Rechenmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf Recllen- inaschinen, und zwar auf mehrreihige Tasten maschinen, die das Multiplizieren als mehr fache Addition und das Dividieren als mehr fache Subtraktion ausführen. Solche Maschi nen haben den Nachteil, dass Multiplikation und Division besonders bei mehrstelligen Zahlen dadurch zeitraubend werden, dass der Multiplikand bezw. der Divisor im allgemei nen so oft auf dem Tastbrett gelöscht und neu eingestellt werden muss, als der Multiplikator bezw. der Quotient Stellen aufweist, die von Null verschieden sind. Um beim.
Multiplizie ren das Löschen und Neueinstellen des Mul tiplikanden zu vereinfachen, hat man bei be kannten Maschinen für jede Tastenreibe Einstellorgane vorgesehen, die durch einfache Verstellung eines Stellgliedes so beeinflusst werden, dass unter Vermittlung der nieder gedrückten Zahlentasten nach Löschen dieser Tasten eine Zahl vom zehnfachen Betrage der gelöschten Zahl neu eingestellt wird. Die Erfindung besteht darin, dass diese Einstell organe umstellbar und so ausgebildet sind, dass nach Umstellen dieser Organe durch Verstellen des oben erwähnten Stellgliedes die eingestellte Zahl gelöscht und eine Zahl vom zehnten Teil des Betrages der gelöschten Zahl neu eingestellt wird; die Maschine so mit auch für Divisionen geeigneter ist.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt einer Ausführungs form der Rechenmaschine, teilweise in sche- matisch.er Darstellung, Fig. 2 die zugehörige Oberansicht, teil weise im Schnitt, Fig. d die linke Stirnansicht zu Fig. 1, teilweise im Schnitt, Fig. 4 in schematischer Darstellung Teile der Rechenmaschine;
Ferner zeigen in grösserem Massstabe Fig. 5 bis 14 Einzelheiten der Rechen maschine in verschiedenen Stellungen, Fig. 15 eine zu den Fig. 5 bis 14 gehörige Einzelheit, Fig. 16 eine Seitenansicht anderer Teile der Rechenmaschine, Fig. 17 einen Sehnut nach 17-17 der Fig. 16"von links gesehen;
Fig. 18 einen Schnitt, nach 18-18 der Fig. 16, von oben gesehen, Fig. 19 einen Schnitt nach 19-19 der Fig. 16, von oben gesehen, und Fig. 20 eine der Fig. 16 entsprechende Darstellung bei anderer Lage einzelner Teile. Die Tastendruck-Rechenmaschine nach Fig. 1 bis 3 ist zur Vereinfachung der Zeich nung mit nur vier Tastenreihen versehen, von denen jede nur vier Zahlentasten mit den Bezeichnungen 1 bis 4 an Stelle der üblichen neun Tasten aufweist.
In die Maschine ist eine Senkvorrichtung (Fig. 1 bis 4) einge baut. Diese besteht aus einem Rahmen A mit vier Füssen a1, die in senkrechter Rich tung geführt sind und durch Federn a.\ in einer obern Stellung gehalten werden.
In dem Rahmen A ist ein Rost B in der Längs richtung seiner Stäbe entgegen der @@Tirhung zweier Federn bi verschiebbar. Der Rost 73 besitzt so viel Stäbe b\, wie das Tastwerk der MaschineReihenzwischenrä.ume aufweist. Auf den Stäben b\, die an den Enden kreisrunden und in der Mitte prismatischen Querschnitt haben, ist je ein Zahnrad b' befestigt.
Sämt liche Zahnräler b' stehen mit einer Zalin- stange C in Eingriff (Fi(r. 1, 3 und 4), die mit. einem von lDnd verstellbaren Schieber g1 verbunden ist (Fig. 1 bis 3). Durch Ver stellen dieses Scl,iebcrs und somit der Zahn stange C können,cämtliehe Stäbe b\ um 180 edreht werden.
Am b7=aschincn@ch >ius, R ist ein Sperrhebel f/\ schwingbar gelagert. Dieser Sperrhebel vermag den Schieber g1 und somit die Zahnstange C durch Eingriff in Rasten des Schiebers in zwei Stellungen festzulegen. Jeder Stab b\ trä;--t ausserdem in gleichen Abständen ebenosoviel Muffen E (Fig. 1, \? und 5 bis 14), wie Ta st-n in einer Reihe vorhanden sind.
