CH94751A - Dampfanlage, deren Dampfquelle in Parallelschaltung teils einen Wärmespeicher, teils Verbraucher speist. - Google Patents

Dampfanlage, deren Dampfquelle in Parallelschaltung teils einen Wärmespeicher, teils Verbraucher speist.

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CH94751A
CH94751A CH94751DA CH94751A CH 94751 A CH94751 A CH 94751A CH 94751D A CH94751D A CH 94751DA CH 94751 A CH94751 A CH 94751A
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Vaporackumulator Aktiebolaget
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Vaporackumulator Ab
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  Dampfanlage, deren Dampfquelle in Parallelschaltung teils einen Wärmespeicher,  teils     Verbraucher    speist.    Dampfanlage, in denen aus Dampfkesseln       Dampfverbrauchsstellen    mit schwankendem  Dampfverbrauch gespeist werden, haben den  Nachteil, dass die Befeuerung der Kessel den  Schwankungen im Dampfverbrauch angepasst  werden muss. Das ist besonders bei mecha  nischen Feuerungen recht störend.

   Durch       -'@7ärmespeicher    können diese Schwankungen  der Belastung der Kessel ausgeglichen wer  den, wenn man gemäss vorliegender Erfindung  durch die Dampfquelle in Parallelschaltung  teils den Wärmespeicher, teils Dampfver  braucher speist und in die zum Wärmespeicher  führende Leitung eine Ventilvorrichtung ein  schaltet, die schon bei einer geringen Er  höhung des Leitungsdruckes den überflüssigen  vom Dampfverbraucher nicht benutzten Dampf  mittelbar oder unmittelbar in Richtung gegen  den Wärmespeicher übertreten lässt, bei Ver  minderung des Leitungsdruckes aber die       Dampfzufuhr    nach dem Wärmespeicher ver  mindert oder ganz absperrt. Diese Ventil  vorrichtung soll im folgenden     "Überström-          ventil"    genannt werden.

      Parallel zu diesem     Überströmventil    wird  zweckmässig ein     Druckminderungsventil    an  geordnet, das vom Druck hinter dem Ventil  derart beeinflusst wird, dass es     sich,-,bei    Ab  nahme dieses Druckes     öffnet.    so dass dann  gleichfalls Dampf in Richtung gegen den  Wärmespeicher durchströmen kann.  



  Auf     beiliegender    Zeichnung sind eine  Reihe. von Ausführungsbeispielen des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 der Zeichnung zeigt beispielsweise  schematisch eine Dampfanlage, deren Dampf  kessel     Pmittelst    der Leitung     Li    einen Dampf  verbraucher     Ai    speist; und zwar beispielsweise  mit einem Druck von 10 kg.

   In die von der  Leitung     Li    zwischen Dampfkessel P und  Dampfverbraucher     Al    nach dem Wärme  speicher A führende Zweigleitung La ist das       Überströmventil        0i.,    eingeschaltet, das bei  einer geringen     Steigerung    des Druckes in der  Leitung     Li    Dampf zum Speicher A über  strömen     lä        sst.    Der Speicher ist bis auf einer  gewissen Höhe mit heissem Wasser gefüllt      und arbeitet beispielsweise zwischen Drücken  im     Betrage    von 1-3 kg.  



       Fig.    2 zeigt beispielsweise eine Ausfüh  rungsform eines solchen     Überstrü        mventils.    Der  als Doppelventil ausgebildete     Ventilkörper    o  ist durch eine Stange mit dem Balg B  (Kolben oder     Membran)    verbunden, der einer  seits vom     Leitungsdruck        P    anderseits     voll     Feder     I'    so     beeinflusst    wird, dass bei einer  bestimmten Erhöhung des Druckes in der  Leitung     Li    das Ventil o     geöffnet    wird und  Dampf nach der Leitung     L,,

      überströmen       lässt,    die nach dem Wärmespeicher führt und  in der ein veränderlicher Druck     P,,    herrscht.  Die Feder     I'    kann beispielsweise so einge  stellt werden, dass das Ventil o bei einem  Leitungsdruck P     voll    10,1 kg sich     üffriet,          während    es bei 10 kg Druck wieder<B>ge-</B>  <I>,</I>     s        e,

          bloc        "seil        wird.        Zwischen        diesen        beiden        Grren-          zen    drosselt das Ventil o die     durchströmende     Dampfmenge mehr oder weniger ab.

