CH97227A - Sicherheitsverschluss. - Google Patents

Sicherheitsverschluss.

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CH97227A
CH97227A CH97227DA CH97227A CH 97227 A CH97227 A CH 97227A CH 97227D A CH97227D A CH 97227DA CH 97227 A CH97227 A CH 97227A
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CH
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tumblers
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locking
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Inventor
Glardon Edouard Charles
Original Assignee
Glardon Edouard Charles
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  Sicherheitsverschluss.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Sicherheitsverschluss mit einem     Malschloss,     dessen     Zuhaltungen    auf verschiedenen Achsen  drehbar sind. Die Einrichtung des Sicher  heitsverschlusses ist bei grösster Einfachheit  der     Konstruktion    so     getroffen,    dass der beste  Schutz gegen das widerrechtliche Öffnen des  Malschlosses geboten wird.  



  Auf der beifolgenden Zeichnung ist der       Erfindungsgegenstand    in zwei verschiedenen  Ausführungsbeispielen zur Darstellung ge  bracht worden.  



       Fig.1    zeigt in schaubildlicher Aussen  ansicht einen     Bolzenverschluss;          Fig.    2 stellt einen Querschnitt durch den  Aufsteckkopf. des     Bolzenverschlusses    nach       Fig.    1 dar;       Fig.    3 zeigt den zur Sicherung des Auf  steckkopfes nach     Fig.    2 eingerichteten Bol  zens in Sonderansicht;       Fig.    4 ist eine     Endansicht    des Bolzens  von links der     Fig.    3 gesehen;       Fig.    5 zeigt in Draufsicht einen Sicher  heitsverschluss für Koffer, Reisekörbe und der  gleichen;

         Fig.    6 ist ein Längsschnitt durch     Fig.    5;         Fig.    7 zeigt im Längsschnitt den Sicher  heitsverschluss nach     Fig.    5 und 6 geöffnet;       Fig.    8, 9 und 10 stellen Konstruktions  einzelheiten des Sicherheitsverschlusses nach       Fig.    5 dar.

   '     a     In den     Fig.    1 bis 4 ist der Erfindungs  gegenstand als     Bolzenverschluss    zur Darstel  lung gebracht worden, der in erster Linie  zur     Sicherung    der verschlossenen Schiebetüren  von Eisenbahngüterwagen in Betracht kommt,  der aber auch allgemein als Türsicherung  zum Beispiel in Lagerhäusern, Schuppen und  auf     Schiffen    zum Schutz der Laderäume usw.  Verwendung finden kann.  



  Beim Verschliessen der Eisenbahngüter  wagen wird durch die sich deckenden Löcher  der beiden     Verschlussteile    (Laschen oder der  gleichen) ein starker Bolzen 11 gesteckt, der  am einen Ende den knebelartig gestalteten  festen Kopf 12 besitzt, am andern Ende zur  Aufnahme eines durch ein Mal- oder     Vegier-          schloss    zu sichernden Aufsteckkopfes 13 ein  gerichtet ist.

   Der in dem Ausführungsbeispiel  der Zeichnung sechskantig gestaltete Auf  steckkopf 13 ist für das dichtpassende Ein  dringen des Bolzens 11 mit der Bohrung 14      versehen und trägt zur     Sicherung    der Ver  bindung mit dem Bolzen 11 irr der bei     Mal-          oder        Vehierschlösserrn    bekannten Art     Zulral-          tungen    15, die mit abgeflachten Zapfen 16  radial in die Bohrung hineinragen.  



  Nach der in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Anordnung ist der Aufsteckkopf 13 auf zwei  einander gegenüberliegenden Seiten mit den       Zuhaltungen    15 versehen, so dass der Bolzen 11  dementsprechend an diametral gegenüber  liegenden Stellen verriegelt wind. Es bleibt  aber unbenommen, die     Zuhaltungen    15 statt  auf gegenüberliegenden Seiten auf der glei  chen Seite oder im beliebigen Winkel zwein.       ander    durch den     Aufsteckkopf    13 dringen zu  lassen.

   Es bleibt ferner freigestellt, mehr als  zwei     Zuhaltungen    15 nebeneinander anzu  ordnen, doch bieten vier solcher     Zuhaltungen,     je zwei auf einer Seite oder alle vier neben  einander eine völlig ausreichende Sicherheit  gegen das widerrechtliche Lösen des Auf  steckkopfes 13.  



