CH96098A - Anordnung zur gleichzeitigen elektrischen Zeichenübermittlung zwischen zwei Stellen, die je in einem geschlossenen Stromkreis liegen, unter Zwischenschaltung von Kathodenröhren. - Google Patents

Anordnung zur gleichzeitigen elektrischen Zeichenübermittlung zwischen zwei Stellen, die je in einem geschlossenen Stromkreis liegen, unter Zwischenschaltung von Kathodenröhren.

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CH96098A
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F Huth G M B H Dr Erich
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Huth Erich F Gmbh
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  Anordnung zur gleichzeitigen elektrischen Zeichenübermittlung zwischen zwei Stellen,  die je in einem geschlossenen Stromkreis liegen, unter Zwischenschaltung  von Kathodenröhren.    Die elektrische Zeichenübermittlung zwi  schen zwei Stellen, insbesondere die     Telepho-          nie    mit Draht, erfordert oft die Verstärkung  der     elektrischen    Ströme. Die Einschaltung von  Kathodenröhren als     Verstärker    brachte jedoch  bisher die     Schwierigkeit    mit sich, dass ein  Gegensprechen ohne weiteres nicht möglich  ist, da eine Kathodenröhre als     Reläis._virkt     und beim Gegensprechen daher eine Umschal  tung, erforderlich ist.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, me  chanische Verstärker in die Leitungen ein  zuschalten. Abgesehen von der geringfügigen  Wirkung solcher Verstärker wurden hierbei  die in beider Richtung gehenden Impulse  verstärkt und eine Art Rückkopplung her  beigeführt. Gemäss der Erfindung wird dies  dadurch vermieden, dass     KathocTlenröhren-          verstärker    angewendet werden. von denen je  einer in einer Richtung wirkt, wobei je ein  Ausgangskreis und ein Eingangskreis dieser  Verstärker in Gegensprechschaltung mit dem  einen Zweig der Leitung verbunden sind, da-    mit die von dem Ausgangskreis des einen  Verstärkers abgegebenen Stromimpulse auf  den Eingangskreis des andern Verstärkers  nicht einwirken und so das     Selbsttönen    ver  hindert wird.

   In den     Fig.    1 bis 3 der Zeich  nungen sind beispielsweise     *Ausführungs-          formen    der Erfindung dargestellt.  



  Im Beispiel der     Fig.1    ist von der Stelle     II     die Leitung 2 zur Vermittlungsstelle geführt.  Hier ist jedoch eine     Stromverzweigung    über  zwei Spulen 11, 12 vorgesehen, in deren einem  Zweig in     Hintereinanderschaltung    etwa, mit  der Spule 11 die Kopplungsspule 5 mit dem  Ausgangskreis s des Verstärkers     .-!    ange  ordnet ist. Die von den Spulen 11, 12 er  zeugten Felder sind untereinander mit der  Spule 9, welche den Eingangskreis für den  nicht gezeichneten Verstärker B darstellt,  verkettet. Im Beispiel ist hierfür ein ge  schlossener Eisenkern 13 angeordnet, auf dem  die drei Spulen 9, 11, 12 aufgebracht sind.  Die gezeichnete Form ist jedoch nicht die ein  zig mögliche.

   Es kann auch ein     dreizinkiger         Bern gewählt werden und die     Anordnung     der Spulen gegeneinander kann     verschieden-          artig    gewählt werden, um die im Folgenden  beschriebene Wirkung zu erzielen.  



  Die Verkettung der Spulen 9,     l1,    12 hat  in der     Weise    zu erfolgen, dass beim Eintritt  eines Impulses aus dem Ausgangskreis 8 des  Verstärkers A in die Spule 5, welche der       Verzweigung    des     'Stropakreises    2 angehört,  die von den Spulen 11, 12 erzeugten Felder  einander entgegenwirken und aufheben. Es  sei angenommen, dass die augenblickliche  Stromrichtung in solchem Fall in der Spule 5  durch den ausgezogenen Pfeil dargestellt sei.  Der Strom wird daher seinen Weg in der  ausgezogenen Pfeilrichtung über die Spule 1.1  und sodann einerseits über die Leitung 2 und  den     Empfänger    auf der Stelle     1I    und ander  seits parallel hierzu über die Spule 1.2 neh  inen.

