CH91309A - Ziernaht. - Google Patents

Ziernaht.

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CH91309A
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Union Special-Maschine Haftung
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Union Special Maschinenfab
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Description


  Ziernaht.    Die neue Erfindung betrifft eine auch zum  Verbinden von     Stoffkanten    geeignete Ziernaht,  welche auf der in der Schweiz. Patentschrift       Nr.    76541 beschriebenen     Kettenstichnähina-          schine    unter Anwendung eines neuen Ver  fahrens und neuer Einrichtungen hergestellt  werden kann.  



  Die neue Naht dient insbesondere zur  Vereinigung von zwei Stoffteilen, in der Weise,       dass    die beiden Stoffteile mit einem gewissen  Abstand nebeneinander liegen, der     durch    die  neue Ziernaht teilweise ausgefüllt wird. Sie  kann aber auch nur zur Verzierung von     Stoff-          kanten    verwendet werden.    Die neue Naht besteht aus mehreren neben  einander liegenden     Doppelkettenstich-Faden-          schleifen,    die zu einer abwechselnd nach rechts  und links laufenden Kettenschnur vereinigt,  frei und quer zum Stoffvorschub liegen und  nur an Wendestellen die Stoffränder anfasst.

    Zur Herstellung der Naht werden mehrere  Zungen auf der Stichplatte oder dem Drücker  fuss nebeneinander angeordnet und durch einen         entsprechenden        Antrieb    des Nadelstangen  rahmens die     -Nadel    über mehrere Zungen  nacheinander und senkrecht zum Stoffvor  schub geleitet.  



  Es sind zwar     -Nähniasehinen    bekannt, bei  welchen die Nadel ihren Faden um eine Zunge  legt und eine Kettenschnur in der     Stoffvor-          schubrichtung    erzeugt. Gemäss der Erfindung  sind jedoch mehrere     nebeneinanderliegende     Zungen verwendet. um     welche    nacheinander  die Fäden von der     -Nadel    und dem Schlingen  fänger gelegt werden, so     dass    eine Kettenschnur  entstellt, die von einer Zunge zur andern, also  quer zum Stoffvorschub liegt.

           Beispielsweise    wurde der Nadelstangen  rahmen nach Patentschrift     765:11    für bogen  förmige Randverzierungen nach einer Seite       gesteuert,    um zeitweise in die Längskante  des links liegenden     Stoffes    einzustechen     (Fig.    7  der Patentschrift).

   Um jedoch     gema.ss    der       Erfindung    zwei     Stoffstücke    miteinander ver  binden zu     können,        niiil.i    die Anordnung so       getroffen    werden, beispielsweise die Kurven-      nute der Maschine nach Patent 76541 so ge  ändert werden, dass die     Nadelstangenrahmen     nicht nur links von der Kettenschnur, sondern  auch über den rechts von ihr liegenden zweiten       Stoffteil    geleitet wird und der     Raum    zwischen  den beiden     Stoffteilen    mit einer Ziernaht in  verschiedener Musterung ausgefüllt werden  kann.  



  In der beigefügten Zeichnung zeigt:       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel einer zur  Herstellung der neuen Naht dienenden Stich  platte in schaubildlicher Ansicht, und       Fig.    2 einen dazu gehörigen     Drückerfuss     im Grundriss ;

         Fig.    3 ist eine schematische Darstellung  eines     Ausführungsbeispieles    einer zwei Stoff  teile verbindenden Ziernaht       Fig.    4 zeigt ebenso dieselbe     Naht    als  Randverzierung, und       Fig.    5 in derselben Darstellungsweise ein  anderes Ausführungsbeispiel einer Ziernaht,  welche zwei     Stoffteile    verbindet,  Die     Fig.    6 und 7 zeigen die Ziernaht  nach     Fig.    3 in     grösserem        Massstab    in Ansicht  der     -Nahtoberseite        bezw.        Nahtunterseite.     



