CH98660A - Revolversicherung für elektrische Leitungen. - Google Patents
Revolversicherung für elektrische Leitungen.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/26—Magazine arrangements
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Description
Revolversicherung für elektrische Leitungen. Bisher baute man die in elektrische Lei tungen einzumontierenden Sicherungen in Form eines Stöpsels. Bei Abschmelzen des Sicherungsfadens derselben muss ein neuer Stöpsel eingebaut werden. Der Umstand, dass_ man gewöhnlich, speziell im Haushalte, keine neuen Sicherungen zur Hand hat, führt je doch oft zu unangenehmen Zuständen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Revolversicherung für elektri sche Leitungen, durch welche diese Übel stände beseitigt werden sollen, was dadurch erreicht wird, dass eine mehrfache Verwen dungsmöglichkeit gegeben ist. Nach Ab- brennung einer Sicherung ist nur eine Nach stellung vorzunehmen.
Gemäss der Erfindung wird dieselbe ge bildet aus einer um ihre eigene Achse dreh baren Scheibe, deren Umfangsfläche mit Kontakten versehen ist, die durch je einen Sicherungsfaden mit der Scheibenachse in Verbindung stehen, welch letztere elektrisch mit einer ersten Anschlussstelle verbunden ist. In die Bewegungsbahn der an der Um fangsfläche der Scheibe angeordneten Kon takte greifen Schleifkontakte einer zweiten Anschlussstelle. Im ferneren sind Mittel vor gesehen, um die Scheibe durch einen schwing baren Hebel in Bewegung zu setzen und sie damit um eine Kontakteinheit verstellen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielswei sen Ausführungsform zur Darstellung ge bracht, und es zeigt von derselben: Fig. 1 eine Ansicht von oben mit teil weisem Schnitt, Fig. 2 eine ebensolche, die Scheibe weg genommen, und Fig. 3 eine Ansicht von der rechten Seite der Fig. 1.
Nach der Zeichnung ist a die aus im prägniertem Holz, Eternit oder Marmor ge bildete Grundplatte. Auf der Grundplatte cc sind, einander gegenüberliegend, die Draht- leitungs-Anschlussstellen b und c vorgesehen. Die Anschlussstelle b besitzt einen nach innen verlaufenden Arm d und ist annähernd in der Mitte zu einem Bügel e umgebogen. In dem Bügel e lagert der Stift f, auf welchem die Scheibe g drehbar angeordnet ist. Die Scheibe g besteht aus Isolationsmaterial, z. B. Hartgummi, Pressspan und dergleichen, und ist an der Umfangsfläche mit sechs Kontaktplättchen h, versehen.
Dieselben ste hen durch die Sicherungsfaden i mit der Ringscheibe k in Verbindung, welch letz tere elektrisch -mit dem Stifte f und damit mit der Anschlussstelle b in. Verbindung steht. In die Bewegungsbahn der Kontakt plättchen h greift der Schleifkontakt Z, der mit der Anschlussstelle c verbunden ist. Auf dem Stifte f, der die Axe zur Scheibe g bildet, ist noch der Hebel n schwingbar angeordnet, dessen freies Ende einen Handgriff trägt.
Besteht der Hebel n aus Metall, so ist der Griff o aus einem Iso lationsmaterial herzustellen, beziehungsweise zu umwickeln.<I>p</I> ist eine mit Umbiegung<I>q</I> versehene Platte, die auf der Grundplatte a angeschraub'i ist. Die Umbiegung q ist mit einem Längsschlitz versehen, welchen der Griff o durchdringt, wodurch die Bewegung des Hebels n begrenzt wird. Der Hebel na steht unter der Wirkung der Schraubenfeder r, so dass derselbe nach Schaltung jeweils wie der in seine normale, funktionsbereite Lage, wie die Fig. 1 und 2 beispielsweise zeigen, zurückkehren kann. Die Schraubenfeder r ist in einer Rille s der Grundplatte a ge lagert.
Am Hebel na ist noch ein Federblatt t befestigt, welches einerends durch denselben dringt und in eine nach oben gerichtete Nase zc ausläuft. Die Nase u ist in die Ausnehmun- gen v der Scheibe g zu greifen bestimmt und die vorgenannten Ausnehmungen stehen in Richtung der Kontaktplättchen h.
Die Nase und die Ausnehmungen v ermöglichen, dass bei Bewegung des Hebels n eine Ver drehung der Scheibe g um einen Kontakt be wirkt wird. Bei Retourbewegung des Hebels 7z. nach stattgefundener Schaltung wird die Nase ic etwas durch die hintere Fläche der Scheibe y nach hinten gedrückt, schnappt aber nach beendeter Hebelbewegung sofort wieder in die bereitliegende darauffolgende Ausnehmung v ein.
w ist ein Deckel, welcher über die Platte a gestülpt ist, und in an sich bekannter Weise besitzt derselbe Haken oder dergleichen zwecks Einhakung res-p. Befestigung. x be zeichnet ein am Deckel ev befestigter, gegen die Scheibe g gerichteter Zapfen, der bei zu weitgehender Drehung an einen der Siche rungsfäden i anschlägt, wodurch eine exakte Einstellung gewährleistet wird. Durch den Zapfen x kann auch festgestellt werden, ob alle Sicherungsfäden durchgebrannt sind, in dem in diesem Falle die Scheibe g ohne An stoss gedreht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Revolversicherung für elektrische Leitun gen, dadurch gekennzeichnet, dass eine um ihre eigene Achse drehbare Scheibe an der Umfangsfläche mit Kontakten versehen ist, die durch je einen Sicherungsfaden mit der Scheibenachse in Verbindung stehen, welch letztere elektrisch mit einer ersten Anschluss stelle verbunden ist, wobei in die Bewegungs-_ bahn der an der Umfangsfläche der Scheibe angeordneten Kontakte Schleifkontakte einer zweiten Anschlussstelle'greifen, und .ferner, dass Mittel vorgesehen sind, um die Scheibe jeweils durch einen schwingbaren Hebel in Bewegung zu setzen und sie damit um eine Kontakteinheit verstellen zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1.Revolversicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe mit einer Ringscheibe versehen ist, von welcher die Sicherungsfäden nach den Kontakten auslaufen, wobei die Ring scheibe durch die Age, welche in einem Bügel der zweiten Anschlussstelle lagert, mit der letzteren in elektrischer Verbin dung steht. 2. Revolversicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Achse der Scheibe noch der Hebel zur Betätigung derselben schwingbar angeordnet ist, welcher unter Wirkung einer Schraubenfeder steht und eine Führungsplatte durchdringt. 3.Revolversicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe entspre chend der Anzahl der Kontakte mit Aus- nehmungen versehen ist, in welche eine auf dem Hebel federnd angeordnete Nase einzugreifen bestimmt ist, derart, dass bei Verschwenkung des Hebels durch Ein griff der Nase in eine der Ausnehmungen eine Mitnahme der Scheibe stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98660T | 1921-09-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98660A true CH98660A (de) | 1923-04-02 |
Family
ID=4356525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98660D CH98660A (de) | 1921-09-15 | 1921-09-15 | Revolversicherung für elektrische Leitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98660A (de) |
-
1921
- 1921-09-15 CH CH98660D patent/CH98660A/de unknown
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