CH97886A - Reproduktionsverfahren. - Google Patents

Reproduktionsverfahren.

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CH97886A
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Buri Ernst
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Buri Ernst
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/66Compositions containing chromates as photosensitive substances

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description


      Reproduktionsverfahren.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein,  Verfahren     zurReproduktionvonKunstdrucken     Faksimiles, alten     Handzeichnungen,    photo  graphischen Bildern     etc.    auf einfache, billige  Art. Als Grundlage wird das in der Keramik  und dem Lichtdruck angewandte Einstaub  verfahren benutzt. Man stellt zunächst von  dem zu reproduzierenden Objekt, z. B. einem  Kunstdruck oder einer Handzeichnung, ein  Negativ und das zugehörige Diapositiv auf  Glas oder Folie her. Das Verfahren besteht  dann darin, dass man eine mit     Chromatlösung     behandelte gelatinierte Unterlage, z.

   B. ein       gelatiiriertes    Papier; unter dem Diapositiv  belichtet, dann wässert und einstaubt, noch  mals mit einer     Chromatlösung    behandelt;  trocknet und unter dem Negativ des Objektes,  das mit dem Einstauben entstandenen Bilde  in vollständige Deckung gebracht ist, in Durch  sieht belichtet.  



  Man verfährt     zum    Beispiel wie folgt:  Von dem zu reproduzierenden Objekt wird  zunächst ein     photographisches    Negativ und  das dazu gehörige Diapositiv hergestellt. Man  behandelt hierauf ein gelatiniertes Papier mit  einer 2-4      /o        igen    Lösung von Kaliumbicbro-         mat,    belichtet es kurz wie     lelloidinpapier     unter dem Diapositiv, wässert das gelatinierte  Papier nach der Belichtung, staubt das Relief  mit Kohle oder Pastellstaub ein und lässt das  eingestaubte Papier trocknen, dann     ghromiert     man das eingetrocknete und eingestaubte  Papier von neuem, belichtet es unter dem  Negativ,

   das vermittelst elektrischem Licht  genau auf das Positivbild in Durchsicht ein  gestellt worden ist, je nach der Stärke des  Tageslichtes oder der hochkerzigen elektri  schen Lichtquelle bis zu einer halben Stunde  oder mehr. Die     Gelatineschicht    auf dem  Papier wird bei dieser Belichtung bis in alle  Details so gehärtet, dass nachher die über  schüssigen Töne beim Waschen mit Watte  bausch, Pinsel oder Tuch ohne Gefahr, zer  stört zu werden, entfernt werden können.  Die zweite     Chromierung    und Waschung gibt  dem Bilde einen herrlichen Glanz und ver  leiht einem Kunstdruck ein feines altertüm  liches Aussehen.

   Das Verfahren hat den Vor  zug, bei einiger Übung wenig Ausschuss zu  geben sind     ermöglicht    bei günstiger, natür  licher oder künstlicher Lichtquelle Kopien in  grösserer Anzahl herzustellen.      Durch verschiedene Belichtung lassen sich  aus dem Kohlenstaub allein drei Töne: Samt  schwarz,     Graphitschwarz    und Sepia heraus  bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reproduktionsverfahren, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine mit Chromatlösung behandelte gelatinierte Unterlage unter einem Diapositiv des zu reproduzierenden Objektes belichtet, dann wässert, einstaubt, nochmals mit einer Chromatlösung behandelt, trocknet und nachher unter einem Negativ des Ob jektes, das mit dem Bilde in vollständige Deckung gebracht ist, belichtet.
CH97886D 1921-09-15 1921-09-15 Reproduktionsverfahren. CH97886A (de)

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