Durch Drucl#:federn, b5, die sich mit einem Ende gegen in die Stäbe b eingeführte Stifte b' und mit dem andern Ende gegen die Muffen E stützen, werden die Muffen E an die nächstfolgenden Stifte angedrückt. Auf jeder Muffe E sitzt verschiebbar, aber undrehbar eine zweite Muffe F. Die Muffen F werden durch Fe dern f1 gegen einen Bund e1 der Muffen E gezogen und tragen zwei Ansätze (f\ und f3), deren Zweck weiter unten erläutert wird. Jeder Stab b\ liegt zwischen zwei Tastenrei hen, deren Tasten in .den Fig. 1 und 2 die Bezeichnungen 1 bis 4 tragen. Von zwei Ta stenreihen (z.
B. der ersten und der zehnten Reihe) ist in den Fig. 5, 7, 9, 11 und 13 je eine Taste dargestellt, während in den Fig. 6, 8, 10, 12 und 14 von jeder Reihe drei Taten (die Tasten mit den Bezeichnungen \?, 3 und 4) wiedergegeben sind.
Die Tasten treten durch das gemeinsame Deckblech C und durch die für sie vorgesehenen Sperr schieber D hindurch; von denen für jede De zimalstelle einer vorgesehen ist (Fig. 1 bis 3). Jede Taste trägt zwei flache Stifte d.' und c?\ (Fig. 5 bis 14), die mit den An- Atzen f\, f' der Muffen F zusammenzuarbeiten vermögen.
Jeder Sperrschieber D ist entge gen der Wirkung einer Feder d.' (Fig. 1) verschiebbar und vermag sich mit einem An schlage gegen eine Querstange (71 züz legen.
Die Querstange <I>d'</I> wird von zwei Hebeln d' Betrage", die 1?f einer im Maschinengehäuse R gela;
"erten Welle d' befestigt sind. Zwei der Füsse W der Senkvorrich ung sind mit ,
je einem einarmigen Hebel (y' und die beiden andern Füsse mit .ie einem Arme a' eines zw-i- a.rmi.gen Hebels n'. a' elenhi.g verbunden. Zu diesem Zweel_- besitzt jeder Fuss n1 einen Stift a , der in einen Schlitz des Hebels er' oder des Flel)
elarmcs a' eingreift. Je ein Hebel rt@ und e;n H'ebel n a' sitzen a.uf einer gemeinsamen, im Gehäuse R gelagerten Quer welle a'. Durch Schlitze der einander zuge kehrten Enden der LTc1)elarme a' ist ein ring förmiges Glied n11 hindurcheführt,
an d=m eine an dem Arm n? eines zweiarmigen He bels n,' n.1 ann@eschlossene Schraubenfeder na angreift.
Der Hebel (!' r1o ist an einem am Gehäuse R befestigten Bocha 71 g-la.gert. Sein Arm d trägt eine Rolle a1\, die m#'_t dem 1Toeken s1 eines weiter unten näher be schriebenen Schiebers<B>S</B> zusammenzuarbeiten vermag.
Am Roste B greifen zwei Hebel b' an, clie auf e;ner imaschinen;ehäuse 1. nelagerten Welle b' befestigt sind. Der eine dieser Hebel b trägt einen Arm h'. der sich einerseits gegen einen der beiden Hebel d' und anderseits mit einer Rolle.b' gegen den Schieber S legt (Fig. 1).
Die Steuerung der Hebel b und d3 erfolgt .durch einen Nocken s" des Schiebers S, der mit der Rolle b des Aimes b' zusammenzuarbeiten vermag. Der Schieber S (Fig. 16 bis 20) greift schwalben- schwanzartig 'in zwei Gleitstücke T ein, in denen er entgegen -der Wirkung einer an sei nem obern Ende und am Deckblech C befe stigten Feder s3 in senkrechter Richtung nach unten verschiebbar ist.
Die Gleitstücke T sind zusammen mit dem Schieber S in wag rechter Richtung auf einem Rahmen r" ver schiebbar, der am Maschinengehäuse R be festigt ist. Jedes Gleitstück T steht unter der Wirkung zweier Federn (t1, t\), von denen die eine (t') das Gleitstück im Sinne des Pfeils y (Fig. 16 und 20) -und die andere (t.\) das Gleitstück <I>T</I> in dem dem Pfeil entgegengesetzten Sinne zu verschieben sucht.