  Die     Zuhaltungen    15, die in der Art von  Schraubenköpfen 17 in dem     Aufsteckkopf    13       versenkt    ruhen, sind in irgend geeigneter  Weise, etwa durch in die umlaufende Nut<B>18</B>  eindringende,     iin        Aufsteckkopf    13 unlösbar       sitzende    Stifte 19 gegen Herausziehen und  gegen     achsiale    Verschiebung gesichert.  



  Zurre Aufschieben des     Aufsteckkopfes    13  auf den Bolzen 11 ist es notwendig,     dah    die       Zuhaltungen    15 mit den abgeflachten Zapfen  16     achsial    zum Bolzen 11 gerichtet sind,  damit sie in Nuten 20 des Bolzens 11 ein  dringen können. Sobald der     Aufsteckkopf    13  die V     erschlurstellung    einnimmt, ist zur Ver  riegelung desselben eine Drehung der     Zuhal-          tungen    15 notwendig, damit die abgeflachten  Zapfen 16 in seitliche Ausbuchtungen 21 der  Nuten 20 eindringen.

   Durch die in die Aus  buchtungen 21 eindringenden Zapfen     1ö    wird  das Lösen des Aufsteckkopfes 13 von dem  Bolzen 11 verhindert, und zwar auch dann,  wenn nur ein Zapfen 16 verdreht worden  ist, so dass er quer zur Nute 20 in die zu  gehörige     Ausbuchtung    21 eindringt.  



  Damit beim Drehen der     Zuhaltungen    15  keinerlei Anhalt für die zum Lösen des Auf-         steckkopfes    13 von dem Bolzen 11 erforder  liche Stellung der Zapfen 16 geboten und  das Abtasten der richtigen Stellung der Zap  fen 16 unmöglich wird, sind an den für die  Verriegelung der Zapfen 16 in Betracht     kom-          rnenden    Stellen der Nuten 20 Sperrscheiben 22  drehbar eingesetzt und     gegen    Herausziehen  gesichert, die eine die Nuten 20 fortsetzende  Rille 23 aufweisen, im übrigen aber die für  die Verriegelung der Zapfen 16 dienernden  Ausbuchtungen 21 der Nuten 20 ausfüllen,  wie aus     Fig.    3 hervorgeht.

   In der     Verriege-          lungsstellung    des     Aufsteckkopfes    13 greifen  die abgeflachten Zapfen 1.6 der     Zuhaltungen    15  in die Rille 23 der zugehörigen Sperrscheibe 22.  Bei der Drehung der     Zuhaltungen    15 veran  lassen die in denn Rillen \33 sitzenden Zap  fen 16 die     Sperrscheiben    -22 zur Teilnahme  an der Drehung, so dass mit den Zapfen 16  die Rillen 23 quer zu den Nuten 20 stehen  und     dadurch    das Lösen des     Aufsteckkopfes    13  vorn dem Bolzen 11 verhindern.

      Die     für    das     Lösen    des Aufsteckkopfes 13  von     dein    Bolzen 11 notwendige     Einstellung     der     Zulnaltungen    15 wird durch     Merkzeichen     (Zahlen,     Buclrst.aben    oder dergleichen) erleich  tert, die um den versenkten Kopf 17 der  einzelnen     Zulnaltungen    15     herum    angebracht  sind.  



  In dein     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  und 2 der     Zeichnung    sind zwei     Zuhaltun-          gen    15 auf der einen Seite des Aufsteck  kopfes 13 und zwei     Zulraltungen    15 auf der  gegenüberliegenden Seite angeordnet. Durch       3VIerkzeichen,    wie die in     Fig.    1 an der schräg  liegenden Unterseite des     Aufsteckkopfes    13  sichtbaren     Zahlen    1 und 2- ist die bei der Ein  stellung der Losung zu beachtende Reihen  folge erkennbar gemacht.  



