CH93030A - Bohr- und Gewindeschneidapparat. - Google Patents

Bohr- und Gewindeschneidapparat.

Info

Publication number
CH93030A
CH93030A CH93030DA CH93030A CH 93030 A CH93030 A CH 93030A CH 93030D A CH93030D A CH 93030DA CH 93030 A CH93030 A CH 93030A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drilling
drive spindle
tool spindles
tool
drive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tornos Fabrique De Mach Usines
Original Assignee
Tornos Sa Fabrique De Machine
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tornos Sa Fabrique De Machine filed Critical Tornos Sa Fabrique De Machine
Publication of CH93030A publication Critical patent/CH93030A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description


  



     Bohr-und Gewiudeschneidapparat.   



   (egenstand der Erfindung ist ein Bohrund Gewindeschneidapparat, bei welchem zu einer   gemeinachaftlicheo    Antriebsspindel we  nigstens    zwei Werkzeugspindeln, welche in um die Antriebsspindel drehbaren Lagern   rulien,    so angeordnet sind, dass jede der Werkzeugspindeln durch Drehen eines die Lager tragenden Lagerkörpers an ein und dieselbe Stelle eingestellt werden kann, zum   Zweeke    ohne Auswechseln des Werkzeuges   nacheill-    einander bohren, oder bohren und   gewinde-      schneideu zu k6nnen.   



   Auf der   Zeichnung ist ein Ausführungs-    beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.



   Fig.   1    ist eine Seitenansicht desselben.



   Fig. 2 ein Horizontalschnitt in der Höhe der Antriebsspindel,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie Ill-Ill der Fig. 1.



   Fig. 4 und   5    je ein solcher nach Linie IV-IV bezw.   V-V    in Fig.   1,    und
Fig.   1)    eine Stirnansicht von rechts der Fig. 1.



   In einer zylindrischen   Bohrung 1 dec    Gehäuses 2 ist ein an seinen beiden Endteilen als Lager   für eine zentrale Antriebs-    spindel 3 und zwei hohle Werkzeugspindeln 4 und   5    ausgebildeter   Lagerkorper    6 drehbar    gelagert. Die beiden Werkzeugspindeln 4    und 5 sind in einem Kreisbogen um die   An-       triebsspindel angeondnet und voneinander so-    weit entfernt wie von der letzteren, so dass die Axen der drei Spindeln ein gleichseitiges.



  Dreieck bilden. Zwischen den beiden Lager tragen die Spindeln 3,4 und   5,    welche gleichen Durchmesser haben, Zahnräder 7, 8 bezw. 9 von ebenfalls gleichem Durchmesser. Von denselben sitzt   7    unverrückbar auf der Antriebsspindel 3 und ist von doppelter Breite gegenüber 8 und 9, welche un  drellliar,      jedoch aehsial verschiebbar    auf der   zugehörigen Werkzeugspindel angeordnet    und zueinander so versetzt sind, dsss sie nicht miteinander kämmen. Diese Ausbildung und   Anordnung    der Spindeln und Zahnräder er  möglicht,      disse    letzteren   gegenseitig auszu-    wechseln, um dadurch die Drehrichtung der beiden Werkzeugspindeln zueinander zu ändern. 



  Naeh der in Fig. 2 und 3 gezeichneten An  ordnung der Zahnräder drehen sich die    beiden Werkzeugspindeln in der gleichen Drehrichtung, wie dies zum Beispiel zur Herstellung von zwei Bohrungen oder zwei Gewinden   erforderlich    ist.   Wird hingegen das Za) m-    rad. 7 mit dem   Zah) trad 9 vertauscht, so       drehen sich die beiden Werkzeugspindein ent- gegengesetztzueinander.DrehtsichdasWerk-    stück im gleichen Sinne wie die Antriebs   spindel 3, welche der Werkzeug@pindel (Bohr-    spindel) 9   eine entgegengesetzte Dr"hrichtung    erteilt, so resultiert eine Schnittgeschwindigkeit. die   icli itis dei-    keit des Werkzeuges und derjenigen des Werkstückes zusammensetzt.

   Wird die Werkzengspindl   4 benützt, welche sich im gleichen    Sine dreht wie die Antriebsspindel und    etwas rascher als das Werkstück, so en@steht    ein   sogenanntes    Differential   gewindeschne@den.    wodurch der Vorteil erzielt wird, dass die    Umdi'ehungszah)desWerkstückenfürdas    Gewindeschneiden nicht Verringert.' werden    muss.ZurAufnahmeeinesWerkzeug,sisr    jede   Werkzeugspinde ! an ihrem      li. 1    und   w linken    Ende mit einer Spannpatrone' 10 versehen.

   Eine im Innern der Werkzeugspindel angeordnete Schraubenfeder 11 stätzt sich   einerend'.    gegen einen Abschlusszapfen 12 und andernends gegen dic Verbolzungsschraube   la    des auf der Werkzeugspindel sitzenden   Zahnrädchens.    Verbolzungsschranbe 13   durchsetzt    einen   Lang'sschiitz14(It-rWrk-       zeugspindel, so dass die letztere längsverschie@-    bar ist. Eine im Lagerkörper befestigte Platte   15 hält die Zahnräder 8 und 9 an       Ort und Stelle, wenn d ! e betreffende Werk- zeug'spindel achsial versciioben wird.

