CH96282A - Transportwagen für Masseng@uter. - Google Patents

Transportwagen für Masseng@uter.

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CH96282A
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CH
Switzerland
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car body
gears
push rods
transport trolley
transmission
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English (en)
Inventor
Roesli Emil
Original Assignee
Roesli Emil
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


  



  Transportwagen   f#r      Massengüter.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Transportwagen   für Massengüter,    wie z. B. Schotter, Kohlen usw., der einen auf dem Wagengestell horizontal verschiebbaren und in Kippstellung überführbaren Kasten hat. Bezweckt wird damit, auf einfache Weise ein rasches   Entteeren    des Kastens zu bewirken. Dieser Transportwagen kommt   f#r    jede Art   von Massengütern    in Betracht, die eine Förderung durch Abstürzen ertragen.



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem   Ausführungs-    beispiel dargestellt, wobei jedoch nur die zur Erläuterung der Erfindung erforderlichen Teile gezeichnet sind.



     Fig. 1    zeigt den Wagen im Aufriss mit Querschnitt nach A-B der Fig.   2    ;
Fig. 2 ist ein GrundriR   desselberi    bei Schnitt nach   C-D    der Fig.   1    ;
Fig. 3 zeigt denselben in Stirnansicht, wobei sich der Wagenkasten in Kippstellung befindet, während
Fig. 4 eine Einzelheit in   gröRerem      Ma. ss-    stabe darstellt ;
Fig. 5 veranschaulicht eine mit Druckluft betriebene Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Wagenkastens.



   Der veranschaulichte Transportwagen (Fig.   l    bis 3) stellt einen Eisenbahn-Güterwagen dar, mit normalem Untergestell. Es bezeichnet 1 den Rahmen des   Wagengestelles. Überdem      Gestellrahmen      1    sind drei Längswellen 2,3, 4 je in zwei äussern Lagern 5 und zwei innern Lagern 6 angeordnet, welche Lager auf Traversen des Gestellrahmens 1 festsitzen. Die   Längswellen    2 bis 4 sind an beiden freien Enden mit je einem Schneckenrad 7 versehen, das in eine Schnecke 8 eingreift (in Fig. 2 sind die Enden der Längswellen 2 bis 4 abgebrochen gezeichnet).

   Die am gleichen Wa   genende befindlichen drei Schnecken 8 sitzen auf einergemeinsamen Querwelle9, dieinLagern 10    des   betreffendenWagen-Stirnendes    unverschiebbar gelagert ist ; die zwei äussern Schnecken 8 können nach Bedarf mit der betreffenden Welle 9 gekuppelt werden (die   Kuppelmittel    sind auf der Zeichnung weggelassen). Die beiden Querwellen 9 sind an beiden Enden mit einem Vierkant verseheu, um eine Handkurbel aufzunehmen,   mittelst    welcher dann die Querwellen 9 gedreht und dadurch die   Längswellen      9    bis 4 in Umdrehung gesetzt werden können.

   Auf die Endteile der beiden   äussern Längswellen 3 und    4 ist je eine   Kettentrommel    11 aufgeschoben, welche eine Kette 12 aufnimmt, die andernends auf der Unterseite des Wagenkastens 13 an einer Längskante desselben befestigt ist : die Ket  tentrommeln können    mit ihrer Welle nach Bedarf gekuppelt und entkuppelt, sowie für sich gesperrt werden (die Mittel hierzu sind nicht gezeichnet).   Auf den drei L#ngswellen      3 bis 4 sitzen    je zwei Stirnräder 14, die in Aussparungen der Lager 6 angeordnet sind.



  Bei normaler Lage des   Wagenkastens    13 greifen alle drei in der gleichen Querebene liegenden Räder 14 in eine   gemeinscliaftliclie    Zahnstange 15 ein. Die beiden Zahnstangen 15 sind unter dem Wagenkasten 13 fest angeordnet, und zwar befinden sie sich je in einer am Kastenboden befestigten U-Schiene 16.   Der Wagenkasten st#tzt sich mittelst    Rollen auf am   Wagengestell    vorgesehene ; quer verlaufende Tragschienen, die zugleich   Führungsschienen für die Rollen    und somit    f#r den Wagenkasten bilden (nicht gezeichnet).   



