CH98397A - Steuerung für Dampfpumpen. - Google Patents

Steuerung für Dampfpumpen.

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CH98397A
CH98397A CH98397DA CH98397A CH 98397 A CH98397 A CH 98397A CH 98397D A CH98397D A CH 98397DA CH 98397 A CH98397 A CH 98397A
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Vogel Ernst
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  Steuerung für Dampfpumpen.         Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine     Steuerung    für direkt und vierfach wir  kende Dampfpumpen.  



       Dampfpumpensteuerungen    sind bekannt,  bei welchen der zur Dampfverteilung die  liende Schieber jedes Dampfzylinders im In  nern des     Arbeitskolbens,    und zwar konzen  trisch zu dessen Achse     angeordnet    ist und  aus     einem        einzigen    im Kolben radial frei  beweglich eingelegten Stück besteht.  



  Von diesen     bekannten    Steuerungen un  terscheidet siech der Erfindungsgegenstand       dadurch,    dass übermässig grosse einseitige  Drücke auf die     Kolbenstange        dadurch    ver  mieden sind,     class        ,der    zwischen den Endteilen  des Kolbens liegende und mit. diesem     Elen     gleichen Hub      < ausführenden    . Schieber mit  einem     .gegenüberliegenden    und mit diesem  Schieber fest verbundenen     Entlasi.ungsteil     versehen ist, und     d.ass    dieser Entlastungsteil  eine Anzahl von Löchern aufweist.  



  Hierdurch wird erreicht,     dass    man die  Entlastung     des    Schiebers durch Bohren von  Lächern bequem einstellen kann. Die Steue-         rung    ist .auch für     Verbunddampf-pumpen.     verwendbar, in welchem Falle nur eine Ver  dopplung der für die Hochdruckpumpe für  jeden Schieber vorgesehenen Muscheln     erfor-          derlieh        ist,    die sämtlich     in    den Hochdruck  zylindern     bezw.    in den Kolben derselben un  tergebracht sind, während die Niederdruck  zylinder die üblichen kurzen Kolben ent  halten.  



  In der Zeichnung zeigt     Fi:g.    1 im Schnitt  in     schematischer    Darstellung eine vierfach  wirkende     Hochdruckd,ampfpumpe    gemäss der  Erfindung als     beispielsweise    Ausführungs  form;

       Fig.    2     zeig(;    in gleicher Weise eine     vier-          fa,ch    wirkende     VerbunAdampfpumpe;        Fig.    3  zeigt im     Querschnitt    einen der Erfindung ge  mäss     praktisch    ausgeführten vierfach     wirken-          den    Dampfzylinder, bei dem die Entlastung  ersichtlich ist.

   Wie aus     Fig.    1     ersichtlich,     ist in jedem der beiden, in einem gemein  sameil Gehäuse     a    untergebrachten Zylinder  räume<I>b</I> und<I>b'</I> ein     Kolben    c     bezw.        c'    ver  schiebbar, der     zwischen    seinen fest verbun  denen Endteilen einen konzentrisch zur     Kol-          benstangenüchse    angeordneten, die Dampf-           verteilung    bewirkenden     Steuerungsschieber    d       bezw.    d' frei beweglich eingelagert hat.  



  Diese aus je einem einzigen     zylindrischen     Körper bestehenden Schieber sind mit je zwei       achsial        gerichteten    Längsschlitzen e     bezw.    e'  für .den     Frisehdampf    und zwei     Ausnehmun-          gen,        Museheln,    f, f' für     denAuspuffd@ampf,    die       untereinander    versetzt .sind, versehen.

   Diesen  Schlitzen     und    Muscheln im     S.chieberkörper     sind zugehörig zwei     Einl.assöffnungen        g        un;d        h     und eine     Auslassöffnung    i in der Zylinder  wandung.

   Die eine     Einlassöffnung        g    in     deni     einen Zylinderraume b ist durch einen Kanal  9' mit dem einen Ende des zweiten Zylinder  raumes b' in Verbindung;     .die        andere        Einlass-          öffnung        lt        :durch        einen    Kanal     1i    mit dem  zweiten Ende dieses     Zylinders    b'.

   In glei  cher Weise sind die     Einlassöffnungen    dieses  letzteren Raumes durch Kanäle mit den be  züglichen Enden des Zylinderraumes b     ver-          bun    den. Die Auslässe i beider Zylinder  räume sind durch     Kanäle    i' an die gemein  same     Auslassleitung    i\     angeschlossen.     



  Der Frischdampf     tritt    durch eine geeig  net angebrachte     Leitung    q     (Fig.        ä)    und eine  Öffnung r in     das    Innere des Kolbens c,

   und  zwar     ist    an     dieser    Stelle der die Dampfver  teilung bewirkende     Teil    des     Schiebers    fast  auf seine ganze Länge     geschlitzt.    Aus dem       Schieberinnern    strömt der Dampf durch  einen der Schlitze     g    zuerst in den zum     be-          nachbarten        Zylinderraume    b' führenden Ein  lasskanal     g':

          von,dem    andern Ende     desselben     Schiebers d kommt gleichzeitig der Auspuff  dampfdurch eine der Muscheln f zum Aus  puff i und in dieser Weise steuern sich die  Kolben     mittelst    der in ihnen .gelegenen Schie  ber gegenseitig.  



