CH97207A - Flugzeug. - Google Patents

Flugzeug.

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CH97207A
CH97207A CH97207DA CH97207A CH 97207 A CH97207 A CH 97207A CH 97207D A CH97207D A CH 97207DA CH 97207 A CH97207 A CH 97207A
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CH
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wing
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Inventor
Piering Dr Med Otto
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Piering Dr Med Otto
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters
    • B64C33/02Wings; Actuating mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


  Flugzeug.    Gegenstand der Erfindung ist ein Flug  zeug, welches ohne motorischen Antrieb, ledig  lich durch die Muskelkraft des Insassen, be  tätigt wird. Zu dem Zwecke sind bewegliche  Flügel angeordnet, die zweckmässig in der  den Vogelflug nachahmenden Weise bewegt  werden, derart, dass das Niederschlagen der  Flügel hebend und auch vortreibend wirkt.  



  Es sei bemerkt, dass die Anordnung von  beweglichen Flügeln zur Nachahmung des  Vogelfluges schon früher vorgeschlagen wor  den ist. Bei den bekannten Vorrichtungen  dieser Art dienten die Flügel aber nicht nur  zur Fortbewegung des Flugzeuges, sondern  auch als Tragflächen. Abgesehen davon, dass  sie letzteren Zweck wegen der beim Flügel  aufschlag erforderlichen Drehung um die  Längsachse nicht recht erfüllen können, sind  die Flügel schon deswegen als Tragflächen  ungeeignet, weil sie zu gross ausfallen wür  den und sich infolgedessen zu schwer hand  haben liessen. Die Kraft des Insassen würde  hierzu nicht ausreichen.  



  Aus den Gründen werden gemäss der Er  findung die beweglichen Flügel mit einer  oder mehreren passiven Tragflächen ver-    einigt, welche die Last zu tragen imstande  sind, während die Flügel lediglich zur Fort  bewegung dienen.  



  Um den Flügelaufschlag zu erleichtern  und den Flügeln dabei die erforderliche Dre  hung um die Längsachse zu erteilen, sind  dieselben zweckmässig an einem beweglichen  Rahmen angelenkt, der durch Fusshebelantrieb  Pendelbewegungen um eine horizontale Achse  ausführt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes,  und zwar zeigen:  Fig. 1 das Flugzeug im Grundriss,  Fig. 2 dasselbe von hinten gesehen,  Fig. 3 die Anordnung der Flügel in Stirn  ansicht,  Fig. 4 den untern Teil des Traggestelles  mit dem Fusshebelantrieb für den beweglichen  Rahmen in Seitenansicht, und  Fig. 5 den zugehörigen Grundriss, wobei  nur an einer Seite ein Flügel (abgebrochen)  gezeichnet ist.  



  Die passive Tragfläche a ist beispiels  weise fünfeckig und in der aus     Fig.    1 und 2  ersichtlichen Weise verspannt. Nach     Neiden         Seiten hin ist die Fläche aufwärts gekrümmt  oder schräg nach oben gerichtet (Fig. 2).  Unterhalb dieser Tragfläche sind die beiden  beweglichen Flügel b angeordnet, welche die  Gestalt eines unregelmässigen Viereckes haben  und nach oben gewölbt sind. Der Rahmen der  Flügel bezw. dessen Leisten sind nach der  Innenseite hin verlängert, um einen     dreieck-          förmigen    Ansatz c zu bilden, welcher keine  Bespannung besitzt.

   An diesen Ansätzen   und zwar zweckmässig an der Unterseite   sind Handgriffe d befestigt, derart, dass der  in Fig. 2 und 4 mit punktierten Linien an  gedeutete Flieger die Flügel zu dirigieren  vermag. Derselbe hat seinen Platz in einem  an der Tragfläche a befestigten Rahmen oder  Gestell e, das für diesen Zweck zum Beispiel  mit einem Sattel oder Sitz f versehen sein  kann (Fig. 4).  



  Jeder der beiden Flügel b ist mittelst  dreier Gelenke g, h, i beweglich angeordnet,  die eine allseitige Beweglichkeit zulassen,  zum Beispiel Kugel-, Kreuz- oder Kardan  gelenke. Die mit i bezeichneten Gelenke ha  ben zweckmässig eine Begrenzung, derart,  dass der Lenker k mit dem Flügel b nur  Winkel mit einem nach oben gerichteten  Scheitelpunkt bilden kann, und zwar inner  halb der Grenzen, die durch die aus Fig. 3  ersichtlichen beiden äussersten Flügelstellun  gen bestimmt sind. Auf diese Weise ist un  richtigen Stellungen der Flügel vorgebeugt.  Mit dem Gelenk g ist die verlängerte Längs  achse l der Flügel verbunden, während zwi  schen den Gelenken i und h die schon er  wähnten Lenker angeordnet sind.  