   Der     Wicklungssinn    und     dio        Windungs-          zahl    der Spulen 11, 12 ist so zu wählen,  dass die beabsichtigte Aufhebung der durch  die Spulen 11, 12     hervorgerufenen    Felder  erfolgt. Es wird dann durch     einen    in den  Stromkreis 2 übertretenden Stromimpuls die       Wicldung    9 des Eingangskreises des zweiten       Verstärkers    nicht erregt und eine Rück  kopplung daher ausgeschlossen.

   Geht jedoch  ein Stromimpuls von der Stelle     II    aus und  habe dieser in einem bestimmten     Augenblick:     die gleiche Richtung wie im zuerst beschrie  I>enen Fall, so wird dieser in der gestrichel  ten Pfeilrichtung verlaufende Stromimpuls       :

  die    Spulen 5 und 11 wohl in gleicher     Eich-          tung    passieren wie im ersten Fall, die Spule  12 jedoch in     entgegengesetzter    Richtung  durchfliessen als     zuvor.    Die Felder der bei  den Spulen 11, 12 heben einander daher nicht  auf, sondern     unterstützen    einander, und es       -wird    daher die Spule 9 des Eingangskreises  des andern Verstärkers     B        kräftig    erregt.

    Dieser von der Stelle     II    ausgehende, Strom  impuls kann daher in den     Verstärker        B    und  über diesen in den nicht gezeichneten Strom  kreis 1 übertreten. Da, auf der andern     Ver-          stärkerseite,    die mit dem Stromkreis 1 ge  koppelt ist, die gleiche     Sehaltungsweise        an-          ge,vs>en.det    ist, besteht auch keine Rückkopp-         lungsgefahr    dieses aus dem Stromkreis 1 in  den     Stromkreis    2 übertretenden Impulse.

    Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass  die gleichen     Verhältnisse    in der andern Halb  welle des     Wechselstromimpulses    mit ent  gegengesetzter     Stromrichtung    als der betrach  teten auftreten.  



       Fig.    2 zeigt eine Weiterbildung     der     grundsätzlichen Schaltungsanordnung     nach          Fig.    1. Hier sind in dem einen Stromzweig.  in dem die     Kopplungsspule    mit dem     z#us-          gangskreis    des     Verstärkers    A nicht liegt.

         MTiderstandskombinationen    1.4 und gegebenen  falls 15,     weleli    letztere zusammen mit der  Spule 12 wirkt, vorgesehen, um eine genaue  Kompensation dieses Zweiges mit dem paral  lel liegenden     unv        erzweigten    Teil des Strom  kreises 2 zu erzielen, da der letztere     Ohm-          sehen,    induktiven und     kapazitiven    Wider  stand besitzt..

   Es wird also in der bei     anders     gearteten     Gegenspreehsehaltungen    mit     Draht     ohne Verstärker an sich bekannten Weise  die     Stromphase    im Zweig über die Spule 12  in     Übereinstimmung    gebracht mit derjenigen  im     unverzweigten    Kreisteil 2.  



       Fig.    3     zeigt;    eine weitere     Ausbildung    der  Erfindung mit     kombinierter        konduktiver    und       induktiver    Kopplung der beiden geschlossenen       Stromkreise,    zwischen denen die Zeichen       übermittelt    werden sollen, und einem Ein  gangs- und Ausgangskreis je eines der beiden       Verstärkeraggregato    zwecks     Verhinderung     der     R.ückkopplun,.;

  -.    Hier ist die     Leitung    2  mit der Stelle     II    mit drei Widerständen ge  eigneter Art 1.6, 17, 18 hintereinander  geschaltet, um eine Brückenschaltung zu er  möglichen. Der Energiezweig (sonstiger Bat  teriezweig) ist an die Verbindungsstelle der  Leitung 2 mit dem Widerstand 16 einerseits  und die Verbindungsstelle 17, 18 anderseits  gelegt und enthält als     Energieduelle    die  Spule 5, welche mit dem     Ausgangskreis        (@          des        Verstärkers    A gekoppelt ist.

   Der zweite  Brückenzweig (sonstiger     @usgleichsz@ce.i@i     enthält eine Spule 19, welche mit der     Spule    9  im Eingangskreis des nicht     gezeichneten          Verstärkers        B        gekoppelt    ist.