Die Feder t\ ist an dem einen Ende des Gleit- stückes T angeschlossen und greift am Rah inen 7" an, während die Feder t1 am andern Ende des Gleitstückes T befestigt ist und an einem Arme<I>U</I> eines auf dem Rahmen r" ge lagerten zweiarmigen Hebels U U' angreift.
Die e;nanxler zugekehrten Enden der Hebel arme U' sind durch einen Bolzen rc\ an einem in wegrechter Richtung verschiebbaren Schie ber V aasgelenkt, der auf dem Rahmen r\ in Führungen v' gelagert ist. Der Schieber V trägt eine Rolle v , die sich gegen clen Schie ber 8 legt und bei der Abwärtsbewegung dieses Schiebers auf einen an diesem vorge sehenen Ansatz s' aufzulaufen vermag.
Am Schieber S sind ferner zvTei Ansätze s' vor gesehen, die mit zwei am Rahmen r\ ange ordneten Ansätzen r3 zusammen zu arbeiten vermögen. Auf das obere Ende des Schiebers S stützt sich eine Taste 1F (Fig. 1 und 3), die in einem auf das Deckblech C aufgesetz ten Bocke ?v' entgegen der Wirkung einer Feder 2,11' in senkrechter R;chtung verschicb- bar ist.
Durch Niederdrücken -der Taste TF wird der Schieber S entgegen der Wirkung der Feder s3 in den Gleitstücken T nach unten verschoben.
Der Nocken s2 des Schiebers S wirkt dabei auf die Rolle b8 des Hebelarmes b' ein und steuert somit die Hebel b und b6. Gleichzeitig läuft aber auch die Rolle v2 auf den Ansatz s' des Schiebers S auf und über= führt dadurch den Schieber V in die in Fig. 20 dargestellte Lage, so dass die Hebel U U' ,geschwenkt und die Federn t1 gespannt wer den.
Alsdann trifft der Nacken s' des Schie bers S auf die Rolle_<B>d2</B> des Hebels cce <B><I>d</I></B> o, und wirkt unter Vermittlung der Teile a , a1 a8, <I>a",</I> a' aG, <I>a',</I> a3 auf die Senkvorrichtung ein.
Während der Abwärtsbewegung des Schiebers S gleiten die Ansätze s' des Schie bers an der von den Federn t' abgekehrten Seite der Ansätze r3 des Rahmens r2 entlang und verhindern somit, dass die gespannten Federn t' den Schieber S im Sinne des Pfeils y verschieben. Sobald jedoch die Ansätze s' die in Fig. 20 dargestellte Lage einnehmen, verschieben die Federn<I>t'</I> die Gleitstücke<I>T</I> mit dem Schieber S im Sinne des Pfeils y.
Bewegt sich nun der Schieber S unter der Wirkung der Feder s' nach oben, so gleiten die Ansätze s' des Schiebers AJ an der den Federn t' zugekehrten Seite der Ansätze r3 entlang, wobei die Federn t,\ gespannt sind. Der Nocken s' geht dann an der Rolle b vor bei und lässt somit den Arm b' unbeeinflusst.
Hat der Schieber S wieder seine höchste Stel lung eingenommen, so ist die Rolle v" wieder von dem Ansetze s' des Schiebers S abge laufen. Die Federn t' ziehen dann den Schie ber V wieder in die in Fig. 16 dargestellte Lage zurück und entspännen sich dabei.
Da gleichzeitig die Ansätze s' in eine sölche Lage zu den Ansätzen r3 gelangen, dass der Schie ber AS' an einer wagrechten Verschiebung nicht mehr gehindert ist, so ziehen die Federn t" den Schieber S wieder in die Ausgangslage zurück.
-Infolge der beschriebenen Einrich tung wird der Arm b' nur bei der Abwärts bewegung des Schiebers ' S von dem Nocken <I>s</I><B>'</B> bewegt, während beim Aufwärtsgang des Schiebers S der Nocken s\ den Arm b' un beeinflusst lässt.
Im folgenden soll die Wirkungsweise der Maschine bei der Multiplikation und bei der Division an je einem Zahlenbeispiel erläutert werden.
Multiplikation 123 y 23.
