Scheinwerfer-Projektionsapparat fär Reklamezwecke. Es ist --in rat für Reklamezweeke bekannt, bei welelifflu mittelst eines Scheinwerfers auf eine die Lichtstrahlen auffangende Wand oder Fen ster Schriften oder Bilder projiziert wer-den.
Ferner ist bekannt, auf kinematographi schem Wege Schriftzeichen nacheinander er scheinen zu lassen. Die erste Art der Re klame bietet, Ja. -die Reklame stets in ihrem vollen Text sofort erscheint, nicht viel Fes selndes, wogegen die kinematographisehe Reklame, bei der die Buchstaben und Worte nacheinander erscheinen, wohl spannend und fesselnd auf das Publikum wirkt, jedoch wegen der erforderlichen vieleii Photogra phien sehr teuer ist.
Die Erfindung ermöglieht eine Reklame, ,die mit, der grössten Billigkeit des wieder zugebenden Reklametextes den Vorteil des Fesselnden der nacheinander erscheinenden Schriftzeithen und, Schriftworte in einfach ster 'Weise vereint.
Erreicht wird dies dadurch, dass zwei Schieber vorgesehen sind, von denen der eine nacheinander die einzelnen Buchstaben, der andere -die einzelnen Zeilen freigibt. Es ist allerdings schon bekannt, bei solchen Re- klame-Projektionsapparaten Schieber für die Freigabe der einzelnen Buchstaben zu ver wenden. Diese Einrichtung ist aber in ihrer Verwendung dadurch beschränkt, dass man jeweils nur eine einzelne Zeile projizieren kann, nicht aber irgenfl eine aus -,4elen Zei len, gegebenenfalls unter Einschaltung von Abbilduncen bestehende Reklame.
Durch die Verbindung des Zeileiaschiebers mit dem Buchstabenschieber gemU der Erfindung, wird das Anwendungsgebiet einer derartigen Projektionseinriehtung wesentlich vergrössert. Dabei ist die Einrichtung so. getroffen, dass die Verschiebung des Zeilenschiebers sich jedem beliebigen Zeilenabstand, ferner auch einem canzen Vielfachen des Zeilenabstandes, sowie auch der Bildhöhe von im Text vor kommenden Bildern aupassen hisst.
Die Zeich zeigt die in Betracht kom menden Teile<B>-</B> Ausführungsbeispiels eines Scheinwerfer- #ojektionsapparates für Reklamezwecke in Fig. <B>1</B> im Querschnitt, in Fig. 2 in Seitenansät, in Fig. <B>3</B> in Drauf- sieht, während Fig. 4 schematisch die An wendung -des Scheinwerfer-Projektionsappa- rates beispielsweise für Positive darstellt; Fig. <B>5</B> zeigt einen Teil einer Kassette mit einer zugehörigen Führungseinrichtung.
Der <B>t></B> ZD die Bilder projizierende, optische Teil des Apparates -wird als etwas Bekanntes voraus- ,gesetzt.
Auf den Seitenträgern a ist ein Zeilen schieber<B>b</B> verschiebbar angeordnet. Auf letzterem liegt verschiebbar der Buchstaben schieber<B>e.</B> Unterhalb dieser beiden Sehieber liegt der zu projizierende Reklametext, der aus vielen Einzelzetteln zusammengefügt ist, die in zu einer endlosen Kette<B>d</B> verbundenen Kassetten angeordnet sind. Mittelst der Laufrollen- e wird die Textkartenkette <B>d</B> transportiert.
In dieser Form könnte :der Apparat mit- telst Handbetrieb zur Scheinwerfer-Sahreib- reklame benutzt werden. Um jedoch den<B>Ap-</B> parat durch Uhrwerk oder Elektromotor be treiben zu können, kommen folgende Ein- richtuncen in Anwendung.
Auf Schieber<B>b</B> ruht ein Lagerblock der seinerseits eine Schwinge trägt. An dem einen Ende der Schwinge hängt das Zahn radpaar 16 und<B>k</B> und an dem anclern Ende eine umlegbare Nase<B>g.</B> Ein in k eingreifen der Zahntrieb i wird -vom Motor oder Uhr werk in der durch Pfeil angedeuteten Dreh richtung dauernd gedreht.
