CH91034A - Explosionskraftmaschine. - Google Patents
Explosionskraftmaschine.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
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Description
Explosionskraftmaschine. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Explosionskraftmaschiiie, von welcher die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel ver anschaulicht.
Fig. 1 ist ein Querschnitt, und Fig. 2 ein Detail.
Die Explosionskraftmaschine besitzt das Gehäuse 1, in dem das auf der Welle 2 befestigte Schaufelrad 3 umläuft. Letzteres ist als eine Scheibe ausgebildet, die an ihrem Rand einen Ring 4 von U-förmigem Quer schnitt trägt. In diesen Ring 4 sind in gleich mässigen Abständen vier Schaufeln 5-8 ein gebaut, welche die Funktionen der bei Ex plosionsmotoren bekannter Art in einem Ring raum unilaufenden Kolben auszuführen haben. Die freien Enden der Schenkel 9 des Ringes 4 und ihre Aussenseiten legen sich dicht an die Innenwand 10 des Gehäuses, bezw. an die Stirnwände 11 und 12 desselben an.
Der vom Ring 4 von dessen Schenkeln 9 und der Innenwand 10 des Gehäuses umschlos sene Raum bildet den Arbeitsraum der 11Ta- schine. Infolge der beschriebenen Anordnung ist eine genaue Abdichtung der Schaufeln 5-8 nur gegenüber der Innenwand 10 des Gehäuses erforderlich. Der Arbeitsraum ist normalerweise durch vier im Gehäuse radial verschiebbare Schieber 13-1h, die von der Welle 2 aus gesteuert werden und sich nor malerweise gegen den Ring 4 anlegen, in vier gleiche Abteilungen 17-20 unterteilt. Zu beiden Seiten jeder dieser Schieber ist je ein Drehschieber 21--24 bezw. 25-28 im Gehäuse angeordnet.
Jeder der Drehschieber 21-24 besitzt zwei übereinander angeordnete und vonein ander unabhängig drehbare Teile 29 und 30, deren jeder mit einer Kammer 31 bezw. 32 versehen ist, welche Kammern durch Zwi schenwinde 33 voneinander getrennt sind.
Die Kammer 31 des obern Schieberteils 29 dient als Auspuffkammer und besitzt Off- nungen 34 und 35, die dazu bestimmt sind, die Auspuffkammer in der Arbeitsstellung des Schieberteils 29 einerseits mit dem Arbeits raum durch eine Bohrung 36 und mit dein Auspuffstutzen 37, der am Gehäuse ange gossen ist, anderseits zu verbinden.
Die Kammer 32 des untern Schieberteils 30 dient als Kompressions- und Zündungsraum; sie besitzt ebenfalls zwei Öffnungen 38 und 39, die dazu bestimmt sind, die Kammer 32 ab wechselnd einerseits finit einer zum Arbeits raum führenden Bohrung 40 und anderseits mit einer Bohrung 41 zu verbinden, welche bei der Normalstellung des Schiebers 13 bezw. 14-16 mit einem diesen durchsetzen den, in den Arbeitsraum einmündenden und gegen die Schaufeln 5 resp. 6-8 gerichteten Zündungskanal 42 kommuniziert.
Die Dreh schieber 25-28 dienen als Einlassschieber für Brennstoffluftgemisch und besitzen je eine Öffnung 43, die in der Arbeitsstellung der Schieber mit einer zum Arbeitsraum führen den Bohrung 44 zusammenfällt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen 3lla- schine ist folgende: Angenommen, die be weglichen Teile der Maschine befinden sich in der in Fig. 1 bezeichneten Stellung. Die Abteilungen 18 und 20 des Arbeitsraumes sind mit den Auspuffgasen der Explosionen gefiillt, welche hinter den Schaufeln 5 und 7 stattgefunden und diese in die gezeichnete Stellung getrieben haben. In den Abteilungen 17 und 19 befindet sich frisches Brennstoff luftgemisch, das von den Schaufeln 6 und 8 angesaugt wurde.
In den Explosionskammern der Drehschieber 21 und 23 hat soeben wieder eine Zündung stattgefunden, die Explosions gase treten durch die Öffnungen 39, Boh rungen 41 und Zündkanäle 42 in den Arbeits raum, wo sie direkt auf die Schaufeln 5 und 7 auftreffen. Die Auspuffkammern der Dreh schieber 21 und 23 sind nach dem Arbeits raum und den Auspuffstutzen 37 offen. Bei den Drehschiebern 22 und 24 dagegen sind die Auspuffkammern geschlossen und die Kompressionskammern gegen den Arbeits raum über Öffnung 38 und Bohrung 40 offen, gegen den Zündkanal 42 aber geschlossen.
