CH97550A - Scheinwerfer-Projektionsapparat für Reklamezwecke. - Google Patents

Scheinwerfer-Projektionsapparat für Reklamezwecke.

Info

Publication number
CH97550A
CH97550A CH97550DA CH97550A CH 97550 A CH97550 A CH 97550A CH 97550D A CH97550D A CH 97550DA CH 97550 A CH97550 A CH 97550A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
text
advertising purposes
projector
line
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bendmann Hermann
Original Assignee
Bendmann Hermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendmann Hermann filed Critical Bendmann Hermann
Publication of CH97550A publication Critical patent/CH97550A/de

Links

Landscapes

  • Projection Apparatus (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description


      Scheinwerfer-Projektionsapparat        fär        Reklamezwecke.       Es ist --in  rat für     Reklamezweeke    bekannt, bei     welelifflu     mittelst eines Scheinwerfers auf eine die  Lichtstrahlen auffangende Wand oder Fen  ster Schriften oder Bilder projiziert     wer-den.     



  Ferner ist bekannt, auf kinematographi  schem Wege Schriftzeichen nacheinander er  scheinen zu lassen. Die erste Art der Re  klame bietet, Ja. -die Reklame stets in ihrem  vollen Text sofort erscheint, nicht viel Fes  selndes, wogegen die     kinematographisehe     Reklame, bei der die Buchstaben und Worte  nacheinander erscheinen, wohl spannend     und     fesselnd auf das Publikum wirkt, jedoch  wegen der erforderlichen     vieleii    Photogra  phien sehr teuer ist.  



  Die Erfindung     ermöglieht    eine Reklame,  ,die mit, der grössten Billigkeit des wieder  zugebenden Reklametextes den Vorteil des  Fesselnden der nacheinander erscheinenden       Schriftzeithen    und, Schriftworte in einfach  ster 'Weise vereint.  



  Erreicht wird dies dadurch,     dass    zwei       Schieber    vorgesehen sind, von denen der eine  nacheinander die einzelnen Buchstaben, der    andere -die einzelnen Zeilen freigibt. Es ist  allerdings schon bekannt, bei solchen     Re-          klame-Projektionsapparaten    Schieber für die  Freigabe der einzelnen Buchstaben zu ver  wenden. Diese Einrichtung ist aber in ihrer  Verwendung dadurch beschränkt,     dass    man  jeweils nur eine einzelne Zeile projizieren  kann, nicht aber     irgenfl    eine aus     -,4elen    Zei  len, gegebenenfalls unter Einschaltung von       Abbilduncen    bestehende Reklame.

   Durch die  Verbindung des     Zeileiaschiebers    mit dem  Buchstabenschieber     gemU    der Erfindung,  wird das Anwendungsgebiet einer derartigen       Projektionseinriehtung    wesentlich vergrössert.  Dabei ist die Einrichtung so. getroffen,     dass     die Verschiebung des Zeilenschiebers sich  jedem beliebigen Zeilenabstand, ferner auch  einem     canzen    Vielfachen des Zeilenabstandes,  sowie auch der     Bildhöhe    von im Text vor  kommenden Bildern     aupassen        hisst.     



  Die     Zeich    zeigt die in Betracht kom  menden Teile<B>-</B> Ausführungsbeispiels  eines Scheinwerfer-     #ojektionsapparates    für       Reklamezwecke    in     Fig.   <B>1</B> im Querschnitt, in       Fig.    2 in     Seitenansät,    in     Fig.   <B>3</B> in Drauf-      sieht, während     Fig.    4 schematisch     die    An  wendung -des     Scheinwerfer-Projektionsappa-          rates    beispielsweise für Positive darstellt;       Fig.   <B>5</B> zeigt einen Teil einer Kassette mit  einer zugehörigen Führungseinrichtung.

   Der  <B>t></B>     ZD     die Bilder projizierende, optische Teil des  Apparates -wird     als    etwas Bekanntes     voraus-          ,gesetzt.     



  Auf den Seitenträgern a ist ein Zeilen  schieber<B>b</B>     verschiebbar    angeordnet. Auf  letzterem liegt verschiebbar der Buchstaben  schieber<B>e.</B> Unterhalb dieser beiden     Sehieber     liegt der zu projizierende Reklametext, der  aus vielen Einzelzetteln zusammengefügt ist,  die in zu einer endlosen Kette<B>d</B> verbundenen  Kassetten angeordnet sind. Mittelst der  Laufrollen- e wird die     Textkartenkette   <B>d</B>  transportiert.  



