CH91075A - Schloss für die Steuerwelle von Automobilen und Fahrrädern. - Google Patents
Schloss für die Steuerwelle von Automobilen und Fahrrädern.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/02—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism
- B60R25/021—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the steering mechanism restraining movement of the steering column or steering wheel hub, e.g. restraining means controlled by ignition switch
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/02—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism
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Description
Schloss für die Steuerwelle von Automobilen und Fahrrädern. Gegenstand vorliegender Erfindtnig ist ein Schloss für die Steuerwelle von Auto mobilen und Fahrrädern, welches ein ein faches und wirksames Mittel bildet, um die Steuerwelle nur durch berechtigte Personen verriegeln und entriegeln zu können.
Gemäss der Erfindung besitzt das Scloss eine Reihe mit Buchstaben bezw. Ziffern besetzter, drehbarer Ringe, welche bei Ein stellung auf eine vorbestimmte Stellung (Schlüsselstellung) die Verriegelung und Entriegelung des Schlosses gestatten und ausrückbare Mittel, welche die Verriegelung und Entriegelung des Schlosses in der Schlüsselstellung desselben herbeizuführen vermögen, wobei die Verriegelung des Schlosses durch gegenseitige Verdrehung der Ringe und daheriger Aufhebung der Schlüsselstellung der Ringe gesichert wer den kann.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 und 2 sind ein Aufriss und ein Längsschnitt eines ersten Beispieles; Fig. 3 ist ein Grundriss nach der Linie 3-3 (Fig. 2) des Schlosses, an der Steuerwelle eines Au tomobils angebracht; Fig. 4 ist ein schnitt eines zweiten Beispiels; Fig. 5 und 6 sind ein Längsschnitt und ein Querschnitt nach der Linie 6-6 (Fig. 5) eines für Mo torräder geeigneten Beispiels, und Fig. 7 und 8 sind ein Längsschnitt und ein Quer schnitt nach der Linie 8-8 (Fig. 7) eines für gewöhnliche Fahrräder geeigneten Schlosses.
Bei dem für Automobile geeigneten Bei spiel des Schlosses nach Fig. 1-3 bezeich net A die übliche, die Steuerwelle B ein schliessende Steuersäule, auf deren oberem Ende mehrere übereinander liegende Ringe a drehbar angeordnet sind. Jeder Ring a besitzt auf der Innenseite eine Ringnut a1 und eine dieselbe nach unten begrenzende Flansche a2, welche Flanschen in Quer nuten b zweier, in vertikalen Führungen einer auf der Steuerwelle B befestigten Hülse c angeordneten Schubriegel b1 laufen. Jeder Schubriegel b1 besitzt einen Stift b2, welcher in eine Schraubennut d eines um die Axe der Steuerwelle B drehbaren Rin- ges d1 greift. Durch die Drehung dieses Ringes können daher die Schubriegel b1 vertikal verschoben und in Aussparungen e einer das Steuerrad C tragenden Hülse e1 hineingeschoben werden.
Die Aufwärts bewegung der Schubriegel b1 wird durch die in die Nuten der Riegel b1 eingreifenden Flanschen a2 der Riegel a gehemmt, wo durch die Riegel in der zurückgezogenen Stellung gehalten werden. Jeder Riegel flansch a2 besitzt Lücken a3, deren Anzahl jener der Riegel entspricht und die Stellun gen dieser Lücken sind auf dem Umfang der Ringe durch, einen sogenannten Schlüs sel bildende Buchstaben und Zahlen ange deutet. Es ist ersichtlich, dass der Umfang jedes Ringes voll mit. Buchstaben bezw. Zahlen besetzt ist, und dass aus diesen Buch staben und Zahlen der nur dem Berechtig ten bekannte Schlüssel gebildet werden kann. Vorliegend sind die Buchstaben und Zahlen für jeden Ring auf einem gesonder ten Metallstreifen a4 angebracht und ist je der Streifen a4 auf seinem Ring a einstell bar befestigt.