  An einem Schenkel der Schienen 16 ist an beiden Enden der letzteren eine   Führungs-    leiste 17 angebracht, an welcher je eine   Sto#-    stange   18    in Form einer Zahnstanga aufgehängt ist. Die Stossstange 18 greift   mittelst    eines obern   Querzapfens    an der   Führungs-    leiste 17 an (Fig. 4), welcher Zapfen in Normallage des Kastens 13 (Fig. 1, 2) in eine auf der Oberseite der Führungsleiste 17 vorgesehene Kerbe 171 (Fig. 4) eingreift. 19 (Fig. 1, 3) sind Halterollen, welche   mittelst    Bügeln auf der Längswelle   2    bezw. 4   schwing-    bar angeordnet sind.

   Stehen diese Bügel in Horizontalrichtung resp. rechtwinklig zu den Stangen 18, so haben die zwischen den Halterrollen 19 und den Zahnrtidern 14 ange  ordneten    Stossstangen Spielraum, so   daL    diese durch Bewegung nach aussen, ausser Eingriff der Zahnräder 14 gebracht werden   konnen.   



  Werden die Halterollen aus ihrer rechtwinlligen Stellung in bezug zu den Stangen   18    gebracht, wie die rechte   Halterolle    in Fig.   1    und 3 zeigt, so werden die Stossstangen gegen die Zahnräder 14 gedruckt und. gelangen mit demselben in Eingriff. Die Halterollen 19 verhindern dabei auch ein Abgleiten der Stossstangen von den Zahnrädern, wenn die Stossstangen sich in gehobener Lage befinden.



  Die Bügel, welche die Halterollen 19 tragen und auf der Längswelle 2 bezw. 4   schwing-    bar angeordnet sind, weisen zu ihrer Fixierung in den verschiedenen Lagen entsprechende Stellorgane (nicht gezeichnet) auf.



   Es sei angenommen, der Wagenkasten 13 soll   zweeks    Entleerung aus der   Normailage    nach Fig. 1 durch Linkskippen in die Kippstellung nach Fig.   3    gebracht werden. Man setzt nun auf das rechte Ende der beiden Querwellen nach Kupplung der Schnecken 8 mit der Welle 9 je eine Handkurbel und dreht dieselbe in dem Sinne,   da#    durch Vermittlung der Schneckengetriebe 7, 8, der Längswellen 2 bis 4, der   Stirnräder    14 und der Zahnstangen 15 eine horizontale Verschiebuug des mit Rollen versehenen und auf besondern Tragschienen aufruhenden Wagen  l, abstens    13 naeh links erfolgt. Das rechts befindliche Trommelpaar 11 ist. vorher von der Welle entkuppelt, das linke Trommelpaar dagegen gekuppelt worden.

   Ferner sind die beidseitigen Bügel mit den Halterollen 19 so eingestellt, dass sie die Stangen 18 nicht in Eingriff mit den   Zahnr#dern halten.    Die Stossstangen werden bei dieser Querverschiebung des Wagenkastens aus seiner Mittellage aus der   f#r    gewöhnlich zu   ihrer @   Aufnahme dienenden Kerbe der Führungsleisten 1 herausgeschoben und gleiten mit ihrem obern Querzapfen auf der Leiste 17. Nach einer    gewissen Linksversehiebung des Wagenka-    stens 13 fallen die rechts angeordneten zwei Stossstangen 18 in eine am äussern Ende der Führungsleisten 17 angebrachte Kerbe 20 ein, so dass eine Arretierung der Führungsleisten und damit des Wagenkastens stattfindet.