  In dieser Form könnte :der Apparat     mit-          telst    Handbetrieb zur     Scheinwerfer-Sahreib-          reklame    benutzt werden. Um jedoch den<B>Ap-</B>  parat durch Uhrwerk oder Elektromotor be  treiben zu können, kommen folgende     Ein-          richtuncen    in Anwendung.  



  Auf Schieber<B>b</B> ruht ein Lagerblock  der seinerseits eine Schwinge trägt. An dem  einen Ende der Schwinge hängt das Zahn  radpaar     16    und<B>k</B>     und    an dem     anclern    Ende  eine     umlegbare    Nase<B>g.</B> Ein in k eingreifen  der     Zahntrieb    i wird -vom Motor oder Uhr  werk in der durch Pfeil angedeuteten Dreh  richtung dauernd gedreht.

   Auf dem Buch  stabenschieber     c    sind Nocken<B>1</B> und<B>l'</B>     au-e-          bracht.        )Vird    nun der Schieber<B>c</B> durch die  Zahnräder<I>i<B>k</B> h,</I> von denen letzteres in eine  Zahnstange auf dem Schieber     c    eingreift, be  wegt, so kommt der Nocken<B>1</B> auf seiner  Bahn,<B>d.</B>     li.,    wenn die     Schriftzeile    ganz frei  ist, an die Nase<B>g.</B> Diese gleitet ständig in  der aus     Fig.   <B>1</B> ersichtlichen, abwärts gerich  teten Stellung unter dem Druck einer auf der  Zeichnung nicht dargestellten, im Lager  bock<B>f</B> angebrachten,

   den linken Arm der  Schwinge aufwärts drückenden Blattfeder  während des Spiels auf dem Buchstaben  schieber<B>e.</B> Sind alle Buchstaben der Zeile  durch Verschieben des     Buchstabensehiebers        c     nach rechts freigegeben, so wird durch     An-          C       stoss an den auf     c    sitzenden Nocken<B>1</B> die  Nase<B>g</B> nach rechts oben     (Fig.   <B>1)</B> herumgelegt.  <B>In</B> dieser Lage kann die Nase<B>g</B> keinen Druck  ausüben, so     dass    die doppelarmige Schwinge  infolge der Wirkung der im Lagerbock<B>f</B>     an-          n     geordneten Blattfeder um ihr Lager aus  schwingt.

   Das an ihrem linken Arm befind  liche     Zahnradj)aar   <I>lt,<B>k</B></I> hebt sich dadurch von  dem Zahnbetrieb i und der Zahnstange ab.  Die durch den Vortrieb des Schiebers c nun  gespannte Feder m schiebt den Schieber wie  der zurück, bis der Nocken<B>l'</B> auf     c    an<B>g</B> an  stösst und dadurch die Nase<B>g</B> -wieder zurück,  also nach links in die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte  Lage herumgelegt wird.

   Hierdurch drückt  die Nase<B><I>g</I></B> den rechten Arm der Schwinge  wieder nach oben, so     dass    links das Zahnrad<B>k</B>  wieder mit dem Zahntrieb i in Eingriff  kommt.     Gleiehzeitio,    stösst der     Sehieber        c          tD     gegen einen Anschlag o, welcher in einem auf  der Zeichnung nicht dargestellten, in dem  Schieber<B>b</B> angebrachten, zur     Bewegungsrich-          tiin'-'    des     Sehiebers   <B>c</B> parallelen Schlitz ge  führt und in diesem     Sehlitz    durch eine in  dem Schlitz angebrachte Feder ständig nach  rechts     (Fig.   <B>3)</B> gedrückt wird.

   Der Anschlag  o trägt einen Stift o'     (Fig.   <B>5),</B> welcher in eine       zackenaxtige    Aussparung     p'    einer mit der  Kassette aus einem Stück     #,earbeiteten        Stano.     