   Auf    jede Werkzeugspindel sind zwei Stellmuttern 16 gewindet, welche sich bei der in Arbeitsstellung   be6ndlichen    Werkzeugspindel im Bcreich des Mitnehmerzapfens 17 eines gekröpften    Hebels 18 befinden, so dass bei dem durch eine    nicht   gezeichnete Kurvenscheibe bewirkten    Ausschlag des Hebels 18 in der Pfeilrichtung die   Werkzeugspindel unter Spannung d"r    Feder 11 nach vorn verschoben wird.

   Die Fe-der 11 veranlasst ein selbsttätiges Zurückgehen der Werkzeugspindel, wenn der Hebel 18,   welcher von einer Feder 19 an    die   Kurven-    seheibe angedrückt wird, zurückschwingt.   week,    Einstellung der Werkzeugspirt deln in die eine oder andere Endstellung. das heisst    die eine in Ruhestellung'und die andere in    Arbeitsstellung. muss der Lagerkörper 6 um seine Längsaxe um einen Winkel gedreht werden, der dem zwischen den   beiden    Werk   zeugspindein und der Antriebsspinde ! ein-    geschlossenen Winkel entspricht.

   Zwei am Umtange des   Lagerkorpers    angebrachte Einschuitte 20 (Fig-. 4) begrenzen die beiden Endstellungen des Lagerkörpers, in welchen   dieser    mittelst eines mit einer Xase 21 in den jeweils unten befindlichen Einschnitt 20 eingreifendea Hebels 22 gehalten wird. Ist    die"'-.-)entgegenderWirkungeioerFeder23 mitt.e)steit'ernicht''eKeichnetenKurvcn- scheb@ mit dem Lagerkörper ausser Eingriff    gebracht. so findet die Drehung des Legerkörpers im einen oder andern Drehsinue mit Hilfe eines Hebels 24 statt, welche die untere   
H)[!e'-inesH.'bels2-statt,weichedieuntere    an ihrer hintern Langerschale umfasst. Nach Einstellung des Lagerkörpers in die bestimmte Stellung greift der Hebel 22 in den Lagerkörper ein und sichert diesen gegen unbeabsichtigte Drehung.

   Zwischen dem Lager   kurper6unddemEtid.ge !'25du'Antri"!]-;-    spindel sitzt auf der letzteren eine mit Rejönngsring 26 versehene Büchse 27. auf welcher eine stufenscheibe 28 lose drehbar ist und welche mit derselben in nicht ge  zeichneter    Weise durch einen Gabelhebel 29 gekuppelt und entkuppelt werdern kann, der zugleich in die Ringnut einer als] Bremskonns ausgebildeten Muffe 30 eingreift. die undreh  bar.    jedo h achsial vberschiebbar auf der An  triebss@    idel sitzt und zwecks rascher Stillsetzung derselben in eine mit   dem    Gehäuse festverbundenen Bremsglocke 31 hineingeschoben wird.

   Der Gabelhebel 29 besitzt einen an der näheren Stirnseite des Gehäuses herauragenden Arm 29' mit einem au seinem freien Ende augeordnetem Finger 29", welcher bei eingerückter Friktionskupplung resp. wäh  rend    des Betriebes des Apparats auf einem vom untern Ende eines bei 32 gelagerten    Doppelbebels88nachobenragendenStift :33'      abgestutzt    ist.

   Dieser   Doppelhebe    ! 33 tragt an seinem   übern Ende eine Anschlagschraube      34.    deren Bereich eine Anschlagscheibc 35 sich betindet. die auf einer Stange 36 befestigt ist. welche längsverschiebbar in einer Längs-bohrung der Antriebsspindel angeorcdnet ist und   durch    einen Stift 37 mit einer auf der Antribsspindel verschiebbaren Hülse 38 ge-kuppelt ist die auf der Anssenseite Gewinde besitzt und zwei Stellmuttern 39 trägt. in   dereti    Bereich sich die Steiimuttcrn 16 der Werkzeugspindeln befinden and welche den Arbeitshub der letzteren begrenzen. Beim Anstossen der Stellmuttern 16 gegen 39 wird die   Hülse@      und    durch diese die Stange 36 entgegen der Wirkung einer Feder 40 ver-schoben.

   Hierbei stösst die Anschlagscheibe 35 gegen die Schraube 34 und bewegt dadurch de Hebel 33 so. dass. der Stift 33' unter    tiers      singer    29" wegbewegt wird und dieser set. ren Halt verliert. Durch die Wirkung
2 iner Feder 41, welche an einem .ausserhalb des Gehäuses 2 auf der Achse 42 des Gabel- hebels 29 sitzenden Winkelhebel 43 angreitt, wird di e Achsc 42 so gedreht, dass die Frik tionskupplung 26, 28 durch den Gabelhebel ansgerückt wird, welcher vermittelst der   
Bremsmuffc 30 die Arbeitsspindei stillsetzt.   



