CH97387A - Türschloss. - Google Patents

Türschloss.

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CH97387A
CH97387A CH97387DA CH97387A CH 97387 A CH97387 A CH 97387A CH 97387D A CH97387D A CH 97387DA CH 97387 A CH97387 A CH 97387A
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CH
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door lock
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Spuehl Heinrich
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Spuehl Heinrich
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Türschloss.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Türschloss, welches sowohl als Ein  stemmschloss, als auch als Schloss mit     Schloss-          kasten    ausgebildet sein kann.  



  Es ist bekannt, bei Schlössern mit schie  ssender Falle einen Sperrhebel anzubringen,  der die Falle in ihrer     Offenlage    zurückhält,  bis beim Schliessen der Türe durch Anstoss des       Ilebels    an das Schliessblech der letztere zu  rückgedrängt wird.  



  Gemäss Erfindung ist nun bei     einem    sol  chen Schloss die Falle auch in ihrer vor  geschobenen Stellung, und zwar durch einen       mittelst    Schlüssels     betätigbaren    zweiten  Sperrhebel durch Einwirken desselben auf die       Schlossnuss    sperrbar, wodurch die Falle gleich  zeitig als Riegel dient. Hieraus ergibt sich  ein einfacher Bau des Schlosses, und es ist  dabei die Sperrung der Falle     bezw.    des Rie  gels im vorgeschobenen Zustande eine durch  aus sichere.  



  Die Zeichnung veranschaulicht drei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des, wobei sich     Fig.    1 bis 11 auf das erste,       Fig.    12 und 13 auf das zweite und     Fig.    14  auf das dritte Beispiel beziehen.

           Fig.    1 ist ein Aufriss des Schlosses bei  abgehobener Deckplatte des     Sclilosskastens     und bei zurückgeschobener verriegelter Falle;       Fig.    2 ist ein     Horizontalschnitt    nach der  Linie     x-x    in     Fig.    1;     Fig.    3 ist eine linke  Stirnansicht des     Schlosskastens;        Fig.    4 ist  ein Aufriss des     Schliessbleches;        Fig.    5 ist ein  Schnitt nach der Linie     y-y        (Fig.    4);

       Fig.    6  und 7 sind den     Fig.    1 und 3 entsprechende  Ansichten bei vorgeschobener, entriegelter  Falle;     Fig.    8 ist ein Aufriss des auf der  Innenseite der Türe befestigten Drücker  schildes;     Fig.    9     lind   <B>10</B> sind der     Fig.    1 ähn  liche Ansichten bei verriegelter und ent  riegelter     Drückernuss;        Fig.    11 ist ein Schnitt  nach der Linie     --z        (Fig.        1);

          Fig.    12 und  13 sind der     Fig.    1 ähnliche Ansichten des  zweiten Beispiels bei verschiedenen Stellun  gen eines Schiebers zur Sperrung des Sperr  hebels für die     Drückernuss,    und     Fig.    14 ist  ein Horizontalschnitt eines dritten, auf der  innern Türseite befestigten und für alle Tü  ren verwendbaren Beispiels.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    1 bis     11    (Ein  stemmschloss) bezeichnet 1 den     Schlosskasten,     2 die am gasten befestigte Befestigungs-      schiene, 3 die schiessende Falle, 4 die durch  nicht gezeichneten Drücker     betätigbare          Drückernuss,    5 die     Nussfeder    und 6 die auf  die Falle wirkende Feder.

   Auf der linken,  schmalen Seitenwand des     Schlosskastens    1 ist  ein Achsstift 7 befestigt,- auf     welchem:    der  mit einem seitlichen, durch Öffnungen 8, 9  des Kastens 1 und der Schiene 2 nach aussen  ragenden Vorsprung 10 versehene, unter dem  Druck einer Feder 11 stehende, quer zur  Falle     ä    bewegliche Sperrhebel 12. für die  letztere gelagert ist. Der Sperrhebel 12 ist  bestimmt, unter dem Druck seiner Feder in  eine Rast 13 der Falle 3, zwecks Sperrung  derselben, einzugreifen, wenn letztere zurück  geschoben ist. Das Schliessblech 14 und der  Türpfosten 15 besitzen je eine Aussparung  16     bezw.    17, in welche der seitliche Vor  sprung 10 des Sperrhebels 12 beim Schliessen  der Türe eintreten kann.

