CH97502A - Oberflächenkondensations-Anlage für Lokomotiven mit Dampfturbinenantrieb. - Google Patents

Oberflächenkondensations-Anlage für Lokomotiven mit Dampfturbinenantrieb.

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CH97502A
CH97502A CH97502DA CH97502A CH 97502 A CH97502 A CH 97502A CH 97502D A CH97502D A CH 97502DA CH 97502 A CH97502 A CH 97502A
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CH
Switzerland
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turbine
condenser
steam
halves
condensation system
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Application number
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Inventor
Boltshauser Heinrich
Original Assignee
Boltshauser Heinrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Oberflächenkondensations-Anlage    für Lokomotiven mit Dampfturbinenantrieb.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ober  flächenkondensations-Anlage für Lokomoti  ven mit Dampfturbinenantrieb.  



  Bei durch Dampfturbinen angetriebenen  Lokomotiven mit     Oberflächenkondensations-          betrieb    bietet die Unterbringung des     Konden-          sators        beträchtliche    Schwierigkeit. Dieser muss  mit Rücksicht auf die abzuführende Wärme  menge und die dadurch bedingte grosse Kühl  wassermenge, die im Umlauf zu halten ist,  gross bemessen werden. Dabei darf aber das  vorgeschriebene Querprofil der Lokomotive  nicht überschritten werden, und die Baulänge  der letzteren sollte durch das Anbringen  eines Kondensators ebenfalls nicht vergrö  ssert werden müssen.

   Diesen Schwierigkeiten  ist schon dadurch begegnet worden, dass der  Kondensator von     dreieckähnlicher        Q.uer-          schnittsform    hergestellt und unter dem  Dampfkessel angeordnet, sowie mit zwei sym  metrisch zum Lokomotivkessel angeordneten       Eintrittstutzen    für den Dampf ausgestattet  wurde. Dabei wurden diese Stutzen durch  zwei Rohre mit zwei an der Turbine ent  sprechend angeordneten Dampfaustrittsöff-  
EMI0001.0011     
         kondensations-Anlage    ist aber für das Nach  sehen und Reinigen der einzelnen Teile der  selben nur schwer zugänglich.

   Auch hinsicht  lich der Zahl der Abmessungen des Konden  sators und der Anordnung der benötigten       Hilfseinrichtungen    werden bei einer solchen  Anlage dem     Konstrukteur    lästige Einschrän  kungen auferlegt.  



  Zweck vorliegender     Erfindung    ist es  nun, eine     Oberflädhenkondensations-Anlage     der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei  welcher auch die zuletzt erwähnten Nach  teile beseitigt sind. Zu diesem Zwecke ist der  Kondensator gemäss vorliegender Erfindung  in zwei     Hälften    unterteilt, die zu beiden  Seiten des Lokomotivkessels in dessen Längs  richtung angeordnet sind, wobei in jede die  ser Hälften ein Zweig des     Abdampfstutzens     der treibenden Turbine mündet.  



  Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  Ausführungsbeispiele der Erfindung     veran-          sehauliclit.    Es ist:       rig.    1 eine Seitenansicht einer mit dem       Erfindungsgegenstand    ausgerüsteten Dampf-           Fig.    2 die Vorderansicht dieser Lokomo  tive, und       Ff-.    3 die Draufsicht der- treibenden  Dampfturbine und des Kondensators     deZsel-          ben;    .  



       Fig.    4 zeigt in der Draufsicht die Verkör  perung des Erfindungsgegenstandes bei einer  Lokomotive, die mit getrennten     Vorwärts-          und        Rückwärtsturbinen    versehen ist.  



  Bei der in     Fig.    1 bis 3 gezeigten Ausfüh  rungsform bezeichnet 1 eine Turbine, welche       mittelst        Stirnradgetriebe        --auf    eine Blind  welle 3 treibt, von wo die Kraftübertragung  mittelst     Parallelkurbelgetriebe    4 auf die       Triebrüder    5 erfolgt. Die Turbine 1 erhält  ihren Frischdampf durch eine nicht gezeigte  Leitung aus dem Dampfdom des Dampfkes  sels 19 der Lokomotive.