   Der mit einem Handgriff 44 versehene Winkel    hel)    13 ist gelenkig mit einem Winkelhebel
45 verbunden, welcher durch eine   nicht dau¯    gestellte Steuerscheibe betätigt wird, um ab-wechslungsweise den Apparat ein- und aus   zurücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bohr- und Gewindeschneidapparat, dadurch gekennzeichnet, dal.) zu einer geineinschaft lichen Antriebsspindel wenigsten zwei Werk zeugspindeln, weiche m um die Antriebs spindel drehbaren Lagern ruhen, so angeordnet sind, daí.)) jede der Werkzeug. spindeln durch Drehen eines die Lager tragenden Lagerkorper. s an ein und dieselbe Stelle eingestellt werden kann. zum Z\vecke. ohne Auswechseln des Werkzeuges nacheinander bohren. oder bohren und gewindcschneiden, oder gewindeschneiden xu können.
    UNTERANSPRttCHE : 1. Bohr und Gewindeschneidapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindel und die Werk zeugspindeln gleichen Durchmesser haben und Räder von gleichem Durchmesser tra gen,von welchen Rädern das eine doppelt so breit ist als die andern, welche achsial zueinander versetzt sind, das Ganze zum Zweeke, die Räder gegenseitig vertauschen und dadurch die Drehrichung der Werk zeugspindeln zueinander ändern zu können, so dass sie entweder gleiche oder entgegen gesetzte Drehrichtung haben.
    2. Bohr- und Gewindeschneidapparat nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, das die Antriebs- und Werkzeugspindeln in einem gemeinschaftlichcn Lagerkörper ruhen, welcher um die Axe der Antriebs spindel drebar ist, wobei die Drehung durch einen gegabelten Hebel erfolgt, der an der festen Lagerschale einer der Werk zengspindeln angreift.
    3. Bohr- und Gewindeschneidapparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dalb der Arbeitshub der Werkzeugspindeln durch Auschlagmuttern begrenzt wird, von denen sich die einen auf einer auf der Antriebsspindel längsverschiebbaren Hülse betinden, welche durch eine in der An triebsspindelangeordneteStangeundeine auf dieser festsitzenden Anschlagscheibe In WirkungsverbmdungmiteinemAbsteD- mechanisinus des Apparatantriebes steht.
CH93030D 1917-12-06 1917-12-06 Bohr- und Gewindeschneidapparat. CH93030A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH93030T 1917-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH93030A true CH93030A (de) 1922-02-16

Family

ID=4350523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH93030D CH93030A (de) 1917-12-06 1917-12-06 Bohr- und Gewindeschneidapparat.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH93030A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2702171C3 (de) Werkzeugrevolveranordnung an Revolverdrehmaschinen
DE829393C (de) Drehautomat mit Revolverkopf
DE1090924B (de) Revolverbohrkopf
DE2742103B2 (de) Zuführeinrichtung, insbesondere zum Bestücken, Entladen und Transportieren von Werkstücken
CH93030A (de) Bohr- und Gewindeschneidapparat.
DE685111C (de) Revolverdrehbank
DE907009C (de) Schaltvorrichtung fuer den Revolverkopf einer selbsttaetigen Drehbank
DE817670C (de) Mitnehmer an umlaufenden Werkzeugmaschinen fuer zwischen Spitzen gelagerte Werkstuecke
DE660720C (de) Antriebseinrichtung fuer Spannpatronen
DE648809C (de) Brems- und Wendevorrichtung fuer die Arbeitsspindel an selbsttaetigen einspindeligen Drehbaenken und aehnlichen Maschinen
DE724052C (de) Vorrichtung zum Antrieb des Werkstueckes beim Einstech-Gewindeschleifen
DE377865C (de) Gewindeschneidvorrichtung fuer selbsttaetige Revolverdrehbaenke
DE2139946A1 (de) Vorrichtung zum Gewindeschneiden an Rohren
DE601621C (de) Selbsttaetige Maschine zur Herstellung von Schraubenmuttern mit schwenkbarem und axial hin und her verschiebbarem Greifer
DE925744C (de) Gewindeschneidkluppe
DE566639C (de) Sich drehende Vorrichtung zum Herstellen konischer Flaechen auf selbsttaetigen Drehbaenken
DE284105C (de)
DE621311C (de) Maschine zum Bohren von Knoepfen mit Naturoesen (Butzenknoepfe)
DE338765C (de) Vorschubgetriebe fuer automatisch gesteuerte Drehbaenke
DE606992C (de) Vorrichtung zum Abdrehen und Gewindefraesen in ein und derselben Einspannung des Werkstueckes
DE834492C (de) Werkstueckanschlag an mehrspindligen selbsttaetigen Drehbaenken
DE104771C (de)
DE853239C (de) Vollselbsttaetige Drehbank mit von Nockenscheiben gesteuerten Werkzeugtraegern
DE614803C (de) Selbsttaetig schaltbarer Revolverkopf fuer Querschlitten von selbsttaetigen Drehbaenken
DE845297C (de) Einrichtung zum Spannen und Loesen des Futters einer mit einem beweglichen Spindelstock ausgestatteten automatischen Drehbank