CH93063A - Schmierpumpenanlage mit im Kreis angeordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen. - Google Patents
Schmierpumpenanlage mit im Kreis angeordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
- F16N13/06—Actuation of lubricating-pumps
- F16N13/10—Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
- F16N13/14—Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive with cam or wobble-plate on shaft parallel to the pump cylinder or cylinders
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Schmierpumpenanlage mit im Kreis angeordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen. Schmierpumpenanlagen, bei denen eine Anzahl Einzelpumpen im Kreise um die gleichzeitig als Steuerorgan ausgebildete An triebswelle angeordnet und von einer auf der selben sitzenden gemeinsamen Hubscheibe betätigt werden, sind bekannt. Bei dem Be trieb solcher Schmierpumpenanlagen hat sich aber der Übelstand gezeigt, dass eine oder mehrere Einzelpumpen zu den ihnen zuge hörigen Schmierstellen mehr 01 fördern, als dort gebraucht wird. Dieses 01 sammelt sich nach und nach an bestimmten Orten an, wo es Störungen verursacht.
Bei Verbrennungs- kraftmaschinen zum Beispiel sammelt es sich im Kurbelkasten und gibt mit der Zeit Anlass dazu, dass die Verbrennungskraftmaschine infolge der Verbrennung dieses Ols zu rau chen beginnt. Hierbei geht nicht nur das verbrannte 01 nutzlos verloren, sondern das noch vorhandene 01 wird auch durch die Ver- brennungsrückstände verschmutzt und eben falls unbrauchbar gemacht.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Schmierpumpenanlage mit im Kreise ange- ordneten und durch eine gemeinsame Hub scheibe angetriebenen Einzelpumpen, die sich dadurch auszeichnet, dass mindestens eine der Einzelpumpen das von den Schmierstellen ab laufende 01 (_Abtropföl) aus einem Behälter. in dein es gesammelt worden ist, ansaugt und zu weiterer Verwendung an eine be- stininite Stelle drückt.
Die Schmierpumpen anlage kann verschieden ausgebildet sein, um Frischöl und das. Abtropföl entweder getrennt oder wi-mischt an die gewünschten Orte-zu fördern. Das Frischöl und das Abtropföl werden auch in letzterem Falle vorteilhafter weise @"etrennt angesaugt und eist entweder innerhalb des Einzelpumpenzylinders oder in den Druckleitungen vermischt.
Es können aucb vollständig getrennte Drtiehleitungen angeordnet sein, so dass das Abtropföl ohne Vermischung mit Frischöl den Schmierstel len. oder zum Beispiel einem Sammelbehälter oder einer Filtervorrichtung zugeführt wird.
Die beiliegende Zeichnung betrifft Aus führungsbeispiele des Erfindungsg-eg;enstan- des. Die Einzelpumpen eines Ausführungs- beispiels sind durch die Fig. 1 in einerr, senk rechten Schnitt und durch Fig. 2 in einem Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 dar gestellt.
Die Fig. 3 bis 7 veranschaulichen s < :he- matisch einige Ausführungsbeispiele der Schmierpumpenanlage und zeigen, wie ver schieden die Ölzirkulation in der Pumpenan lage sein kann. Die den Fig. 3 bis 7 beigege benen gebrochenen Linien veranschaulichen den Verlauf der die Kolben der Einzelpum pen antreibenden Hubscheibenkurve.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Einzel pumpen besitzen einen Pumpenkörper a, in welchem sie im Kreise um die Antriebswelle b angeordnet sind. Auf dem einen Ende der Antriebswelle b ist ein Antriebsrad c aufge setzt, während auf dem andern Ende der An triebswelle die Hubscheibe d sitzt, mittelst deren die Kolben der Einzelpumpen angetrie ben werden.
In dem Pumpenkörper sind die Ansaug kanäle e,<I>e,,</I> e2 für das Frischöl und f für das Absahöpföl eingearbeitet. Die Kanäle e, und e2 münden direkt in die mittlere Bohrung, in welcher sich die Antriebswelle b dreht.
Diese besitzt ebenfalls einen Kanal g, mit zwei 11Zündungen g, und g2, von denen die Mün dung g, während der Umdrehung der An- ti@iebswelle b nacheinander mit den Mündun gen der Ansaugkanäle e,, e2, f kommunizieri, während die andere Mündung g2 des in di,r Antriebswelle<I>b</I> befindlichen Kanals<I>g</I> eben falls der Reihe nach mit Durahbrechungen h, der Wandungen der Einzelpumpenzylinder i in Verbindung kommt,
in welche das ange saugte<B>01</B> eintritt. Eine Ausnehmung k in der Aussenfläche der Antriebswelle b vermit telt den Übertritt des angesaugten Öles aus Gien Einzelpumpenzylindern i in die Druck- 1;anäle 1, die ebenso wie die Ansaugkanäle c, <I>e,,</I> e.2. f in den Pumpenkörper rc eingearbeitet sind und an welche sich die weiter führen den Druckleitungen anschliessen.
