CH96403A - Trageinrichtung zum Mitführen von landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten auf Fahrrädern. - Google Patents

Trageinrichtung zum Mitführen von landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten auf Fahrrädern.

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CH96403A
CH96403A CH96403DA CH96403A CH 96403 A CH96403 A CH 96403A CH 96403D A CH96403D A CH 96403DA CH 96403 A CH96403 A CH 96403A
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CH
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Inventor
Maag-Schlatter Albert
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Albert Maag Schlatter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J11/00Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


  Trageinrichtung zum Mitführen von landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten  auf Fahrrädern.         Gegenstand    der Erfindung ist eine Trag  einrichtung zum Mitführen von     landwrirt-          schaftlichen    Arbeitsgeräten auf Fahrrädern,  welche durch einen Satz Halter gebildet ist,  welche Halter zusammen zur Aufnahme von  wenigstens einem Gerät ausgebildet ,sind, ab  nehmbar am Fahrrad angebracht werden kön  nen und zur Befestigung an voneinander ent  fernt liegenden Stellen des Fahrrades be  stimmt sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes nebst Varianten von  Einzelteilen zur Darstellung gebracht.  



  In     Fig.    1 bis 4 ist ein erstes Ausführungs  beispiel gezeigt, gemäss welchem sich die  Trageinrichtung aus zwei Haltern     a    und b  zusammensetzt. Dieselben sind in     Fig.    1 an  einem Fahrrad montiert gezeichnet und in       Fig.    2     bezw.    3 einzeln veranschaulicht;     Fig.    4  ist ein Grundriss zu     Fig.    3. Diese Tragein  richtung ist speziell zum Mitführen einer  Sense ausgebildet. Der Halter a besitzt eine       Bride    1, welche zu seiner Befestigung an der  obern Längsstange des Fahrradrahmens dient.

      Der Halter a ist auf der einen Seite mit zwei  Federbügeln 2, 3 versehen, während er auf  der andern Seite zu einem     Anlageteil    4 aus  gebildet ist, zu dem eine Blattfeder 5 ge  hört. Der     Anlageteil    4 ist ferner     mit    einem       widerlager    6 ausgerüstet. Der Halter b hat  auf der einen Seite zwei     Federtragbügel    7, 8,  während er auf der andern Seite zu einer  Öse 9 ausgebildet ist. Eine Klemmplatte 10  dient zur Befestigung dieses Halters an der  aufwärtsgerichteten     Hinterradgabel    des Fahr  radrahmens.  



  Gemäss     Fig.    1 ist im Bügel 2 des Halters a  und im Bügel 7 des Halters b der Stiel A  einer zerlegten Sense festgeklemmt; die Bü  gel 3 und 8 der beiden Halter können zusam  men ein Gerät aufnehmen. Das Sense     nblatt    B  ist mit dem spitzen Endteil am Halter a zwi  schen dem     Anlageteil    4 und der Feder 5 fest  geklemmt, während es     anderends    mit seiner  zur Verbindung mit dem Stiel dienenden  Angel in die Öse 9 des Halters b eingehängt  ist.

   Beim     Verschrauben    der     Senseuteile    A  und     B;    nachdem man mit dem Fahrrad an  Ort und Stelle gelangt ist, kann das Wider-           lager    6 als Schraubenschlüssel benutzt *er  den, zu welchem Zweck dasselbe eine eckige       Ausnehmung    zur Aufnahme der Schrauben  köpfe hat. Zwischen dem     Anlageteil    4 und  der Feder 5 wird zweckmässig eine weiche  Einlage vorgesehen zur Schonung der       Schneidkante    des     Sensenblattes.     



  Die Einrichtung könnte auch zur     1VIit-          führung    von zwei Sensen ausgebildet sein.       Fig.    5 zeigt eine Variante des Halters     a.     



  Dieser besitzt für jeden     Federtragbügel   <B>2,3</B>  eine Blattfeder 11, die durch eine Stell  schraube 12 verstellt werden kann behufs  Verengung der Eintrittsöffnung der Bügel       bezw.        Festklemmung    des in letztere ein  gelegten Geräteteils. Ein weiterer Unterschied  im Verbleich zum ersterläuterten entspre  chenden Halter     (Fig.    2) liegt darin, dass der  aufgebogene     Anlageteil    4 dort mit dem An  schlussstück einen Haken bildet, hier aber  an ein horizontales Stück angeschlossen ist.  



  In     Fig.    6 ist eine weitere Variante des  Halters a. veranschaulicht. Gemäss derselben  ist vorgesehen, den einzelnen Tragbügel auf  einem Bolzen 13 schwingbar zu lagern und  der Wirkung einer Druckfeder 14 auszuset  zen, um ein festes Zuklemmen des Bügels  bei eingelegtem Geräteteil zu erreichen.  



  Selbstredend können auch die Bügel des  Halters b wahlweise eine Ausbildung gemäss  den     Fig.    5 und 6 erhalten.  



