CH97597A - Reinigungsapparat für Töpfe und dergleichen. - Google Patents
Reinigungsapparat für Töpfe und dergleichen.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Reinigungsapparat für Töpfe und dergleichen. Gegenstand der Erfindung ist ein Reini gungsapparat für Töpfe (Kochgeschirre, Kes sel etc.) und ähnliche Gegenstände, vorwiegend solche von zylindrischer oder konischer Form. Derselbe besitzt ein Gestell mit einer dreh baren Tragvorrichtung für eine Reinigungs bürste, welche sich aus mehreren, bei Drehung der Tragvorrichtung um eine gemeinsame Achse kreisenden Bürstenelementen zusammen setzt, deren Lage zur Drehachse veränderbar ist, zwecks Anpassens der Bürste an unter einander verschiedene Gegenstände.
Vom Erfindungsgegenstand veranschaulicht die beiliegende Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt den Reinigungsapparat im Aufriss, auf ein zu reinigendes Metallgefäss aufgesetzt; Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch den Unterteil des Apparates; Fig. 3 zeigt den Unterteil des Apparates im Vertikalschnitt; Fig. 4 ist eine zu Fig. 1 im rechten Winkel versetzte Schnittdarstellung.
Zur Abstützung des Apparates an dem zu behandelnden Gegenstand selbst, hier am metallenen Gefäss A, dienen zwei Anzieh- schienen 1, welche die Fussschiene 2 des Ap- paratgestelles verlängern. Die Schiene 2 ist mit einem Lager 3 versehen und, wie dieses, von einer Welle 4 durchsetzt, welche ferner durch den Fussteil eines Lagers 5 hindurch tritt, an dessen Lagerbüchse 6 die Welle 4 oben abgestützt ist. An diesem Endteil trägt die Welle 4 einen Zahnkolben 7, dessen ver längerte Nabe als Anschlag der Welle 4 am Fussteil des Lagers 5 dient. Eine auf die Welle 4 aufgeschobene kräftige Druckfeder 4' hält die beiden Lager 3 und 5 elastisch aus einander.
Der Zahnkolben 7 ist im Eingriff mit einem in der Büchse 6 gelagerten Zahn rad 8, dessen Zähne durch Stege gebildet sind, die Löcher voneinander trennen, welche die Zahnlücken bilden. Zur Drehung des Zahngetriebes 7, 8 und mithin der Welle 4 dient eine mit dem Zahnrad 8 fest verbundene Handkurbel 9. Das Lager 5 ist im Oberteil mit einem Handgriff 10 ausgerüstet. Im Hand griff 10 ist einem Bügel 11 Führung gegeben, der ferner durch Aufsätze 12 der Fussschiene 2 sowie durch diese selbst hindurchgeht und mittelst eines Mitnehmers 13 an einer lose auf die Welle 4 aufgeschobenen bluffe 14 an greift.
An der zur Tragvorrichtung der Reini gungsbürste gehörenden Schiebemuffe 14 sind einander gegenüberstehend zwei Hebel 15 angelenkt. Mit ihrem gegabelten zweiten End teil haben die Hebel 15 durch einen Quer stift 16 Verbindung mit einer gemeinsamen länglichen Führung 17, indem die Querstifte 16 durch je einen Längsschlitz 18 der Füh rung 17 hindurchgreifen ; ferner greifen die Hebel 15 an diesem Endteile mittelst Längs schlitzen an Stiften 19 von zwei Bürstenele menten 20 an, die einander in bezug auf die Welle 4 diametral gegenüberstehen.
Mit den Bürstenelementen 20 kreuzt sich senkrecht ein in gleicher Ebene befindliches Bürstenele ment 21; das so gebildete Bürstenkreuz ist zum Angriff am Boden des Gefässes A be stimmt. An das äussere Ende der Bürstenele inente 20 ist je ein Bürstenelement 22 ange- lenkt; die beiden Bürstenelemente 22 dienen zum Angriff an der Mantelwand des Ge fässes A. Die Bürstenelemente 20-22 besitzen zweckmässig Borsten aus Metall, zum Beispiel aus Kupfer.
An ihrem innern Ende sind die beiden Bürstenelemente 20 durch eine Zugfeder 23 miteinander verbunden. Diese zwei Elemente sitzen verschiebbar auf Führungsstangen 24, die durch ein gemeinsames Verbindungsstück fest vereinigt sind. Dieses auf die Welle 4 aufgesetzte Verbindungsstück dient gleich zeitig zur Herstellung einer festen Verbindung zwischen der Führung 17 mit dem Bürsten element 21, sowie dieser Teile und der Füh rungsstangen 24 mit der Welle 4.