Von den Ansaugkanälen ist der Kanal f mit einem Sammelraum für das überschüssige Öl durch eine Saugleitung verbunden zu den ken, und diesem Ansaugkanal entspricht eine Einzelpumpe, die bei passenden Abmessun gen des Kanals g nur Abschöpfcl fördert, während die andern Pumpen den verschiede nen Schmierstellen Frischöl zuführen.
Die Pumpenkolben der Einzelpumpen erden in bekannter Weise durch die Hub scheibe d gesteuert. Beim Saughub der Ein zelpumpen #vird das Öl durch. die Kanäle c, c,, e2 und f und durch den in der Antriebs welle b vorgesehenen Kanal g mit den Mün dungen g1, g2 in die Zylinder der Einzelpum- 1:en eingesaugt und beim Druckhub über die Ausnehmung k nach den Druckkanälen 1 ge leitet und von dort aus zu dem gewünschten Punkt gedrückt.
Die Mündung g, des Kanals g tritt hierbei,; wie erwähnt, während der Umdrehung der Antriebswelle nacheinander mit den Saugkanälen e,, e'2 für Frischöl und dem Saugkanal f für das Abschöpföl in Ver bindung, wobei dann jedesmal die Mündung 92 des Kanals g mit. einem Einzelpumpen zylinder in Verbindung kommt, so dass das im Kanal g befindliche Ö'1 in diesen EinzBl- pumpenzylinder eintritt, während unten Öl aus dem betreffenden Zuleitungskanal in den Kanal g nachströmt.
Beim Weiterdrehen der Antriebswelle werden die Kolben der Einzel pumpen jeweils wieder in die Zylinder hinein bewegt und verdrängen dabei das Öl aus den Zylindern. Während dieser Einwärtsbewe- gung der Einzelpumpenkolben steht mit den Durclibrechungen h der Zylinderwände Je weils die Ausnehmung k in der Antriebswelle so in Verbindung, dass das verdrängte <B>01</B> zii den Druckkanälen l gelangen kann.
Die Ausbildung der Hubscheibe kann so rewä.hli- werden, dass die Einzelpumpen wäh rend einer Umdrehung der Antriebswelle ein- irial, oder so, dass sie mehrere Male betätigt. werden. wodurch die Menge des geförderten Öles variieren kann.
Durch verschiedene Aus bildung und Anordnung der Zirkulations- wege für das Öl kann die Sahmier- pumpenanlage für verschiedene Arbeits- weisen eingerichtet werden, so zum Bei spiel derart, dass das Frischöl ge trennt vom Abtropföl angesaugt und auch getrennt wieder weggedrückt wird, oder auch ,:
o, dass das Frischöl mit dem Abtropföl ent weder schon in den Einzelp#rtmpenzylinder, oder erst in den Druckleitungen gemisi@ht -wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. wird beispielsweise von einer Einzelpumpe <B>01</B> aus dem Frischölbehälter o und unmittel bar darauf von einer zweiten Einzelpump Abtropföl aus dem Sammelbehälter n. ge- saugt. Beide Ölsorten -werden in Förder- leitungen m gedrückt, die in ihrem -weiteren Verlauf zusammengeführt sind und einer Schmierstelle Frischöl gemischt mit Ab- tropföl zuführen.
Dieser Arbeitsgang wieder holt sich bei einer Umdrehung der Antriebs welle so oft, als Einzelpumpenpaare mit den beschriebenen Zirkulationsverbindungen vor banden sind.
Es kann aber auch nur eine einzige der Einzelpumpen für die Förderung von Ab- tropföl eingerichtet sein und das Abtropföl einer bestimmten Druckleitung gesondert. zu führen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 wird durch eine Einzelpumpe 01 aus dem Be hälter o angesaugt. und durch eine Druck leitung in, einer bestimmten Schmierstelle zu gedrückt, während eine andere Einzelpumpe das Abtropföl aus dem Sammelbehälter n ansaugt und dieses durch ein Filter 9: drückt, von dem aus das Öl zum Behälter o zurückgeleitet wird. Es können zwei und mehr solcher Einzelpumpenpaare vorhanden sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fi#-,. 5 saust dieselbe Einzelpumpe zuerst. Frischöl aus dem Frischölbehälter o, und im weitere Verlauf des Saughubes wird aus dem Sam- melbehälter n Abtropföl dazugesaugt und die beiden Ölsorten, die sieh im Pumpenzylinder mischen, werden gemeinsam einer Schmier stelle zugedrückt.