Auf diese Weise kann der Schlüssel durch Stellungsänderung irgend eines Streifens a4 auf seinem Ring a bezw. der Buchstaben eines Ringes zu jenen eines andern verändert werden. Der oberste Ring a3 ist mittelst einer Schraube a6 auf der Hülse c befestigt. Wenn das Steuerrad C mit der Steuer welle B verriegelt werden soll, so werden die Ringe a nach dem Schlüssel, z. B. I. A. Q. G. relativ zum Ring a5 eingestellt und wird der Pfeilstrich p (Fig. 1) gegenüber den Schlüssel gebracht. In dieser Stellung der Ringe liegen die Lücken a3 übereinan der und bilden mit den Lücken a3 des Rin ges a3 fortlaufende Rinnen für den Durch pass der Schubriegel b1.
Wenn nur der Ring d1 gedreht wird, so werden die Riegel b1 durch die Schraubennuten d und Stifte b2 in die Aussparungen e der Hülse c1 ge hoben und damit das sonst lose auf der Steuerwelle sitzende Steuerrad mit ihr ge kuppelt. Hierauf werden die Ringe a belie- big verdreht, um den Schlüssel zu ver wischen.
Um ein Drehen der Ringe a beim Dre hen des Ringes d1 zu vermeiden, ist zwi schen letzterem und dem untersten Ring a ein ringförmiges Distanzstück d2 eingesetzt, welches durch Eingriff von an seinem in neren Rand angebrachten Vorsprüngen in Vertiefungen der Hülse c in Stellung ge halten wird.
Beim. Beispiel nach Fig. 4 ist die Hülse c statt auf der Steuerwelle, auf der Steuer säule A und die Hülse e1 auf der Steuer welle befestigt. Durch Hebung der Riegel b1 wird somit das Steuerrad mit der ortsfesten Steuersäule A gekuppelt und dadurch ver riegelt.
Beim Beispiel nach Fig. 5 und 6 sind die Ringe a auf einer Hülse f drehbar an geordnet, welche in den Steuerkopf D des Radgestelles eingeschraubt ist. Eine Unter lagscheibe g bildet eine Lagerfläche für den inneren Ring a. Ein am äusseren Ende der Hülse f vorgesehener Kopf f2 entspricht dem Ring a5 (Fig. 1-4). Im Innern der Hülse f ist der mit Stiften h1 versehene Schub riegel h angeordnet, welche Stiften h1 eine axiallaufende Nut f3 der Hülse f passieren und in die Ringnuten a1 der Ringe a ein treten. Der äussere Teil des Schubriegels h ist dicker als der innere und besitzt ein Schraubengewinde, über welches ein im Ende der Hülse f drehbar gelagerter und durch einen Federring i1 gegen axiale Be wegung gesicherter Schraubendeckel i greift.
Die Ringe a und der Kopf f2 der Hülse f sind mit Zahlen oder Buchstaben versehen, aus denen der Schlüssel gebildet werden kann, wie oben beschrieben. Fig. 5 zeigt die Steuerwelle A mit dem Steuerkopf D ver riegelt. Zum Entriegeln der Steuerwelle werden die Ringe a derart eingestellt, dass der Schlüssel gebildet wird und die mit a3 jedes Ringes in Flucht mit dem Stift hl des Riegels h gelangt. Alsdann kann der Rie gel la mittelst Drehung des Schraubdeckel i aus der Steuerwelle zurückgezogen werden.
Um ein Abnehmen des Schlosses vom Fahrrad zu verhindern, werden ein oder mehrere Stifte durch die Unterlagscheibe g und den Gewindezapfen f1 der Hülse f ge trieben wodurch diese beiden Teile mitein ander verbunden und ein Drehen der hülse verhindert, wird.
