CH93754A - Motorpflug. - Google Patents

Motorpflug.

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CH93754A
CH93754A CH93754DA CH93754A CH 93754 A CH93754 A CH 93754A CH 93754D A CH93754D A CH 93754DA CH 93754 A CH93754 A CH 93754A
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Hans Kauffman Und Oskar Ki Cie
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Hans Kauffman Und Oskar Kiesel
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      Motorpflug.       Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand einen Kleinmotorpflug, weicher eine  Kombination     eines-Trag-    und Schleppfluges  aufweist.     undwsich    insbesondere für kleinere  Ausführung mit 1, 2, 3 und eventuell 4  Scharen eignet.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele eines solchen Motorpfluges  dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 eine Aus  führungsform eines solchen Motorpfluges mit  Kettenantrieb und     Spindelsteuerung    in Seiten  ansicht,     Fig.    2 eine andere Ausführungsform  mit     Zahnradantrieb    und     Handhebelsteuerung     in Draufsicht,     Fig.    3 eine weitere Ausfüh  rungsform in Seitenansicht,     Fig.    4 eine Band  bremse für das eine Triebrad.

       Fig.    5 eine  Draufsicht zu     Fig.    3 und     Fig.    6 einen Schnitt  nach Linie     a-b    der     Fig.    5.  



  Das Fahrzeuggestell des in     Fig.    1 ver  anschaulichten     Ausführungsbeispieles    des       Klein-Motorpfluges    besteht aus einem Rahmen       :1,    welcher an seinem vordern Teil auf der  Achse B der Triebräder C und an seinem  hintern Ende auf einem unter dem Führer  sitz angeordneten Lenkrad     D    ruht.

   Auf dem    nach vorn über die     Triebradachse    B hinaus  ragenden Teil trägt der Rahmen A den Motor     E,     durch dessen Gewicht das Fahrzeuggestell  auf der Triebachse annähernd ausbalanciert  ist, wodurch auch bei niederem Eigengewicht  einerseits der     grösstmögliche    Adhäsionsdruck  und damit die grösstmögliche Zugkraft an  den beiden Triebrädern     erzeugt    werden kann,  anderseits das hintere Lenkrad vom Gewicht  entlastet und so die Lenkung des Pfluges  erleichtert wird.  



  Der die Pflugkörper (Scharen)     cc    tragende       Grindel    b ist am vordern Ende bei c an  einem mit dem     Fahrgestellrahmen        t1.    mittelst  einer Feder e verbundenen und mittelst eines  Hebels d höher oder tiefer einstellbaren, unter  der Achse B gelegenen Zugpunkt so ange  hängt, dar die beiden Triebräder     gewisser-          massen    gleichzeitig die Führungsräder des  Schleppfluges bilden.

   Das Lenkrad (welches  durch den vorn gelagerten     Notor    schon vom  Gewicht entlastet ist) wird hierbei auch vom  Seitenschub der Pflugkörper (der bei allen  Tragpflügen sehr erheblich ist) befreit und  die Lenkung dieses     Klein-3Totorpfluges    ganz      bedeutend erleichtert.

   Die Steuerung des  Lenkrades geschieht nach     Fig.    1, zum Bei  spiel wie bei andern Motorpflügen, mittelst  einer     Handradspindel        il,        i2    und einer, an  der Schraubenmutter derselben und an der  Lenkachse     Dl    angreifenden Lenkerstange     i3.     Wesentlich einfacher, solider und billiger ist  aber die in     Fig.        9.,    3 und 5 dargestellte       Handhebel-Steuerung    des Lenkrades D, wel  che gerade weil das Lenkrad vom Gewicht  fast ganz entlastet und vom Seitenschub     dei-          Pflugkörper    auch befreit ist,

   wie die Versuche  gezeigt haben. ein überraschend leichtes  Lenken und vor allem ein schnelles     Wenden     ermöglicht.  



  Zum Einsetzen und Ausheben der Pflug  körper, sowie zur Regulierung des Scharen  eingriffes wird bei diesem Kleinpflug nur der  Anhinge- und Gelenkpunkt c des     Pfluggrindels     zum     Beispiel    mittelst des Hebels     d    höher  oder tiefer eingestellt. Zum Ausheben der  Pflugscharen auf dem     Vorgewende    und beim  Heimfahren kann auch der hintere Teil des       Pfluggrindels    an der Welle des Handrades     h     hochgezogen werden.  



       hm    das seitliche Kippen des     Pfluges    zu  verhindern, sind am     Pfluggrindel    zu beiden       Seiten    desselben Fusstritte g so angebracht,  dass der Pflugführer durch die auf diesen  Tritten ruhenden Füsse     beziehungsweise    durch       Druck.    auf den einen oder andern Tritt den  richtigen Gang des Pfluges und eventuell       auell    den Tiefeingriff (ähnlich wie beim     Ge-          spannpflug    durch Druck auf die Holme)  regeln kann. Der Antrieb der Triebräder       erfo:gt    zum Beispiel mit Hilfe eines Ketten  getriebes<I>t, 1.</I>  