   Die Turbine 1 ist  ferner mit     einem        Abdampfstutzen    6 versehen,  der sich in zwei Zweige 7, 8 unterteilt, von  welchen, von vorn gesehen, der Zweig 7 nach  der linken und der Zweig 8 nach der rechten  Seite des     Lokomotivkessels    19 führt. Der  Oberflächenkondensator der Lokomotive ist  in zwei Hälften 9, 10 unterteilt, die zu bei  den Seiten des     Lokomotivkessels    19 in dessen  Längsrichtung angeordnet sind. In die     Kon-          densatorhälfte    9 mündet der Zweig 7 und in  die Hälfte 10 der Zweig 8 des Abdampf  stutzens 6 der treibenden Turbine 1.

   Das in  den     Kondensatorhälften    9, 10 benötigte  Kühlwasser wird von einer Pumpe 17., wel  che ihren Antrieb von einer Hilfsturbine 12  erhält und deren Saugweite durch eine Lei  tung 13 mit einem     'Vassersammelraum    einer  nicht gezeigten     Rückkühlvorrielitung    für  das     Kondensatorkühlwasser    in Verbindung  steht, durch eine in zwei Zweige sich teilende  Leitung 14 hindurch den genannten Hälften       zugeführt,    und es strömt durch eine eben  falls zwei Zweige aufweisende     Leitung    15  aus den     Kondensatorhälften    9,

   10 in den ge  nannten Sammelraum     zuriielz.    Das     Nonden-          sat.    wird von einer Pumpe     1ö,    welche     ilireii          :\-ntrieb    ebenfalls von der Hilfsturbine 13 er  hält. durch eine Leitung<B>17</B>     hindurch    aus     den          Kondensatorhälften    9, 10 angesaugt und in    Dampfkessel 19 in Verbindung steht. 20 sind  Leitungen. welche die Hälften 9, 10 des     Kon-          densators    mit einer nicht gezeigten Luft  pumpe verbinden.  



  Bei der in     Fig.    4 gezeigten Anordnung  bezeichnet 21 eine     Vorwärts-    und 22 eine       Rüel,-wärtsturbine.    Diese Turbinen stehen mit  einem gemeinsamen     Dampfaustrittstutzen    23  in Verbindung, welcher zwei Zweige 24, 25  aufweist. Der Kondensator dieser Lokomo  tive ist ebenfalls in zwei Hälften 26, 27 un  terteilt, die zu beiden Seiten des     Lokomotiv-          kessels    28 in dessen Längsrichtung angeord  net sind. Die     Kondensatorhälfte    26 steht mit  dem Zweig 24 und die     Kondensatorhälfte    27  mit dem Zweig 25 des     Austrittstutzens    23 in  Verbindung.

   Das in den beiden Hälften 26,  7 benötigte     Kühlwasser    tritt durch die Lei  tung 29 in dieselben ein und fliesst durch die  Leitung 30 in die nicht gezeigte Rückkühl  vorrichtung für dieses Kühlwasser zurück.  



  Wenn die     Vorwärtsturbine    21 treibt, so  tritt deren Abdampf durch den Zweig 24 in  die     Kondensatorhälfte    26 _ und durch den  mittleren Teil des     Austrittstutzens    23 und  den     Zwei-    ?5     in*die    Hälfte 27 des     Konden-          sators    ein.     _Venn    dagegen die Rückwärts  turbine ?? die Lokomotive treibt, so tritt der  Abdampf dieser Turbine durch den Zweig 25  unmittelbar in die Hälfte 27 und durch den  mittleren Teil des     Austrittstutzens    23 und  den     Zweig    24 in die Hälfte 26 des Konden  sators ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberflächenkondensations-Anlage für Lo- honiotiven mit Dampfturbinenantrieb, da durch gekennzeichnet, dass der Kondensator in zwei Hälften unterteilt ist, die zu beiden Seiten des Lokomotivlressels in dessen Längs- rielitun_(r angeordnet sind. wobei in ,jede die ser Hälften ein Zweig des Abdampfstutzens der treibenden Turbine mündet.
CH97502D 1921-06-18 1921-06-18 Oberflächenkondensations-Anlage für Lokomotiven mit Dampfturbinenantrieb. CH97502A (de)

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CH97502D CH97502A (de) 1921-06-18 1921-06-18 Oberflächenkondensations-Anlage für Lokomotiven mit Dampfturbinenantrieb.

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