   Ein  solches Ventil unterscheidet sich also von       einem        Di#acli:minderangsventil    dadurch, dass  der den     Ventilkörper    steuernde Kolben oder  die     Membran    vom     Zuleitungsdruck    beherrscht       wird,        wühr-end    der Kolben eines     Druckver-          ininderungsventils    unter dein     Druck    hinter  dein     Veritilkürper    steht.  



  Die vorliegende Ventilvorrichtung     lässt    so  init Dampf aus der Verbraucherleitung in den       Wärmespeicher    überströmen, wenn der Druck  in der Leitung     L,        zwischen-Dampferzeuger    P  und     Dampfverbr < aucher.4,    ein gewisses     Müchst-          mass    übersteigt. Sinkt aber der Druck P in  der Leitung     Li,    so drosselt das Ventil die       Dampfmenge    mehr oder weniger ab.

   Sinkt  der Druck in der Leitung     Li    unter ein be  stimmtes     Mindestmass,    so schliesst es sich  vollstündig, so dass dann durch dieses Ventil  kein Dampf mehr nach dein Speicher A ge  langt. Das Ü     berstrümventil        öffnet    zum Bei  spiel, wenn zufolge einer Abstellung des Ver  brauchers A, der Druck in der Leitung     L,     steigt. Das Ü     ber:strümventil    hat also die neue  technische     Wirkung,    dass in der Leitung     Li     auftretende     Druckerhöhungen    auf den Spei  cher A übertragen und von der Kesselan  lage P ferngehalten werden.

      Tritt in der Leitung     L,    infolge     stärkeren          Dampfverbrauches    im     -Verbraucher    A, eine zu  starke Druckverminderung ein, so dass das       Überstrümventil    vollständig geschlossen wird,  so     muh    die     Di@iicl@vermirlderung    durch eine,       stärkere        Beheizung    des Kessels P ausgeglichen  werden. Ein geringer Mehrverbrauch     all    Dampf  in der Leitung     Li    kann lediglich durch das       Speicher        ungsvermügen    der Kesselanlage ge  deckt werden.  



  Parallel zum     Überströmventil        0,.,    ist in  einer Umgangsleitung ein     Druckv        erminderungs-          ventil        Ri"        Fig.    1 eingeschaltet, dessen Kolben  oder     Membran    vom Druck der Zweigleitung     L,L     so     beeinflusst    wird, dar es Dampf aus der  Leitung     L,    nach dein     Wärniespeicher    A über  treten     lässt,    wenn der Druck in der Leitung     L;

  ,     und demnach im     Wärmespeicher    A unter eine  gewisse Grenze, beispielsweise 1 kg. sinkt. Je  nach der     Menge    des dem     Wärmespeicher        _-1    zu  geführten Dampfes wird der     Druck        P"    im Spei  cher     J    schwanken,     beispielsweisezwischen    1 und  3 kg.

   Soll in der den Verbraucher     4-        speisenden     Leitung     L-    aber ein ständiger Druck     P-        voll     beispielsweise 1 kg     herrschen,    so wird in die       voll        Wärmespeicher    A nach der Entlade  leitung     L2    führenden Zweigleitung b ein       Druckminderungsventil        P,_    eingeschaltet, das       voll    dein in der Leitung     L_,    herrschenden  Druck so beeinflusst wird,

       dah    in dieser  Leitung ein Druck von 1     Atm.    herrscht.  



  Das     Druckminderungsventil        Ri,,        könnte     auch bei der Anordnung der     Fig.    1     .statt    an  die Ladeleitung     Ldes    Wärmespeichers A  all dessen     Entladeleitung    l angeschlossen  werden.