Auf dem Buch stabenschieber c sind Nocken<B>1</B> und<B>l'</B> au-e- bracht. )Vird nun der Schieber<B>c</B> durch die Zahnräder<I>i<B>k</B> h,</I> von denen letzteres in eine Zahnstange auf dem Schieber c eingreift, be wegt, so kommt der Nocken<B>1</B> auf seiner Bahn,<B>d.</B> li., wenn die Schriftzeile ganz frei ist, an die Nase<B>g.</B> Diese gleitet ständig in der aus Fig. <B>1</B> ersichtlichen, abwärts gerich teten Stellung unter dem Druck einer auf der Zeichnung nicht dargestellten, im Lager bock<B>f</B> angebrachten,
den linken Arm der Schwinge aufwärts drückenden Blattfeder während des Spiels auf dem Buchstaben schieber<B>e.</B> Sind alle Buchstaben der Zeile durch Verschieben des Buchstabensehiebers c nach rechts freigegeben, so wird durch An- C stoss an den auf c sitzenden Nocken<B>1</B> die Nase<B>g</B> nach rechts oben (Fig. <B>1)</B> herumgelegt. <B>In</B> dieser Lage kann die Nase<B>g</B> keinen Druck ausüben, so dass die doppelarmige Schwinge infolge der Wirkung der im Lagerbock<B>f</B> an- n geordneten Blattfeder um ihr Lager aus schwingt.
Das an ihrem linken Arm befind liche Zahnradj)aar <I>lt,<B>k</B></I> hebt sich dadurch von dem Zahnbetrieb i und der Zahnstange ab. Die durch den Vortrieb des Schiebers c nun gespannte Feder m schiebt den Schieber wie der zurück, bis der Nocken<B>l'</B> auf c an<B>g</B> an stösst und dadurch die Nase<B>g</B> -wieder zurück, also nach links in die in Fig. <B>1</B> dargestellte Lage herumgelegt wird.
Hierdurch drückt die Nase<B><I>g</I></B> den rechten Arm der Schwinge wieder nach oben, so dass links das Zahnrad<B>k</B> wieder mit dem Zahntrieb i in Eingriff kommt. Gleiehzeitio, stösst der Sehieber c tD gegen einen Anschlag o, welcher in einem auf der Zeichnung nicht dargestellten, in dem Schieber<B>b</B> angebrachten, zur Bewegungsrich- tiin'-' des Sehiebers <B>c</B> parallelen Schlitz ge führt und in diesem Sehlitz durch eine in dem Schlitz angebrachte Feder ständig nach rechts (Fig. <B>3)</B> gedrückt wird.
Der Anschlag o trägt einen Stift o' (Fig. <B>5),</B> welcher in eine zackenaxtige Aussparung p' einer mit der Kassette aus einem Stück #,earbeiteten Stano.
ZD ee <B>p</B> greift. Wird der Schieber<B>c</B> von der ge spannten Feder in nach links zurückgeseho- ben, <I>so, stösst</I> dieser mit seinem vorspringenden breiten Teil (Fil-. <B>3)</B> ;
gegen<B>0,</B> wodurch der Stift o', welcher sich hierbei in einem der wagrechten Teilstücke der zachenartigen Aus sparung pi befindet, in diesem Teilstüak. nach links bewegt wird. HierdLirrh wird der Schie ber<B>b</B> freigegeben und rutscht, durch eine Feder u (Fig. <B>92)</B> gezogen, um eine Zeile oder tim ein grösseres Stück,<B>je</B> nachdem die Zackenstauge <B>p</B> gestaltet ist, nach links (Fig. 2).
Dann wird der Schieber<B>c</B> durch den Zahnradantrieb wieder bewegt, und das Spiel wiederholt sieh so Zeile für Zeile von neuem, bis der ganze Text der horizontal Liegenden tD Karte erscheint.