   Nebst der Rast 13  besitzt der Kopf der Falle 3 eine Nut 14'       (Fig.    1, 2, 3 und 7), um den     Ausrückweg     des Sperrhebels 12 zu beschränken. Ein am  Kasten befestigter Flachstift 18     (Fig.    1 und  11) dient einem Arm 19 der Nuss 4 als An  schlag und zugleich als Sicherheitsstift, wie  später beschrieben wird. Ein zweiter Arm 20  der Nuss ist bestimmt, auf einen Vorsprung  21 der Falle 3 zu drücken, um letztere zu  rückzuschieben, und ein dritter, kurzer Arm  22 der Nuss dient zusammen mit dem nach  stehend beschriebenen zweiten Sperrhebel 23,  "4 zur Sperrung der Nuss und damit der  Falle 3 im vorgeschobenen Zustande     (Fig.    9).  



  Der Sperrhebel 23-24 ist um den Stift       :.>5    drehbar und mittelst eines um den Stift  26 drehbaren, unter dem Druck des von der  Falle abgekehrten Endes der     Fallenschliess-          feder    6 stehenden Haltehebels 27 in jeder  seiner beiden Endstellungen feststellbar. Zu  diesem Zwecke ist das freie Ende des liegen  den Armes 23 des Sperrhebels keilförmig ge  staltet und der Feststellhebel 27 mit einer  entsprechenden Aussparung 28 und mit einer  Schrägfläche 29     versehen,.    In der Ruhe  stellung     (Fig.    1, 6 und 10) wird der Sperr  hebel 23-24 durch die Aussparung 28  in der Arbeitsstellung     (Fig.    9) durch die    Schrägfläche 29 des Hebels 27 festgestellt.

    Der Sperrarm 24 des Hebels 23-24 ist am  freien Ende so gestaltet,     dass    er in der Sperr  stellung     (Fig.    9) in einen Winkelausschnitt  22' des     Nusshebels    22 einzugreifen vermag       und    in diesen Ausschnitt passt.    Der liegende Arm 23 des Sperrhebels  23-24 besitzt einen Ansatz 30, auf welchen  der nur von aussen in das Schloss     einführbare     Schlüssel 31     (Fig.    1; ?, 6, 9, 10 und     1.1)     beim Linksdrehen     bezw.    Schliessen     (Fig.    9)  zu wirken     bestimmt    ist.

   Der stehende Arm  24 des Sperrhebels besitzt einen abgerunde  ten Vorsprung 32, auf welchen der Schlüssel  31 beim Rechtsdrehen     bezw.    Öffnen     (Fig.    6  und 10) zu wirken bestimmt ist. Zur Sicher  heit ist der Bart 33     (Fig.    11) des Schlüssels  gezahnt, was eine entsprechende Gestaltung  des untern Randes des flachen Anschlag  stiftes 18, an welchem der Schlüsselbart     vor-          bei.streichen    muss, bedingt und eine Sicher  heitsmöglichkeit gewährt.

   Da der nach oben  gerichtete Schlüsselbart bei im Schloss stecken  gelassenem Schlüssel durch sein Eigengewicht  eine     wagrechte    Ruhelage einnimmt     (Fig.    10),  so kann der Schlüssel nicht herausfallen, wie  das bei den gewöhnlichen Schlössern     vor-          1:

          ommt.       Um die Falle in vorgeschobener Lage  von der     innern    Türseite her, das heisst ohne  Schlüssel und ohne den Sperrhebel 23--24  und den     Nusshebel,    zu verriegeln, ist längs  der innern Kastenwand ein     Schieber    34 ver  tikal verschiebbar, welcher im gesenkten Zu  stand     (Fig.    1, 6 und 9) unterhalb der Bahn  der Falle liegt und im gehobenen Zustand       (Fig.    10) sich hinter die vorgeschobene Falle 3  legt und sie dadurch verriegelt.

