun die       Aufgabe    :dadurch, dass der     Üffnungszeitpunkt          .der        Einlassventile    in Abhängigkeit vom     Aüs-          lassgegendruck    derart verlegt wird, dass eine       S.chleifenbildung    ;am     Hochdruckende    :des Dia  grammes vermieden wird.

   Dabei kann der       Öffnungszeitpunkt    der     Einlassventile    an die  jenige Stelle ,des Expansionshubes verlegt  worden, wo während des letzteren durch     .die     Wiederexpansion des verdichteten Dampfes  die     Einlassdampfspannung    wieder erreicht  wird.

   Statt dessen kann aber auch der Off  nungszeitpunkt der     Einlassventile    an die-         jenige    Stelle des Verdichtungshubes hin ver  legt werden, wo die Verdichtungsspannung  den     Dampfeinlassdruck    erreicht, womit dann  das     Zylinderinnere    bereits während eines  Teiles des Verdichtungshubes mit der Dampf  zuleitung in Verbindung gebracht     wird.    In  .der beiliegenden Zeichnung stellt     Fig.    1 ein       Diagramm    mit     Schleifenbildung    am Hoch  druckende :dar;

       Fig.    2 zeigt ein Diagramm,  bei     welchem    diese     Schleifenbildung    dadurch  vermieden     wind"dass    das     Einlassventil    an der  jenigen Stelle des Expansionshubes geöffnet  wird, an welcher     bei    der     -Wiederexpansion    des  verdichteten     Dampfes,die        Einlassspannung    er  reicht wird, was im Punkte Ader Fall ist.

    Wie aus dem Diagramm ersichtlich, wird     da-          ,durch    eine     Schleifenbildung    und eine daraus  resultierende negative Arbeitsfläche im Ar  beitsdiagramm vermieden.     Fig.        ä    stellt ein  Diagramm einer Dampfmaschine dar, bei  welcher das     Einlassventil    an :derjenigen Stelle  :des Verdichtungshubes sich öffnet, wo die  Verdichtungsspannung den     Dampfeinla.ss-          druck    erreicht hat. Dies ist im Punkte B der  Fall.

   Beim Weiterschreiten des Kolbens wäh  rend des     Verdichtungshubes    vom Punkte B      ab bis zum toten Punkte findet dann ein Aus  strömen des Zylinderinhaltes in ,die Dampfzu  leitung statt. Während des Expansionshubes  tritt dann dieser Dampf wieder in den Ar  beitszylinder ein, was     ungefähr    bis zum  Punkte B erfolgt,. und erst nachher findet  die Einströmung von neuem Dampf in die  Maschine statt. In     Fig.    4 ist ein Ausfüh  rungsbeispiel einer Vorrichtung entsprechend  der Erfindung schematisch dargestellt. a sei  ein Zylinder, in     welchem    ein Kolben b be  weglich angeordnet ist.

   Auf diesen Kolben b  wirke direkt oder indirekt auf der     Unterseite     der veränderliche     Auslassgegendruck    der Ma  schine. Durch eine Feder d werde der Kolben  nach unten gedrückt. Je     nach,der    Höhe des       Auslassgegendruckes    wird sich eine ver  änderte Einstellung des Kolbens b ergeben,  welche nun     mittelst    ,des Gestänges<I>e, g</I> auf  die Steuerung     h    des     Einlassventils    einwirkt,  derart,     dass    der Öffnungszeitpunkt desselben  entsprechend verändert wird, so     da.ss    Dia  gramme nach     Fig.    2,

       bezw.    3 entstehen. Un  abhängig von dieser Vorrichtung kann die       Einlasssteuerung    eine Füllungsregulierung  besitzen.     _     Ausser der     Einlasssteuerung        la    kann auch  die     Auslasssteuerung    i von dem Kolben b be  einflusst werden. Ein     Beispiel    einer     solchen     Ausführungsart ist in     Fig.    5 schematisch zur  Darstellung gebracht.

