CH90533A - Vorrichtung zum Trockenfärben von Asbestmörtel. - Google Patents

Vorrichtung zum Trockenfärben von Asbestmörtel.

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CH90533A
CH90533A CH90533DA CH90533A CH 90533 A CH90533 A CH 90533A CH 90533D A CH90533D A CH 90533DA CH 90533 A CH90533 A CH 90533A
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mortar
asbestos
dry
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Inventor
Jr Mattison Richard Vanselous
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Jr Mattison Richard Vanselous
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  Vorrichtung zum Trockenfärben von     Asbestmörtel.       Zum Färben von Asbestmörtel in an  gemessenen Streifen wird- bei bekannten  Vorrichtungen dieser Art das Farbmittel  gleichmässig vermittelst einer Bürste auf den  noch durch die vorausgegangene Behandlung  in feuchtem Zustande befindlichen Mörtel  aufgetragen. Gemäss dieser Erfindung werden  nun die     Asbestmörtelstreifen    unter einer die  Farbe auf den Mörtel     auftragenden,    sich  drehenden Bürste vorbeigeführt, welche sich  in der Bewegungsrichtung des Gutes bewegt.  Der zur Verwendung gelangende trockene       Farbstoff    wird - dabei dieser Bürste in genau  geregelten Mengen zugeführt..

   Eine zweite,  in. entgegengesetzter Richtung zu der ersten  Bürste und langsamer wie diese sich drehende  Bürste vervollständigt das gleichmässige Auf  tragen des Farbstoffes ,auf den Asbestmörtel.  



  Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegen  stand beispielsweise dar, und zwar zeigt       Fig.    1 einen Längsschnitt, und     .-          Fig.    2 eine teils im Schnitt nach der  Linie 2-2 der     Fig.    1 gehaltene Ansicht des       Ausführungsbeispieles.       Der Asbestmörtel wird     iii.    Bandform auf  einem Transportband 1 über ein Zwischen  glied 2 auf - ein über die Walze 4 sich be  wegendes Transportband 3 beschickt. Das  Transportband 3 wird zum Tragen seiner  Last durch eine Platte 5, welche unmittelbar  unterhalb der obern Hälfte des sich bewegen  den Transportbandes angeordnet ist, unter- .  stützt.

   Eine auf die untere     Transportbandhälfte     einwirkende Walze 6, welche drehbar in den  Schwingarmen 7 gelagert ist, hält das Trans  portband unter Spannung.  



  Zwischen den auf jeder Seite     des-Trans-          portbandes    angeordneten     Gestellböcken    9 ist  die rotierende Farbauftragbürste 8 gelagert.  Eine ähnliche Bürste 10 wird vermittelst  einer Kette '11 angetrieben und dreht sich  in der angedeuteten Pfeilrichtung entgegen  gesetzt zu der Bewegungsrichtung des Trans-.       portbandes.    Die Bürste 8 steht mit der Bürste  10 durch. Zahnräder 18 und 19, vermittelst  deren sie     iii        Übereinstimmung.    mit dem Vor  schub des     Transportbaiides    gedreht wird, in       Eingriff,    und dreht sich mit grösserer Geschwin-           digkeit    als Bürste 10.

   Die Borsten der Bürste  10 sind zweckmässig länger als diejenigen  der Bürste B.  



  -     _    Trockener .Farbstoff wird in regelmässigen  Quantitäten der .Oberfläche der Bürste 8       kontinuierlich    aus dem Farbbehälter 12     zuge-          führt.    Der Boden des Farbbehälters 12 ist  mit einer Öffnung versehen, in welcher sich.  ein genuteter Zylinder 13 dreht. Die Be  schickungsseite- des . letzteren ist durch eine       Platte--14,    welche an der untern Seite des  Farbbehälters befestigt ist, geschützt..

   Die  -eben     beschriebenen    Teile wer den durch das  Gestell 9 getragen und liegen - unmittelbar  über der rotierenden Auftragbürste 8, so dass  beim Drehen des Zylinders 13 der trocken  in die Zylindernuten aufgenommene Farbstoff  nach abwärts und der Bürstenoberfläche zu'-_  geführt- wird, ' um     da=nn    auf den unter der  Bürste sich mit geringerer Geschwindigkeit.  bewegenden     Asbestmörtelstreifen    aufgetragen  zu werden..  