  Bei dem in     Fig.    2 veranschaulichten Aus  führungsbeispiel wird der Zug vom     Fahrzeug-          ge#ztell    auf den     Pfluggrindel        11    mit Hilfe eines  Bügels     li        übertragen    und erfolgt der Antrieb  der     Rüder        mittelst    eines Zahnradgetriebes     z2,          z3.    Im     Gegensatz    zum vorgeschriebenen     Aus-          führungsbeispiel,

      bei welchem das Lenkrad  unter dem     Führersitz    angeordnet ist und in  der 1     ützteri        Fur@lie    läuft, ist das durch den Hand  liebel     I'        steu@ri>are    Lenkrad<I>D</I> an der linken  Seite des     Fahrgestellrahmens    angeordnet und    läuft auf     ungepflügtem    Land, was die Len  kung     dez        Pfluges    erheblich erleichtert.  



  Nach dem in     Fig.    3-6 dargestellten  Ausführungsbeispiel ist der vordere Teil des  durch den Bügel     rc2    am     Fahrgestellrahnien     angehängten     Pfluggrindels        atl    durch einen  Lenker     C2    und der hintere Teil durch ein  über zwei Rollen     Cl    geführtes Zugorgan mit  der an der     Handradapindel        l2        angeordneten     Schraubenmutter     e1    so verbunden,

   dass der       Pfluggrindel        annähernd    parallel zu sich     selbst     gehoben und gesenkt werden kann, ohne dass  das seitliche     Ausschwenken    des Pfluges ver  hindert oder     beeinträchtigt    wird.     Das    Heben  des Pfluges wird erleichtert durch eine Feder  d, welche auf eine vertikale Stange e auf  wärts wirkt, die mit ihrem untern Ende am  Bügel     a\        angelenkt    ist.  



  Das     Seitwärtskippen    des     Pflugea        wird     durch den an seinen freien Schenkelenden  bei     g1,    g2     artgelenkten,    an seinem Steg in  Führungen     /r.1,        lt'    geführten Bügel<I>f,</I> welcher  in Verlängerung des Steges zwei Fussrasten  f 1 besitzt, verhindert. Der     Bügel    ist so  breit     (vergleielie        Fig.    5),     da1:,    beim     Rund-          pflügen    der Pflug genügend seitlich aus  weichen kann.

   Der Steg dieses Bügels f  muss den Pflug immer genau horizontal     bezw.     parallel zum Acker führen. Da die Haupt  axe, je nachdem das     Furchenrad    in tieferen  oder seichteren Furchen läuft, mehr oder  weniger schräg zu liegen kommt; ist der  eine Drehpunkt     g1    dieses Bügels f in     mehreren          übereinanderliegenden    Löchern (vergleiche       Fig.    3) nach Bedarf zu verstellen.

   Der Steuer  hebel des Lenkrades     kann        üedueui        vom    Sitz  aus mit der linken Hand bedient werden,  während gleichzeitig     finit        der    rechten Hand  die     Aushebe-Vorrichtung    zum Beispiel während  der Fahrt zur Regelung des     Tiefeneingriffes     oder am Anfang und Ende der Furche zum  Niederlassen oder Ausheben der     Pflugkörper     betätigt werden kann.

   Zum kurzen Wenden  des Pfluges zum Beispiel am Ende einer  Furche kann der Führer des     Motorpfluges     infolge der Anordnung des Sitzes rechts vor  dem Lenkrad,     oberhalb    und     hinter    den Pflug  körpern und links     hinter    den     Stetierliebeln         mit der linken Hand den     Lenkrad-Steuer-          hebel    nach     aussen        drücken        (vergleiche        Fig.        15     punktierte Stellung)

       lind    gleichzeitig     finit    der  rechten Hand den     Breinsliebel        iia'    zurück  ziehen,     und    zwar     nm    so stärker, je     mehr    er  sich beim Lenken     seitlich    und     rückwärts     hinauslehnen     muss.     



  Das rechte Triebrad wird beim Tief  pflügen mit zwei Scharen     zweckmäl:,ig    in der       Vorfurche    (vergleiche     Fig.    5) gefahren, beim       Seichtpflügen        beziehungsweise    beim Stoppel  stürzen und Schälen     finit    3 oder 4 Scharen  (wie in     Fig.    2     puril@tiert    angedeutet)     dagegen     neben der     Vorfurche.     