   Die Stange     g    ist mit  einer Schleife     k    versehen und die Feder<I>d</I> ist  so gespannt, dass der Kolben     b    bei höherem  Gegendruck sich und die von ihm bewegten  Teile in die gezeichnete Lage einstellt.

   Än  dert sich der     Gegendruck    innerhalb     eines     obern     Schwankungsbereiches,    so     dass    der Kol  ben b um die gezeichnete Lage     herumpendelt,     so wird die     Einlasssteuerung        stä.rl.er    als die       Auslasssteuerung    verstellt, da sie von einem       längern    Arm des Hebels e bewegt wird als  die     Auslasssteuerung.    Sinkt der     Gegendruck     und mit ihm der Kolben b, zum Beispiel so,  dass die K     ulisse    ,der     Einlasssteuerung,

      anstatt  wie in den obern Lagen des Kolbens b von  dem Hebel e gestützt zu sein, mit ihrem obern  Ende an dem von ihr     bewegten    Stein der  Stange     7a    hängen bleibt, so wird     clie    Kulisse    der     tinlasssteuerung,    wenn ,der Gegendruck  in einem untern Bereiche schwankt, von dem  Hebel e nur auf einem Teil seiner Bewegung  mitgenommen, während die Kulisse der Aus  lasssteuerung die ganze     Bewegung,des    Hebels  e mitmacht. Auf diese Weise wird erreicht,  .dass sich ,die     Auslasssteuerung    bei tiefem  Gegendruck stärker als die     Einlasssteuerung     verstellt.

   Mit andern Worten, es wird     er-          reicht,,dass    bei tiefem Gegendruck eine grosse       Verlegung,der    Schliesszeiten der Auspuffven  tile und eine kleine     Verlegaang    der Öffnungs  zeiten der     Einlassventile"    bei hohem     Gegen-          durck,    dagegen eine kleine Verlegung der  Schliesszeiten der     Auslassventile    und eine  grosse Verlegung der Öffnungszeiten der Ein  lassventile erfolgt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Regelungsvorrichtnug an Kolbendampf maschinen mit Ventilsteuerung, dadurch ge kennzeichnet, ,da.ss der Öffnungszeitpunkt der Einlassventile in Abhängigkeit vom Auslass- gegendruck derart verlegt wird, dass eine Schleifenbildung am Hochdruckende des Dia- grammes vermieden wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Regelungsvorrichtung ,an Kolbendampfma schinen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Öffnungszeitpunkt der Einlassventile an diejenige Stelle des Expansionshubes verlegt wird, wo während ,des Expansionshubes des Kolbens durch die Wiederexpansion des verdichteten Dampfes die Einlassdampfspannung wieder erreicht wird.
    3. R.egelungsvorriclitnug an Kolbendampf maschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d:ass der Öffnungszeitpunkt der Einl < assventile an diejenige Stelle des Verdichtungshubes verlegt wird, wo die Verdichtungsspannung den Dampfeinlass- druck erreicht hat" womit das Zylinder innere bereits während eines Teils des Verdichtungshubes mit der Dampfzulei tung in Verbindung gebracht wird.
    2. Plegelungsvorriclhtung an Kolbendampf maschinen nach Patentanspruch, mit schwankendem Gegendruck, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerzeiten der Ein- und Auslassventile derart verändert werden, dass bei tiefem Gegendruck eine grosse Verlegung der Schliesszeiten der Aus lassventile und eine kleine Verlegung der Öffnungszeiten der Einlassventile, bei hohem Gegendruck eine kleine Verlegung der Schliesszeiten der Auslassventile und eine grosse Verlegung der Öffnungszeiten der Einlassventile erfolgt.
CH99367D 1921-06-10 1921-06-10 Regelungsvorrichtung an Kolben-Dampfmaschinen. CH99367A (de)

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