CH93591A - Selbsttätiger Bogenanleger. - Google Patents
Selbsttätiger Bogenanleger.Info
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Description
Selbsttätiger Bogenanleger. Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Bogenanleger für Maschinen aller Art, bei spielsweise für Schtrelldrucl-ipressen, zum Zuführen vom Stapel ausgestrichener Bogen aus Papier oder gleichartigem Material.
Der Erfindungsgegenstand besitzt einen in ähnlicher Weise bei andern Vorrichtungen bereits bekannten Tisch. gebildet durch einen fest angeordneten (Gittertisch, in dessen Zwischenräumen ein zum Tragen der aus gestrichenen Bogen dienendes Fördergitter beweglich ist und einen Fühler, welcher beim Fehlen der ausgestrichenen Bogen an der Bogenabgabestelle das Fördergitter so steuert, daf.') dasselbe angehoben, vorwärts bewegt und hierauf wieder gesenkt wird, uni die ausgestrichenen Bogen an die Bogenabgabe stelle zu fördern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes in den Fig. 1 bis 3 in Seitenansichten und in Fig. 4 in Draufsicht dargestellt.
Der dargestellte Bogenanleger besitzt einen fest angeordneten (xittertisch 4, irr dessen Zwischenräumen das Fördergitter L liegt, eine- Schmale Platte 3, welche mit der einen Kante bis bezw. bis nahe zu den ange triebenen Bogenabnahmewalzen auf den Wellen 1, z reicht,
und einen Fühler M nebst An triebsvorrichtung für das Fördergitter. Der Fühler ist in der Mitte der Tischbreite auf einer Welle # verlegt, die bis an die eine Seite des Tisches reicht.
Dort sitzt auf ihr ein Hebel Jli, der die Bewegungen des Fühlers weitergibt und durch sie die Antriebs vorrichtung beeinfluf,)t. Ragt kein Bogen über die Platte 3 bis in den Bereich IA-IB der Abnahmewalzen, so kann das freie, nach oben gebogene Ende des Fühlers aufwärts durch eine Oifnung einer ihm gegenüber angeord neten Gegenplatte o treten.
Dies erfolgt, sobald der Rolle 5 am Hebel Mi, mit der sich der Hebel auf der Kurvenscheibe L der in Drehung befindlichem Antriebswelle H abstützt, sielt die Aussparung dieser Kurven- sclieibe darbietet. Dabei stösst der am Hebel ende artgelenkte Stüsser P eine Klinke Qec am Zahnbogen Z' in die Kralle @T, welche durch Exzenter LSy von Welle li hin- und hergehend bewegt wird.
Der Zahnbogen U wird so für einen Hingang mit dieser Bewe gung gekuppelt und überträgt sie durch die Verzahnung der Scheibe V auf Welle IV. Auf dieser Welle sitzen fest verkeilt Kreis segmentarme X unter jedem Balken des Fördergitters, Diese Kreissegmentarme X sind mit jedem Balken durch je zwei Zugbänder y verbunden, von denen je das eine vom linken Ende des Segmentes nach rechts an den Förderbalken geführt ist und das daneben liegende zweite vom rechten Ende des Seg mentes nach links an den Balken. Solcher massen nimmt das gesamte Fördergitter an der hingehenden Bewegung teil. Die rück läufige Bewegung bewirkt Feder Z.
Inzwischen ist AL, M, durch Kurvenscheibe<I>L</I> wieder in die -Ursprungslage zurückgeführt worden und der Stösser P hat die Klinke Qu wieder aus der Kralle T austreten lassen. Die Bewegung wiederholt sich also nicht eher, als bis der Fühler H wieder nach oben kippen kann.
Noch vor Eintreten der beschriebenen Bewegungsvorgänge verdreht die auf der Antriebswelle H angeordnete Nockenscheibe J durch Hebel .K die Welle l.. Diese Bewe gung macht ein Hebelpaar C mit, und durch die an Hebeln F angreifende Verbindungs stange G auch das Hebelpaar C auf Welle B. Die Hebel jedes der beiden Hebelpaare C bezw. Cl sind je durch eine Stange D mit einander verbunden, auf denen die Förder- gitterbalken aufruhen und für deren Bewegung in den Balken des fest angeordneten Gitters Ausnehrnungen vorgesehen sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgendermassen: Erst heben die Stangen D durch Beeinflussung von der Nockenscheibe J, welche sich mit der Welle H dreht, das Fördergitter F über das fest angeordnete Gitter hinaus, sodann wird es unter dem Antrieb der Kralle<I>T</I> auf den Stangen<I>D</I> nach vorn gezogen, hierauf machen die Hebelpaare<I>C,</I> C mit den Stangen<I>D</I> wieder die rückläufige Bewegung, so dass das För- dergitter sich bis schwach unter die Ebene des fest angeordneten Tischgitters senkt, und endlich zieht Feder Z das Fördergitter wieder nach hinten.
Der aufliegende Bogenstapel wird also durch das Fördergitter vom Gittertisch 4 hochgehoben, vorwärts getragen und dann wieder auf den Gittertisch 4 aufgelegt, so bald sich dem Fühler kein Bogen mehr dar bietet, und somit die Abnahmewalzen keine Bogen mehr ergreifen können.
Fig. 1 zeigt die Stellung bei Einleitung der Bewegung durch den Fühler 1'I2 Fig. ? nach Hochheben und Vorziehen des Fördergitters, und Fig. 3 bei gesenktem und wieder zurück geführtem Fördergitter.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätiger Bogenanleger für Maschinen aller Art zum Zuführen vom Stapel ausge strichener Papier- oder dergleichen Bogen, gekennzeichnet durch ein zum Tragen der ausgestrichenen Bogen dienendes Fördergitter, welches in den Zwischenräumen eines fest angeordneten Gittertisches eine Viereckbe- wegung ausführen kann und durch einen Fühler so gesteuert wird, dass beim Fehlen der ausgestrichenen Bogen an der Bogenab- gabestelle das Fördergitter angehoben, vor wärtsbewegt und hierauf wieder gesenkt wird, um die ausgestrichenen Bogen an die Bogenabgabestelle zrr fördern.UNTERANSPRÜCHE: 1. Selbsttätiger Bogenanleger nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler drehbar gelagert ist und durch seinen Ausschlag bei fehlendem Bogen an der Bogenabgabestelle eine Klinke in den Bereich einer von einem Exzenter bewegten Kralle bringt und dadurch Zug organe zwecks Förderung des Stapels eingeschaltet. 2.Selbsttätiger Bogenanleger nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördergitter durch Paare von Zug bändern mit seiner Antriebsvorrichtung verbunden ist, welche Bänder einerends an der tlntriebsvorriehtung und andern- ends am Fördergitter befestigt sind und wobei je das eine Band eines jeden Paares zur Vorwärts- und das andere zur Rückwärts- bewegung des Fördergitters dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE31347X | 1919-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93591A true CH93591A (de) | 1922-03-16 |
Family
ID=5622072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93591D CH93591A (de) | 1919-12-04 | 1920-12-24 | Selbsttätiger Bogenanleger. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT90759B (de) |
| CH (1) | CH93591A (de) |
| DK (1) | DK31347C (de) |
-
1920
- 1920-12-24 CH CH93591D patent/CH93591A/de unknown
- 1920-12-28 AT AT90759D patent/AT90759B/de active
-
1921
- 1921-01-31 DK DK31347D patent/DK31347C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK31347C (da) | 1923-02-26 |
| AT90759B (de) | 1923-01-10 |
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