CH91034A - Explosionskraftmaschine. - Google Patents

Explosionskraftmaschine.

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CH91034A
CH91034A CH91034DA CH91034A CH 91034 A CH91034 A CH 91034A CH 91034D A CH91034D A CH 91034DA CH 91034 A CH91034 A CH 91034A
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CH
Switzerland
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blades
housing
machine
ignition
equal
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Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Weber
Original Assignee
Hermann Weber
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/356Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the outer member
    • F01C1/3566Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the outer member the inner and outer member being in contact along more than one line or surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Explosionskraftmaschine.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Explosionskraftmaschiiie,    von welcher  die Zeichnung ein     Ausführungsbeispiel    ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt, und       Fig.    2 ein Detail.  



  Die     Explosionskraftmaschine    besitzt das  Gehäuse 1, in dem das auf der Welle 2  befestigte Schaufelrad 3 umläuft. Letzteres  ist als eine Scheibe ausgebildet, die an ihrem  Rand einen Ring 4 von U-förmigem Quer  schnitt trägt. In diesen Ring 4 sind in gleich  mässigen Abständen vier     Schaufeln    5-8 ein  gebaut, welche die Funktionen der bei Ex  plosionsmotoren bekannter Art in einem Ring  raum unilaufenden Kolben auszuführen haben.  Die freien Enden der Schenkel 9 des Ringes 4  und ihre     Aussenseiten    legen sich dicht an die  Innenwand 10 des Gehäuses,     bezw.    an die       Stirnwände    11 und 12 desselben an.

   Der  vom Ring 4 von dessen Schenkeln 9 und  der Innenwand 10 des Gehäuses umschlos  sene     Raum    bildet den Arbeitsraum der     11Ta-          schine.    Infolge der beschriebenen Anordnung  ist eine genaue Abdichtung der Schaufeln  5-8 nur gegenüber der Innenwand 10 des    Gehäuses erforderlich. Der Arbeitsraum ist  normalerweise durch vier im Gehäuse radial  verschiebbare Schieber     13-1h,    die von der  Welle 2     aus    gesteuert werden und sich nor  malerweise gegen den Ring 4 anlegen, in  vier gleiche Abteilungen 17-20 unterteilt.  Zu beiden Seiten jeder dieser Schieber ist  je ein Drehschieber 21--24     bezw.    25-28  im Gehäuse angeordnet.  



  Jeder der Drehschieber 21-24 besitzt  zwei übereinander angeordnete und vonein  ander unabhängig drehbare Teile 29 und 30,  deren jeder mit einer Kammer 31     bezw.    32       versehen    ist, welche     Kammern    durch Zwi  schenwinde 33 voneinander getrennt sind.

    Die     Kammer    31 des obern     Schieberteils    29  dient als     Auspuffkammer    und besitzt     Off-          nungen    34 und 35, die dazu bestimmt sind,  die     Auspuffkammer    in der Arbeitsstellung  des     Schieberteils    29 einerseits mit dem Arbeits  raum durch eine Bohrung 36 und mit dein       Auspuffstutzen    37, der am Gehäuse ange  gossen ist, anderseits zu verbinden.

   Die  Kammer 32 des untern     Schieberteils    30 dient  als     Kompressions-    und Zündungsraum; sie  besitzt ebenfalls zwei     Öffnungen    38 und 39,      die dazu bestimmt sind, die Kammer 32 ab  wechselnd einerseits     finit    einer zum Arbeits  raum führenden Bohrung 40 und anderseits  mit einer Bohrung 41 zu     verbinden,    welche  bei der Normalstellung des Schiebers 13       bezw.    14-16 mit einem diesen durchsetzen  den, in den Arbeitsraum einmündenden und  gegen die Schaufeln 5     resp.    6-8 gerichteten  Zündungskanal 42 kommuniziert.

   Die Dreh  schieber     25-28    dienen als     Einlassschieber     für     Brennstoffluftgemisch    und besitzen je eine  Öffnung 43, die in der Arbeitsstellung der  Schieber mit einer zum Arbeitsraum führen  den Bohrung 44 zusammenfällt.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen     3lla-          schine    ist folgende: Angenommen, die be  weglichen Teile der     Maschine    befinden sich  in der in     Fig.    1 bezeichneten Stellung. Die  Abteilungen 18 und 20 des Arbeitsraumes  sind mit den Auspuffgasen der Explosionen       gefiillt,    welche hinter den Schaufeln 5 und 7  stattgefunden und diese in die gezeichnete  Stellung getrieben haben. In den Abteilungen  17 und 19 befindet sich frisches Brennstoff  luftgemisch, das von den Schaufeln 6 und 8  angesaugt wurde.

   In den Explosionskammern  der Drehschieber 21 und 23 hat soeben wieder  eine Zündung stattgefunden, die Explosions  gase treten durch die     Öffnungen    39, Boh  rungen 41 und     Zündkanäle    42 in den Arbeits  raum, wo sie direkt auf die Schaufeln 5 und 7  auftreffen. Die     Auspuffkammern    der Dreh  schieber 21 und 23 sind nach dem Arbeits  raum und den Auspuffstutzen 37 offen. Bei  den Drehschiebern 22 und 24 dagegen sind  die     Auspuffkammern    geschlossen und die  Kompressionskammern gegen den Arbeits  raum über     Öffnung    38 und Bohrung 40     offen,     gegen den Zündkanal 42 aber geschlossen.