Beim Beispiel nach Fig. 7 und 8 ist der Schubriegel h mit einem Kopf h2 versehen, mittelst welchem der Riegel in und ausser Riegelstellung gebracht werden kann. Die Hülse f besitzt drei Ringe a und a5, von denen a5 an der Hülse f befestigt ist. Im übrigen ist die Anordnung ähnlich wie in Fig. 5 und 6. Hier kann die Entfernung des Schlosses durch einen zwischen der Unter lagscheibe g und denn Gewindezapfen f1 eingetriebenen Keil verhindert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schloss für die Steuerwelle von Automo bilen und Fahrrädern, gekennzeichnet durch eine Reihe mit Buchstaben bezw. Ziffern besetzter, drehbarer Ringe, welche bei Ein stellung auf eine vorbestimmte Stellung (Schlüsselstellung) die Verriegelung und Entriegelung des Schlosses gestatten, und atisrückbare Mittel, welche die Verriegelung und Entriegelung des Schlosses in der Schlüsselstellung desselben herbeizuführen vermögen, wobei die Verriegelung des Schlosses durch gegenseitige Verdrehung der Ringe und daheriger Aufhebung der Schlüsselstellung der Ringe gesichert wer den kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringe geflanscht und auf einer Hülse angeordnet sind, so wie Ringnuten bilden, dass mindestens ein Schubriegel in einer Führung der ge nannten Hülse verschiebbar angeordnet ist und in die genannten Ringnuten ein greifende Vorsprünge besitzt, und dass Mittel vorgesehen sind, um den genann ten Schuhriegel nach Einstellung der ge nannten Ringe in die Schlüsselstellung und Influchtstellung von in den Ring flanschen angebrachter Lücken, in die Verriegelungs- und Entriegelungsstellung zu bewegen, um die Steuerwelle zu ver riegeln oder zu entriegeln. 2.Schloss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Hülse die Steuerwelle um gibt, dass mehrere Schubriegel in Füh rungen der Hülse verschiebbar und mit Quernuten versehen, dass die Flanschen der Ringe in die Quernuten der Schub riegel eingreifen, und dass ein drehbarer Ring Kurvennuten und jeder Schubriegel einen in eine Kurvennut eingreifenden Stift besitzt, derart, dass durch Drehung des Ringes die Schubriegel geradlinig verschoben werden. 3. Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperringe mit einstell baren äusseren Ringen versehen sind, welche mit Buchstaben oder Ziffern, aus denen der Schlüssel gebildet wird, be festigt ist. 4.Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe geflanscht und auf einer Hülse angeordnet sind, so wie Ringnuten bilden, dass in der Hülse ein Schubriegel mit Kopf angeordnet ist, mittelst welchem der Schubriegel nach Einstellung der Ringe in die Schlüssel stellung und Influchtstellung von in den Ringflanschen angebrachter Lücken in die Verriegelungs- bezw. Entriegelungs- stellung gebracht werden kann, um die Steuerwelle zu verriegeln, bezw. zu ent riegeln. 5. Schloss nach Patentanspruch und Unter- ausprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass einem der mit Buchstaben bezw. Ziffern besetzten Ringe mit der Hülse, um welche die übrigen Ringe dreh bar sind, verbunden ist. 6.Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hülse auf der Steuer welle festsitzt und durch den Schubriegel das Steuerrad mit der Steuerwelle ge kuppelt werden kann. 7. Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2 dadurch gekenn zeichnet, dass durch den Schubriegel Steuerrad und Steuerwelle mit der Steuersäule koppelbar sind und die Hülse auf der Steuersäule befestigt ist. 8. Schloss nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubriegel quer zur Steuerwelle und in eine Aussparung derselben ein führbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH91075T | 1920-12-24 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH91075A true CH91075A (de) | 1921-10-17 |
Family
ID=4348397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH91075D CH91075A (de) | 1920-12-24 | 1920-12-24 | Schloss für die Steuerwelle von Automobilen und Fahrrädern. |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6345523B1 (en) * | 2000-09-29 | 2002-02-12 | Lambert Kuo | Figure wheel of a combination lock |
-
1920
- 1920-12-24 CH CH91075D patent/CH91075A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6345523B1 (en) * | 2000-09-29 | 2002-02-12 | Lambert Kuo | Figure wheel of a combination lock |
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