CH98618A - Lamellenkupplung. - Google Patents
Lamellenkupplung.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/52—Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Lamellenkupplung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Lamellenkupplung mit zwischen zwei konzentrisch ineinander angeordneten Kupp lungshälften befindlichen Ringlamellen. Bei derselben ist auf die innere Kupplungshälfte von der inneren Stirnseite derselben her ein Ring geschoben, welcher mit Hilfe einer durch eine Längsbohrung der einen der mit einander zu kuppelnden Wellen hindurchge henden Stange, zwecks Ein- und Ausrückung der Kupplung, achsial verschoben werden kann, das Ganze derart, dass die zur Ein- und Ausrückung der Kupplung dienenden Teile nach aussen hin vollständig abgeschlos sen sind. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt. Auf der Welle 1 zum Beispiel eines Elek tromotors sitzt der glockenförmige Teil 2 der Lamellenkupplung fest. Der Teil 2 bildet die äussere Kupplungshälfte und ist, zwecks Be nützung als Antriebsriemenscheibe, bom- biert. Eine nach innen vorstehende Ver dickung 3 der zylindrischen Wandung ist mit längslaufenden Nuten 4 versehen. In die selben greifen nach aussen vorstehende An sätze 5 von vier Ringlamellen 6, zwischen welche von innen drei Ringlamellen 7 ragen, die auf der innern Kupplungshälfte 8 aufge schoben sind. Dieselbe sitzt konzentrisch zur äussern Kupplungshälfte 2 am einen Ende der mit einer Längsbohrung 9 versehenen Welle 10. Die Kupplungshälfte 8 ist an ihrem Umfang mit längslaufenden Nuten 11 versehen, in welche nach innen vorstehende Ansätze 12 der Ringlamellen 7 greifen, so dass dieselben sich auf der Kupplungshälfte 8 nicht drehen können, welche einen An schlagring 13 trägt. Werden die Ringlamel len zwischen dem Anschlagring 13 und einem von der innern Stirnseite der Kupplungs hälfte 8 auf dieselbe geschobenen Ring 14, welcher an einer Scheibe 15 angeordnet ist, eingeklemmt, so wird die Kupplung geschlos sen. Das Einrücken der Kupplung wird so mit durch Auswärtsschieben des Ringes 14 bewerkstelligt. Die hierzu nötige Kraft wird auf die Scheibe 15 mittelst einer dieselbe du.urchdringenden, mit einem Kopf 16 verse- henen Stange 17 .ausgeübt. Die Welle 10 ruht in zwei nur teilweise gezeichneten Lagern 18 und 19 und trägt zwischen denselben ein auf der Zeichnung nicht ersichtliches Werk zeug, z. B. ein Hackmesser einer Fleisch- hackmaschine. Die Stange 17 ragt über das linke, aus dem Lager 19 vorstehenden Ende der Welle 10 hinaus und trägt zwei Feder teller 20, zwischen denen sich eine Schrau benfeder 21 befindet. Dieselbe ist bestrebt, den einen Federteller gegen das freie Ende der Welle drückend, die Stange 17 nach links zu schieben und dadurch die Kupplung zu schliessen. Um die Wirkung der Feder 21 zwecks Ausrückung der Kupplung aufzu heben, ist in der Verlängerung der Stange 17 im Boden einer am Gehäuse des Lagers 19 be festigten Schutzkappe 22 ein Bolzen 23 längs verschiebbar geführt, welcher an einem ex zentrischen Zapfen 24 einer senkrecht zum Bolzen 23 angeordneten Achse 25 anliegt, die mit einer Handkabel 26 versehen ist. Durch entsprechendes Einstellen der Achse 25 wird durch deren Zapfen 24 der Bolzen 23 nach rechts verschoben, welcher die Stange 17 entgegen der Wirkung der Feder 21 ver schiebt. Hierdurch wirf der Druck auf den Ring 14 aufgehoben und damit die Kupplung ausgerückt. Wird die Achse 25 wieder in die entgegengesetzte Stellung eingestellt, so kommt die Wirkung der Feder 21 auf die Kupplung wieder zur Geltung, so dass die selbe eingerückt