   Endlich     könnte    das     Druckminderungs-          ventil        Ri.,    auch hinter dem     Druckniinderungs-          ventil        Re.   <I>bei r</I>     (Fig.    1 und 3) an die Lei  tung     L2    angeschlossen werden.

   In beiden       Fällen    wird der     Dampfverbraucher        A2    dann  unter     Umgehung    des Wärmespeichers A aus  der Leitung     Li    Dampf erhalten, was aber  nur in Betracht     kommt,    wenn im Speicher       .Mangel    all Dampf herrscht.  



  Wie     Fig.    3     erkennen        lässt,        kann    ein     Übel--          str#ömverltil        O,,,    auch bei Wärmespeichern A  benutzt werden, deren Lade- und     Entlade-          leitung    mit     Iiückscblagventilen        -i    versehen           i,

  t.    Bei dieser Ausführungsform ist die     Zweig-          leitu11g        L#    mit der     Entladeleitung        Lt    des       Speicher"    derart verbunden, dass Dampf aus  der Leitung L, auch unmittelbar unter     -Um-          #"eliung    des Speichers durch das     Druck-          ininderungsventil        R.,2    nach     demVerbraucherA2     gelangen kann. Dampf von höherem Druck  wird aber in den Wärmespeicher A über  strömen und hier aufgespeichert.  



  Da bei einer solchen Dampfanlage der       Kesseldruck-ständig    in gleicher Höhe bleibt,  so muss die Befeuerung der Kessel nach dem       ini    Wärmespeicher A herrschenden Druck  geregelt werden.     Zu    diesem Zweck wird der  Wärmespeicher A mit einem am Heizerstand  vorgesehenen Manometer     .dl        (Fig.    1 und 3)  verbunden, so dass der Heizer die Feuerung  entsprechend der     Änderung    des Speicher  druckes bedienen kann, und zwar genau so,  als ob die Druckschwankungen sich in der  Kesselanlage anstatt im Wärmespeicher ab  spielten.  



  Ein     Überströmventil    kann natürlich auch  benutzt werden, wenn die Leitung     L,    nicht  aus einer     Kesselanlage    gespeist wird, sondern  Dampf aus andern Quellen, beispielsweise  Abdampf einer     Gegendruckmaschine,    erhält.       Dei#    Leitung     L:    können ferner, wie in     Fig.    4  angenommen, auch Dämpfe verschiedener  Quellen     ---117        zugeführt    und endlich kann  auch Dampf verschiedenen Verbrauchern<B>E A6</B>  abgegeben werden.  



  Unter     der-Annahme,    dass die     Summe    aller       zugeführten        Dampfmenge        E        A7    mit der Summe  aller     fortgeleiteten    Dampfmengen     ----46    genau  übereinstimmt, bleibt der Leitungsdruck  der     Leitung        L@a    der gleiche, und das     Über-          strömveiitil        0,a,    bleibt also geschlossen.     Ver-          grössert    sich nun die zugeführte .

       A7    oder  verkleinert sich die     fortgeleitete    Dampfmenge  Z     Ar"    so     steigt    der     Druck    P2, und das Über  strörnventil     Dia    sendet den     Dampfüberschuss     durch Leitung     L,,    nach dem Speicher A, in  dem ein schwankender Druck     P.,    herrscht.

    Nimmt anderseits die der Leitung L2 zuge  führte Dampfmenge     E-47    ab, oder nimmt die       fortgeleitete    Dampfmenge<B>Z Ar,</B> zu, so sinkt    der Druck P2, und das     Überströmventil        01"     schliesst sich so weit, dass die Dampfmengen     -          8A7    und<B>E</B>     Ar,    einander entsprechen.

