CH98288A - Verfahren beim Sticken einander übergreifender Musterteile auf Heilmann'schen Stickmaschinen. - Google Patents
Verfahren beim Sticken einander übergreifender Musterteile auf Heilmann'schen Stickmaschinen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C17/00—Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products
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Description
Verfüliren behn Sticken einander übergreifender Nusterteile auf ReilmannIschen Stickmaseliineil. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren beim Sticken einander über- ,greifender Musterteile auf Heilmann'sclien Stiehmascb.inen. Gemäss demselben zieht man beim Sticken an den Stellen, wo zwei Muster teile sieli kreuzen, nach dem Besticken des Stieh(Trundes mit dem einen Musterteil,
bei der Herstellung des zweiten Musterteils die Nadeln, nachdem sie in gewisse Nähe der Schnittpunkte der Kreuzungsstellen gelangt sind, auf der Rückseite des Stichgrundes aus diesem heraus und sticht dann die Nadeln in .-0,ewissem Abstande von der -vorherigen I Durchstechstelle auf der andern Seite der Schnittpunkte von hinten wieder durch den Stickgrund hindurch, so dass eine gegen seitige Verbindung der Musterteile an den Schnittpunkten vermieden wird.
Dadurch wird erreicht, dass, nachdem man den Stickgrund in bekannter Weise entfernt hat, eine Stickerei verbleibt, bei welcher die sieh kreuzenden Teile an den Kreuzungs stellen voneinander abhebbar sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. <B>I</B> ein Ausführungsbeispiel einer nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestell- ten Stickerei dargestellt; Fig. <B>92</B> und<B>3</B> zeigen in grösserem Massstab eine Kreuzungsstelle der Stickerei vor und nach Beendigung letz terer.
Die gezeichnete Stickerei setzt sich aus einander übergreifenden, ringförmigen, unter sich gebildeten Musterteilen zusammen. Jeder Musterteil hat- zwei konzentrische Kreise, nämlich einen innern Kreis<B>1</B> bezw* l' und einen äussern Kreis 2 bez#w. 2'. Jeder dieser Kreise besteht aus nebeneinanderliegenden, im Kreisbogen verlaufenden Fäden<B>3</B> -bezw. <B>0</B> die zum Beispiel aus Baumwolle oder feinem Draht bestehen können und mit einem Faden 4 bez-w. 4.' unistickt sind.
Die beiden l#,-reise <B>1</B> bezw. <B>I'</B> und 2 bezw. 2' sind mit- telst Stickerei<B>5</B> bezw. <B>5'</B> miteinander ver bunden. Durelt Eingriff eines Musterteils in zwei angrenzeode Musterteile sind vier Kreuzungsstellen geschaffen, die mit I, II, <B>111,</B> IV bezeichnet sind. An jeder Kreu- zungssielle sind vier Schnittpunkte vorhan den, welche mit a" <B><I>b, e,</I> d</B> angegeben sind.
Bei Herstellung dieser Sticherei verfährt man beispielsweise wie folgt: Es werden die Länolsfäden oder -Dr5hte <B>Zn</B> der beiden Kreise der 21usterteile auf den Stich,grund und zwar so, dass von z-wei einander über-reifenden Muster teilen die beiden Kreise des einen Husterteils, -in den Schnittpunkten der einen Kreuzungs stelle auf der Vorderseite des Stich.grunde3 liegen,
dagegen an den Schnittpunkten der zu-eiten Kreuzungsstelle auf der Rückseite cles Stiek-rundes lieoen und dass bei den bei- eD <B>C</B> den Kreisen des zweiten Musterteils das Uin- gehehrte zutrifft.