Die Drehschieber 25 und 27 sind nach dem Arbeitsraum zu geschlossen, die Drehschieber 26 und 28 dagegen geöffnet. Durch die Wir kung der Explosionsgase auf die Schaufeln 5 und. 7 dreht sich das Schaufelrad im Sinne des eingezeichneten Pfeils. Infolgedessen wird in den Abteilungen 17 und 19 das darin befindliche Gemisch komprimiert und in die Zündungskammern der Drehschieber 22 und 24 verdrängt, während sich die genannten Abteilungen mit Auspuffgasen füllen.
In den Abteilungen 18 und 20 werden durch die Schaufeln 6 und 8 einerseits die Auspuffgase über die Schieber 23 und 21 in die Auspuff stutzen 37 verdrängt und gleichzeitig frisches Gemisch angesaugt. Kurz bevor die Schaufeln des Schaufelrades vor den Schiebern 13-16 angelangt sind, werden die Drehschieber so gesteuert, dass einerseits die Auspuffkammern der Schieber 21 und 23 geschlossen und ihre Kompressionskammern nach dem Arbeitsraum geöffnet, nach den Zündkanälen 42 dagegen geschlossen werden.
Dann werden die Schie ber 13- 16 angehoben, so dal.i die Schaufeln unter ihnen durchpassieren können, und so gleich wieder zurückgeschoben; ist dies er folgt, so werden einerseits die Schieber 25 und 27 gegen den Arbeitsraum geöffnet, so dalä die Schaufeln 8 und 6 frisches Gemisch ansaugen können, und die Schieber 26 und 28 geschlossen. Gleichzeitig werden die Schieber 22 und 24 so gesteuert, dalS sich ihre Aus puffkammern öffnen und die Zündkammern gegen den Arbeitsraum geschlossen; dagegen nach den Zündkanälen der Schieber 14 bezw. 16 geöffnet werden.
Dann erfolgt in den Drehschiebern 22 und 24 Zündung hinter den Schaufeln 5 und 7. Nun wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge. Aus den mit Auspuffgasen gefüllten Abteilungen 17 und 19 werden durch die Schaufeln 8 und 6 erstere verdrängt und frisches Gasgemisch durch die Schieber 25. 2 7 angesaugt. Die Abteilungen 18 und 20 füllen sich mit Aus puffgasen und die Schaufeln 5 und 7 kom primieren das vorher in die genannten Ab teilungen angesaugte Gemisch in die Kom pressionskammern der Schieber 23 und 21.
Wie ersichtlich, finden also nach jeder Viertelsdrehung der Maschinenwelle je eine Zündung hinter den Schaufeln 5 und 7, d. h. an zwei diametral einander gegenüberliegen den Stellen des Arbeitsraumes statt. In Ver bindung damit erfolgt für jede Viertelsdrehung in den beiden nach der Zündung von diesen Schaufeln durchschrittenen, diametral gegen überliegenden Abteilungen des Arbeitsraumes Kompression des Gemisches, während in den beiden andern, ebenfalls diametral einander gegenüberliegenden Abteilungen einerseitsAus- puff und anderseits gleichzeitig Ansaugen von frischem Gemisch vor sich geht.
Statt vier Schaufeln, l#:örrnte die Maschine auch sechs, acht oder mehr und jeweils eine der Anzahl der Schaufeln gleiche Anzahl von Schiebern (l3-16) aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Explosionskraftmaschine, gekennzeichnet durch eine in einem Gehäuse umlaufende Scheibe, die an ihrem Umfang einen Ring von U-förmigem Querschnitt aufweist, der in V erbindung mit der Innenwand des Gehäuses den Arbeitsraum der Maschine bildet und reit mindestens vier Schaufeln versehen ist, die in gleichmässigen Abständen quer zum Arbeitsraum angeordnet sind und diesen in vier gleiche geschlossene Räume unterteilen, und gekennzeichnet dadurch, dass irn Gehäuse der Maschine eine der Anzahl der Schaufeln gleiche Anzahl Durchlassschieber angeordnet ist,welche Durchlassschieber für sich allein in ihrer Normalstellung den Arbeitsraum ebenfalls in vier gleiche Räume unterteilen und als Widerlager für die beim Arbeiten der Maschine auftretenden Drucke dienen, wobei zu beiden Seiten jedes dieser Durch lassschieber je ein Drehschieber angebracht ist, von denen der eine eine Kompressions-, bezw. Zündkammer, sowie eine von dieser getrennte Auspuffkammer besitzt, während der andere als Ansaugekammer für frisches Gasgemisch dient,und wobei in jedem der Durchlassschieber ein durchgehender Zünd- kanal derart angebracht ist, dass er die bei der Explosion in der Zündkammer entstehen den Verbrennungsgase direkt hinter eine der Schaufeln leitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH91034T | 1920-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91034A true CH91034A (de) | 1921-10-01 |
Family
ID=4348344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91034D CH91034A (de) | 1920-05-18 | 1920-05-18 | Explosionskraftmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91034A (de) |
-
1920
- 1920-05-18 CH CH91034D patent/CH91034A/de unknown
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