   Vor dem nun folgenden Anheben des Wagenkastens werden die bisher gekuppelten links auf den Wellen 9 sitzenden Schnecken 8 entkuppelt, so   da#    die Welle 4 keine   Dreh-    bewegung mehr erteilt erhält. Die linken Trommeln 11 werden gegen Drehung gesperrt, damit die zwei Ketten 12 links ein   uner-      wünschtes    Gleiten des Wagenkastens nach links verhindern resp. dessen Bewegung nach links begrenzen. Durch Schrägstellen der beiden rechten Bügel mit den Halterollen 19 werden die rechten Stossstangen mit den zugehörigen Zahnrädern in Eingriff gebracht.



  Beim Weiterdrehen der   Handkurbeln    im   näm-    lichen Sinne werden nun die rechten Stossstangen und damit die rechte   Wagenkasten-    seite gehoben, wobei die linken Stirnräder 14 die Dr ehpunkte für den Wagenkasten bilden.



  Mit den rechts gelegenen Rädern 14 gelangen die Zahnstangen 15 unverzüglich   ausser Ein-    griff. Die Aufwärtsbewegung des Wagenkastens wird durch die rechten Ketten 12 begrenzt. Ist der Wagenkasten 13 auf diese Weise   In      Schr#gstellung    gebracht worden, dann öffnet man die aus der vertikalen in schräge Lage nach unten gekommene Seitenwand des Wagenkastens (in Fig. 3 links), so dass er sich   durchAbstürzen    seines Inhaltes entleeren   kans.    Zwecks   Rückführung des    Wagenkastens in seine Normallage dreht man die Querwellen 9 in zur vorherigen Drehrichtung entgegengesetztem Sinne.

   Dadurch werden die vorher hoehgeschobenen, den Wagenkasten in Kippstellung   stiitzeliden      Sto#stangen      18    nach unten gezogen, wobei der Wagenkasten in Horizontallage   zur#ckbewegt    wird.



  Nachdem die rechten Bügel mit den Halterollen 19, um den Eingriff zwischen Stossstangen und Zahnräder aufzuheben, wieder horizontal gestellt, die Sperrung des linken   Trommelpaares    11 aufgehoben und die beiden äussern, links befindlichen Schnecken wieder mit ihrerWelle gekuppelt worden sind, wird der   Wageukasten    durch Weiterdrehen der Wellen 9 horizontal verschoben und gelangt wieder in seine Normallage, wobei sich die linken Ketten 12 auf ihren zugehörigen Trommeln aufrollen. Am Ende der erwähnten horizontalen Verschiebung des Wagenkastens befinden sich sämtliche Stossstangen 18 infolge   Gleitung    auf den Leisten 17 wieder mit der zu ihrer Aufnahme in Normallage dienenden Kerbe der   F#hrungsleiste    17 in Eingriff.



   Das   Rechtskippen    des Wagenkastens 13 wird in analoger Weise herbeigeführt unter Kupplung bezw. Entkupplung der in Betracht fallenden Teile. Die Handkurbeln werden dann auf das linke Ende der Querwellen 9 aufgesetzt und diese in solcher Richtung gedreht,   da°    der Wagenkasten nach rechts verschoben und hierauf mittelst der links befindlichen zwei Storstangen 18 in entsprechendem Sinne gekippt wird.



   Zweckmässig werden Sperrvorrichtungen vorgesehen, durch welche eine solche Sperrung des Getriebes bewirkt werden kann,   da#    ein ungewolltes   Zurückfallen    des Wagenkastens aus   der Kippstellung verunmoglic. ht ist.   



   Das   Getriebe könnte aueh    so gestaltet sein, dass nur eine Antriebswelle vorhanden ist, um den Wagenkasten, unter Einschaltung einer entsprechenden Übersetzung, durch einen Mann bedienen zu können ; doch kann   nat#r-    lich auch dafür gesorgt werden, dass das Getriebe durch ein Kraftmittel betätigt werden kann.



   Da nun bei Eisenbahnwagen Druckluft vorhanden ist, kann solche beispielsweise zur Betätigung des Getriebes benutzt werden.