An den beiden Bürstenelementen 20 ist je eine durch zwei Flachstangen gebildete Stütze 25 ange bracht, welche einen Lenker 26 trägt. der am entsprechenden Bürstenelement 22 an greift, indem er durch einen Längsschlitz desselben hindurchfasst. Zwischen Stütze 25 und Lenker 26 ist eine Schraubenfeder 27 vorgesehen, welche bewirkt, dass das betref fende Bürstenelement nachgiebig in seiner Lage gehalten wird.
Den erläuterten Reinigungsapparat hält man beim Gebrauch mit der einen, am Hand- griff 10 anfassenden Hand fest, während man mit der andern Hand die Kurbel 9 dreht. Durch Vermittlung des Getriebes 8, 7 wird nun die Welle 4 in Drehung gesetzt, dabei die aus den Elementen 20, 21 und 22 gebil dete Bürste mitdrehend. Infolge der Zentri fugalkraft haben die Bürstenelemente 22 das" Bestreben, ihren Abstand zur Welle 4 zu ver grössern, bezw. sich fest gegen die Mantel wand des Gefässes 3 zu legen.
Durch Ab wärtsdrücken des verschiebbaren Bügels 11 mittelst der am Handgriff 10 anfassenden Hand wird ein Spreizen des von der Füh rung 17 gesteuerten Hebelpaares 15 bewirkt, was zur Folge hat, dass die beiden Bürsten elemente 20 und mit ihnen die Bürstenele mente 22 radial zur Welle 4 nach aussen ver schoben werden. Infolge der erläuterten Be weglichkeit der Bürstenelemente 20, 22 in bezug auf ihre von der Welle 4 dargestellte Drehachse ist ein Anpassen der Bürste an topfartige Gegenstände innerhalb verhältnis mässig weiter Grenzen möglich. Zweckmässig wird dafür gesorgt, dass der Schiebebügel 11 in seiner Lage zum Lager 5, d. h. nach dem Spreizen des Hebelpaares, gesichert werden kann.
Dieser Apparat, der in seinen Einzelheiten sehr verschiedenartig ausgeführt werden kann, eignet sich auch zur Reinigung von Gegen ständen, die schwach ovale Querschnittsform haben.
An Stelle des Handbetriebes für die rotie rende Reinigungsbürste kann Kraftbetrieb treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Reinigungsapparat für Töpfe und der gleichen, gekennzeichnet durch ein Gestell mit einer drehbaren Tragvorrichtung für eine Reinigungsbürste, welche sich aus mehreren bei Drehung der Tragvorrichtung um eine gemeinsame Achse kreisender. Bürstenele menten zusammensetzt, deren Lage zur Dreh achse veränderbar ist, zwecks Anpassens der Bürste an untereinander verschiedene Gegen stände. UNTERANSPRÜCHE: Reinigungsapparat nachPatentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die drehbare Tragvorrichtung spreizbare Arme besitzt, uni an dieselben angeschlossene Bürsten elemente in ihrem Abstand zur Drehachse verändern zu können.Reinigungsapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die spreiz- baren Arme von einer Schiebemuffe, an die sie angelenkt sind, beherrscht werden, welche Muffe mittelst einer Handhabe auf einer Spindel verschoben werden kann. Reinigungsapparat nachPatentanspruch, ge kennzeichnet durch zum Reinigen des Bo dens von Gefässen bestimmte Bürstenele mente, an welche zum Angriff an der Mantelwand des betreffenden Gefässes be- stimmte Bürstenelemente angelenkt sind, die nachgiebig in ihrer Lage gehalten werden. 4.Reinigungsapparat nach Patentanspruah,ge- kennzeichnet durch von spreizbaren Armen beherrschte, verschiebbar geführte Bürsten elemente, welche zum Reinigen des Bodens von Gefässen bestimmt sind, und an die selben angelenkte, nachgiebig in ihrer Lage gehaltene Bürstenelemente für den Angriff an der Mantelwand des betreffenden Ge fässes. 5. Reinigungsapparat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel zur Abstützung des Apparates an dem zu reinigendem Gegenstand.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97597T | 1922-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97597A true CH97597A (de) | 1923-02-01 |
Family
ID=4355354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97597D CH97597A (de) | 1922-06-29 | 1922-06-29 | Reinigungsapparat für Töpfe und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97597A (de) |
-
1922
- 1922-06-29 CH CH97597D patent/CH97597A/de unknown
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