Das stufenweise Ansaugen von Frischöl und Abtropföl in den gemein samen Pumpenzylinder wird, abgesehen von der zweckdienlichen Anordnung der Saug kanäle dadurch erreicht, dass die Hubscheibe auf der Ansaugkurve zweistufim, auf der Druckkurve einstufig ausgebildet ist.
Bei. dem Ausführungsbeispiel nach Fig. G saugt eine Einzelpumpe Frischöl aus dem<B>Öl-</B> behälter o und drückt dieses durch die Lei tung; m zur Schmierstelle. Hierauf saugt die selbe Pumpe während der nämlichen U mdre- dreliung der Hubscheibe Abtropföl aus dem Sammelbebä.lter u. und drückt dieses eben falls zur Schmierstelle. Die Hubscheibe be sitzt deshalb hier zwei Saug- und zwei Druck kurven.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 wird das Frischöl mit. Abtropföl vermischt, von einer Einzelpumpe aus dem Behälter o an-esaugt und beim Druckhub der Schmier stelle zugeführt. Im weiteren Verlauf der Umdrehung der Antriebswelle saust derselbe Kolben Abtropföl aus dem Sammelbehälter ja und druckt dieses 0I zum Behälter o zurück.
Auch hier besitzt die Hubscheibe zwei Saul" und zwei Druckkurven. .Die Anzahl der bei den Beispielen nach Fig. 3 bis 7 zur Anwendung kommenden Einzelpumpen kann variieren.
Durch ver schiedene Wahl der Einzelpumpenzahl und verschiedene Führung der Ölkanäle, auch durch Kombination der verschiedenen an--e- führten Beispiele ist eine grosse Anzahl Aus- fülirtin < "sniöglichkeiten der Schinierpumpen- anla@ge gegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmierpumpenanlage mit im Kreise an geordneten und durch eine gemeinsame Hub scheibe angetriebenen Einzelpumpen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Ein zelpumpen aus einem Sammelbehälter das von den Schmierstellen ablaufende Öl an saugt und zu neuer Verwendung weiter fördert.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> @. Scbmierpumpenanlage mit im Kreise an geordneten und durch eine gemeinsamz Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Steuerkanäle für das zii fördernde<B>01</B> in einem Pumpenkörper und in einer die gemeinsame Hubscheibe tra- geraden Antriebswelle an-eordnet sind,durcll welche den Einzelpumpen Friseliöl und Abtiopföl in bestimmter Reihenfolge zugeführt und von den Einzelpumpen wen in Driiclileiturrnen übergeführt wird.2. Schmierpumpenanlage mit im Kreise an geordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen nach Patentanspruch, dadureli gekeini- zeichnet. dass eiii zum Ansaugen des (>1s dienender Kanal in einer die gemeinsame Hubscheibe tragenden Antriebswelle und zur jeweiligen Verbindung dieses Kanal,, mit den Einzelpumpen und mit Zuleitungen für Frischöl und Abtropföl dienende Mün dungen des Kanals so angelegt sind,dass die einzelnen Einzelpumpen beim Saugen jeweils entweder nur mit der Zuleitung- für Frischöl oder mir mit der Zuleitun', für Abtropföl in Verbindung stehen, aber nie gleichzeitig mit beiden Zuleitungen. 3. Schmierpumpenanlage mit im Kreise an geordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von den.Einzelpumpen wegführende DruekIeitun- gen für Frischöl und für Abtropföl von einander getrennt sind. 4. Schmierpumpenanlage mit ini Kreise an geordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei Einzelpumpen die eine Frischöl und die andere Abtropföl fördert, und dass die hnicl;l < itungen dieser beiden Einzelpuni- pen ausserhalb des Pumpenkörpers zusam- rnengefüh.rt sind.Schrnierpumpenanlae mit im Kreise an geordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen n .icli Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Saughub der Einzel pumpen bewirkender Teil der Hubscheibe zweistufig und ein den Druckhub bewir kender Teil einstufig ausgebildet ist,und dass durch die Einzelpumpen auf einem Teil des Saughubes Frischöl und auf ihrem weiteren Saughub Abtropföl ange- saugt und beides zusammen beim Druck- hul) zii einer Schmierstelle gedrückt wird.Selimierpumpenanlage mit im Kreise an geordneten und durch eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpeir nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenig- stens eine Einzelpumpe abwechslungs weise Frischöl und Abtropföl zu einer Schmierstelle fördert.Selimierpumpenanlage mit im Kreise an geordneten und durch .eine gemeinsame Hubscheibe angetriebenen Einzelpumpen naeli Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens eine Einzelpumpe abwechslungs weise Frischöl mit Abtropföl vermischt zu einer SchmiersteIl.e und Abtropföl züi einem Cllbehä.lter drückt.
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