CH96286A - Schwimmkörper, insbesondere für Wasserflugzeuge. - Google Patents

Schwimmkörper, insbesondere für Wasserflugzeuge.

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CH96286A
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Zeppelin-Werk Lindau G Haftung
Lindau
Dornier Cladius
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Zeppelin Werk Lindau Ges Mit B
Lindau
Dornier Cladius
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  Schwimmkörper, insbesondere für Wasserflugzeuge.    Die     Erfindung        betrifft    einen Schwimm  körper insbesondere für     Wasserflugzeuge.     



  Man stellte früher die Schwimmer aus  schliesslich aus Holz oder aus einem in sich  starren Gerüst mit Holz oder imprägnierter       Gewebe-Ummantelung    her. Mit zunehmender  Grösse der Flugzeuge erwiesen sich diese  Bauarten als nicht genügend widerstandsfähig.  Die     Erfindung    bezweckt nun, einen Schwim  merkörper zu schaffen, der hohe Widerstands  fähigkeit bei geringem Gewicht vereinigen  soll.  



  Beim Erfindungsgegenstand ist ein Quer  spantrahmen allseitig von einer Blechaussen  haut überzogen, wovon mindestens der den       Boden    des Hohlkörpers bildende Teil der  Aussenhaut aus längsgerilltem Wellblech  besteht, das Ganze derart, dass es einen  leichten Hohlkörper von grosser Widerstands  fähigkeit bildet.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht, und zwar zeigen die     Fig.    1-3    je in schematischer Darstellung einen Quer  schnitt durch verschiedene der Erfindung ent  sprechende     Flugboot-Schwimmkörper.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  besteht der Boden aus einer ebenen Well  blechhaut     a;    die in gewissen Abständen durch  einen durchlaufenden geradlinigen     Bodenspant     b abgestützt ist. An die     Bodenspante    b setzen  sich die     Seitenspante    c an, deren freie Enden  durch einen gewölbten     Deckenspant        d    ver  bunden sind.

   Streben e sichern die     Steifig-          keit    des     Spantenrahmens.    Die Seitenwände f  des Schwimmkörpers werden von gewöhn  lichen Blechen gebildet, während die Decke     g     vereinzelte Längsrillen zeigt. Die     Spante     können je nach der-Grösse des Schwimmkör  pers gewöhnliche<B>L-</B> oder     U-Profile    oder Hohl  profile haben.  



  Bei dein     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  zeigt die Bodenseite eine flache     V-Form.    Hier  sind ausser dem Bodenblech     a    auch die Sei  tenbleche f längsgerillt, während das Decken  <B>blech 9</B> leine     ssillen        aufweist,         Bei     dein    dritten Ausführungsbeispiel sind  der     Bodenspant   <I>b</I> und der     Deckenspant   <I>d</I>  nach aussen gewölbt. Ausser den Seitenspan  ten c ist noch eine     iHittelstrebe    e vorgesehen.

    Der ganze     Spantenrahmen    aber trägt einen       einheitlichen    Wellblechmantel     lt,    mit dem er  unmittelbar verbunden ist.  



  Die Vorteile der beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiele sind folgende: Blech ist als  solches schädlichen Witterungseinflüssen we  niger unterworfen, als Holz- oder Gewebe  ummantelungen. Gegenüber Stössen ist -es  ebenfalls viel weniger empfindlich, als son  stige     Yerschllungen.    Dadurch, dass man min  destens den Bodenteil aus gewelltem Blech  herstellt, wird grosse     Widerstandsfähigkeit     bei geringem Gewicht erzielt. Denn da Well  blech in Richtung der Wellen besonders steif  ist, können die     Querspantwände    unter Weg  fall besonderer Längsversteifungen im Boden  innern unmittelbar mit der Aussenhaut ver  bunden werden.

   Ausserdem aber werden ge  rade durch die eigenartige     Beschaffenheit    des  längsgewellten Bodens die Stösse beim Zu  wassergehen des Flugzeuges sehr gemindert.  Denn einmal schneiden die nach unten ge  richteten Wellenberge des Bodenteils keil  artig unter allmählicher Verdrängung des    Wassers in letzteres ein. Zum andern fängt  sich in den Wellentälern Luft, die beim wei  tere Eintauchen zusammengedrückt wird und  als dämpfendes     Polster    dient.

   Ausserdem aber  bietet die Wellblechhaut eben infolge des  Wegfallens eines durchaus starren innern       Bodengerüstes    in der     Lär_gsrichtung    eine  gewisse Elastizität, die ohne Beeinträchtigung  der Festigkeit des Gesamtkörpers doch eine  gewisse Federung und damit Milderung der  Wasserstösse herbeiführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwimmkörper, insbesondere für Wasser flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querspantrahmen allseitig von einer Blech aussenhaut überzogen ist, wovon mindestens der den Boden des Schwimmkörpers bildende Teil der Aussenhaut aus längsgerilltem Well blech besteht, das Ganze derart, dass es einen leichten Hohlkörper von grosser Widerstands fähigkeit bildet.
CH96286D 1917-08-24 1921-03-24 Schwimmkörper, insbesondere für Wasserflugzeuge. CH96286A (de)

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