  Angenommen, der eine Kolben c befinde  sieh in -der     Mittelstellung,    der andere am  Ende seines Hubes. Der Schieber d des ersten  Kolbens überdeckt alsdann mit seinem vollen       Mittelteil    alle drei Öffnungen     g,   <I>lt,</I> i, wogegen       .die    Öffnung     g    im andern Zylinderraum b'  mit dem Langschlitz e des zugehörigen Schie  bers<I>d'</I> und die Öffnungen     lt    und<I>i</I> durch die  Muschel f     dieses    Schiebers untereinander in  Verbindung stehen.

   Es ist     demnach    der ge-         meinsame        Ausl,ass    i" gegen den Zylinderraum  <I>b</I>     abgesperrt,    dagegen durch die Muschel<I>f</I>       .des    zweiten Schiebers d' mit der     Einlassöff-          nung        lt    des     Zylinderraumes    b' und weiter       ,durch    den an diese Öffnung     ,anschliessenden     Kanal     h'    mit dem hinter dem Kolben c lie  genden Teil des     Zylinderraumes-    b in Verbin  dung.

   Macht der Kolben c unter dem Ein  fluss des hinter ihm wirkenden     Dampfdruckes     seinen     Vorwärtshub,        so@        gelangt    der Lang  schlitz c des Schiebers<I>d</I> über die Öffnung     li,     durch welche ,der beim     Rückgang        des    andern  Kolbens c'     in,den    Zylinderraum b' durch den       zugehörigen    Kanal     h'        übertretende    Dampf  in .den Raum b' hinter dem Kolben c' gelangt.

    Die Muschel f'     des    Schiebers d     überfährt          gleichzeitig    die andere Öffnung g und die       Auslassöffnung    i, die     beide,d,a-durch    in Kom  munikation ,gesetzt werden,     so,dass    der     Raurn     hinter dem zurückgehenden Kolben c'     ,a.n    den       Auslass    angeschlossen ist.  



  Am Ende des Hubes -des Kolbens c wird  der vor demselben befindliche Dampf in den  Kanal     li    übergedrückt, dessen indem Zylin  derraum b' mündende Öffnung     li,    jedoch       ,durch    den vollen Teil des in seine     Nitteltel-          lung    gelangten Schiebers d'     verschlossen    ist.

    Desgleichen sind     zmch    im     Zylinderraum    b'  die Öffnungen     111,        g    und i für sich und     daher     auch     gegeneinander        abgesperrt,    während im  Zylinderraum<I>b</I> die Verbindung<I>e',</I>     1i:

  ,        1i.'        nach          tlem        Zylinderraum    b', sowie die Verbindung  des     Auslasses        i    durch     clie        3v-fusehelhöhlung    f'  mit     y,    Kanal     g'    und Raum     b'    hinter dem sich       zurückbewegenden    Kolben     bestehen    bleibt.  



  Nach     Überschreiten    der Mittellage des  Kolbens c'     beginnt    der Kolben c seinen Rück  hub und     fie    Unterbrechungen der     Verbin-          t1ungen    treten im     Zylinderraume        Ir    in oben  für den Zylinderraum b' beschriebener Weise  ein,     während    -     .durrli    den zweiten Satz von       Höhlungen,        Langschlitz        e        und    Muschel f,

   des       Schiebers        d'        ini        Zylinderraum    die     enispre-          chend    gewechselten Verbindungen.     g    mit     i     anstatt     lt,    mit.     i,    und daher mit den entgegen  gesetzten Kolbenseiten     herbeigeführt    werden.  



  Die Schieber<I>d</I>     bezw.   <I>d'</I> sind ;an ihren  obern und untern Enden mittelst Ringe s           bezw.    s' mit den ihnen     ,gegenüberliegenden          Entlastungsteilen   <I>t</I>     bezw.   <I>t'</I> starr verbunden,  so     da,ss    der in dem hierdurch geschaffenen  Hohlraume befindliche     Frischdampf    den  Schieber     durch    die Wirkung des Entlastungs  teils entlastet, da der Dampf     .den    letzteren  in der entgegengesetzten Richtung belastet.  



  Die Regelung der Entlastung erfolgt  durch Löcher     u        bezw.    u', deren     Anordnung,     Grösse und Anzahl durch     praktische    Ver  suche     ermittelt    werden.  



       Durch    die     teilweise    entlasteten Kolben  schieber werden die Kolben samt Kolben  schieber zwar um den     Kolbenlhub    länger als  bei jenen bekannten Dampfpumpen, bei denen  besondere Schieber und     Sohieberstangen          vorgesehen        sind.    Nachdem aber der Antrieb  für diese besonderen     Schieberstangen,    der  zwischen den Dampf- und     Pumpenstopf-          büchsen    von den hin- und hergehenden Kol  benstangen abgeleitet wird, im vorliegenden  Falle entfällt,

   kann das     Verbindungsstück     zwischen Dampf-     und    Pumpenzylinder um  das gleiche Stück kürzer gehalten werden,  so     dass    die     Gesamtbaulänge    der Pumpe die  gleiche bleibt     wie    .bei den bisherigen Pumpen  mit besonders angetriebenen     .Schiebern.     