  Der Unterschied in der linearen Geschwin  digkeit der Arbeitsfläche der rotierenden  Bürsten- erleichtert den Vorschub der     unter     diesen sich bewegenden     Asbestmdrtelstreifen,     da, das Bestreben der Bürste     8-,    den Mörtel  nach rechts zu. beschicken, das Bestreben  der Bürste 10, den Mörtel in die umgekehrte       Riöhtüng    zu beschicken, mehr als -ausgleicht.  



  Es ist wichtig;     dass    das Verhältnis, in  welchem die trockene Farbmasse auf den  Asbestmörtel aufgetragen wird, genau geregelt       -werden    kann, da andernfalls keine zufrieden  stellenden Resultate erzielt werden. Zu diesem  Zwecke ist die- Öffnung in dem Boden des       Farbbehälters    12, in welcher sich der Zylin  der     13-dieht,     an jedem seitlichen Ende mit       segmentartigen        Verschlussorganen    15 ausge  bildet, welche einander genähert oder von  einander entfernt 'werden können,

   so dass die  genutete Oberfläche des darunter liegenden  Zylinders mehr oder weniger     offen    gelegt  und somit eine - Regelung - des Zuflusses der       Farbstoffmenge,    welche durch den Boden des  Farbbehälters beschickt wird, vorgenommen  werden kann. Diese     Verriegelungsorgane    sind  bei 16 drehbar. angebracht und werden ver-    mittelst eines Hebels 17, .der an dem vor  springenden Ende ihrer Drehpunkte aufgesetzt  ist, betätigt.

   Das     Verhältnis    der Farbstoff  zufuhr ist ferner abhängig von der     Geschwin-@          digkeit,    mit     welcher    sich der Zylinder 13  dreht, und wird wie folgt- geregelt:

   Der  genutete Zylinder 13 wird. durch ein Schnee     ken-          @rad    20 angetrieben; - dessen Drehung durch  eine auf der Welle 22 sitzende Schnecke 21"  bewirkt wird. - Auf der Welle.- --22 ist     des.     weiteren eine auf der Welle     längsverschieb-          liche@Scheibe    2,3 aufgesetzt, deren Einstellung  durch den Handhebel 24 erfolgt,- dessen gabel  förmiges Ende     einen3    auf dieser Scheibe be  festigten Bund     angreift.    Der     Umfang    .der       Scheibe    23 liegt gegen die Scheibe 26, welche  unter der Spannung der auf der die Bürste  10 tragenden,

   den Antrieb des genuteten  Zylinders     bewirkenden    Welle     sitzenden-    Feder  25 steht. Das Verhältnis der Geschwindigkeit  hängt     voh        der-    Einstellung der Scheiben- 23  und 26 ab,     welche    durch, den Arbeiter beliebig  geregelt werden kann. Durch diese Regelung.  in Verbindung mit der     zusätzlichen.-Einstel-          lung,    welche<B>-</B>durch die     Lagepäpderung    der       Verschlussorgane    15 erzielt wird, kann er  forderlichenfalls die den Bürsten und somit  dem Asbestmörtel     'zuzuführende    Farbstoff  menge genau bestimmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:, Vorrichtung zum.-- Trockenfärben von Asbestmörtel, in angemessenen Streifen unter Auftragung von in genau geregelten. Mengen zugeführten trockenen Farbstoffes auf den noch durch die vorausgegangene Behandlung in feuchtem Zustande- befindlichen- Mörtel, gekennzeichnet durch die -Anordnung zweier rotierender Farbauftragbürsten, von denen die eine den Farbstoff erhält und auf das sich kontinuierlich bewegende zu färbende Gut überträgt, indem - diese Bürste sich in der Bewegungsrichtung des Gutes -bewegt',- aber mit grösserer Geschwindigkeit, als die zweite Bürste,, die behufs.
    Vervollständigung des gleichmässigen Auftragens des Färbegutes auf den Asbestmörtel. in. der entgegengesetzten Richtung .sich bewegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Färbmittel sich in einem Farbstoffbehälter befindet, der mit. einer Bodenöffnung versehen ist, in welcher eine genutete Walze rotiert, deren untere Fläche so nahe der mit grösserer Geschwindigkeit sich drehenden Bürste liegt, dass der aus dem Farbstoffbehälter den Nuten der Walze zugeführte Farb stoff auf dieselbe übertragen wird., 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, -gekennzeichnet durch die. Anordnung einer Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit der genuteten Walze.
CH90533D 1919-02-12 1920-07-12 Vorrichtung zum Trockenfärben von Asbestmörtel. CH90533A (de)

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