CH92544A - Vorrichtung zur Steuerung des Motors von Kraftfahrzeugen und zur Inbetriebsetzung desselben als Bremse. - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung des Motors von Kraftfahrzeugen und zur Inbetriebsetzung desselben als Bremse.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Vorrichtung zur Steuerung des Motors von Kraftfahrzeugen und zur Inbetriebsetzung desselben als Bremse. Gregenstand vorliegender Erfindung ist eitre Vorrichtung zur Steuerung des Motors von Kraftfahrzeugen und zur Inbetriebsetzung desselben als Bremse,
bei welcher finit einem auf der des Falii#zeuges drehbar angebrachten Hebel die Öffnung und Schliessung mindestens eines (xaszufuhrabsperrorganes und mindestens eines Frisclrltiftventiles im Saug- rolir mit Hilfe von Zwischengestängen ermög- licht ist arid bei welcher mach geöffnetem Fi#isellliiftventil <RTI
ID="0001.0024"> trud geschlosseiienr Gaszufuhr- absperrorgan mit dem gleichen Hebel durcb Längsverschiebung einer Nockenwelle der 3Iotor Luft ansaugt und dieselbe komprimiert, wobei er als eine im Zweitakt arbeitende Bremse wirkt.
Ferner ist bei dieser Vor richtung das Gaszufuhrabsperrorgan bei Kraft betrieb des Motors unabbängig von der Be tätigung desselbeir durch den auf der Steuer säule befiudliehen Hebel mittelst des Aecelera- torfiisslrebels betätigbar.
Der Erfindungsgegenstand ist auf bei liegender Zeichnung in einem Ausfübrungs- bei:piel scheinatiseh dargestellt. Es zeigt: Fi7. 1 die Stelliitrg der Steuerungsorgane bei Normallauf des Motors, Fing.
I" eine Draufsicht auf einen Teil der Steuersiitile des 1@ ahrzeu ges, Fig. 3 die Stelliirig der Steuerrrrrgsorsarre bei abgesperrter Breirii,tofi'iufulri#.
Fig. 3 die Stellung der Steueruugsorgaue für Bremsbetrieb des Motors.
Irr den Figureil bedeutet , die Steuer- säule rtes Fahr#zeiige, mit eilrein darauf befindlichen Handhebel 1). Nit c ist das Saug rohr des illotors bezeichnet. In demselben ist eine die Gaszufuhr regelnde Drosselklappe r. welche unter Wirkung einer Feder " steht.
sowie eirr iinterWirkung einer Feder @r. stehen- de> Ventil o eingebaut, welch letzteres zum Durehlass von Frischluft, hezw. Zusatzfrisch luft dient.
Die Gasklappe ). stellt mittelst einer Stange cr iitrd eines Wiukelliebels <I>7),</I> sowie weiterer. für das \Veseir der Erfiirdung belangloser mid nicht dat;
5estel(ter- --#leeliaiiis- inen mit deal Handhebel lt iii Verbindung. Ferirer steht die (asklaplre r auch mit dem Aeceleratorful;
lrebel <I>er</I> in Verbiiriimrg, und zwar mittelst der Stange (l. Mit x ist die Nockenwelle ,clierri.rtisch angedeutet, welche in ihrer 1iüirg",i#iehtiing rnittelst des Hebels c verschiebbar ist.
und deren Nocken in -_lei# Verschiebungsstellung die Ventile (l des Motors derart steuern, dar derselbe als Zweitakt- motorbremse arbeitet. Der Hebel c steht unter Wirkung einer Feder f und liegt bei Normal lauf des Motors gegen den Anschlag k an.
Ein Schlitz jrt in der Stange cc gestattet. die Gasklappe r mittelst des Acceleratorfusshebels ir, lrnabhängig vom Handhebel h <I>zu</I> öffnen. An der Starrage a. ist ein Riegel fj angebradnt. welcher in eine Rast der Klinke !t eingreifen und die letztere zweck,
Steuerung des Ven tile, o verdrehen kann. Die Eilinke stösst dabei auf einer: Anschlag. Ferner besitzt die Stange a einen Mitnehmerstift <I>1.</I> zur Mitnahme des Hebels r.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Steuerungsvorrichtung ist folgende Steht gemäss Fig. 1" der Irlandhebel l) auf "(zas@, so arbeitet der 1@Iotor normal im Viertakt. Dabei ist die Gasklapper geöffnet und das Frischluftventil o geschlossen.