  Die Nahtmuster nach     Fig.    3,     -I,    5 und 7  enthalten sechs Stiche, das     3-Iuster    nach     Fig.    5  10 Stiche. Diese Stiche, deren zeitliche Reihen  folge durch die Ziffern 1.

       ?,    3<B>.......</B> 10  angedeutet ist., legen sich abwechselnd nach  rechts     find    links fortschreitend nebeneinander,  quer zum     Stoffvorschub,    also nicht hinter  einander, wie an bekannten     Nähmaschinen.     Die entstandene     querliegende        Doppellzetten-          schnur    wird durch     mehrere        nebeneinander-          liegende        Zungen        a    an der Stichplatte b     (Fig.    1)  gehalten,

   also nicht durch den     Stoff.    Der       Stoff    kann deshalb auch fortgelassen werden,  wie     Fig.    4 zeigt. Je nach der Art des ge  wünschten Musters und des     -Nähmaterials          können    diese Zungen auch teilweise     o        ler    ganz  in den     Drückerfuss    gelegt sein. Figur  _ der  Zeichnung zeigt eine solche Zunge c. Die  Einstichstellen der Nadel sind in den Figuren  1 und 2 mit     cl,    bezeichnet.  



  Die Fadenlage ist besonders aus Figuren  6 und 7 zu entnehmen. Die Fadenschleifen    aus Oberfaden 4 und Unterfaden     .B    bilden  die     Doppelkettenschnur,    die abwechselnd nach  rechts und links läuft und quer zum Stoff  vorschub liegt.  



  Die äussern Schlingen C des Nadelfadens  gehen durch die     Längskanten    der beiden       Stoffteile    e und f und bilden mit dem Unter  faden B einen     LTeberwendlichsticb,    v an     -,welchem     die Fadenschenkel D und     D,    in der Richtung  nach der     Stoffkante    gehen, während die Faden       B    und     Ei    diese verlassen.  



  Der gemäss der     Erfindung        ängewendete     Kettenstich gibt gegenüber dem Steppstich  der Ziernaht mehr Festigkeit, weil sich die  Fadenschleifen zu einer Kettenschnur ver  schlingen, während bei dein Steppstich sich  die Fäden nur kreuzen und nur lose neben  einander liegen.

Claims (1)

  1. <B>PATEN</B> TANSPRüCHE I. Ziernaht an Stoffkanten, die auch zum Verbinden von zwei Stoffstücken geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zier naht aus mehren eri nebeneinander liegender, Doppelkettenstich-Fadensclileifen besteht, welche zu einer abwechselnd nach rechts und links laufenden Kettenschnur ver einigt, frei und quer zum Stoffvorschub liegen, welche hetterischnur nur an.
    Wendestellen den Stoffrand anfasst. II. Verfahren zur Herstellung der im Patent anspruch I gekennzeichneten Ziernaht auf einer Doppelkettenstich-Zickzackziernaht- Nähmascliine mit schwingenden Nadel- stangenrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel abwechselnd in mehreren Stichlinien nebeneinander arbeitet und einzelne Stiche in den Stoffrand, eine Anzahl von Stichen ausserhalb des Stoff randes legt.
    III. Einrichtung an einer Doppelkettenstich- Nä hmaschine zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stichplatte oder an dem Drückerfuss mehrere neben einander liegende Zungen vorgesehen sind in solcher Anordnung zur Bahn der mit dem Nadelstangenrahmen schwingenden Nadel, und bei solcher Einstellung des Nadelstangenrahmen-Antrieb.v,
    dass um die Zungen herum Glieder einer aus Nadel- und Greiferfaden bestehenden und quer zur Schubvorrichtung liegenden Kettenschnur zu Stande kommen.
CH91309D 1919-05-26 1919-07-03 Ziernaht. CH91309A (de)

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DE91309X 1919-05-26

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CH91309A true CH91309A (de) 1921-11-01

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CH91309D CH91309A (de) 1919-05-26 1919-07-03 Ziernaht.

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