  Sobald die sämtlichen     Zuhaltungen    15 mit  den abgeflachten Zapfen 16     aclrsial    zum Bol  zen 11 eingestellt worden sind, wobei die  drehbaren Sperrscheiben 22 mit ihren Rillen  23 gleichgerichtet zu den Nuten 20 zu liegen  kommen, wie in     Fig.    3 angedeutet worden  ist, kann der     Aufsteckkopf    13 von dem Bol  zen 11 abgezogen oder     umgekehrt    der Bot-           zen    11 aus dem Aufsteckkopf 13 heraus  gezogen werden.  



  Die     Zuhaltungen    15 sind an ihren ver  senkt     ruhenden    Köpfen 17 mit Schlitzen 24  für das Einsetzen eines Schraubenziehers ver  sehen, der die Drehung der     Zuhaltungen    15  herbeiführt.  



  Es ist zweckdienlich, hinter dem Kopf 17  der     Zuhaltungen    15 eine Feder 25 in solcher  Anordnung anzubringen, dass die gegen Her  ausziehen gesicherten     Zuhaltungerr    15 ständig  nach     aussen    gedrängt und in der jeweilig  eingestellten Stellung gehalten werden.  



  Der in den     Fig.    5 bis 10 dargestellte       Siclierheitsverschluss    für Koffer, Reisekörbe  und dergleichen entspricht dem     Bolzenver-          schluss    nach     Fig.    1 bis 4, soweit es sich um  die Kombination der drehbaren     Zuhaltun-          gen    15 mit den drehbaren Sperrscheiben 22  handelt.

   Unterschiedlich ist dagegen die An  ordnung, dass die     Zuhaltungen    15 mit den  Sperrscheiben 22 in einem     Schlossgehäuse    26  untergebracht sind, das durch Schrauben oder  Bolzen 27 an der für den Verschluss in Be  tracht kommenden Stelle des     Koffers,    Reise  korbes oder dergleichen unlösbar befestigt  wird.  



  Die mit ihrem Kopf 17 in     kreisrunden     Ausschnitten des     Schlossgehäuses    26 zugäng  lichen     Zuhaltungen    15     ruhen    in Löchern einer  Platte 28, die durch die Schrauben oder Bol  zen 27 in dem     Schlossgehäuse    verlässlich ge  sichert ist. Die Sperrscheiben 22 für die Zu  haltungen 15 sind in passenden Löchern eines  Riegels 29 gelagert, der unter der Platte 28  verschiebbar ist und zu seiner Verschiebung  die aus dem     Schlossgehäuse    26 herausragende  Handhabe 30 besitzt.  



  Die abgeflachten Zapfen 16 der     Zuhal-          tungen    15 ragen an der Unterfläche der  Platte 28 hervor und dringen in der Schliess  stellung des Riegels 29 in die Rillen 23 der  Sperrscheiben 22 ein. Um die     -Verschiebung     des Riegels 29 zu ermöglichen, sind in die  sem Nuten 31 vorgesehen, die parallel zur  Bewegungsrichtung des Riegels an den Sperr  scheiben 22 münden. Nehmen die Sperr  scheiben 22 die aus     Fig.    10 ersichtliche Stel-         lung    ein, so bilden die Rillen 23 die Fort  setzung der Nuten 31. Die abgeflachten Zap  fen 16 der     Zuhaltungen    15 können mithin  aus den Sperrscheiben 22 in die     Nuten    31  gleiten.

   Die damit     zulässige,    in     Fig.    7 ange  deutete Verschiebung des Riegels 29, die in       geeigneter    Weise, etwa mit Hilfe der gegen  die Schrauben oder Bolzen 27     treffenden     Schultern 32, 33 in beiden Richtungen be  grenzt wird, führt zur     Entriegelung    des Ver  schlusses, so dass der Koffer, Reisekorb oder  dergleichen     geöffnet    werden kann.

     In dem     Ausführungsbeispiel    der Zeichnung       be,t2ht    der zu     entriegelnde        Verschlussteil    aus  der an dem     Koffer,        Reisekorb    oder dergleichen  mittelst Schrauben oder Bolzen 34 unlösbar  befestigten, in dem     Gelenk    35 drehbaren  Klappe 36, die mit einem Haken , oder mit  einem Auge 37 in     den        Schlosskasten    26 ein  dringt, so     dass        _    sie von dein Kopf 38 des  Riegels 29 in der aus     Fig.    6 ersichtlichen  Art     erfasst    werden kann.  