       ZD        ee     <B>p</B> greift. Wird der Schieber<B>c</B> von der ge  spannten Feder in nach links     zurückgeseho-          ben,   <I>so, stösst</I> dieser mit seinem vorspringenden  breiten Teil     (Fil-.   <B>3)</B> ;

  gegen<B>0,</B> wodurch der  Stift o', welcher sich hierbei in einem der       wagrechten    Teilstücke der     zachenartigen    Aus  sparung     pi    befindet, in diesem     Teilstüak.    nach  links bewegt wird.     HierdLirrh    wird der Schie  ber<B>b</B> freigegeben und rutscht, durch eine  Feder u     (Fig.   <B>92)</B> gezogen, um eine Zeile oder       tim    ein grösseres Stück,<B>je</B> nachdem die       Zackenstauge   <B>p</B> gestaltet ist, nach links       (Fig.    2).

   Dann wird der Schieber<B>c</B> durch den  Zahnradantrieb wieder bewegt, und das Spiel  wiederholt sieh so Zeile für Zeile von neuem,  bis der ganze Text der horizontal     Liegenden          tD     Karte erscheint.  



  Die Aussparungen     p'    der Stange<B>p</B> ent  sprechen dem Charakter (Schrift oder Bild)           (ler    zur Projektion kommenden     Text-          Die        wagrechten    Aussparungen     (Fig.   <B>3)</B>  der     Ausklinkungen    sind in ihrer Länge     ein-          mider    gleich, -während die schräg nach rechts       mitt-ii        (Fig.   <B>3)</B> verlaufenden     von*        versellie-          deiier    Länge sind,

   jeweils dem     Zeilenabstande     oder der Bildhöhe entsprechend. Durch diese  Gestaltung werden ein oder mehrere     Zeilen-          ,#1).,t#in(le    oder auch eine grössere Fläche, der  Höhe eines Bildes entsprechend, durch den  Schlitten<B>b</B> freigegeben, und zwar in wunsch  gemässer Reihenfolge.  



  Der Charakter der Textkarte ist in den  Aussparungen der Stange<B>p</B> wiedergegeben,  -weshalb jede Textkarte an der Seite ihrer  Kassette ihre     zugel-Orige    Stange<B>p</B> trägt.  



  Zwecks Transportes der endlosen Kette<B>d,</B>  -bestehend aus     Texikarten,    sind Zahnräder     ql,          172    in Verbindung mit einer Kupplung r,<I>s</I> an  geordnet, deren Teil s     undrehbar    auf der die  Transportrollen<I>e, e</I> tragenden Welle t sitzt.

    Das Zahnrad     q'    wird von einem Motor ge  dreht, das Zahnrad     q'    mit r sitzt lose     auf    der  Welle     t.    Hat der Schieber<B>b</B> die ganze Karte  freigegeben,<B>so</B> stösst er mit seinem hintern  Ende gegen die     Auslöserstange    x, die ihrer  seits den Winkelhebel v bewegt, welcher mit  --einer Nase w die     Textkartenkette    in ihrer  jeweiligen Stellung bisher festgehalten hat.  Wird die Nase     9.v        (Fig.    2) gesenkt, so kom  men r,<I>s</I>     und        q2    zur Wirkung. Die Wirkungs  weise -wird später näher beschrieben.

   Wäh  rend des     Lichtspiels,d.    h. beim absatzweisen  Fortbewegen des Schiebers<B>b</B> durch die. Wir  kung der Feder     ie,    wird das Seil     #',    das bei n  an dem Schieber<B>b</B> befestigt ist, von der Rolle  s abgerollt. Die an dem     Rebel    v     angelenkte          Auslöserstange    x schaltet gleichzeitig durch  ihre vom Schieber<B>b</B> erhaltene Zugbewegung  (in     Fig.    2 nach links) mittelst des bei<B>d</B> an  einem am linken Seitenträger a     (Fig.   <B>3)</B>  festen Arm     d    gelagerten     -#Vinl-,elliebels    v' die  Kupplung<I>s,</I> r ein.

   Dadurch wird nun die    Welle t mit den     Trausportrollen    e, in Dre  hung versetzt     und    die Kette<B>d</B> um eine     Text-          kartenlänge    weitergezogen, zugleich das Seil  <I>s' auf</I> s wieder aufgerollt,     der    Schieber<B>b</B>  wieder in seine Anfangslage gezogen, bis  dieser mit seinem- an n<B>f</B>esten Ansatz     n'    gegen  den Winkelhebel v' anstösst und dadurch die  Kupplung<I>s, r</I> ausschaltet.