Man stellt den 3#-fultiplikanden 123 durch Niederdrücken der Zahlentasten ein drückt die auf der Zeichnung nicht dargestellte Re petiertaste und zieht dreimal die Antriebs kurbel der Maschine. Alsdann drückt man die Taste IV nieder. Hierdurch wird der Rost ss mit den Stäben b\, indem der Schieber S mit seinen Nocken s" auf den Arm b8 und somit auf die Hebel b einwirkt, entgegen der Wirkung der Federn b1 um eine be stimmte Strecke im Sinne des Pfeils x (Fig. 1 und 8) verschoben.
Hierbei werden die zu den nicht niedergedrückten Tasten gehörigen Muffen F samt den Muffen E durch die An sätze f\ und Stifte A entgegen der Wirkung der Federn b3 auf den Stangen b\ zurückge halten, w'a'hrend die Ansätze f\ der zu den niedergedrückten Tasten (1 der Hunderter, 2 der Zehner und 3 der Einer Reihe) gehö rigen Muffen frei an den Stiften d' vorüber gehen.
(In Fig. 8 ist als Beispiel hierfür die Lage der zwischen der Einer und der Zehner Tastenreibe liegenden Muffen dargestellt; die Einertaste 3 ist niedergedrückt.) Die An sätze f 5 der mit den Ansätzen r" an den Stif ten d' der Tasten vorübergegangenen Muffen liegen jetzt senkrecht über den Stiften dl der Taten der nächsthöheren Dezimalstelle (1 der Tausender, 2 der Hunderter und 3 der Zehner Reihe).
Im Anschluss hieran werden die Sperrschieber D durch die Querstange d' entgegen \der 'V#Tirk ng der Federn d3 ver schoben, indem der mit dem Nocken s" zu sammenarbeitende Arm b$ auf die Hebel cl," einwirkt, -welche die Querstange d' tragen. Die niedergedrückten Tasten kehren somit in ihre Ruhelage zurück. Unmittelbar hierauf werden die Sperrschieber D durch die Federn rl' wieder verschoben.
Sodann kehrt der Rost P mit den Stäben V wieder in die Ausgangs lage zurück. Dabei fangen sich die an den Tasten vorbeigegangenen Muffen F mit ihren Ansätzen f" an den Stiften dl der inzwischen in die Ausgangslage zurückgekehrten Tasten (Fig. 9 und 10) und bleiben entgegen der Wirkung der Federn f' hinter ihren Muffen E und ihren Stäben b\ zurück, so dass der Ansatz ss jeder dieser Muffen F über dem Stifte d' der Tasten der nächsthöheren Dezi= malstelle stehen bleibt.
Nun wirkt der Nok- ken s1 des Schiebers S auf die Rolle a1' des Armes d ein. Hierdurch wird unter Vermitt- lung der Zwischenglieder ca', d , a8, a11, d, n' der Rahmen<B>A</B> mit sämtlichen Muffen um eine bestimmte Strecke abwärts bewegt.
Hier bei werden diejenigen Tasten (Fig. 11 und 12), auf deren Stifte dl sich die zurückge haltenen Muffen F mit ihrem Ansatz f3 le gen, so weit mitgenommen, da.ss die Sperr schieber D in Eingriff mit diesen Tasten treten und sie in der niedergedrückten Stel lung festlegen. Die Ansätze f3 erfassen da bei mit einer Nase (Fig. 15) die Stifte c71 derartig, da.ss die Federn f' die Muffen F nicht zurückziehen können, bevor die untere Stellung der Tasten erreicht ist.
Hierauf wird die Ruhelage der Muffen dadurch erreicht, da.ss der Rahmen A sich aufwärts bewegt und die zurückgehaltenen Muffen F unter der -#ÄTirlzung der Federn f1 sich wieder an der. Bund e' der Muffen E anlegen. Es hat sich also durch Niederdriiclzen der Taste<B>IV</B> die Einstellung der Tasten von 123 in 1230 ge ändert. Ein nochmaliges Niederdrücken der Taste T1' würde die Einstellang von 1230 in 12300 ändern usw.
Hierauf zieht man zweimal die Antriebs kurbel der Maschine und erhält im Resultat- werk .die Zahl 2829.
Division 28290<B>0</B> :12.300.