Es ist angenommen, an Jen Schnittpunkten der Kh-Lizungsstelle <B>1</B> (Fig. 2-) liegen die Kreise<B>1,</B> 2 auf der Vor- derspite des Stiekgrundes. An den vier SehnittpunKten <I>a"</I> b, <B><I>e,</I> d</B> der Kreuzungs- s tellen ist von dem Stiel-.en je ein Loch<B>6</B> (in Fiy. 2 sind zwei solche -ezei-t) in den <B><U>-</U></B> und.
gebohrt -vorden. Wenn nun die 'Stich r Nadeln beim Stichen der Längsfäden der <U>-Kreise</U><B>1</B> -und 2 in gewisser<B>X</B> he des einen <I>L<B>ä</B></I> S(-hiiittpunlde-, benv. der entsprechenden Boli- 1 Ltllcr <B>6</B> angelangt sind, so überbrückt man n Il# L,
Jene Bohrang auf der Vorderseite des Stiek- grunde## mit den -Nadeln und sticht diese erst. in "ewisser Entfernung von der vorherigen EiiiQzteelistelle, nun auf der andern Seite des Sehnittpunktes, wieder durch den Stielzgrund hindurch.
Kommen nachher beim Stiel-,ei, der Längsfi-iden der Kreise<B>l'</B> und 2' die Na,- deln in gewisse Nähe der Schnittpunkte<I>a,<B>b..</B></I> <B><I>e.</I></B> d der Kreuzungsstelle I, dann lässt man die Nadeln jeweils, nachdem sie auf der Pkiielzseite des Stickgrundes ausgetreten sind., erst in gewissem Abstand von dieser Ein- Z, stechstelle, nun auf der andern Seite des Schnittpunktes, von der Rückseite des Stich- ,
"]Mildes her, wieder durch den Stickgrund hindurchtreten. Alsdann wird weiter gestickt.
Die Längsfäden<B>3</B> der Kreise<B>1</B> und 2 liegen sodann an den Schnittpunkten a,<B><I>b,</I></B> <B>e, (1</B> der Kreuzungsstelle I vor dem Stick grund, während sich die Mngsfäden <B>3'</B> der Kreise<B>l'</B> und 2' an den vier Schnittpunkten dieser Kreuzungsstelle hinter dem Stick.- (Mind befinden.
Nachher werden die Längs- fiIden <B>3</B> der Kreise<B>1</B> und 2 unistickt. Dabei wird der Umstickfaden 4 vor den Schnitt- punkten a, li-, <B><I>e,</I> d</B> jeweilen in mehreren La- gen auf die, Längsfäden aufgetragen (in Fil-. 2 bei<B>b</B> -und d ersichtlich).
Alsdann brino,t man. den Umstickfaden auf der Vor- (lerseite des Stielzo#rundes von der einen Seite des jeweiligen Selinittpunktes auf die andere Seite desselben und gtieht ihn wieder durch den Stickgrund.
Der LTni.stielzfaden, in, den tn Se'hiiittpunl#t(#ii in diaglonaler Richtung ver laufend, -wird nun auch auf dieser Seite des Schnittpunktes in mehreren Lagen auf die Läng,#sfäden <B>3</B> aufgetragen, worauf das r-m- stiehen der F-Men <B>3</B> in normaler fort gesetzt wird.
Ist man bei dem Umstieken der Längs- fädien <B>3'</B> der Kreise<B>l'</B> -und<B>2'</B> "in die Sehnitt- punkte <I>a.</I> b# <B><I>e.</I> d..</B> dann wird der Umstickfa den 4' wiederum auf beiden Seiten der Schnittpunkte in mehreren Lagen auf die L-"i,iigsfäder- aufgetragen.
Dabei wird aber der LTmstickfaden auf der Rückseite des Stiehgrundes von der Pinen Seite des Schnitt- punIdes zur andern. Seite desselben geleitei. Wird nun der Stiehgrund dann liegen ander Kreuzungsstelledie beiden j-iii-fZirmi"c,ii Musterteile frei aufeinander.
Die beidseitig der Schnittpunkte angebrac11.- ten Zusatzwiehlungen des Umstiehfadens ver teilen sieli,dann beim Appretieren der Sticke rei gleichmässig auf den unbewickelt geblie benen Teil der Längsfäden<B>3,</B> 3', so dass die -von diesen Fäden gebildeten Kränze auch an den Schnittpunkten so aussehen, wie auf ihrem übrigen Teil.