    Die Drehschieber 25 und 27 sind nach dem  Arbeitsraum zu geschlossen, die Drehschieber  26 und 28 dagegen     geöffnet.    Durch die Wir  kung der     Explosionsgase    auf die Schaufeln 5       und.    7 dreht sich das Schaufelrad im Sinne  des eingezeichneten Pfeils. Infolgedessen wird  in den Abteilungen 17 und 19 das darin  befindliche Gemisch komprimiert und in die  Zündungskammern der Drehschieber 22 und    24 verdrängt, während sich die genannten  Abteilungen mit     Auspuffgasen    füllen.

   In den  Abteilungen 18 und 20 werden durch die  Schaufeln 6 und 8 einerseits die     Auspuffgase     über die Schieber 23 und 21 in die Auspuff  stutzen 37     verdrängt    und gleichzeitig frisches  Gemisch angesaugt. Kurz     bevor    die Schaufeln  des Schaufelrades vor den Schiebern 13-16  angelangt sind, werden die Drehschieber so  gesteuert, dass einerseits die     Auspuffkammern     der Schieber 21 und 23 geschlossen und ihre  Kompressionskammern nach dem Arbeitsraum       geöffnet,    nach den Zündkanälen 42 dagegen  geschlossen werden.

   Dann werden die Schie  ber 13- 16 angehoben, so     dal.i    die Schaufeln  unter ihnen durchpassieren können, und so  gleich wieder zurückgeschoben; ist dies er  folgt, so werden einerseits die Schieber 25  und 27 gegen den Arbeitsraum     geöffnet,    so       dalä    die Schaufeln 8 und 6 frisches Gemisch  ansaugen können, und die Schieber 26 und 28  geschlossen. Gleichzeitig werden die     Schieber     22 und 24 so gesteuert,     dalS    sich ihre Aus  puffkammern öffnen und die     Zündkammern     gegen den Arbeitsraum geschlossen; dagegen  nach den Zündkanälen der Schieber 14     bezw.     16     geöffnet    werden.

   Dann erfolgt in den  Drehschiebern 22 und 24 Zündung hinter  den Schaufeln 5 und 7. Nun wiederholen  sich die beschriebenen Vorgänge. Aus den  mit Auspuffgasen gefüllten Abteilungen 17  und 19 werden durch die Schaufeln 8 und 6  erstere verdrängt und frisches Gasgemisch  durch die Schieber 25. 2 7 angesaugt. Die  Abteilungen 18 und 20 füllen sich mit Aus  puffgasen und die Schaufeln 5 und 7 kom  primieren das vorher in die genannten Ab  teilungen angesaugte Gemisch in die Kom  pressionskammern der     Schieber    23 und 21.  



  Wie ersichtlich, finden also nach jeder       Viertelsdrehung    der     Maschinenwelle    je eine  Zündung hinter den Schaufeln 5 und 7, d. h.  an zwei diametral einander gegenüberliegen  den Stellen des Arbeitsraumes statt. In Ver  bindung damit erfolgt für jede     Viertelsdrehung     in den beiden nach der Zündung von diesen  Schaufeln durchschrittenen, diametral gegen  überliegenden Abteilungen des Arbeitsraumes      Kompression des Gemisches, während in den  beiden andern, ebenfalls     diametral    einander  gegenüberliegenden Abteilungen     einerseitsAus-          puff    und anderseits gleichzeitig Ansaugen von  frischem Gemisch vor sich geht.

   Statt vier  Schaufeln,     l#:örrnte    die     Maschine    auch sechs,  acht oder mehr und jeweils eine der Anzahl  der Schaufeln gleiche Anzahl von Schiebern  (l3-16) aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Explosionskraftmaschine, gekennzeichnet durch eine in einem Gehäuse umlaufende Scheibe, die an ihrem Umfang einen Ring von U-förmigem Querschnitt aufweist, der in V erbindung mit der Innenwand des Gehäuses den Arbeitsraum der Maschine bildet und reit mindestens vier Schaufeln versehen ist, die in gleichmässigen Abständen quer zum Arbeitsraum angeordnet sind und diesen in vier gleiche geschlossene Räume unterteilen, und gekennzeichnet dadurch, dass irn Gehäuse der Maschine eine der Anzahl der Schaufeln gleiche Anzahl Durchlassschieber angeordnet ist,
    welche Durchlassschieber für sich allein in ihrer Normalstellung den Arbeitsraum ebenfalls in vier gleiche Räume unterteilen und als Widerlager für die beim Arbeiten der Maschine auftretenden Drucke dienen, wobei zu beiden Seiten jedes dieser Durch lassschieber je ein Drehschieber angebracht ist, von denen der eine eine Kompressions-, bezw. Zündkammer, sowie eine von dieser getrennte Auspuffkammer besitzt, während der andere als Ansaugekammer für frisches Gasgemisch dient,
    und wobei in jedem der Durchlassschieber ein durchgehender Zünd- kanal derart angebracht ist, dass er die bei der Explosion in der Zündkammer entstehen den Verbrennungsgase direkt hinter eine der Schaufeln leitet.
CH91034D 1920-05-18 1920-05-18 Explosionskraftmaschine. CH91034A (de)

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CH91034T 1920-05-18

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