   Gleichzeitig  fängt die Nase<I>w,</I> die unter dem Gegenzug  der Feder     w'    steht, die nächste Textkarte  der Kette<B>d</B> auf und hält diese währenddes  nun -wieder von neuem beginnenden     Licht-          Spiels    fest.  



  Der Teil<I>s</I> der genannten Kupplung wird,  wie beschrieben, durch den Winkelhebel v'  ein-     bezw.    ausgeschaltet, und zwar durch  seine Gabel, die mit zwei Nocken in einer  Rille in s     -eführt    ist. Im     Innernder    Kupp  lung ist noch eine Spiralfeder eingelegt, die  die     Auskupplung    unterstützt.  



  Die     Text-kartenkeite   <B>d</B> kann beliebig viel  Glieder haben     und    ist endlos.  



  In     Fig.    4 bedeutet R den Mechanismus  des     vorbesehriebenen    Apparates, L sind die  Lampen mit Linsen und<B>8</B> der Spiegel, der  die L     iclitstrahlen    auf die Wand wirft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selieinwerfer-Projektionsapparat für Re klamezwecke mit zu projizierende Buchstaben einzeln freigebendem Seliieber, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zweiter, senkrecht zur Bewegungsrielltung des ButhstabensrIiiebers beweglicher Schieber vorgeselien <B>und</B> derart versühiebbar anoeordnet ist,
    dass seine Ver- Schiebung sich jedem beliebigen Zeilen- abs <B>*</B> tand, ferner auch einem ganz Vielfachen des Zeilenabstandes, sowie auch der Bil.dhöhe von im Text vorkommenden Bildern anpassen lässt.
CH97550D 1919-01-10 1921-03-15 Scheinwerfer-Projektionsapparat für Reklamezwecke. CH97550A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE91299X 1919-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH97550A true CH97550A (de) 1923-01-16

Family

ID=5643617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH97550D CH97550A (de) 1919-01-10 1921-03-15 Scheinwerfer-Projektionsapparat für Reklamezwecke.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT91299B (de)
CH (1) CH97550A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT91299B (de) 1923-02-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1472077B1 (de) Magazin-Stehbildwerfer mit Betrachtungsvorrichtung
DE682290C (de) Kassettenwechselvorrichtung fuer Roentgengeraete
DE2365081C3 (de) Vorrichtung, die Mehrfachbelichtung bei einer photographischen Kamera ermöglicht
DE1942797U (de) Photoapparat.
CH97550A (de) Scheinwerfer-Projektionsapparat für Reklamezwecke.
DE343024C (de) Scheinwerfer-Projektionsapparat fuer Reklamezwecke
DE622349C (de) Reflexkamera
DE3321147A1 (de) Negativfilmtraeger fuer eine filmdiskette bzw. filmscheibe
DE1165997B (de) Filmprojektionsgeraet
DE2315178A1 (de) Fotografische kamera
DE1472077C (de) Magazin-Stehbildwerfer mit Betrachtungsvorrichtung
DE1227255C2 (de) Stehbildprojektor fuer Filme, insbesondere fuer Lehrzwecke
DE2330112C2 (de) Projektionsgerät
DE1772076C3 (de) Laufbildgerät für Kassettenfilm
DE547623C (de) Einrichtung zum OEffnen des Filmkanals bei Filmvorfuehrapparaten
DE514924C (de) Vorrichtung zur Fuehrung des Bildbandes in Kineapparaten
DE661546C (de) Ausloesevorrichtung fuer kinematographische Apparate
DE605720C (de) Reflexkamera
DE924363C (de) An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette fuer die Herstellung von Reihenbildaufnahmen
DE60258C (de) Photographische Kamera und Objektivverschlufs für dieselbe
DE563237C (de) Springkamera
DE638853C (de) Rollfilmkamera
DE228682C (de)
DE1807586C (de) Bild Wechseleinrichtung zur Vorfüh rung von in Spezialrahmen gefaßten Diapo sitiven
DE2051202A1 (de) Onginalbilder fördernde Vorrichtung bei einem Projektor