  In     Fig.    7 bis 10 ist ein zweites Aus  führungsbeispiel einer namentlich für Damen  fahrräder geeigneten Trageinrichtung     dar-          ,yestellt.    Dieselbe setzt sich aus den beiden  Haltern c und d zusammen und ist unter  anderem zur Aufnahme einer Stechgabel C  bestimmt. (in     Fig.    7 strichpunktiert angedeu  tet). Der Halter c ist in     Fig.    8 im Grund  riss gezeigt, während     Fig.    9, 9a den Halter d  im Aufriss und Grundriss veranschaulichen,  und     Fig.    10 ein     Querschnitt    nach 1-I der       Fig.    9 ist.

   Der Halter c weist eine zur Ver  schraubung auf dem Schutzblech des hintern  Rades des Fahrrades bestimmte Winkel  platte 15 auf, an der ein Klemmhebel 16       angelenkt    ist, welcher hinter eine Nase 17    der Winkelplatte 15 gelegt werden kann und  sich dann in Schliessstellung befindet. Der  Halter d, gebildet durch eine Platte 18 mit  Leiste 19 im Oberteil, besitzt hier ein Loch,  um ihn auf die Achse des Hinterrades auf  stecken zu können; mittelst einer     11Tutter     sichert man den Halter auf genannter Achse.  Die Platte 18 weist zwei umgebogene Lap  pen 20 auf, wodurch zwei Haken gebildet  sind, welche dem die drei Zinken der     Stech-          gabel    verbindenden Querteil Sitz bieten.

   Je  der Lappen     20    besitzt zwei Finger 20'. Die  horizontal gerichtete Verbindungskante jedes  Fingerpaares kann als Auflager für eine  Haue oder dergleichen benutzt werden; die  seitlich vom Stiel der Stechgabel zu lagern  den Stiele dieser zwei weiteren Geräte kön  nen von der Seite her in je einen offenen,       ringförmigen    Aufnahmeteil eingeführt wer  den, welche Aufnahmeteile durch federnde       Ausbiegungen    der Schiene 19 zusammen mit  der Platte 18 gebildet sind. Die Finger 20'  können dann diesen weiteren Geräten als Sei  tenanschläge dienen. Am Halter c können  alle drei Geräte mittelst ihres Stiels fest  gelegt werden; in     Fig.    8 sind strichpunktiert  drei im Halter.festgelegte Gerätestiele ein  gezeichnet.  



  Die beiden Halter c. und d könnten zum  Beispiel durch einen oder mehrere Stäbe mit  einander vereinigt sein, und es könnte vom  Halter c aus eine starre, lösbare Verbindung  mit der nach oben führenden     Hinterradgabel     des Fahrradgestelles hergestellt sein. Diese  Halter können beispielsweise auch zur Auf  nahme eines Rechens benutzt werden.  



  Durch die     Fig.    11 bis 15 ist ein drittes       Ausführungsbeispiel    einer Trageinrichtung.  an einem Damen-Fahrrad angebracht, dar  gestellt. Dieselbe setzt sich aus den beiden  Haltern e und f zusammen. Der Halter e  ist durch einen Bolzen 21     (Fig.    11, 14) und  Klemmplatte 22 an der aufwärts gerichteten       Hinterradgabel    des Fahrradrahmens     befestigt.     Auf einer das Gegenstück zur Klemmplatte  22 bildenden Platte 23 sitzt eine. um den  Bolzen 21. drehbare Scheibe 24 mit Ausleger  25, an welchem zwei Federbügel 26 ange-      bracht sind. Am Bolzen 21 ist ein Sperr  hebel 2 7 gelagert, dessen zapfenartiges Ende  unter dem Einfluss einer Druckfeder 28 in  einen Schlitz der Scheibe 24 gedrückt wird.

    Wenn sich dieser Sperrhebel mit dem Zapfen  ende einem Loch 29     (Fig.    12) der Platte 28  gegenüber befindet, dann wird der Ausleger  25 durch Eingriff des Sperrhebels in genann  tes Loch in Horizontallage, das     heisst    in Ge  brauchslage gesichert. Durch entsprechende  Bewegung des Hebels 27 kann derselbe ausser  Eingriff mit der Platte 23 gebracht und der  Ausleger 25 alsdann in der Pfeilrichtung  nach     Fig.    12 nach unten     verschwenkt    werden.

    Nach einer     Viertelsdrehung    der Scheibe 24  befindet sich deren Schlitz in einem Loch<B>30</B> der  Platte 23 gegenüber, wobei dann der Hebel  27 in dieses einschnappt     (Fig.    14), dadurch  den Ausleger 25 in der     Xlichtgebrauchslage     sichernd. Der Halter f besitzt ebenfalls einen  Ausleger 31, der zwei Federbügel 32 hat.  Der Ausleger 31 ist in eine Hülse 33 ein  geschoben, an welcher er mittelst Stell  schraube 34 feststellbar ist. Die Hülse 33  bildet einen Teil einer Rohrschelle 35, wel  che zur Befestigung des Halters an der     vor-          dern,    mit der Vorderradgabel versehenen  Stange des Fahrradrahmens dient.