  Durch     Anbringun.g    von :an sich bekann  ten     Umführungskanälen    mit kleinen feder  belasteten     Abschlussventilen    in den Zylinder  deckeln können die schädlichen Räume ver  kleinert und somit weitere Dampfersparnisse       erzielt    werden.

   Anderseits wird durch diese       Umführungskanäle    der Frischdampf beim  Hubbeginn auch dann zu den treibenden     Kol-          benfl5ichen        geführt,    wenn bei der vorherge  gangenen     Auslassperiode    der     Da.m.pfkolben     seinen     eigenen,        Auslasska.nal    versperrt hat  und     -d        a@durch    zum Stillstand gekommen ist.

    Durch diese bekannte     Anordnung    von Um  fÜhrungska.nälen wird gleichzeitig vermie  den, gesonderte Kanäle für die     Dampfein-          und        Ausströmung    vorsehen zu müssen. Es       wird    vielmehr für Einlass und Auspuff .der  gleiche Dampfkanal verwendet.  



  Durch     die        Anordnung    der Ein- und Aus  trittskanäle für den Dampf in dem untern  Teile -der Dampfzylinder kann bei Inbetrieb-         setzung    der Dampfpumpe das Kondenswasser  frei nach unten     abfliessen.    Es sind daher  besondere     Kondenswasserablasshähne    und .die  daran anschliessenden     Rohrleitungen,    die bei  oberhalb der Zylinder liegenden Schiebern       unbedingt    erforderlich sind, vollständig ent  behrlich.  



  Wie     Fig..2    -der Zeichnung zeigt, kann die  beschriebene .Steuerung auch für Verbund  anordnung Verwendung finden. In diesem  Falle wird in     jedem.    Schieber d     bezw.   <B>d</B> nach  eine zweite Muschel     1c        bezw.        k'    angebracht  und in der Zylinderwandung dementspre  chend zwei weitere Öffnungen<I>m</I> und     n.    Eine  dieser Öffnungen     ist    durch einen     Kanal        n'     mit dem Hochdruckzylinder b'     bezw.    b des  andern Kolbens c     bezw.    c verbanden,

   wäh  rend die     andere    Öffnung     na    durch einen Ka  nal     m    mit     dem    zugehörigen Niederdruck  zylinder ö     bezw.    o in Verbindung steht, an  dessen anderem Ende ein     Kanal        p    ausmündet,  der von der Muschel herführt, die den Ka  nal i überdeckt.  



  Es übernehmen demnach die hinzugefüg  ten Muscheln<B>k</B><I>, 7c'</I> -die Steuerung der Nie  derdruckkolben o, o', und     ;auf        diese    Weise ist  -die gesamte Steuerung für Hoch- und Nie  derdruck in den Hochdruckzylindern     unter-          gebracht,    so     dass    die     Niederdruckzylinder     ganz normale     Kolben    enthalten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Steuerung für direkt und vierfach wir kende Dampfpumpen, bei welchen der zur Dampfverteilung dienernde Schieber jedes Dampfzylinders im Innern des Arbeitskol bens, und zwar konzentrisch zu dessen Achse angeordnet ist und aus einem einzigen, im Kolben nur radial freibeweglich eingelegten Stück besteht, dadurch gekennzeichnet, .dass übermässig grosse einseitige Drücke auf die Kolbenstange dadurch vermieden sind,
    dass der zwischen den Endteilen des Kolbens (c, c') liegende und mit diesem den gleichen Hub ausführende Schieber (d, d') mit einem ge genüberliegenden und mit diesem Schieber fest verbundenen Entlastungsteil (t) versehen ist und (lassdieser Entlastungsteil eine An zahl von Löchern (u., u'') aufweist.
    UN TERANSPRUCII Steuerung nach Patentanspruch für Ver- bunddampfpumpen, dadurch .gekennzeichnet, dass für jeden Schieber statt zwei vier Schie- bermuscheln (lc, lc) vorgesehen sind, von denen zwei die Steuerung eines der Hoch- druekkolben, die beulen andern die Steuerung eines der Niederdruchkolben bewirken,
    und da.ss- die gesamte Steuerung für Hoch- und Niederdruck in den Hochdruckzylindern un tergebracht ist, während die Niederdruck zylinder den normalen -kurzen Kolben auf weisen.
CH98397D 1920-12-09 1921-12-05 Steuerung für Dampfpumpen. CH98397A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2592796A (en) * 1942-03-12 1952-04-15 Doussain Robert Elastic coupling and torque measuring device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2592796A (en) * 1942-03-12 1952-04-15 Doussain Robert Elastic coupling and torque measuring device

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