   Durch     entspre-          ehende        Abgleieliung    und Wahl der Wider-           -,tände    16, 17. 18 kann erreicht werden, dass  die     Anschlusspunkte    der Spule 19 an die Wi  derstandskombination 16, 17, 18 mit der Lei  tung 2 gleiches Potential herrscht, wenn ein  entsprechend verstärkter Stromimpuls aus  dem Verstärker     Il    in die Spule 5 und damit  in den geschlossenen Empfangskreis übertritt.

    Die Spule 19 bleibt daher     urerregt,    und es  ist damit ausgeschlossen, dass eine Rückkopp  lung über den Eingangskreis 9 des zweiten  Verstärkers im früher beschriebenen Sinne       uuftrift.    Geht aber umgekehrt ein Strom  impuls von der Stelle     II    aus, so wird dieser  die Brücke 19 wegen der dann vorhandenen       Unsyminetrie    der     Anschlusspunkte    der Spule  19 durchfliessen und der Stromimpuls aus       ,dem    Kreis 2 tritt in den Eingangskreis 9 des  Verstärkers B und aus diesem in den Strom-.  kreis 1 über.

   Eine     Rückkopplung    dieses ver  stärkten Impulses ist ausgeschlossen, da auf  der andern Seite der Verstärker im Strom  kreis 1 die gleiche Schaltung vorgenommen  ist.  



       Die        in        Fiel        o-.    1     bis    3     dargestellte        Verstärker-          und    Schaltungskombination ist in einer Ver  mittlungsstelle aufgestellt zu denken, wobei       die    Leitungen 2 nach Bedarf an- und ab  geschaltet werden können. Es kann daher  ein solches Aggregat zur Verstärkung in ver  schiedene miteinander zu verbindende Lei  tungen     eingeschaltet    werden, wobei höchstens  eine Nachregulierung der     Kombinations-          tviderstände    erforderlich werden kann.

    Hierzu kann nach     Bekanntsein    der betreffen  den Werte entweder eine selbsttätige Vor  richtung angewendet werden, welche die  Einstellung etwa gleichzeitig mit der     An-          schaltung    der betreffenden Leitungen besorgt,  oder es kann die Einstellung beim Zusam  menschalten nach ein für allemal vorgenom  menen Aufzeichnungen rasch vorgenommen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur elektrischen Zeichenüber mittlung zw isehen zwei Stellen, die je in einem geschlossenen Stromkreis liegen unter Zwischenschaltung von Kathodenröhren, da durch gekennzeichnet, dass für jede Sprech richtung je ein Kathodenröhrenverstii.rlzer vorgesehen ist und je ein Ausgangs- und Ein gangskreis dieser Verstärker in Gegensprech schaltung mit dem einen Leitungszweig ver bunden sind, damit dre vom Ausgangskreis des andern Verstärkers kommenden Stfom- impulse auf den Eingangskreis des andern Verstärkers nicht einwirken und so das Selbsttönen verhindert wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Stromverzweigung in jedem geschlossenen Stromkreis über zwei Spulen, eine Kopplungsspule mit dem Ausgangskreis einer Röhre in einem Stromzweig und eine Kopplungsspule des Eingangskreises der andern Röhre im Feldkreis der beiden Spulen, wobei die Felder der beiden Spulen .bei Energie aufnahme aus einer Röhre einander auf heben, bei Erregung der -Spulen durch Senden aus dem urverzweigten Kreis ein <B>.</B> tnc ler jedoch unterstützen. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch Kom pensationswiderstände im Stromzweig ohne Kopplungsspule. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Anwendung einer Brücken schaltung an der Kopplungsstelle jedes der geschlossenen Stromkreise mit den zu gehörigen Eingangs- und Ausgangskreisen der Verstärker, indem die Sende- bezw. Empfangsstelle in einem Widerstands zweig, die Kopplungsspule mit dem Aus gangskreis einer Röhre in dem Energie- und die Kopplungsspule des Eingangskrei ses der andern Röhre im Ausgleichszweig liegen.
CH96098D 1919-03-11 1921-03-29 Anordnung zur gleichzeitigen elektrischen Zeichenübermittlung zwischen zwei Stellen, die je in einem geschlossenen Stromkreis liegen, unter Zwischenschaltung von Kathodenröhren. CH96098A (de)

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