CH98155A - Elektromagnetische Regelvorrichtung für Klein-Kraftmaschinen, insbesondere Klein-Dampfturbinen. - Google Patents
Elektromagnetische Regelvorrichtung für Klein-Kraftmaschinen, insbesondere Klein-Dampfturbinen.Info
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/62—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover characterised by the use of electric means, e.g. use of a tachometric dynamo, use of a transducer converting an electric value into a displacement
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Description
Elektromagnetische Regelvorrichtung für Klein-Kraftmaschinen, insbesondere Klein-Dampfturbinen. Vorliegende Erfindung betrifft eine elek tromagnetische Regelung für Kleinkraft maschinen zur Erzeugung elektrischer Ener gie, insbesondere von Klein-Turbogruppen, bei welchen ein Solenoid, z. P. unmittelbar oder mittelst Hebelübertragung über ein Re gelventil auf das Treibmittel, z. B. Dampf, einwirkt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, @dass das Regelventil zwei Steuerkasten besitzt, wovon die eine bei normalen Ver hältnissen zur Regelung dient und im fol genden kurz Regelkante genannt werden soll, die zweite bei Drahtbruch, sowie bei Kurzschluss als Sicherheitsabschluss dient und im folgenden kurz Sicherheitskante genannt werden soll. Es wird .dadurch eine einfache, billige und zuverlässige Regulierung für Kleinturbinen erreicht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt. Es ist A das Magnetgehäuse, B der Magnet kern, C .die Spule des Solenoids mit clen Windungen, die an die Spannung des Gene- rators angeschlossen sind. Die von den mag netischen Kraftlinien auf den Kern erzeugte Zugkraft .wird von einer Feder D aufgenom men, wobei die Federkraft durch eine Mut ter B einstellbar ist. Die Hubbewegung des Magnetkernes wird durch einen Hebel F und Gestänge G auf den Regelstift oder das Re gelventil H in dem Gehäuse J übertragen.
Das Regelventil besitzt zwei Kanten, wovon die obere K, als gewöhnliche Regelkante, die untere, L, als Sicherheitskante dient.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die an die Spannung des Generators angeschlossene Spule C zieht durch die erzeugten @magneti- schen Kräfte den Magnetkern B an, wobei die entgegengesetzt wirkende Kraft der Feder D mit der jeweiligen Zugkraft des Magnetes in Gleichgewicht steht. In der gezeichneten Regellage strömt nun das Kraftmittel, z. B. Dampf, an der Regelkante K vorbei zur Tur bine.
Steigt die Spannung durch Belastungs abnahme oder Dampfdruckzunahme, so wird der Kern angezogen, die Regelkante K ver kleinert die Durchtrittsöffnung, es strömt weniger Dampf zur Turbine, die Turbine läuft langsamer, bis,die Spannung des Gene- rators wieder normal ist.
Sinkt umgekehrt die Spannung, so überwiegt die Federkraft, der 2,i"agitetli#ern bewegt sich ahtv:,irts, die Regelkante h lässt mehr Dampf zur Turbine durchströmen, die Drelizähl steigt und damit die Spannung, bis diese -wieder normal ge worden ist. Für normale Verhältnisse dient somit die Kante K zur Regelung der Dampf menge.
Tritt ein Drahtbruch im Spulenkreis auf, so wird die Spule spannungslos; ähnlich sind die Verhältnisse bei Kurzschluss, indem der Strom sehr gross, die Spannung aber sehr klein wird, -wodurch in beiden Fällen die magnetiselie Zugkraft des Magnetkernes gleich Null wird und die Federluaft den Magnetkern abwärts in seine Endlage bewegt. Hierbei hebt sich das Regelventil so weit nach rechts oben, dass die Sicherheitskante L den Dampfdurelifluss vollstündig versperrt.
Die Regelkante K würde wohl den Dampf durchlass, dein normalen Regelvorgang ge mäss, vollständig frei geben und das Aggre- at zuin Durcligelien veranlassen, wenn nicht erfindungsgemäss die untere Sieherheitskante L den Dampfdurchfluss vollständig absper ren würde.
In dieser Stellung befindet sich auch die Regelung beim Anlassen, und es besitzt der Hebel F deshalb einen als Handgriff ausge- bildeten Fortsatz 147, womit unter Überwin dung der Federvorspannung von Hand das Ventil in die normale Regelstellung gebracht wird, so dass Dampf zur Turbine dtirr-litreten kann.
Von einer bestimmten Drehzahl ab -wird infolge der wachsenden Spannung der Mag netkern angezogen, und die Regelung wirlLt von diesem Moment ab selbsttätig.
Ausser der Spannungsspule kann auch zu sätzlich noch eine Stromspule ini CTehäuse untergebracht werden, so dass die @@4'irkung von Spannung und Strom zusammen das Regelventil beeinflussen.
Auf diese Weise wird eine für Klein turbinen entsprechend einfache und sichere Regelung erreicht.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Elel@tronia"netische Regelvorrichtung für Iileinkraftmascliinen, insbesondere hlein- dampfturbinen zur Erzeugung von elektri scher Energie, mit von Spannung oder Span nung und Strom beeinflusstem Solenoid und damit verbundenem Regelventil, dadurch ge kennzeichnet, dass das Regelventil zwei Steuerkanten besitzt, wovon die eine als ge wöhnliche Regelkante, die andere als Sicher heitskante gegen Durchgehen bei Nurzsehluss oder Drahtbruch dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98155T | 1921-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98155A true CH98155A (de) | 1923-03-01 |
Family
ID=4355945
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98155D CH98155A (de) | 1921-05-25 | 1921-05-25 | Elektromagnetische Regelvorrichtung für Klein-Kraftmaschinen, insbesondere Klein-Dampfturbinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98155A (de) |
-
1921
- 1921-05-25 CH CH98155D patent/CH98155A/de unknown
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