  Der Einbau des Motors und des neben  demselben     angeordneten    Getriebes in einem       einteiligen,    das     heisst        aus    einem Stück ge  gossenen     Fahrgestellrahmen,    an welchen bei  Zahnradantrieb     auch    gleich die     Allgen        (Fig.

        für die Triebachse angeordnet sind, ergibt  den Vorteil, dass einerseits bei einfacher Her  stellung eine kurze Baulänge erzielt wird,       anderseits    dieser     Gusseisen-Rahmen    sich nicht       verwinden    kann und so die gefürchteten       Kleininungen    in den     Motor-Getriebe-    oder       Achslagern    sicher     versindert    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorpflug, gekennzeichnet durch eine Kombination aus Trag- und Schleppflug in der Weise, dass einerseits die Zugmaschine (wie bei Tragpflügen) finit vor der Triebachse gelagertem Motor und dadurch erzeugtem grossen Triebraddruck und entlastetem Lenk rad ausgebildet ist, während anderseits der Pfluggrindel unter dem Fahrgestell,
    an einem unter oder nahe unter der Triebachse liegen den, zwecks Einstellung des Tiefeneingriffes der Pflugkörper (wie bei Schleppflügen) in der Höhe verstellbaren Zugpunkt frei ge zogen wird, so dass die Triebräder der Zug- niasehine gleichzeitig die Fiihriingsräder des Schleppfluges bilden.
    UN'TERANSPRüCHE 1.Motorpflug naeli Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet. d ass de i- Zug vom Fahr zeuggestell auf den Pfluggrindel durch ein vor der Triebachse am Fahrgestell abgelenktes Zugorgan übertragen wird.
    '?. Motorpflug nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfluggrindel an seinem vordern Ende ausser an dem vorn ain Fahrzeuggestell angelenkten Zugorgan mit einem auf- und abwä rtsschwingbaren Hebel verbunden ist, uni die Pflugkörper lieben und senken zu können.
    3. Motorpflug nach Patentanspruch und Unter ansprucli 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfluggrindel an seinem vordern Ende anL>er an dem am Fahrzeuggestell ange- lenkten Zugorgan mit einer in der Höhen richtung verstellbaren Schraubenmutter in Verbindung steht.
    -1. Motorpflug nach Patentanspruch und Unter- ansprnch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Pfluggrindel an seinem hintern End- teil mit dem gleichen Organ, das zur Höhen- bezw. Tiefenregulierung der Pflug körper dient, noch so verbunden ist.
    dass der Pfluggrindel annähernd parallel ge hoben und gesenkt werden kann, ohne dass das beün Lenken und Rundpflügen notwendige seitliche Ausschwenken des letzteren gestört wird.
    5. Uotorpflu- nach Patentanspruch, dadurch gekeiiiizeiclinet, daf,) zur Verhinderung des Kippens des Schleppfluges am Pfluggrindel zu beiden Seiten desselben zwei Fusstritte angeordnet sind, um durch entsprechenden Druck auf dieselben den Pflug führen und den Tiefeneingriff der Scharen regeln zu können. ö. Dlotorpflug nach Patentanspruch, dadurch gel:
    ennzeiclinet, dass zur Verhinderung des Kippgins des Schleppfluges am Fahrgestell ein Bügel mit seinen freien Schenkelenden angelenkt und finit seinem Steg am Pflug in Schlitzführungen desselben gleiten kann, wobei der Bügel so breit ausgebildet ist, dass das seitlicheAusschwenken des Pfluges nicht behindert wird. i.
    Motorpflug nach Patentanspruch und Unter- anspruch ti, dadurch gekennzeichnet, dafi der Drehpunkt (g') dieses Bügels höher oder tiefer eingestellt werden kann, um für alle Scharen gleiche Furchentiefe zu erhalten. 8.-Motorpflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkrad bezie hungsweise dessen Steuerachse mit einem Handsteuerhebel versehen ist, um den Pflug rasch wenden und lenken zu können. 9.
    Motorpflug nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Führersitz in bezug auf die Fahrtrichtung rechts neben und vor dem Lenkrad, sowie hinter und oberhalb der Pflugkörper und hinsichtlich deren Aushebevorrichtung so angeordnet ist, dass der Führer mit der linken Hand lenken und gleichzeitig mit der rechten Hand die Pflugkörper ausheben und niederlassen und durch Fussdruck die Pflugkörper be lasten kann. 10.
    Motorpflug nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 4, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handhebel zum Bremsen des rechten Triebrades auf der rechten Seite des Fahrgestelles neben der Aushebe-Vorrichtung angeordnet ist, so dass bei Rechtswendungen das Lenkrad mit der linken Hand und der Bremshebel mit der rechten Hand gleichzeitig bedient werden können. 11. Motorpflug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor, sowie die Lager für das C etriebe und die Lager für die Triebachse in einen aus einem Stück gegossenen Rahmen angeordnet sind.
CH93754D 1917-09-06 1918-09-27 Motorpflug. CH93754A (de)

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