   Ver  mindert sich aber die zugeführte Dampf  menge<B>E A7</B> darüber hinaus, oder vergrössern  sich die     fortgeleiteten    Dampfmengen E Ar"  so muss, falls der Druck P2 auf gleicher  Höhe erhalten werden soll, der Leitung     L2     höher gespannter Dampf mittelst     Leitung        Li     durch ein     Druckminderungsventil        Ri.,    zuge  führt werden. Das     Überströmventil        01p    und  das     Druckminderungsventil        Ri.,    können so  nach niemals gleichzeitig offen sein.

   Im  Gegenteil ist es für eine richtige     Wirkung     dieser beiden Ventile unbedingt erforderlich,  dass von ihnen immer nur eines offen ist,  oder beide geschlossen sind, derart, -dass bei  etwas gesteigertem Leitungsdrucke P2 das       Überströmventil        Dia,    bei etwas     vermindertem     Drucke P2 dagegen das     Druckverminderungs-          veritil        Ri"    sich     öffnet.     



  Das Schaubild     Fig.    b veranschaulicht -die  durch das     Druckminderungsventil    der Leitung  L2 zugeführte beziehungsweise die durch das       Uberströmventil    von der Leitung L2 fort  geleitete Dampfmenge     An,        bezw.        Ao    als Funk  tion des Leitungsdruckes P2, die Ordinaten  stellen die Dampfmengen, die Abszissen die  Dampfdrücke dar, wobei angenommen wurde,  dass der Leitungsdruck     Pfür    gewöhnlich auf  4,0 kg gehalten werden soll, und zwischen  3,9 und 4,1- kg schwanken darf.  



  Ein     derartiges    Zusammenwirken der Ven  tile     Dia    und     Ria    kann leicht erzielt werden,  indem man Federn verschiedener Spannung  für die beiden Ventile wählt. In den meisten  Fällen wird es jedoch zweckmässiger sein;  die Ventile mechanisch miteinander zu kup  peln. Eine derartige Kupplung der Ventile  ist beispielsweise in     Fig.    6 veranschaulicht.

    Aus der Leitung     Li    von höherem Druck     Pi,     beispielsweise 10 kg, soll bei Bedarf Dampf  von vermindertem Druck der Leitung     L2    zu  geführt werden, in der ein gleichmässiger  niedriger Druck P2, beispielsweise von 2 kg  erhalten werden soll, während     L.,    die nach  dem Wärmespeicher führende Leitung ver  anschaulicht, in dem ein veränderlicher Druck           P,,,    beispielsweise von 2-0,6 kg herrscht.

   Die  Ventile     Ptia,    und     Dia,    sind durch eine schwache  Feder     f    gegen ihre Ventilsitze gepresst und  werden durch eine Stange     S    beeinflusst, die  in an sich     bekannter    Weise oben mit einem  Balg     13    und einer Feder F verbunden ist.  An das     Ventilgehäuse    sind die Leitungen     Li,          L=    und La wie dargestellt, angeschlossen.

    Steigt der Druck P:, der Leitung     L2    aus  irgend einem Grunde, so hebt der Balg B  die Stange<B>8</B> dem Druck der Feder F ent  gegen und der Bund     Ri    der Stange     8'    liebt  das untere Ventil     0",    von seinem Sitz, so       class    der überflüssige Dampf in die     Leitung        L1     nach dem Speicher überströmt.

   Sinkt da  gegen der Druck     P2    in der Leitung     L2,    so  treibt die Feder F die     Stange        AS'    nach unten  und der Bund     Ro    der Stange     .S'    öffnet das  obere Ventil      & "    so dass nun Dampf aus  der Leitung     Li        iri    die Leitung     L2    über  strömen kann.  



  Falls mehrere Dampfleitungen     Li,        L_        USW.          finit    verschiedenem     Dampfverbrauch        Ai,        A2        usw.     vorgesehen sind, so werden derartige     zusam-          menwirkende    Überström- und     Druckminde-          rungsventile    zwischen sämtliche Leitungen  angebracht.

   So ist zum Beispiel nach     Fig.7     angenommen, dass vier Leitungen     Li,        L2,   <I>La</I>  und     L4    vorhanden sind, die je Dampfver  braucher     Ai,        A2,   <I>As</I> und     A-i    mit Dampf von       beispielsweise    10 kg, 6 kg, 3 kg und 1 kg  speisen.