Durch Verschieben der Zahnstange C. werden sämtliche Stäbe b\ und mit ihnen die Muffen E und F um<B>180</B> gedreht, um die Maschine von Multiplikation auf Division umzustellen. Die in Fig. 5 bis 1.1 dargestell ten Muffen stehen nach dieser Drehung so, dass die Ansätze f\ mit je einem Stifte d' einer Taste und die Ansätze f3 mit je einem Stifte d" der Taste der um eins kleineren Dezimal stelle zu arbeiten vermögen. Hierauf stellt man auf dem Resultatwerk die Zahl 282900 möglichst weit links, z.
B. als 2829000 ein, um entsprechend dem Vorgang beim hand- schriftlichen Dividieren nach rechts einrük- ken zu können: Ferner stellt man auf dem Tastbrett die Zahl 12300 in der Weise ein, dass die Subtraktion von der Zahl 2829000 von links beginnend erfolgen kann. Alsdann drückt man die Repetiertaste nieder und zieht zweimal die Antriebskurbel in der Subtrak tionsrichtung. - Hierauf .drückt man.die Taste <I>W</I> nieder.
Hierdurch wird der Rost B, mit den Stäben b2, indem der Schieber S mit sei nen Nocken s\ auf den Arm b8 und somit auf die -Hebel b einwirkt, entgegen der Wirkung der Federn b' um eine bestimmte Strecke im Sinne des Pfeils x (Fig. 1) verschoben.
Hier durch werden die zu den nicht niedergedrück ten Tasten gehörigen Muffen I' samt den Muffen E durch die Ansätze f \ und Stifte d' entgegen .der Wirkung der Federn b' auf den Stäben b\ zurückgehalten, während die An sätze f 2 der zu den niedergedrückten Tasten (1 der Millioner, 2 der Hunderttausender und 3 der Zehntausender) frei. an den Stiften c' vorübergehen. Die Ansätze f 3 der mit.
den Ansätzen f 2 an tlen Stiften cl' der Tasten vorübergegangenen Muffen liegen jetzt senk recht über den Stiften cd\ der nächstniederen Dezimalstelle (1 der Hunderttausender, 2 der Zehntausender und 3 der Tausender Reihe).
Im Anschluss hieran werden die Sperrschie ber D durch die Querstangen d entgegen der -#Virkung der Federn d3 verschoben, indem der mit .dem Nocken s' zusammenarbeitende Arm b8 auf die Hebel d' einwirkt, welche die Querstangen d tragen. Die niedergedrückten Tasten kehren somit in ihre Ruhelage zurück. Unmittelbar hierauf werden die Sperrschie ber D durch die Federn d3 wieder verschoben. Sodann kehrt der Rost B mit. den Stäben b2 wieder in die Ausgangslage zurück.
Dabei fangen -sich die an den Tasten vorbeigegan genen Muffen F mit ihren Ansätzen f3 an deren Stiften dl der inzwischen in die Aus gangslage zurückgekehrten Tasten und blei ben entgegen der Wirkung der Federn f1 hinter ihren Muffen E und den Stäben b2 zurück,
so dass der Ansatz f3 jeder dieser Muffen über dem Stifte d2 der Tasten der nä.chstniederen Dezimalstelle stehen bleibt. Nun wirken der Nocken s1 des Schiebers S auf die Rolle a12 des Armes a1 ein.
Hierdurch wird unter Vermittlung der Zwischenglieder d a1 <I> ,</I> ä <I>, ä 1,</I> a', a', der Rahmen<I>A</I> mit sämt lichen Muffen um eine bestimmte Strecke ab- -v#=ärts bewegt.
Hierbei werden diejenigen Ta sten, auf deren Stifte d" sich die zurück gehaltenen Muffen F mit ihren Ansätzen f3 legen, so weit mitgenommen, dass die Sperr schieber D in Eingriff mit diesen Tasten treten und sie in der niedergedrückten Stel lung festlegen.
Hierauf wird die Ruhelage der Muffen dadurch erreicht, dass der Rah men A sich aufwärts bewegt und die zurück gehaltenen Muffen F unter der Wirkung der Federn il sich wieder an den Bund ei der Muffen E anlegen. Es hat sich also durch Niederdrücken der Taste W die Einstellung von 1230000 in 123000 geändert (ein noch maliges Niederdrücken der Taste W würde die Einstellung von 1230000 in 12300 än dern usw.). Hierauf zieht man dreimal die Antriebskurbel. Im Resultatwerk erscheint dann der Wert. 00000.
Zum Zählen der Um drehungen (lfultiplikator oder Quotient) kann man die Maschine noch mit einem Umdre hungszählwerk (Quotientenwerk) versehen.