Die Aussparungen p' der Stange<B>p</B> ent sprechen dem Charakter (Schrift oder Bild) (ler zur Projektion kommenden Text- Die wagrechten Aussparungen (Fig. <B>3)</B> der Ausklinkungen sind in ihrer Länge ein- mider gleich, -während die schräg nach rechts mitt-ii (Fig. <B>3)</B> verlaufenden von* versellie- deiier Länge sind,
jeweils dem Zeilenabstande oder der Bildhöhe entsprechend. Durch diese Gestaltung werden ein oder mehrere Zeilen- ,#1).,t#in(le oder auch eine grössere Fläche, der Höhe eines Bildes entsprechend, durch den Schlitten<B>b</B> freigegeben, und zwar in wunsch gemässer Reihenfolge.
Der Charakter der Textkarte ist in den Aussparungen der Stange<B>p</B> wiedergegeben, -weshalb jede Textkarte an der Seite ihrer Kassette ihre zugel-Orige Stange<B>p</B> trägt.
Zwecks Transportes der endlosen Kette<B>d,</B> -bestehend aus Texikarten, sind Zahnräder ql, 172 in Verbindung mit einer Kupplung r,<I>s</I> an geordnet, deren Teil s undrehbar auf der die Transportrollen<I>e, e</I> tragenden Welle t sitzt.
Das Zahnrad q' wird von einem Motor ge dreht, das Zahnrad q' mit r sitzt lose auf der Welle t. Hat der Schieber<B>b</B> die ganze Karte freigegeben,<B>so</B> stösst er mit seinem hintern Ende gegen die Auslöserstange x, die ihrer seits den Winkelhebel v bewegt, welcher mit --einer Nase w die Textkartenkette in ihrer jeweiligen Stellung bisher festgehalten hat. Wird die Nase 9.v (Fig. 2) gesenkt, so kom men r,<I>s</I> und q2 zur Wirkung. Die Wirkungs weise -wird später näher beschrieben.
Wäh rend des Lichtspiels,d. h. beim absatzweisen Fortbewegen des Schiebers<B>b</B> durch die. Wir kung der Feder ie, wird das Seil #', das bei n an dem Schieber<B>b</B> befestigt ist, von der Rolle s abgerollt. Die an dem Rebel v angelenkte Auslöserstange x schaltet gleichzeitig durch ihre vom Schieber<B>b</B> erhaltene Zugbewegung (in Fig. 2 nach links) mittelst des bei<B>d</B> an einem am linken Seitenträger a (Fig. <B>3)</B> festen Arm d gelagerten -#Vinl-,elliebels v' die Kupplung<I>s,</I> r ein.
Dadurch wird nun die Welle t mit den Trausportrollen e, in Dre hung versetzt und die Kette<B>d</B> um eine Text- kartenlänge weitergezogen, zugleich das Seil <I>s' auf</I> s wieder aufgerollt, der Schieber<B>b</B> wieder in seine Anfangslage gezogen, bis dieser mit seinem- an n<B>f</B>esten Ansatz n' gegen den Winkelhebel v' anstösst und dadurch die Kupplung<I>s, r</I> ausschaltet.
Gleichzeitig fängt die Nase<I>w,</I> die unter dem Gegenzug der Feder w' steht, die nächste Textkarte der Kette<B>d</B> auf und hält diese währenddes nun -wieder von neuem beginnenden Licht- Spiels fest.
Der Teil<I>s</I> der genannten Kupplung wird, wie beschrieben, durch den Winkelhebel v' ein- bezw. ausgeschaltet, und zwar durch seine Gabel, die mit zwei Nocken in einer Rille in s -eführt ist. Im Innernder Kupp lung ist noch eine Spiralfeder eingelegt, die die Auskupplung unterstützt.
Die Text-kartenkeite <B>d</B> kann beliebig viel Glieder haben und ist endlos.
In Fig. 4 bedeutet R den Mechanismus des vorbesehriebenen Apparates, L sind die Lampen mit Linsen und<B>8</B> der Spiegel, der die L iclitstrahlen auf die Wand wirft.