wird. Gegenüber bekannten Lamellenkupplun gen mit auf der Aussenseite derselben liegen den Ein- und Ausrückmechanismus hat die beschriebene und dargestellte den Vorteil, dass der Ein- und Ausrückmechanismus sehr einfach und von aussen vollständig abge schlossen ist und aus dem letztgenannten Grunde nicht verunreinigt oder beschädigt werden kann. Ferner kann der zum Ein- und Ausrücken dienende Handgriff ausserhalb des Getriebes einer Arbeitsmaschine verlegt wer den. Bei eingerückter Kupplung wird auf keines der Wellenlager, zur Aufrechterhal tung der Reibung innerhalb der Kupplung ein Achsialdruck ausgeübt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lamellenkupplung mit zwischen zwei konzentrisch ineinander angeordneten Kupp lungshälften befindlichen Ringlamellen, da durch gekennzeichnet, dass auf die innere Kupplungshälfte von der innern Stirnseite derselben her ein Ring geschoben ist, wel cher mit Hilfe einer durch eine Längsboh rung der einen der miteinander zu kuppeln den Wellen hindurch gehenden Stange, zwecks Ein- und Ausrückung der Kupplung, achsial verschoben werden kann, das Ganze derart, dass die zur Ein- und Ausrückung der Kupp lung dienenden Teile nach aussen hin voll ständig abgeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die innere Kupplungshälfte geschobene Ring an einer Scheibe sitzt, an welcher mit ihrem einen Ende die in der Längsboh- rungder einen der zu kuppelnden Wellen längsverschiebbare Stange angreift, die unter dem Einfluss einer Feder stehend, das Einrücken der Kupplung bewirkt und im Bereich einer Vorrichtung angeordnet ist, mittelst welcher die Stange zwecks Ausrückens der Kupplung entgegen der Federwirkung verschoben werden kann. 2.Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Längsbohrung zur Auf nahme der zum Ein- und Ausrücken der Kupplung dienenden Stange in der die innere Kupplungshälfte aufnehmenden Welle angebracht ist, gegen die sich die auf die Stange wirkende Feder an dem der Kupplung entgegengesetzten Ende stützt, über welches eine unbewegliche Kappe gestülpt ist, an welcher die Vor richtung zur Verschiebung der Stange an geordnet ist. 3.Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, d,ass im Boden der Kappe in der Verlängerung der federbeeinflussten Stange, ein in der Längsrichtung dersel ben verschiebbarer Bolzen sich befindet, welcher, in die Bahn eines exzentrischen Zapfens einer drehbaren Achse ragend, von diesem zur Verschiebung der Stange verschoben werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98618T | 1922-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98618A true CH98618A (de) | 1923-04-02 |
Family
ID=4356477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98618D CH98618A (de) | 1922-01-11 | 1922-01-11 | Lamellenkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98618A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3717008A1 (de) * | 1987-05-21 | 1988-12-15 | Konrad Neumueller | Vorrichtung zum kraftschluessigen verspannen von auf reibungsdruck wirkenden lamellen, insb. fuer deren anwendung bei neigungsverstellungen der sitz- und/oder lehnenflaechen von arbeitsstuehlen und anderes |
-
1922
- 1922-01-11 CH CH98618D patent/CH98618A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3717008A1 (de) * | 1987-05-21 | 1988-12-15 | Konrad Neumueller | Vorrichtung zum kraftschluessigen verspannen von auf reibungsdruck wirkenden lamellen, insb. fuer deren anwendung bei neigungsverstellungen der sitz- und/oder lehnenflaechen von arbeitsstuehlen und anderes |
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