Der durch die Bohrungen<B>6</B> be#virkte all an wegzuntzendem Stichgrund an den Schnittpunkten begünstigt die nachträg <B>liche</B> Verteilun-# des Umstiekfadens.
L, Die Kreuzungssielle <B>111</B> wird genau so ausceführt wie die Kreuzungssielle I. Bei der Kreuzungsstelle II und IV dagegen ist das Vorgehen insofern von dem Erläuterten verschieden, als man hier die Längsfäden<B>3'</B> ai, den Schnittpunkten vor dem Stickgrund aufliegen lässt und die Llin,-sf-..iden <B>3</B> an den Schnittpunkten auf der Rüchseite des Stich grundes über die Bohrangen <B>6</B> führt.
Nach Entfernung des Stickgrundes hat-, r',tan eine aus ringartigen Musterteilen gebil- flete Stickerei, welche Musterteile -wie Ket- fenglieder ineinanderhängen. Durch Benut- yaing von Draht als Längsfäden der Kreis ringe erhält- die Stickerei eine gewisse Stei- figkeit, womit die Erhaltung gleichförmiger Ringe bezweckt wird.
Die Anzahl der Kreuzungsstellen je zweier einander übergreifender Musterteile kann natürlich variieren.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> 'Verfahren beim Sticken einander über greifender Musterteile auf Heilmann'selien StickmaseItinen, dadurch gekennzeichnet-, dass man an den Stellen, wo zwei Musterfeile sich kreuzen, nach dem Besticken des Stick- .rundes mit dem einen Musterteil, bei der <B>D</B> Herstellung des zweiten Musterteils die Na deln, nachdem sie in gewisse Nähe der Schnittpunkte der Kreuzungsstellen gelangt sind, auf der Rückseite des Stickgrundes aus ,diesem herauszieht und dann in gewissem Abstand von der vorherigen Durchstechstelle -auf der andern Seite der Schnittpunkte von hinten wieder durch den Stioli:grund hin- durchsticht, so dass eine gegenseitige Verbin dung der Musterteile an den Schnittpunkten -vermieden wird.[JNTEIZANSPRüCIM,: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, wobei von zwei einander übergreifenden Muster teilen zwei Kreuzungsstellen gebildet wer- den, dadurch gekennzeialinet, dass man an den Schnittpunkten der einen Kreuzungs stelle den einen Musterteil, an den Schnitt punkten der andern Kreuzungsstelle da gegen den zweiten Musterteil auf die Rückseite des Stickgrundes verlegt, so dass ,die Musterteile nach Entfernung des Stickgrundes nach Art von Kettengliedern frei ineinanderhängen. 2.Verfahren nach Unteranspruchi <B>1,</B> wobei die Musterteile aus umstickten Längsfäden gebildete Kränze erhalten, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Längsfäden an den Schnittpunkten zu beiden Seiten letz terer mit mehreren Lagen Umstickfaden umgibt, ohne Umstiekung der Längsfäden in den Schnittpunkten selbst, wobei man den Umstickfaden na,ch dem Umsticken der Längsfäden auf der einen Seite der Schnittpunkte in der Weise auf die an dere Seite der Schnittpunkte führt,dass der Verbindungsteil des Umstickfadens an den Schnittpunkten entspredhend, dem Ver lauf der Längsfäden an diesen Stellen hin ter bezw. vor dem Stickgrund, liegt. <B>3.</B> Verfahren nach T3nteranspruüh 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Stichgrund an den Schnittpunkten der Musterteile vor dem Sticken<B>je</B> mit einem Loch versieht. 4. Verfahren nach -Unteralispruali <B>2,</B> dadurch ,gekennzeichnet, dass man für den Längs faden der Kränze feinen Draht verwendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH98288T | 1921-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98288A true CH98288A (de) | 1923-03-16 |
Family
ID=4356078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98288D CH98288A (de) | 1921-07-26 | 1921-07-26 | Verfahren beim Sticken einander übergreifender Musterteile auf Heilmann'schen Stickmaschinen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98288A (de) |
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1921
- 1921-07-26 CH CH98288D patent/CH98288A/de unknown
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