   In dieser  Stellung des Schiebers 34 erfasst ein Haken  arm 35 desselben einen am stehenden Arm 24  des Sperrhebels 23-24 befestigten     Stift.    36  und sperrt so diesen Hebel, so dass das Schloss  bei von innen verriegelter Falle nicht auch  von aussen durch Verriegeln der Nuss ver  riegelt werden kann. Im gesenkten Zustande  hindert der Hakenarm 35 die Drehung des  Sperrhebels 23-24 nicht     (Fig.    6 und 9).      Zur     Betätigung    des Schiebers 34 ist am  innern     Drückerschild    36     (Fig.    2 und 8) ein       llebel    3 7 mit Knopf 38 gelagert, welcher  einen Stift 39 trägt.

   Dieser Stift durchzieht  einen Schlitz 40 des     Schlosskastens    und einen  solchen der Türe und ist mit dem     Schieber    34  verbunden. Der Schieber 34 ist längs der  rechten, schmalen Seitenwand des     Schloss-          kastens.    und durch an diesem     befestigte     Stifte 41, 42     (Fig.    10) geführt und in sei  nem Weg begrenzt. Eine auf den obern Stift  41 gesteckte Feder 43     (Fig.    1 und 14) drückt  auf den Schieber und hält ihn in der ein  gestellten Lage fest.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Türschlosses ist folgende:  Beim Herunterdrücken eines der Drücker  wird die Falle in üblicher Weise zurück  gedrückt. Sobald nun die     Fallenrast    13 dem  Sperrhebel 12 gegenüber zu liegen kommt,  so springt dieser in die genannte Rast und  sperrt die Falle in der zurückgeschobenen  Lage     (Fig.    1 und 2).

   Wird nun die Türe  von Hand, durch leichten     Schwung,    durch  einen Türschliesser oder durch ein selbst  schliessendes Türband zugemacht, so schlägt  der Vorsprung 10 des Sperrhebels gegen den  einen Rand des Ausschnittes 16 des Schliess  bleches 14     (Fig.    4 und 7) und der Sperr  hebel wird gedreht, wodurch er aus der Rast  13 der Falle 3 gehoben und letztere frei wird,  so dass sie in das Schliessblech einspringen  kann.

   Soll die Falle in dieser Stellung von  innen verriegelt werden, so wird der Schieber  34 durch den Hebel 37 gehoben, wodurch der  selbe hinter die Falle zu liegen kommt     (Fig.10)     und der Sperrhebel 23-24 in seiner     Ausrück-          stellung    ebenfalls verriegelt wird, ein Ver  riegeln der Falle von aussen durch den  Schlüssel somit verhindert ist.  



  Zum Abschliessen der Türe von aussen,  beziehungsweise zum. Verriegeln der Falle  von aussen wird der Schieber 34 vor dem Zu  machen der Türe gesenkt, nach dem Zu  machen der Türe der Schlüssel nach     links          (Fig.    9) gedreht und dadurch der Sperrhebel  23-24 im gleichen Sinne verstellt, wodurch  die Nuss und     damit    auch die Falle verriegelt    werden. Zum öffnen des Schlosses dreht man  den Schlüssel nach rechts     (Fig.    6 und 10),  wodurch Nuss und Falle wieder entriegelt  werden.  



  Es ist ersichtlich, dass es zur Betätigung  des Sperrhebels 23-24 nur einer sehr ge  ringen Kraft bedarf, wodurch ein sehr leich  tes Verschliessen der Türe ermöglicht ist.  Durch den Wegfall des Schlüsselriegels und  des Schub- oder Nachtriegels ist der Bau des  beschriebenen Schlosses wesentlich verein  facht und arbeitet das Schloss dauernd sicher  und leicht.  



