CH98124A - Verfahren zum Verdichten von Holz. - Google Patents

Verfahren zum Verdichten von Holz.

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Holzveredelung G M B H
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Holzveredelung G M B H
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  Verfahren zum Verdichten von Holz.         II',s    sind Verfahren bekannt, um Holz  durch starken Druck oder durch Druck und  Erwärmung zu verdichten. Die Verfahren  ergeben teilweise Hölzer, die sich     dureh    hohes  spezifisches Gewicht, grosse Harte     und    gute       zz     Polierfähigkeit auszeichnen, sie sind aber  alle nicht widerstandsfähig gegen     längereBe-          einflussung    durch Wasser, sie quellen mehr  oder minder wieder auf. Ganz besonders tritt  dieser Übelstand bei harzarmen Hölzern auf.  Man hat versucht, diesen Übelstand durch  Einführung von     Harzlösunwen    oder ähnlich  <B>C</B>  wirkenden Substanzen vor dem Pressen zu  beseitigen.

   Zu einem wirklichen Erfolg ist  <B>en</B>  man aber nie gekommen, weil die Einführung  zähflüssiger Stoffe in das Holz     züi    schwierig  ist  Anderseits hat man bei     harzhaltigen        Höl-          mern        z        versucht,        den        Übelstand        des        Quellens          da,durch    zu beseitigen,     dass    man diese Hölzer  bis zum Weichwerden des Harzes erwärmte,  um dadurch eine     Verklebung    des Holzinnern  herbeizuführen.

   Ein voller Erfolg wurde aber  hierbei nicht erzielt, da das Harz im Holz  innern zu ungleichmässig verteilt ist,    Es wurde nun gefunden,     dass    sieh das  Quellen am sichersten dadurch vermeiden       lässt,        dass    man das Holz     zusammenpresst    und  so hoch erhitzt,     dass    sich im Holz     wasserun-          lösliell    erhärtende     Sto-ffe    bilden, zum Zwecke,  durch Verkleben der     Zellv#,äntle    ein Quellen  des Holzes zu verunmöglichen. Dieses Ver  fahren ist gleich gut bei harzhaltigen wie  bei     harza.imen    Hölzern anwendbar.

   Zur Er  zielung einer möglichst     gleiehmässi        enVertei-          z2   <B>9</B>       lung    dieser dichtenden Stoffe im Holze wird  zweckmässig das Holz in Anwesenheit     ge-,          ringer        Wassermengeii    unter     Luftabschluss     langsam steigend erhitzt. Die hierbei zu ver  wendenden Wassermengen und Temperatu  ren sind bei verschiedenen Holzarten sehr  verschieden.

   Für     Rüsternholz;    zum Beispiel       Olenügt    ein Wassergehalt von etwa<B>25 %</B>     -und     eine     24-stündige        Erwärmnug    auf<B>75</B>     ',    um  bei mehrstündigem Druck von<B>300</B> bis 400       Aim.    ein hornartiges Produkt zu erzielen,  das äusserst widerstandsfähig gegen Wasser  ist.  



  Bei diesem Verfahren kann es vorteilhaft  sein, vor der Druck- und Hitzebehandlung           zelluloselösende    Stoffe in das Holz einzu  führen. Dadurch -werden die Zellwände teil  weise     aufcelöst    und verklebt, wobei die kle  bende     viskoseartige    Masse nachher vollkom  men wasserunlöslich erhärtet, so     dass    sie ihr       Quellungsvermögen    verloren hat.  



  Beispielsweise kann man das Holz unter       Druch    mit     Kupferoxyd-Ammonial-,    durch  tränken und dann starkem Druck und der  Erhitzung aussetzen, wodurch die Zellwände  vollkommen miteinander verklebt werden  und eine hornartige homogene Masse entsteht.

Claims (1)

  1. PAT9N#rANSPUüCll: Verfahren zum Verdichten von Holz, da durch gekennzeichnet, dass man das Holz zu- sammenpresst und so hoch erhitzt, dass sieh im Holz wasserunlöslieh erhärtende Stoffe bilden. UNTERANSPRUCH: Verfahren naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass vorgängig zellulose- lösende Stoffe in das Holz eingeführt wer den.
CH98124D 1920-08-18 1921-08-12 Verfahren zum Verdichten von Holz. CH98124A (de)

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