  In der     Schliessstellung    des Riegels 29       können    die     Zuhaltungen    15 mittelst eines, in  den Schlitz 24 an ihren Köpfen 17 einzu  setzenden     Schraubenziehers    oder dergleichen  verdreht werden, damit die abgeflachten Zap  fen 16, die durch den     Eingriff    in die Rillen 23  die zugehörigen Sperrscheiben 22 zur Teil  nahme an ihrer Drehung veranlassen, quer  zu den Nuten 31 zu liegen     kommen    und da  mit jede     Verschiebung    des Riegels 29 sperren.  



  Wie bei den     Zuhaltungen    15 des in     Fig.    1  bis 4 dargestellten     Bolzenverschlusses    ist bei  dem Sicherheitsverschluss nach     Fig.    5 bis 10  die Einstellung der     Zühaltungen    durch Merk  zeichen (Zahlen, Buchstaben oder     dergleichen)     erleichtert, die um den Kopf 17 der     Zuhal-          tungen    15 herum angebracht sind, wobei die  bei der Einstellung der Losung zu beachtende  Reihenfolge durch besondere Zeichen kennt  lich gemacht sein kann.  



       Die    aus der Zeichnung ersichtliche Anord  nung der die     Zuhaltungen    15     tragenden    Platte  28 und des die Sperrscheiben 22 tragenden  Riegels 29 schützt vermittelst der in Erwei  terungen der Lagerlöcher eindringenden     Bunde     39 der     Zuhaltungen    15 und 40 der Sperr-      Scheiben 22 diese ausreichend gegen wider  rechtliche Entfernung.  



  Es wird     ausdrücklich    darauf aufmerksam       gemacht,    dass gegenüber dem Darstellungs  beispiel der Zeichnung Abänderungen in der  Ausführung und in den Massverhältnissen der       einzelnen    Teile des Schlosses nach Wunsch  oder Bedarf in Übereinstimmung mit dein       Verwendungszweck    vorgenommen werden kön  nen, ohne den Rahmen der Erfindung über  schreiten     zii    müssen.

   Es wird ferner betont,  dass das mit Bezug auf     Fig.    5 bis 10 be  schriebene Schloss auch als Türschloss Ver  wendung finden kann, zu welchem Zweck  der Kopf 38 des Riegels 29 aus dem     Schloss-          gehäuse    26 heraus in ein Schliessblech der  bekannten Art zu treiben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsverschluss finit einem Malschloss, dessen Zuhaltungen auf verschiedenen Achsen drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, elass die drehbaren Zuhaltungen in der Verriege- lungsstellung mit abgeflachten Zapfen in dreh bare Sperrscheiben eingreifen und diese Sperr scheiben zur Teilnahme an der Drehung ver anlassen, so dass die Verbindung mit den die Entriegelung ermöglichenden Nuten unter brochen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Aus einem Bolzen und einem in der Ver bindung mit dem Bolzen zu arretierenden Aufsteckkopf bestehender Sicherheitsver schluss, nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuhaltungen in dem Aufsteckkopf radial zum Bolzen drehbar gelagert sind. 2. Sicherheitsverschluss, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die drehbaren Zuhaltungen mit ihren die Verriegelung bewirkenden Zapfen in die Bohrung des Aufsteckkopfes hin einragen, und dass der Bolzen mit längs gerichteten Nuten und mit die Sperrschei ben lagernden Ausbuchtungen in den Nu ten zur Aufnahme und Verriegelung der Zapfen der drehbaren Zuhaltungen ver sehen ist. 3.
    Sicherheitsverschluss, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuhal- tungen (15) in einem Schlossgehäuse (26) drehbar gelagert sind und mit den abge flachten Zapfen (16) in einen von Hand verschiebbaren Riegel (29) eindringen, der zu seiner Verschiebung die Nuten (31) und zu seiner SperruIig in der Schliessstellung die drehbaren Sperrscheiben (22) aufweist, deren Rillen (23) durch die darin eindrin genden abgeflachten Zapfen (16) der Zu haltungen (15) in und ausser Verbindung mit den Nuten (31) gebracht werden können.
CH97227D 1921-08-11 1921-08-11 Sicherheitsverschluss. CH97227A (de)

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