  Bei der namentlich für Haus- und Kor  ridortüren geeigneten ' Ausführungsform des  Türschlosses nach     Fig.    12 und 13 ist der  Feststellhebel für den Sperrhebel     23'-241     weggelassen und steht der letztere unter dem  direkten Einfluss des einen, verlängerten En  des der     Fallenschliessfeder    61, welche bestrebt  ist, den Hebel     231-241    in die Schliessstel  lung zu bringen, so dass es hierzu des Schlüs  sels nicht bedarf. Der Schlüssel 31 dient nur  zum Zurückdrehen des Sperrhebels     231-241,     wozu eine     Achtelsdrehung        (Fig.    12) genügt.

    Sobald der Schlüssel losgelassen wird, bringt  ihn die Feder 61 wieder in die vertikale     Ein-          und    Ausführungsstellung und gelangt der  Hebel 23'-241 in die die Nuss in bereits be  schriebener Weise sperrende Stellung:  Der Schieber 341 ist     derart    verkürzt, dass  er in der gehobenen Stellung     (Fig.    12) nicht  hinter die Falle 3 tritt. Er ist ferner so ge  baut, dass er in dieser Stellung den Sperr  hebel     231-241    freigibt, während er diesen  in der gesenkten Stellung     (Fig.    13) durch  Erfassen des Stiftes 36     in    der ausgerückten  Stellung zu sperren vermag.  



  Angenommen, der Schieber 341 sei ge  senkt, so wird zum Ausgang der Türdrücker  heruntergedrückt, bei dieser Lage des     Drük-          kers    dann der Schieber 341 gehoben und die  Türe von aussen zugezogen, worauf nach  Loslassen des Drückers durch den Hebel       231-241    die Verriegelung erfolgt. Zum Ein  tritt wird nach- dem Entriegeln mittelst des  Schlüssels der Drücker heruntergedrückt,  die Türe geöffnet und dann von innen zu-      gestossen, worauf sie wieder geschlossen       bezw.    verriegelt ist.  



       Fig.    14 zeigt den Horizontalschnitt eines  an der Innenseite der Türe     anbringbaren    Tür  schlosses, dessen innerer Bau jenem des Bei  spiels nach     Fig.    1 bis 11 ähnlich ist und da  her keiner Erläuterung bedarf. Der Hebel  zur Betätigung des Schiebers ist fortgelassen  und der Schieber direkt mit einem Griff 44  versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Türschloss mit schiessender Falle und mit Sperrhebel, welcher die Falle in ihrer Offen lage zurückhält, bis beim Schliessen der Türe durch Anstoss des Hebels an das Schliessblech der letztere zurückgedrängt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Falle auch in ihrer vorgeschobenen Stellung, und zwar durch einen mittelst Schlüssels betätigbaren zwei ten Sperrhebel, durch'. Einwirken desselben auf die Schlassnuss, sperrbar ist, so dass die Falle in einfacher Weise auch als Riegel dient. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Türschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Schloss- nuss einwirkende Sperrhebel durch den Schlüssel sowohl in Einrückstellung, als auch in die Ausrückstellung gebracht wird. ?. Türschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Schloss- nuss einwirkende Sperrhebel durch eine Feder in seine Einrückstellung und durch den Schlüssel in seine Ausrückstellung ge bracht wird. 3.
    Türschloss nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch ein unter Federwirkung stehendes Organ zum Feststellen des auf die Schlossnuss ein wirkenden Sperrhebels in seinen beiden Endstellungen. .l. Türschloss nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen von der Türinnenseite betätigbaren, heb- und senkbaren Schieber. 5. Türschloss nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber durch Anheben hinter die vorgeschobene Falle schiebbar ist, um diese gegen Zurückschieben aus der vor geschobenen Lage zu sperren.
    (). Türschloss nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schieber so gebaut ist, dass er in der angehobenen Lage den auf die Schlossnuss einwirkenden Sperr hebel in seiner Ausrüehstellung zu sperren vermag. 7. Türschloss nach Patentanspruch und Un teransprüchen ? und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schieber so gebaut ist, dass er in der gesenkten Lage den auf die Schlossnuss einwirkenden Sperrhebel in sei ner Ausrückstellung zu sperren vermag.
CH97387D 1921-06-08 1921-06-08 Türschloss. CH97387A (de)

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