  Um die Flügel beim Aufschlag um eine  Längsachse zu drehen, so dass sie eine nach  oben gerichtete Stellung erhalten, sitzen die  Gelenke g und h nicht unmittelbar am Trag  gestell e, sondern an einem rechteckigen  Rahmen m, der mittelst Zapfen n drehbar  am Gestell angebracht ist. Die erwähnte Dre  hung der Flügel bezw. Bewegung des Rah  mens m geschieht zweckmässig durch Fuss  antrieb, so dass ein wesentlicher Teil der Ar  beitsleistung auf die Beine übertragen und  das Fliegen somit erleichtert wird. Zu dem    Zwecke ist an dem hintern Ende des Rah  mens m eine Stange o beweglich angebracht,  die mit einer Stange p gelenkig verbunden  ist. An dem untern Ende der letzteren, so  wie an einer oder zwei Stangen q ist die  zum Aufsetzen der Füsse dienende Platte r  beweglich angeordnet.

   Die Beweglichkeit  dieser Verbindung muss aber begrenzt sein,  damit das Gestänge q, r, p, o nicht lose hin  und her pendelt, sondern bei Ausübung eine  Fussdruckes vorn auf die Platte r die ge  wünschte Drehung des Rahmens m in die  in Fig. 4 durch die strichpunktierte Linie  s-s angedeutete Stellung erreicht wird.  Dies ist zum Beispiel dadurch zu bewerkstel  ligen, dass die Stangen q und p in den Öff  nungen der Platte r nur ein geringes Spiel  haben (Fig. 4).  



  An Stelle des beschriebenen Hebelgestän  ges kann das Gestell e auch eine starre Ver  längerung nach unten aufweisen, an deren  Ende ein gegebenenfalls federnder Fusshebel  beweglich angebracht wird. Dieser steht durch  ein Zugseil oder dergleichen mit dem hintern  Teil des Rahmens m in Verbindung.  



  Die Anwendungs- und Wirkungsweise des  beschriebenen Flugzeuges ist folgende:  Der Flieger erfasst mit den Händen die  beiden Flügel, die hierfür die Handgriffe d  besitzen. Das Anziehen der Arme     (Adduc-          tion)    bedingt dann ohne weiteres ein Nieder  schlagen der Flügel, während das Strecken  der Arme oder Abstossen den Flügelaufschlag  herbeiführt (Fig. 3). Letzterer wird, wie  schon erwähnt, durch den Fussantrieb er  leichtert, indem durch Druck auf den     vor-          dern    Teil der Platte r der Rahmen m in  die punktiert gezeichnete Stellung s-s ge  langt, wobei die Flügel mit dem vordern  Rande gehoben und hinten gesenkt werden.  Infolgedessen tritt naturgemäss eine Vermin  derung des Widerstandes beim Flügelauf  schlag ein.  



  Der Flügelniederschlag wirkt hebend und  auch Vortrieb schaffend. Der hebende. Druck  pflanzt sich direkt durch die Arme und den  Körper des Fliegers, ferner durch die Ach  sen oder Zapfen n usw. auf das Traggestell e      und die passive Fläche a fort. Der mit der  Flügeldrehung kombinierte Aufschlag dürfte  infolge der Schrägstellung der Flächen zum  grössten Teil durch den entgegenkommenden  Luftzug von selbst erfolgen.  



  Die Steuerung des Flugzeuges lässt sich  in einfacher Weise durch die Flügelschläge  bewerkstelligen, indem man, in ähnlicher  Weise wie beim Rudern, eine ungleichmässige  Betätigung der beiden Flächen ausführt, be  ziehungsweise auf der einen oder andern Seite  mit der Bewegung zeitweise aussetzt.  



  Das Flugzeug lässt sich leicht zerlegbar  ausführen, damit man es bequem zu trans  portieren vermag. Gewünschtenfalls kann  für den Antrieb oder die Bewegung der Flü  gel auch ein geeigneter Motor in das Trag  gestell eingebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Flugzeug, gekennzeichnet durch die An ordnung von einer oder mehreren passiven Flächen zum Tragen der Last und beweg lichen Flügeln, welche zum Fortbewegen des Flugzeuges dienen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flugzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Flü gel mittelst mehrerer eine allseitige Be- weglichkeit zulassender Gelenke am Flug zeug angebracht sind, derart, dass sie sich nicht nur auf- und niederbewegen, son dern auch um ihre Längsachse drehen lassen. 2. Flugzeug nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel einerseits durch ein Gelenk direkt, anderseits unter Zwischenschal tung eines Lenkers beweglich angebracht sind. 3.
    Flugzeug nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen am Traggestell schwingend gelagerten Hebel, an dem die Flügel angelenkt sind und welcher bei seiner Bewegung die Drehung der Flügel um die Längsachse herbeiführt, zwecks Erleichterung des Flügelaufschlages. 4. Flugzeug nach Patentanspruch und Unter ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel mit einem Fussantrieb in Ver bindung steht. 5. Flugzeug nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel in Form eines Rahmens aus geführt ist.
CH97207D 1921-08-15 1921-08-15 Flugzeug. CH97207A (de)

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CH97207T 1921-08-15

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ID=4354927

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CH97207D CH97207A (de) 1921-08-15 1921-08-15 Flugzeug.

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