  Zu diesem Zwecke wird der Transportwagen in entsprechender Weise ausgebildet, wie im Beispiel in Fig. 5 im Grundriss (teils schematisch) gezeigt ist. Gemäss dieser Darstellung sind in das   Wagengestell    zwei Luftzylinder 21 und 22 eingebaut, in denen, sich je ein Kolben 23 bezw. 24 befindet. Diese Kolben sind durch je eine mittlere Zwischenscheibe am Zylinder abgedichtet. Jeder Kolben ist mit einer Zahnstange   25    bezw. 26 versehen, die e mit einem Zahnrad 27 bezw. 28 zusammenarbeitet.

   Die Zahnräder 27 und 28 sind mit je einem Kettenrad 29 starr verbunden, von welchem aus eine endlose Kette 30 um je ein mit der neuen Querelle   9    kuppelbares Kettenrad 31 herumgeführt ist. 32   sind Fiih-      rungsrollen    für die Zahnstangen 25,26,   w#h-    rend mit 33 eine Hauptleitung für Druckluft und mit 34,35 zwei an dieselbe   angeschlos-    sene   Zweigleitungen    angegeben sind. Die Zweigleitung 34 steht mit dem einen Ende des Luftzylinders 21, die Zweigleitung   35    mit dem entgegengesetzten Ende des Luftzylinders   22 in Verbindung.

   Durch #ffnen    von in den   Zweigleitungen    vorgesehenen, nicht dargestellten   Durchgangshähnen    können die Luft  zylinderräume    mit der Speiseleitung 33 in Kommunikation gebracht werden. Je nachdem die Drehrichtung der Querelle 9 sein soll, d.   h.    je nach der vorzunehmenden Be  wegung    des Wagenkastens, lässt man Druckluft in den einen oder andern Zylinder 21, 32 einströmen, zwecks   Verschiebung"seines    seines Kolbens, worauf durch Vermittlung der Teile 25 bezw.   26,    27, bezw. 28,   29,    30 und 31 die Drehung der Querwelle 9 veranlasst wird.



  Wenn der Kolben am andern Ende des Luftzylinders anlangt, kann die Druckluft durch entsprechend gesteuerte Ventile aus diesen entweichen.   Mittelst      Handmittel    (nicht gezeichnet) können die beiden Kolben jeweils in die Ausgangslage   zurüokbewegt    werden.



   Die Durchgangshähne in den Zweigleitungen 34,35 können zur Fernsteuerung eingerichtet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Transportwagen für Massengüter ; dadurch gekennzeichnet, dass derselbe einen Wagen- kasten besitzt, der mittelst eines Getriebes auf dem Wagengestell horizontal verschoben und alsdann zwecks Entleerung in Kippstel- lung überführt werden kann.
    UNTERANSPRtffCHE : 1. Transportwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da# der Wagen- kasten mittelst in Zahnstangen desselben eingreifenden Zahnrädern verschoben wer den kann, und dass Stossstangen in Form von Zahnstangen vorgesehen sind, die durch Zahnräder hochgesto#en werden und dadurch den Wagenkasten in Kippstellung bewegen können, und ferner gekennzeichnet durch einerseits mit dem Getriebe und anderseits mit dem Wagenkasten verbun- dene aufgewickelte Zugorgane, welche, abgewickelt, zur Begrenzung der Bewe gungen des Wagenkastens bei dessen Kippen dienen.
    2. Transportwagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossstangen von Zahnrädern be wegt werden, welche zur Horizontalver schiebung des Wagenkastens dienen, und dass die Stossstangen an Führungen am Wagenkasten aufgehängt sind.
    3. Transportwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bewegung des Getriebes in Zylindern geführte Kol ben vorgesehen sind, die durch Zahnstan gen mit dem Getriebe in Bewegungs verbindung stehen und durch ein Fluidum in den Zylindern verschoben werden k#nnen.
CH96282D 1920-11-12 1920-11-12 Transportwagen für Masseng@uter. CH96282A (de)

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