   Der Aus  leger 31 kann nach Lockerung der Schraube  34 aus der Hülse 33     herausgezogen    werden.  



  Gemäss     Fig.    11 ist in den     einen    Bügel der  beiden Ausleger ein Rechen D mit seinem  Stiel eingelegt. Letzterer befindet sieh da  bei in solchem     Abstande    vom Rahmen des  Fahrrades, dass für die Fahrerin reichlich  Raum vorhanden ist.  



  Wie ohne weiteres klar ist,-kann die Trag  einrichtung gemäss allen dargelegten Aus  führungen in einfacher Weise wieder vom  Fahrrad abgenommen werden.  



  Selbstverständlich können die erläuterten  Halter in baulicher Hinsicht in ihren Details  Änderungen erfahren, und kann für die Hal  ter am Fahrrad diese oder jene Befestigungs  stelle gewählt werden.  



  So zum Beispiel können die Halter a, b  mehr als zwei Tragbügel 2, 3 besitzen und  können die Blattfedern 11     (Fig.    5),     statt    wie    gezeichnet, mit ihrem andern Ende am Kör  per des Halters befestigt sein; an Stelle von  Blattfedern können Federn aus Federdraht  vorgesehen werden und können die Spann  schrauben 12 weggelassen werden. 'Das als  Schraubenschlüssel dienende     Widerlager    6  könnte,     statt    am Halter<I>a,</I> auch am Halter<I>b</I>  vorgesehen sein.

   Letzterer kann so gestaltet  sein, dass sich das     Sensenblatt    B zur auf  wärts gerichteten     Hinterradgabel    des Fahr  radrahmens gleichliegend anordnen lässt, wo  bei man dann zur Aufnahme des spitzen     End-          teils    des     Sensenblattes    zweckmässig an der       Hinterradachse    einen Halter     anbringt,    der  einen     Anlageteil    mit Feder besitzt (ähnlich  den Teilen 4, 5 der     Fig.    2, 3), welche Feder  dazu bestimmt ist, das     Sensenblatt    gegen den       Anlageteil    zu pressen.

   Der Halter a könnte  auch derart ausgebildet sein, dass er zwei       Sensenblätter    aufnehmen kann; ferner kann  dieser Halter so gestaltet sein, dass er nach  Anordnung am Fahrrad gegen Verdrehung  gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trageinrichtung zum Mitführen von land wirtschaftlichen Arbeitsgeräten auf Fahr rädern, gekennzeichnet durch einen Satz Halter, welche zusammen zur Aufnahme von wenigstens einem Gerät ausgebildet sind, abnehmbar am Fahrra<B>d</B> angebracht werden können und zur Befestigung an voneinander entfernt liegenden Stellen des Fahrrades be stimmt sind.
    UNTERANSPRüdHE Trageinrichtung nach Patentanspruch, zur Aufnahme einer Sense bestimmt,. gekenn zeichnet durch zwei Halter, von denen der eine einen Anlageteil für das vom Stiel abzumontierende Sensenblatt aufweist, das bestimmt ist, durch am Halter vorgesehene Federkraft an den Anlageteil angedrückt zu werden, während der zweite Halter eine Öse hat zur Aufnahme der Angel des Sensenblattes. Trageinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen zur Befestigung an der Hinterradachse eines Fahrrade bestimmten Halter,
    welcher zur Aufnahme des einen Endteils wenigstens eines Ge- # s ausgebildet ist, und gekennzeichnet r ätc durch einen Halter mit einem -Klemmhebel zum Festklemmen jenes Gerätes mit sei nem Stiel. .\,. Trageinrichtung nach Patentanspruch und I,nteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass der zur Befestigung an der Hinterrad achse des Fahrzeuges bestimmte Halter im Querschnitt hakenartig ausgebildet ist.
    um dem Verbindungsteil von Zinken eines Gerätes Auflage bieten zu können, welcher Halter ferner so gestaltet ist, um beid seitig dieses Gerätes je einem weiteren Gerät Auflage bieten zu können, wobei der Halter Klemmteile besitzt zur Auf nahme des Stiels dieser zwei weiteren Geräte, und gekennzeichnet dadurch, dass der zweite Halter so gebaut ist, um die Stiele aller drei Geräte aufnehmen zu kön nen. -t. Trageinrichtung nach Patentanspruch, zur Anwendung an Damen-Fahrrädern ge eignet, gekennzeichnet durch einen Halter mit verschweikbarem Ausleger als Trag mittel, und gekennzeichnet durch einen zweiten, ebenfalls mit einem Ausleger als Tragmittel versehenen Halter.
    5. Trageinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch -l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger des ersterwähnten Hal ters durch einen mit ihm verbundenen Sperrhebel in verschiedenen Lagen fest gestellt werden kann, und dass der Aus leger des zweiten Halters herausnehmbar in einen Aufnahmeteil eingesetzt ist. 6. Trageinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Halter Klemmteile besitzen zur Festlegung der Geräte in denselben.
CH96403D 1921-09-22 1921-09-22 Trageinrichtung zum Mitführen von landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten auf Fahrrädern. CH96403A (de)

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