   012,     023   <B>und 0%</B> sind die Über  strömventile,     Ri2,        r23,        R31,    und     R.,4    die       Druckminderungsventile.    Durch strichpunk  tierte Linien ist angedeutet, wie das Druck  rninderungsventil R,2 mit dem     GTberström-          ventil        02s,    das     Druckminderungsventil        R:3     mit dein     Überströmventil        03a,    usw. gemäss       Fig.    6 verkuppelt ist.  



  An die Leitung     L.4    ist der Speicher A  angeschlossen und das unmittelbar vor dein  Speicher     befindliche        Drucknrinderungsventil          R,-"    wird     zweckmässig    auf den niedrigsten  Druck eingestellt, der im Speicher herrschen  soll, wenn dieser ganz entladen ist;

   in dem  angenommenen Beispiel also 1 kg, während  der höchste Speicherdruck 3 kg beträgt.     Darin     wird dieses Ventil     R3,,        zweckmässig    mit dem    hinter dem Speicher gelegenen     Druckminde-          rungsventil        R.,4    mechanisch oder durch Wahl  von verschiedenen Federn derart in Abhängig  keit gebracht, dass     Ran    erst öffnet, nachdem       R,i    sich vollständig     geöffnet    hat.

   Hierdurch  wird erzielt, dass der Speicher A zunächst  vollständig entladen wird und erst darin  Zusatzdampf dein Verbraucher     A.r        zugeführt          wird.    Die mechanische Verbindung der beiden       Druckminderungsventile        Rs"    und     R.,4    kann  in grundsätzlich derselben Weise vorgenom  men werden, wie in     Fig.    6 für ein     ÜTber-          strömventil    und ein     Druckminderungsventil     dargestellt ist.  



  Angenommen, in     Fig.    7 werde beispiels  weise der Dampfverbrauch einer Verbrauchs  stelle A3 der Leitung L3 plötzlich herab  gesetzt,währ     end    das     Dr-uckminder        ungsverrtilR2a     geschlossen ist, so     öffnetdasÜberströmverrtil03"     und lässt den überflüssigen Dampf aus der  Leitung La unmittelbar, in den Speicher A  überströmen. Ist dagegen das     Druckminde-          rungsventil        Pes        offen,    so schliesst sich dieses  Ventil     Res    zuerst, wodurch der Druck in  der Leitung     L2    etwas steigt.

   Ist nun das       Dr.uckminderungsventil        P12    zufällig geschlos  sen, so wird die freigewordene Dampfmenge,  welche vorher durch     R23    hindurchströmte,  jetzt durch 023 abgelassen. Ist die freige  wordene Dampfmenge grösser als die Dampf  menge, die durch     R23    hindurchströmte, so  steigt der Druck in der Leitung L3 und das       Überströmventil        Osa,    wird geöffnet, so dass es  die überflüssige Dampfmenge in den Speicher A       überströmen    lässt.  



  In gewissen Fällen können auch Leitungen  umgangen werden, so dass zum Beispiel das       Überströmventil        0i2    nicht Dampf nach der  Leitung     L.-:,    sondern nach der Leitung L3  oder     L.i    überströmen lässt.  



  Derartige in die Anlage eingebaute Ven  tile gleichen in Verbindung mit dem Wärme  speicher nicht nur Änderungen im Dampf  verbrauch innerhalb der Anlage, sondern auch  etwa durch ungleichmässige     Brennstoffzufuhr     nach dein Kessel entstehende     Druckschwan-          kungen    aus. Solche Schwankungen     können     durch in verschiedener Menge zur Verfügung      stehende Wärmequellen, wie z. B. Hochofen  gase, Abwärme aus Öfen usw., in gewissen       Ausnahmefällen    auch durch elektrischen Strom  verursacht werden.