Wird der Handlrel,e1 gernäl.; Fig. 1 ' auf ,.Luft" gestellt, so wird entsprechend Fig. 2 die (-'asklappe r geschlossen und das Frischluft- ventil n geöffnet. In dieser Stellung kann aber gleichwühl vom
Accelerator#ftrsshebel tr die (asklappe r teilweise oder ganz wieder genftnet werden. Es kann also der Motor des Fahrzeuges den Umständen entsprechend re-uliert werden.
Wird zum Beispiel bei Tal- fahrten der Handhebel 1) gemäss Fig. 1 r auf "Bremser\ gestellt, so tritt entsprechend Fig. 3 vermittelst des Hebels c und des Mitnehmers d ein,- Verschiebung der Nockenwelle x ein.
Dif@ Gasklappe r ist geschlossen und kann auelr vom Aeceleratorfusslrebel tr in dieser Stellung nicht geöffnet werden. Das Frisch luftventil o bleibt dagegen geöffnet, und zrr- folse der Verschiebung der Nockenwelle ,
r und der besonderen Ausbildung der Nocken in der Verschiebungsstellung kann daher der -;Motor Luft ansaugen und dieselbe kompri mieren, wobei der -Motor infolge der aufzu wendenden Kompressionsarbeit als irn Zwei takt arbeitende Bremse wirkt.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht hauptsächlich darin, da[.') die Motorbremse mit Frischluft arbeiten kann, ohne das Saugrohr unter Druck zu setzen, wie dies bei geschlossener Glasdrossel ohne geöffnetes Ventil im Saugrohr vor kommen könnte.
Claims (1)
- PATE:I'TANSPRUCH Vorrichtung zur Steuerung des Motors von Kraftfahrzeugen und zur Inbetriebsetzung desselben als Bremse, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem auf der Steuersäule des Fahr zeuges drehbar angebrachten Hebel die Öff nung und Schliessung mindestens eines im Saugrohr eingebauten Gaszufuhrabsperror- ganes und mindestens eines Frischluftventiles rnit Hilfe von Zwischengestängen ermöglicht ist,und dass nach geöffnetem Frischluftventil und geschlossenem Gaszufuhrabsperrorgan mit dem gleichen Hebel durch Lä.rngsver- schiebung einer Nockenwelle der Motor Luft ansaugt und dieselbe komprimiert, wobei er als eine im Zweitakt arbeitende Bremse wirkt, ferner dadurch gekennzeiehnet,dass das Gras zufuhrabsperrorgan bei Kraftbetrieb des Motors unabhängig von der Betätigung desselben durch den auf der Steuersäule befindlichen Hebel mittelst einer vorn Acceleratorfusslrebel ausgehenden Stange betätigbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass zwischen dein vom Hebel ausgehenden Gestänge und dem im Saugrohr eingebauten Frischluftventil eine mit Hasten versehene drehbare Klinke angeordnet ist, und dass in eine dieser Rastern ein an einer Stange des Steuer gestänges befindlicher Riegel zwecks Be wegung der Klinke und Steuerung des Frisehluftventiles eingreifen kann. ?.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gaszufuhrabsperr- organ im Saugrohr als eine unter Wirkung einer Feder stehende Klappe ausgebildet ist. Vorrichtung nach Patentanspruch und L:nteransprüehen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Klinke betätigende Riegelstange auch die Klappe verdrehen kann, wobei das von ihr direkt betätigte Organ der Klappe in einen Schlitz der Riegelstange eingreift, damit die Gasklappe unabhängig von dem auf der Steuersäule befindlichen Handhebel durch die vona Acceleratorfusshebel ausgehende Stange geöffnet werden kann. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Riegelstange mit einen Mitnehmerstift versehen ist, durch welchen ein die Längsverschiebung der Nocken- welle bewirkender Hebel bewegt werden kann, und dah zugleich die Klappe i der Uotorhremsstellung so arretiert ist, daLl, ein Öffnen derselben durch den Accelera- torfussliebel verntimicglicht ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH92544T | 1920-02-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH92544A true CH92544A (de) | 1922-01-16 |
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ID=4349997
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH92544D CH92544A (de) | 1920-02-11 | 1920-02-11 | Vorrichtung zur Steuerung des Motors von Kraftfahrzeugen und zur Inbetriebsetzung desselben als Bremse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH92544A (de) |
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1920
- 1920-02-11 CH CH92544D patent/CH92544A/de unknown
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