   Aber auch beim     .Heizen     mit Kohle, Holz und     dergleichen,    entstehen  wie durch ausgeführte Versuche     nachgewiesen,     unvermeidliche Schwankungen, die auf eine  ungleichförmige Zusammensetzung des Brenn  stoffes zurückzuführen sind, oder durch die       Bedienung    der Anlage hervorgerufen werden.  Auch bei selbsttätigen     Feuerungsanlagen    ent  stehen derartige,     häufig    sehr heftige Ver  änderungen. Auch diese werden ohne weiteres  vom Speicher durch Vermittlung der be  schriebenen Vorrichtungen ausgeglichen. Der  Wirkungsgrad der Anlage wird durch diese  Einrichtungen beträchtlich erhöht, wie durch       ausgedehnte    Versuche nachgewiesen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfanlage, deren Dampfquelle in Paral lelschaltung teils einen Wärmespeicher, teils Verbraucher speist, dadurch gekennzeichnet, dass in die zum Wärmespeicher führende Leitung eine Ventilvorrichtung eingeschaltet ist, die bei etwas erhöhtem Drucke über den normalen Druck in der Leitung vor dem Ventil den überschüssigen, vom Dampfverbraucher nicht benutzten Dampf mittelbar oder un mittelbar in den Wärmespeicher überströmen lässt, bei unter dem normalen verminderten Drucke dagegen die Dampfzufuhr nach dem Wärmespeicher vermindert oder ganz absperrt.
    UN TERAN SPRüCHE 1. Ausfährungsform der Anlage nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch ein Druck minderungsventil (R23), das Dampf in die selbe Leitung (L3) hineinlässt, von der das Überströmventil (0s,) abgezweigt ist und das ebenso wie letzteres durch den Dampf druck der Leitung (L3) in solcher Weise geregelt wird, dass bei einem bestimmten Drucke in der Leitung (L3) beide Ventile geschlossen sind,
    dass bei etwas erhöhtem Drucke das ITber-strömvetrtil (03",) öffnet, während das Druckminderungsventil (R23) geschlossen bleibt, und dass bei herabge setztem Drücke dagegen das Druckminde- r ungsventil (R23) öffnet. 2.
    Ausführungsform der Anlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch ein an das letzte Über strömventil (03",) vor dem Speicher parallel geschaltetes Druckminderungsventil (R3p,), das Dampf aus derselben Leitung (L3) wie das eben erwähnte Überströmventil erhält und den Dampf in die Ladeleitung des Speichers (A) einströmen lässt.
    3. Ausführungsform der Anlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch ein an das letzte Über- strömventil (Os") vor dem Speicher parallel geschaltetes Druckrninderungsventil (Rs@,), das Dampf aus derselben Leitung (L3) wie das eben erwähnte Über str ömventil erhält und den Dampf in die Entladeleitung des Speichers (A) einströmen lässt. 4.
    Ausführungsform der Anlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, gekenn, zeichnet durch ein an das letzte Über strömventil (03a) vor dem Speicher parallel geschaltetes Drückminderungsventil (Ra"), das Dampf aus derselben Leitung (L3) wie das eben erwähnte Überströmventil erhält und den Dampf, von einem in der Entladeleitung des Speichers angeordneten Druckminderungsventil (R"4), in letztere einströmen lässt. 5.
    Ausführungsform einer Anlage nach Unter ansprüchen 2, 3 und 4, gekennzeichnet durch eine Zusammenwirkung des letzten Druck minderungsventils (R3") vor und des ersten Druckminderungsventils (R"4) nach denn Dampfspeicher (A.) derart, dass das erst genannte Ventil erst geöffnet wird, wenn das letztgenannte Ventil vollständig offen ist.
CH94751D 1918-06-29 1919-06-28 Dampfanlage, deren Dampfquelle in Parallelschaltung teils einen Wärmespeicher, teils Verbraucher speist. CH94751A (de)

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CH94751D CH94751A (de) 1918-06-29 1919-06-28 Dampfanlage, deren Dampfquelle in Parallelschaltung teils einen Wärmespeicher, teils Verbraucher speist.

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